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Kinder des Zorns

GeschichteFamilie, Horror / P16 / Gen
Dean Lorelai Luke OC (Own Character) Rory
26.01.2021
28.01.2021
2
2.821
 
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28.01.2021 1.723
 
Inzwischen war Lorelai von ihrer Arbeit im Hotel zurück gekommen, betrat das Diner und wunderte sich, dass Luke anscheinend nicht dort war. In diesem Augenblick stürzten Rory und Dean plötzlich herein. „Hey! Was ist denn los?“ wollte die ältere Gilmore verwirrt über die Eile der beiden wissen. Dean atmete mehrmals tief durch, bevor er antworten konnte. „ Das wirst du uns sicher nicht glauben.“ Und Rory nickte zustimmend, ebenfalls noch völlig außer Atem. Doch Lorelai erkannte sofort an ihren Gesichtern, dass etwas nicht stimmte. Sie waren offensichtlich vor irgendwem davon gelaufen. Nur wo waren Luke und die anderen 2? „Was ist passiert?“, hakte sie nun beunruhigt nach. „ Das willst du nicht wissen, glaube mir“, wich Rory ihr aus. Dann wandte sie sich besorgt an Dean: „ Wir hätten sie nicht allein lassen sollen!“ Dieser nahm sanft ihre Hände. „ Ja, aber was hätten wir schon tun können. Luke hat recht. Sie kennen uns. Er und die anderen 2 wollen uns eben beschützen.“
„ Könntet ihr mich jetzt bitte mal aufklären?“, erkundigte Lorelai sich ungeduldig. „Wovor wollen Luke, Roxy und Ali euch beschützen?“ Dean und Rory blickten sich kurz an, dann berichtete Dean der Mutter seiner Freundin was geschehen war...

„Ich wäre ja dafür zu verschwinden, aber leider kommen sie von allen Seiten“, sagte Roxy inzwischen zu den anderen beiden. Dabei versuchte sie ihre Angst zu verdrängen, was ihr jedoch nur mäßig gelang. Und sie lag völlig richtig damit. Die Kinder umkreisten die 3 so, dass es keine Fluchtmöglichkeit mehr gab. ´Gut, dass Rory und Dean in Sicherheit sind` , dachte der Dinerbesitzer bei sich. Dann sagte er laut: „Wo sind eure Eltern? Wissen die eigentlich was ihr hier treibt?“ Doch Isaac rief: „ Tötet sie! Tötet die Ungläubigen.“ Die 3 trauten ihren Ohren nicht. „ Sag mal, Kleiner, dir geht es wohl zu gut. Weiß du, was du da redest?“, entgegnete Ali aufgebracht. Der Junge reagierte nicht darauf und wiederholte: „ Tötet sie!“
„Leute! Das sieht nicht gut aus, gar nicht gut!“ bemerkte Roxy sehr zutreffend und geriet allmählich in Panik. Luke nickte. „ Ja. Aber mit denen werden schon fertig. Passt nur auf, dass weder ihr, noch die Kinder verletzt werden!“
„Ach! Und wie stellst du dir das vor?“, fuhr Ali ihn an. Zu einer Antwort kam Luke leider nicht, denn er wurde von einem ungefähr 16 jährigen Jungen mit einem Schlachtmesser attackiert. Er konnte dem Hieb gerade noch asuweichen und schickte ein Stoßgebet nach oben. ` Lass uns dies hier überleben, bitte!`

„Oh Gott!“, rief Lorelai in diesem Moment, im Diner entsetzt.. „ Und sie sind jetzt immer noch dort?“ Rory nickte schweigend. Da rannte ihre Mom auch schon zur Tür. „Wir müssen ihnen helfen!“ Doch Dean hielt sie auf. „Das geht nicht. Es sind zu viele!“ Verzweifelt drehte Lorelai sich zu ihm um. „ Was sollen wir denn sonst tun? Die Polizei wird uns hier auch nicht helfen.“
„ Mom hat recht! Los! Wir müssen dahin zurück und sie unterstützen“, meinte Rory. Sie sah sich kurz im Diner um und war sich sicher, dass die anderen Gäste hier drin mit angehört hatten, worum es ging, doch niemand von ihnen reagierte darauf. Das war wirklich merkwürdig, sehr merkwürdig. Dann folgte sie Lorelai und Dean eilig nach draußen...

