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Looking for you - Auf der Suche nach Dir

von SaSuSaKu
GeschichteDrama, Romance / P16 / MaleSlash
Blaine Anderson Jeff Kurt Hummel Nick Sebastian Smythe
25.01.2021
14.10.2021
14
33.300
8
Alle Kapitel
39 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
25.01.2021 2.363
 
Hallo Ihr Lieben! :)

Dies ist meine erste Fanfiktion im Glee Universum und ich muss sagen, ich bin echt aufgeregt wie ihr sie finden werdet! o.o

Es geht hier hauptsächlich um Klaine, die sich auf meine Art und Weise kennenlernen.
Zu Anfang habe ich an die Szene aus der vorletzten Folge der 6. Staffel angegrenzt, sie allerdings sehr umgeschrieben.
Das sich dort Blaine und Kurt eigentlich schon hätten kennenlernen können, hat mich ziemlich getriggert und ich möchte den beiden Süßen hier die Chance geben, sich dort schon kennenzulernen. :)

Außerdem wird es auch das Paar Nick und Jeff (Niff) geben. Ich liebe diese beiden Charaktere total und finde es schade, dass sie so wenig Screenzeit bekommen haben. Last but not least taucht natürlich auch Sebastian auf, der mich jedes Mal mit seiner frechen, aber dennoch höflichen Art um den Verstand bringt xD
Was wohl ihm in dieser Geschichte bevorsteht?

Natürlich werden auch andere Warblers ab und an eine Rolle spielen. So dürfen z.B. Wes und David nicht fehlen und auch Luke und Jon. Aber auch Glee Kids dürfen nicht fehlen, so wie z.B. Finn, Rachel und Mercedes.


Ich bin so gespannt wie ihr jedes Kapitel findet und hoffe ihr schreibt mir Reviews, damit ich weiß, ob euch die Geschichte gefällt! :)
Ich nehme gerne ein Lob, aber auch Kritik entgegen, denn man muss ja wissen, wo man sich evtl. noch verbessern könnte.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen! :)

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Puh... jetzt war er zwar schon mehrere Wochen in der 10. Klasse der Mckingley High, aber irgendwie wurde es nicht besser.
Klar, er war jetzt auch endlich in einem Club, um genau zu sein dem Glee-Club. Aber richtige Freunde hatte er dadurch noch immer nicht gefunden. Bis auf Mercedes Jones. Sie war die Einzige, die von Anfang an mit ihm gequatscht und sich auch für ihn interessiert hatte. Aber der Rest...

Irgendwie kämpfte jeder in diesem Club für sich selbst. Jeder wollte ein Solo singen und wie es natürlich immer war, steckte er selbst zurück.
Ja, Kurt konnte zwar sehr gut singen, dennoch bekam Rachel immer jedes Solo. Wer wollte denn auch schone einen schwulen Jungen als Lead Sänger sehen?

Wobei er sich bis jetzt immer noch nicht geoutet hatte... doch es war bestimmt allen bewusst, dass er Homosexuell war.
Er liebt es halt sich extravagant anzuziehen, Kleidung selbst zu designen. Was konnte er denn dafür, dass die anderen sich anzogen wie 0815 Menschen?

Aber zurück zum Glee Club.

Wenn man es genau nahm war es eine reinste Rachel Berry und Finn Hudson Show und alle anderen, die dem Club beiwohnten, waren die Dekoration im Hintergrund. Die Leute, die einfach nur dar standen, etwas mit dem Fuß wackelten und die Hintergrundgeräusche machten.
Wie auch an diesem Tag mal wieder.

Gegen Nachmittag gingen Mercedes und Kurt ins Lima Bean und stellten sich an der Kasse an, um sich einen Kaffee zu kaufen. Dabei redeten Sie wie jedes Mal über den Glee Club.

"Ganz ehrlich, Mercedes. Was soll man von der ganzen Sache halten?", fing Kurt an zu sprechen, während er seine Arme vor der Brust verkreuzt hatte.
"Finn verlässt den Glee Club, Finn kommt wieder in den Glee Club. Nach 3 Mal habe ich aufgehört zu zählen. Und so jemand benimmt sich, als wenn er unser Anführer wäre?", Augen verdrehend blickte er seine Freundin an und machte mit der linken Hand eine wegwerfende Bewegung.

