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Im Pappschuber

von Tankii
SammlungAllgemein / P16 / Gen
26.01.2021
25.02.2021
7
5.671
3
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
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25.02.2021 1.009
 
Kurzrezension

Staffel 1:
Die Serie startet mit einer Einleitung das der Krieg nun schon drei Jahre vorbei ist und uns erklärt wird das es inzwischen Magier gibt. Soweit nichts ungewöhnliches, jedoch sehen wir dann ein recht ungewöhnliches Bruder-Schwester-Verhältnis. Vor allem da der Bruder sehr Autistisch wirkt, macht es die Situation umso absurder. Im laufe der Serie stellt sich immer mal wieder mehr raus wie stark der Militärische Einfluss auf diese Magieschulen ist, weshalb die noch unausgebildeten Magier immer wieder und immer öfter in den aktiven Kampf treten müssen. Das finde ich einfach random und massiv ermüdend. Neben der absoluten Übermacht des Hauptcharakters, ist das mein größter Kritikpunkt an der Serie, die eigentlich ganz gut anfängt. Ich gebe deswegen 5 von 10 Sternen.

Informationen

Titel: The irregular at magic high school
Alternativer Titel: The Irregular at Magic High
Originaltitel: Mahouka koukou no rettousei
Internationaler Titel: The Irregular at Magic High School

Anfangsjahr: 2014
Endjahr: bisher noch laufend
Erscheinungsland: Japan
Regisseur: Manabu Ono
Episodenlänge: ca. 22 Minuten
Staffeln: 2 (stand 18.02.2021)
Episoden: 39 (stand 18.02.2021)
Altersfreigabe: ab 12 Jahre

Verfilmungsart: Animiert
Kulturart: Anime
Genre: SciFi, Action. Krimi
Subgenre: Magie, Schule, Inzest, Mechas, Übernatürlich, Superkräfte, Kampfanzüge

IMDb Bewertung: 7,2 (stand 18.02.2021)
Meine Bewertung: 5/10

Kurzzusammenfassung

Staffel 1:
Anfangs bekommen wir erklärt das Menschen durch Wissenschaft und Technologie gelernt haben Magie wirken zu lassen. Nur durch eben diese Magie waren wir in der Lage den dritten Weltkrieg zu beenden. Jetzt im Jahre 2095 gibt es für die wenigen Auserwählten die Magie wirken lassen können staatliche Magiehochschulen und wir begleiten zwei Geschwister auf der ersten staatlichen Magiehochschule. Der Schulalltag ist leider durch Intoleranz und Mobbing geprägt, da die Schüler leistungsentsprechend in Klassen sortiert werden. Doch dieses instabile Gleichgewicht droht zu kippen und die beiden Geschwister kämpfen um die Gleichberechtigung und ihren Abschluss. So zumindest zu Anfang, bis viel mehr die Sicherheit des Landes auf dem Spiel steht, da sich Feindselige Truppen dem Land nähern und ausgerechnet die Schüler aushelfen müssen.