Als sie kurz darauf vor dem Haus standen, stellten sie bestürzt fest, dass es keinen Durchgang mehr zum Garten dahinter gab. Er war nun komplett von den riesigen Maispflanzen eingeschlossen. Nun geriet Lorelai in Panik. „NEIN! Das darf nicht wahr sein! Wie sollen wir da bloß herein gelangen?“ Rorys Augen füllten sich mit Tränen. „Ich habe es ja gesagt. Wir hätten sie nicht allein lassen lassen dürfen!“
„Gib dir nicht die Schuld. Luke, Roxy und Ali wollten euch beschützen. Ihr hattet keine andere Wahl als zu verschwinden. Aber jetzt müssen wir einen Weg da hinein finden!“ Die ältere Gilmore war fest entschlossen nicht aufzugeben. Sie versuchte mit aller Kraft den Mais zr Seite zu biegen. Es funktionierte nicht. Dean schaute sich ängstlich um. Er hörte etwas... „Das ist ER...ER kommt!“ Lorelai riss weiter an den Pflanzen und versuchte sie zur Seite zu biegen. `Nur nicht aufgeben`, sagte sie sich. ` Aufgeben bedeutet, dass wir die 3 niemals wieder sehen und das darf nicht passieren!` Rory und Dean halfen ihr. Und schließlich gelang es ihnen mit vereinten Kräften den Mais zur Seite zu knicken. Leider kamen sie dabei nur mühsam voran und Lorelai hatte das Gefühl, dass ihnen die Zeit davon lief...

Indessen kämpften die Anderen weiter um ihr Leben. Sie waren bereits mehr als einmal haarscharf einer Heugabel oder einem Messer ausgewichen. „Ich kann nicht mehr!“, keuchte Roxy erschöpft.
„Durchhalten, bitte Schwesterherz, du musst durchhalten! Wir schaffen das, irgendwie“, bat ihr Bruder sie inständig. Da war ein lautes Donnergrollen zu hören. Der Himmel war währenddessen pechschwarz geworden. Und in einiger Entfernung begann der Boden sich zu öffnen. Er bäumte sich wellenartig auf. Ali blickte auf. „ Oh NEIN!Das ist ER!“ Isaac lächelte teuflisch. „ JA! ER ist auf dem Weg. Und ER wird euch vernichten!“
„Euch vernichten, ja!“, ertönte es von den Kindern ringsum. Nun wurde Luke wütend. „ Jetzt hört mir mal zu! ER wird nicht nur uns 3 holen. Sondern euch ebenfalls. Verdammt! Ist euch das immer noch nicht klar? Da macht ER keinen Unterschied.“
„So ist es“, pflichtete Roxy ihm bei und wandte sich direkt an die Kids: „ Aber wir können es schaffen! Wenn wir uns IHM gemeinsam entgegen stellen!“ Die Kinder ließen ihre Waffen sinken. Sie waren unsicher geworden. Dies machte Isaac zornig. „Hört nicht auf sie! Sie sind ungläubig! Sie müssen sterben. Na los, worauf wartet ihr noch? Tötet sie endlich!“ Unschlüssig sahen sie von einem zum anderen. „Denkt doch an eure Eltern“, redete Ali auf sie ein. „Sie wären sehr traurig, wenn sie euch verlieren würden oder wenn ihr töten würdet!“ Nun war Isaac rasend vor Zorn. „ Schweigt! ER , der hinter den Reihen geht wird gleich bei uns sein. Und ER wird euch holen. Ihr könnt euch euer sinnloses Gefasel sparen. ER wird euch alle vernichten! HAHAHAHAHA!“ Der Junge lachte irre. Denn er hatte zweifellos recht. ER kam! Und der Mais machte sich auf magische Weise selbstständig. Er griff sie an und versuchte sie so unter die Erde zu ziehen. Luke, Ali und Roxy griffen sich 3 von den Waffen der Kids und begannen mit aller Kraft, die sie besaßen, die Pflanzen zu zerhacken. Was ein sehr schweres Unterfangen war. Die Kinder waren nun endlich aufgewacht und versuchten schreiend zu fliehen. Doch das ließen die Pflanzen nicht zu. Sie griffen weiter an und schlangen sich um die Arme und Beine der Kinder, um sie unter die Erde zu ziehen. Roxy und die anderen Beiden taten alles um ihnen zu helfen. Leider gelang es ihnen nicht alle Kinder retten. Denn ER war nun da! Die Erde ging unter großem Getöse auf und ER kam heraus. Und ER sah grauenerregend aus! Wie eine Art Drachenmonster. Nur das ER kein Feuer spuckte. ER brüllte laut und stürzte sich als erstes auf Isaac. Der wusste nicht wie ihm geschah. „Ich habe alles getan! Wie du es wolltest! Wieso holst du mich?? Wieso?!“, schrie er panisch, bevor die Bestie ihn verspeiste. Es war das totale Grauen, was hier gerade vor sich ging und Roxy fühlte sich, wie einem schrecklichen Horrorfilm! Ali und Luke waren ebenfalls absolut schockiert! Das Entsetzen stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Das Einzige was sie nur noch tun konnten, war weiterhin um ihr Leben zu kämpfen und versuchen so viele Kinder wie möglich zu retten...