"So jemanden brauchen wir nicht... ehrlich nicht. Wir sind auch ohne ihn perfekt klar gekommen."

"Doch, Kurt. Genau so jemanden brauchen wir.", erwiderte Mercedes sofort und stemmte Ihre Hände in die Seiten.

"Wieso? Weil er beliebt ist?", stirnrunzelnd blickte Kurt zu der schwarzen Schönheit.

"Ja genau.", antwortete das dunkle Mädchen ihm, worauf sie einen entgeisterten Blick von Kurt zugeworfen bekam.
Leise seufzte Sie, ehe sie weitersprach.

"Hör zu. Das er uns so herumkommandiert geht mir gewaltig gegen den Strich, aber er ist ein Anführer und der beste männliche Sänger den wir haben."

"Na danke auch!", gab Kurt pikiert von sich und wandte den Blick beleidigt ab.

"Gott, Kurt! Du weißt wie das gemeint war.", Augen verdrehend blickte Mercedes ihren Freund an und musterte Ihn kurz.
"Du hast eine wundervolle, außergewöhnliche Stimme, Kurt und das weißt du auch. Aber du weißt auch, dass wir Finn brauchen. Er und Rachel klingen perfekt zusammen. Und wenn Finn, der beste Quarterback unserer Schule, im Glee Club ist, haben wir vielleicht sogar Glück und es kommen noch mehr Sportler in unseren Club."

Kurt, der seiner Freundin die ganze Zeit zuhörte, hob ab und an etwas seine Augenbraue an und verdrehte die Augen.
Wieso mussten überhaupt Sportler mit im Glee Club sein?
Genau diese Sorte von Kerlen, die ihn die ganze Zeit schikanierten?
Die seine Sachen aus der Hand schlugen, ihn beleidigten und ihn mit Blicken straften?

"Ohja, der allerbeste Sportler, beehrt unseren Loserclub mit seiner Anwesenheit.", gab Kurt ironisch von sich, während er einen Schritt weiter nach vorne ging und für Mercedes und Sich die Getränke bestellte.

"Hey, hey, hey! Moment! Wer ist hier in einem Loser Club?", Mercedes wedelte etwas mit dem Zeigefinger vor sich her und sah Kurt stirnrunzelnd an.

Leise seufzend lehnte sich Kurt mit dem Arm auf die Theke und sah zu Mercedes, die gerade die Kaffees bezahlte.
"Niemand. Ich will eigentlich nur sagen, dass Ich Finn nicht traue. Sagen wir es mal so. Wenn es ihm gelingt und es kommen mehr Sportler und sogar auch Cheerleader in den Glee Club, sind Leute wie du und ich out, okay? Dann wird das wieder der nächste Club, der von den coolen Leuten geleitet wird und wir können einpacken... merk dir meine Worte, Mercedes. Wir werden dann einfach verdrängt."

Wäre ja nichts neues für mich, hängte Kurt in Gedanken hinten ran.

Während Kurt sie ernst anblickte, nahm Mercedes die To go Kaffeebecher von der Theke.
"Oh nein, niemand verdrängt Mercedes Jones oder Kurz Hummel! Dafür werde ich sorgen!", mit einem ernsten Ausdruck im Gesicht drückte sie dem Braunhaarigen seinen Kaffee in die Hand, ehe sie lächelte und sich mit ihm an die Seite stellte, um darauf zu warten, dass ein Tisch frei wurde.


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"Wir kennen uns zwar noch nicht lange Blaine, aber ich bin echt stolz auf dich, dass du einer der wenig offen schwulen bist die ich kenne. Naja bis auf mich halt.", ein Grinsen zierte Nicks Lippen, während er seinen besten Freund ansah und ihm eine Hand auf die Schulter legte.

"Mein Coming out war eins der schwersten Dinge meines Lebens... Aber ganz ehrlich. Es ist so schön nicht mehr ständig Lügen zu müssen.", erwiderte Blaine und sah den Schwarzhaarigen Warbler an.
Jedes Mal wenn Blaine daran zurückdachte, wie sein Coming out verlief, bekam er einen Kloß im Hals, runzelte ungewollt die Stirn und dachte nur an die Schlimmen Sachen, die an dem Tag passiert waren zurück.
Doch ehe er weiter darüber nachdenken konnte, zog Nick ihn aus seinen Gedanken.

