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Stay Strong

von firewood
KurzgeschichteAllgemein / P6 / Gen
27.01.2021
21.06.2021
6
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27.01.2021 387
 
Liebes Tagebuch
Heute Morgen war alles weiss, als ich aus dem Fenster geschaut habe. Ich habe mich Richtung sieben Uhr aus dem Bett gequält und dann gefrühstückt. Meine Schwester musste sofort mit ihrer Online - Stunde anfangen. Ich habe mir etwas mehr Zeit genommen. Ich hatte meine erste Stunde erst um 9:30. Nach dem Frühstück habe ich meine Sachen ausgedruckt. Ich war müde und von meiner Schwester genervt.

Der Unterricht ging los: Geografie.
Ich war die ganze Zeit geistig abwesend. Mein Handy hatte ich sicherheitshalber unten gelassen. Wir haben wieder über Landwirtschaft geredet. Unsere Lehrerin hatte wieder ihre schönen Berge im Hintergrund. Wandern. Bergluft… aber egal. Wie gesagt, ich war etwas abwesend.
Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und niemand hat etwas gesagt außer mir und meiner Freundin. Manchmal habe ich das Gefühl ich bin die Wassermühle, die sich weiter bewegt um das still gewordene um sich herum weiter zu treiben.

Religion
ich glaube, dass wir in Religion eher Philosophie machen. Naja wir wurden wieder in Gruppen geteilt und mussten ein Rollenspiel machen. Ich war die Mutter und der Junge, der den Vater spielte hat nichts gesagt. Super gelaufen!

Mathe
Ich glaube ich sollte mich zu Mühle umbenennen. Es war eigentlich gut, nur das wir wieder in Gruppen aufgeteilt wurden. In meiner Gruppe waren sozusagen ein paar die Lehrer und andere die Schüler. Ich war beides. Meine Klasse ist sowieso sehr gespalten.

Geschichte
Unser Geschichtslehrer ist ein Mann mit einem vollen braunen Bart und er hat immer einen Dutt im Nacken. Ich glaube er sieht jünger aus als er ist, aber warum mache ich mir eigentlich überhaupt Gedanken darüber. Jedenfalls haben wir heute das erste Mal alleine gearbeitet. Es war eigentlich in Ordnung, außer das immer ein Sturm losgeht, wenn unser Lehrer etwas auf seinem Laptop schreibt. Er ist eigentlich nett und er macht ganz coole Sachen mit uns.

Nachmittag
Am Nachmittag waren wir draußen. Es ist seltsam wie viel man auf einmal wahrnimmt. Die Wärme auf den Wangen wenn man wieder reinkommt oder das Gefühl von Freiheit das man zurzeit gut brauchen kann. Gerade wirbeln ganz kleine Schneeflocken am Fenster vorbei. Ein sanfter Wind weht. Es wird schon dunkel.



Ich glaube es gibt für jeden einen Raum in dem er sich zurückziehen kann. Bei mir wäre es z.B. die Musik. Was ist es bei dir?
 
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