„Was ist das?“, rief Rory soeben erschrocken aus. Es war deutlich zu spüren, ebenso zu hören, wie sich unter der Erde etwas bewegte. Und der Himmel war tiefschwarz geworden. „ER ist da!“, antwortete Dean. „ ER wird sie nun alle holen.“ Er war kreideweiß im Gesicht. Doch Lorelai schüttelte energisch den Kopf. „Das lassen wir nicht zu. Kommt weiter!“ In diesem Moment erblickten sie, was sich vor ihren Augen abspielte...ein Monster war aus der Tiefe empor gestiegen und begonnen sämtliche Kinder zu fressen. Sie sahen auch, wie Roxy, Luke und Ali mit Schlachtmessern bewaffnet, das Vieh bekämpften. Es schien aussichtslos zu sein. Da entdeckte Luke die 3. „ Was, zum Teufel, macht ihr hier?? Na schön, dann könnt ihr uns ebenso helfen. Da liegen noch ein paar Heugabeln. Los!“ Ohne zu zögern bewaffneten Dean, Rory und Lorelai sich und unterstützten die anderen tatkräftig. Leider konnten auch sie nicht verhindern, dass die Bestie noch mehr Kinder fraß. Plötzlich drückte die Bestie Luke gegen die Wand des Hauses. Es wollte ihn zerquetschen. Doch Roxy rammte dem Biest ihr Schlachtmesser voller Wucht in den Hinterkopf. Da schrie es vor Schmerzen laut auf, drehte sich wütend um und wollte auf Roxy losgehen. Rory und Dean kreisten es ein und stachen mit Heugabeln immer wieder auf die Bestie ein. Ali half ihnen dabei. Roxy, die bei dem Angriff zu Boden gegangen war, rappelte sich auf und eilte sogleich zu Luke. Der stand wie erstarrt an der Häuserwand. Lorelai war bereits bei ihm und umarmte ihn: „ Alles in Ordnung?“ Er nickte langsam und fing sich wieder. „Komm! Wir müssen den anderen helfen!“ Er hob sein Messer auf und stürzte sich erneut auf das Monster. Lorelai und Roxy folgten ihm rasch. Sie alle umzingelten das Biest. So dass es weder vor noch zurück konnte. Noch zur Seite. Und dieses Mal hatte die Bestie keine Chance. Sie blutete ohnehin schon aus sämtlichen Poren ihres Körpers und war dadurch sehr geschwächt. Da holte Dean zum alles entscheidenden Schlag aus und rammte dem Vieh sein Schlachtmesser mitten ins Herz. Da schrie es wieder vor Schmerzen und sank zu Boden...es versuchte noch einmal wieder auf die Beine zu kommen...aber vergebens...es tat schließlich seinen letzten Atemzug ...und starb. Erschöpft und unsagbar erleichtert fielen sich die 6 in die Arme. Sie hatten überlebt. Völlig verdreckt, aber glücklich machten sie sich auf den Heimweg. Ebenso, die Kinder, welche überlebt und jetzt einiges zu verarbeiten hatten. Das Maisfeld löste sich in Nichts auf und der Garten bekam seine ursprüngliche Größe zurück...

In Lorelai´s Haus angekommen, nahmen die 6 auf der Couch platz. Die ältere Gilmore schaltete den Fernseher an und setzte sich dann auf Luke´s Schoß. Niemand hatte jetzt das Bedürfnis über das soeben Erlebte zu sprechen. Sie wollten im Augenblick einfach nur runterkommen und entspannen. Doch von dem TV-Programm bekamen sie nichts mehr mit, denn schon im nächsten Moment waren sie alle auf der Couch eingeschlafen.

ENDE
 
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