Rezension

Staffel 1:
Direkt ganz am Anfang der ersten Folge bekommen wir erklärt wie Menschen es geschafft haben durch Wissenschaft und Technik Magie zu benutzen. Dies war wohl auch nötig um den dritten Weltkrieg zu beenden. Außerdem bekommen wir gesagt das Tatsuya für seine Schwester in den Krieg gezogen ist. Nach Beendigung des Krieges haben sich beide zusammen für die erste staatliche Magiehochschule beworben und wurden beide angenommen. Jedoch ist Tatsuya ein Kurs Zwei Schüler geworden, während seine Schwester Miyuki sich als Kurs Eins Schüler qualifiziert hat. Die Schüler werden an dieser Schule nämlich nach ihren magischen Fähigkeiten bewertet und dementsprechend besser oder schlechter gefördert. Später bekommt man auch gezeigt das es zwischen den Schülern der beiden Kurs viel Intoleranz und Hass herrscht. Miyuki und ihr Bruder versuchen nun zusammen mit dem Schülerrat diese Problem zu bekämpfen.
Soweit ist die Geschichte gar nicht so schlecht, natürlich wird hier wie in Anime typisch massiv übertrieben und das Werk so massiv abgewertet. Das Prinzip so hätte vollkommen gereicht, aber natürlich gibt es auch eine Rebellenbewegung gegen die Magie, welchen selbstverständlich sich unausgebildete Schüler stellen müssen. So kommt es sogar zu richtigen Terroranschlägen an der Schule, wo sich die Schüler zur wehr setzen und wie sollte es anders sein auch die Oberhand haben. Zusätzlich zu dieser Story gibt es auch noch eine eher ungewöhnliche Romanze, Miyuki steht nämlich auf ihren Bruder und hat mehr als nur geschwisterliche Liebe für ihn übrig. Er hat jedoch kein Interesse an ihr, beziehungsweise scheinbar an generell niemanden. Das hindert seine Schwester jedoch nicht daran, permanent vor Eifersucht aus der Haut zu fahren. Direkt in der dritten Folge erreicht diese lächerlich überspitzte Eifersucht einen pick in dem Miyuki ihren Bruder einfach mal Eiskalt tötet. Doch Tatsuya scheint einige geheime Fähigkeiten zu haben, er kann sich unter anderem wiederbeleben. Zusätzlich kann er auch Magie während des Startvorgangs Entschlüsseln und ohne weitere Hilfsmittel Magie von anderen unterdrücken. Er ist ergo viel zu stark, in der ersten Folge bekommen wir bereits gesagt das es ein Geheimnis um Tatsuya existiert, dieses wird jedoch nicht aufgelöst, dafür aber immer wieder angesprochen. Wir sehen immer wieder neue bemerkenswerte und viel zu überstarke Fähigkeiten von ihm, die scheinbar alle nicht sein großes Geheimnis sind. Das finde ich einfach nur nervig, es ist ok das sie ein Geheimnis um seinen Charakter einbauen, es jedoch ewig nicht aufzulösen und dafür permanent anzusprechen einfach nur unbefriedigend. Damit haben wir den Grundsatz der Serie und den Enrollment Arc (Folge 1-7) abgeschlossen und es geht weiter mit dem Nine Schools Competition Arc (Folge 8-18). In diesem geht es erst einmal hauptsächlich um einen Wettkampf zwischen den neun staatlichen Magieoberschulen. Das an sich passt zwar kaum zum vorgehenden Arc, ist aber erfrischend anders. Leider wird keine der Sportarten die dort gezeigt werde erklärt so das man selbst versuchen muss herauszufinden wie die verschiedenen Sportarten funktionieren. Aus einen komplett unersichtlichen Grund wird dieser Sportwettkampf in einem Militär Hotel ausgerichtet, vermutlich damit es zu den vorhergehenden Arc und den dritten Weltkrieg passt. Ich finde es immer noch mehr als unsinnig das Schüler in irgendein erweise zum Militär und zu Terroristen stehen, aber auch hier wird genau das versucht. Dies wird uns durch verschiedene Angriffe immer mal wieder vor Augen geführt. Spezifisch ab der Folge 19 und mit dem beginn des Yokohama Disturbance Arcs (Folge 19-26) geht es nur noch um Spionage und Krieg. Es ist ja ok, das wir ein bisschen Ausbildungsgeplänkel haben, da diese Schulen ja vom Militär finanziert werden, aber es ist unsinnig, dass wie die ganze Zeit einfach nur beobachten müssen wie kaum Soldaten und Polizisten arbeiten und die Schüler alles erledigen. Zur ersten Staffel gibt es soweit nicht viel weiteres zu sagen, ich finde es stellweise recht nervig wodurch auch massive Langeweile aufkommt. Von mir bekommt die Serie eine 5 Sterne Bewertung. Man hätte ohne den random Kriegsblödsinn wesentlich mehr raus holen könne, aber für Fans von dieser Art Anime, ist dies sicherlich etwas.
Solltest du das jedoch anders sehen, lass es mich gerne in den Reviews wissen.
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