"Ohja, und du kannst jetzt rund um die Uhr flirten. Ich meine du musst dir keinen Kopf mehr darum machen, dass es deine Eltern irgendwann erfahren und dich zur Rede stellen.", grinsend nahm Nick einen Schluck von seinem Kaffee.

"Ja, da gebe ich dir recht...", leicht lächelnd blickte Blaine kurz zu seinem Freund auf, ehe er sich endlich seinen Kaffee an dem Stand fertig machte.
Rund um die Uhr flirten... so ein Mensch war er doch gar nicht.
Er war ja nicht mal in der Lage einen Jungen anzusprechen.
Als er an die Dalton kam war Nick derjenige der auf ihn zuging, ihn volllaberte und ihm alles zeigte und erklärte. Wäre Nick nicht gewesen, würde er vermutlich immer noch auf dem großen Flur stehen und sich fühlen wie bestellt und nicht abgeholt.
Mit Mädchen zu reden, hatte er nicht wirklich Probleme, aber dadurch, dass er an die Dalton ging, die eine reine Jungenschule war, kam er sich vor, als wenn er direkt in die Höhle des Löwen geworfen wurde.

Auch wenn die oberste Regel der Dalton keine Toleranz gegen Mobbing war, so hatte er doch die ersten Wochen Angst gehabt, wegen seiner Homosexualität gemobbt zu werden. Genau so wie es an seiner alten Schule war.

Aber diese Angst hatte er Gott sei Dank schnell verloren, da es mehrere an der Schule gab die Schwul waren.

So wie Nick, Luke und Jon.
Laut Nick sollte Jeff auch schwul sein, was er sich aber nicht vorstellen konnte, da dieser eine Freundin hatte, die des Öfteren vor Ort war.
Vielleicht wollte Nick auch unbedingt, dass er schwul war, weil er auf Ihn stand? Keine Ahnung. Aber so wie Blaine es verstanden hatte, kannten sich Nick und Jeff schon etwas länger... sie sind gemeinsam auf die Middle School gegangen und haben dort gemeinsam etwas Unfug angestellt gehabt.


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"Mercedes! Da wird ein Tisch frei!", eilig zeigte Kurt an ihr vorbei zu einem Tisch am Gang, woraufhin Sie schnell dort hin ging und sich den Platz sicherte.
Kurt wollte ihr schon folgen, bemerkte dann aber, dass Sie sich beide noch gar keinen Zucker geholt hatten, da der Bereich die ganze Zeit von 2 Jungs in Beschlag genommen wurde.

Was braucht man da bitte so lange, dachte sich Kurt während er die letzten Schritte auf den Jungen im dunkelblauen Blazer zuging und ihn antippte.

"Entschuldigung?"

Blaine wurde sofort aus seinen Gedanken gerissen und stoppte sofort in der Bewegung. Wie lange hatte er schon seinen Kaffee umgerührt und war in Gedanken verloren?

"Entschuldigung?", ertönte die Stimme wieder, diesmal etwas genervter, so wie Blaine es hörte.
"Weißt du, du bist nicht der Einzige, der...-", als sich Blaine zu ihm umdrehte stockte Kurt in seinem Satz und brachte die letzten Worte nicht mehr über die Lippen.

Vor ihm stand der bestaussehendste Kerl den er jemals gesehen hatte.

Er hatte braune Haare, die er zurückgegelt hatte, trug eine Schuluniform, die ihm wie angegossen saß und er hatte die wunderschönsten rehbraunen Augen, die er jemals in seinem ganzen Leben gesehen hatte.

Unwillkürlich musste Kurt etwas schlucken und bemerkte dadurch, dass er die ganze Zeit seinen Mund offen gelassen hatte. Gott, wie peinlich! Er sah bestimmt aus wie ein großer Vollidiot der jemanden einfach so angaffte!
Aber dieser Kerl vor ihm war einfach...

"Ehm... ich..."

Gott reiß dich zusammen Kurt! Seit wann bist du denn so nervös?!

Kurz räusperte sich Kurt, ehe er hinter Blaine zeigte.

"Kannst du mir vielleicht 2 Packungen Zucker geben?"
 
Wow, was für wunderschöne blaue Augen...
Und diese reine, helle Haut und perfekt gestylten Haare...

Blaine konnte gerade an nichts anderes denken, als den Jungen, der vor ihm stand begeistert anzusehen.
Gerade eben hatte er noch über Nick und Jeff nachgedacht und im nächsten Moment war sein Hirn wie leer gefegt.
Und diese Lippen...
Er hatte mitbekommen, wie sich die Lippen des Braunhaarigen bewegt hatten, doch was er gesagt hatte, war ihm entgangen.

"Sorry, was hattest du gesagt?", antwortete Blaine etwas leiser und unsicher, nachdem er sich einigermaßen gefangen hatte.

"Ob du mir 2 Packungen Zucker geben kannst....", ein leichtes Lächeln huschte auf Kurts Lippen, als er den Dalton Schüler ansah.

"Oh Ähm, klar.", schnell drehte sich Blaine um und vermied es Nick dabei anzusehen, da er sich denken konnte, dass dieser wieder blöd grinsen würde. Außerdem würde er bestimmt einen dummen Spruch ablassen, da er etwas rötlich auf den Wangen geworden war.
Mit der linken Hand nahm er 2 Packungen Zucker heraus und reichte sie Kurt.

"Danke...", immer noch leicht lächelnd nahm Kurt ihm die Zuckerpackungen ab und streifte dabei die Hand des Braunhaarigen. Es fühlte sich an als wenn ein Blitz seinen Körper durchfuhr bei dieser Berührung.
Nicht nur das.
Er schien nicht der Einzige gewesen zu sein, dem es so ging.
Auch der Junge ihm gegenüber blickte überrascht auf deren beiden Hände.

"Gern...ich...", versuchte Blaine zu sprechen und traf auf fragende blaue Augen, die ihn direkt ansahen.

Komm schon Blaine!

"Ich bin..."

"Komm schon, Kurt! wir müssen noch vieles Besprechen!", rief Mercedes ihm zu, während sie mit ihrer Hand etwas wedelte.

"Ich komme schon!", rief er zurück und lächelte Blaine entschuldigend an, ehe er sich umdrehte und zu seiner Freundin ging.

"Gott, was war das denn Blaine?", lachend fuhr sich Nick mit der Hand durchs Gesicht, ehe er einen bösen Blick seines Freundes erntete.

"Ja, lach nur!", gab Blaine pikiert von sich und nahm seinen Kaffee in die Hand.

"Mach ich doch gerade!", schnell wischte sich Nick eine Lachträne von der Wange, ehe er sich räusperte und grinste.

"Ihr saht aus als wenn ihr in einer anderen Welt wart... wie in Aschenputtel. Als wenn du ihm gerade den gläsernen Schuh angereicht hast."

Nick konnte nicht anders als wieder loszuprusten und den fassungslosen Blick von Blaine zu genießen.

"Ja, ja ja...", murmelte Blaine leise und wäre am Liebsten im Erdboden versunken.

Gott wie peinlich konnte er nur sein?!

Gerade als er sich vorstellen wollte, bekam er es nicht auf die Reihe. Woher sollte jetzt der schönste Junge auf der ganzen Welt wissen, wie er hieß?

Seufzend nahm Blaine einen Schluck von seinem Kaffee.
Zumindest wusste er wie der Junge hieß.

Kurt.

Ob er auch schwul war?
Wobei... welcher Hetero Junge hatte so eine schöne reine Haut und perfekt gestylte Haare?
Fast keiner...

Auf die Kleidung, die der Braunhaarige trug hatte er jetzt nicht wirklich geachtet. Vermutlich könnte er daran erkennen, ob Kurt schwul war oder nicht.

"Holder Prinz, können wir den Laden verlassen, oder möchten Sie, dass ich Sie zu ihrem Aschenputtel geleite?", grinsend und zeitweise auch etwas losprustend hielt Nick Blaine seinen Arm, worauf dieser ihm gegen die Schulter boxte.

"Hör auf mit dem Mist, Nick. Das war schon peinlich genug..."

"Ohja, allerdings!", gab der Schwarzhaarige zu und grinste weiter.

Seufzend blickte Blaine zu seinem Kumpel auf.
"Das Grinsen wirst du heute wohl nicht mehr los, oder?"

"Niemals!"
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