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Nach so langer Zeit (Dramione FF)

GeschichteRomance, Erotik / P16 / Gen
Blaise Zabini Draco Malfoy Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter Hermine Granger Ronald "Ron" Weasley
25.01.2021
13.05.2021
31
47.228
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12.04.2021 1.654
 
Hermine Pov

Das Spiel lief bereits seit gut zehn Minuten. Schon jetzt führte Slytherin, mit dreißig Punkten. Doch ich wusste nicht, für welche Mannschaft ich mich entscheiden sollte. Ich wollte bei jedem Tor für beide aufspringen, doch ich entschied mich für Gryffindor, auch wenn ich das ganze Spiel lang nur den blonden Schopf verfolgte. Nach einer guten halben Stunde, einem verletzten Treiber, mehreren gewonnen Punkten und riskanten Ausweichmanöver, kam es zu dem entscheidenden Kampf zwischen Draco und Harry. Ginny wimmelte in einem riskanten Manöver für Harry einen Klatscher ab. Neville griff währenddessen meinen Ärmel und feuerte Harry an. Sie flogen dicht nebeneinander, bis sie in den Himmel aufstiegen. Niemand sah sie, doch dann nach angespannten Sekunden, welche sich für mich wie Minuten anfühlten, kam Harry zuerst mit dem Schnatz in der Hand zurück aufs Feld geflogen. Die Menge bebte. Alle sprangen auf und jubelten, doch ich wartete sehenswürdig auf Draco. Nervös trommelte ich mit meinen Fingern auf der Reling. Nach weiteren Sekunden tauchte auch er schließlich auf und ich rannte die Stufen des Turms wie eine Verrückte hinunter. Unten angekommen, wollte ich gerade zum Slytherin Turm schleichen, als mir jemand auf die Schulter tippte. Ich erschrak und sah zu Draco auf:,, Erschreck mich doch nicht immer so." Er lachte und zog mich dann zu sich heran. Ich sagte aufrichtig:,, Du warst super. Tut mir leid, dass ihr nicht gewonnen habt." Er zog mich noch dichter zu sich und sagte:,, Ich habe alles was ich wollte." Ich lächelte, schaute mich nach Schülern um und als ich niemanden sah, drückte ich meine Lippen auf seine. Er vergrub seine Hände in meinem Haar, löste sich um mich anzuschauen und zu sagen:,, Ich liebe dich Hermine." Mein Herz sprang vor Glück. Ich lachte aufrichtig und sagte:,, Ich liebe dich auch." Gerade als ich mich wieder zu ihm vorbeugte, legte er einen Finger auf meine Lippen und sagte:,, Sag nicht ich liebe dich auch. Das klingt nicht aufrichtig, sprich die Worte aus." Ich verdrehte meine Augen, griff sein Gesicht zwischen meine Hände und sagte in seine eisgrauen Augen:,, Du bist mit Abstand eine der dickköpfigsten und kompliziertesten Personen die ich in meinem Leben jemals kennen gelernt habe, aber ich liebe dich Draco Malfoy. Zufrieden?" Fragte ich und er lächelte:,, Ziemlich." Er ließ seine Hand in meinen Nacken gleiten und küsste mich. Er hob mich hoch und flüsterte erneut:,, Ich liebe dich Hermine Granger."

Hermine Pov

Ich atmete lautstark aus. Es reichte mir. Wir standen unmittelbar vor den Prüfungen und die Lehrer gaben uns so viele Aufgaben, dass es sogar mich überforderte. Ich legte genervt meinen Kopf auf den Tisch. Vermutlich war es auch meine Schuld, dass ich jetzt so hinter her war. Ich hatte immer noch mit der Arbeit zu kämpfen. Jedoch war die schwerer Aufgabe gewesen, Draco von mir fern zuhalten, was mir teilweise gut gelungen war, doch meistens reichte seine Nähe aus um mich alles vergessen zu lassen. Schlussendlich verbrachte ich, seit dem Ball, welcher mittlerweile drei Wochen her war, jede freie Minute mit Draco. Ich fühlte mich bei ihm so geborgen und geliebt. Ich grinste in mich hinein. Noch vor einem halben Jahr wäre ich lachend auf dem Boden zusammengeklappt, hätte mir jemand gesagt, dass ich irgendwann etwas anderes für Draco Malfoy, als Hass und Abscheu empfinden könnte. Doch so war es nun mal. Ich war Hals über Kopf in ihn verliebt. Es war einfach schön nach der anstrengen Zeit endlich wieder lachen zu können. Ich entsann mich Dracos gleichmäßigen Herzschlag, letzter Nacht, als ich auf seiner Brust eingeschlafen war. Jede Nacht schliefen wir gemeinsam ein. In seinen starken Armen fühlte ich mich geborgen und sicher. Oder wenn er diese Stelle an meinem Hals zärtlich küsste und mir zuflüsterte:,, Na. Wie geht es meinem Mädchen heute?" Moment. Das passierte gerade wirklich. Seine Stimme erkannte ich aus Tausenden. Meine Mundwinkel hoben sich und ich drehte meinen Kopf um ihn zu sehen. Unsere Augen trafen sich und mein Herz wurde leichter. Ich stand auf, packte meine Sachen und lief hinter ein Regal der Bibliothek. Draco folgte mir. Hinter dem Regal angekommen, wollte ich ihn zu einem Kuss zu mir hinunter ziehen, doch er versteift seinen Nacken und nahm meine Hände in seine. ,,Muss das sein?", fragte er etwas gereizt. Ich stutzte und antwortete:,, Ich weiß gar nicht was du meinst." Er hob seine Augenbrauen und sagte:,, Du weißt genau was ich meine." Bei diesen Worten wurden seine Gesichtszüge weicher. Ich schaute ertappt auf den Boden. Er hob sanft mein Kinn an. Ich schaute so nun in seine Augen und antwortete:,, Ich weiß, ich weiß, aber Ron ist nun mal ein Freund von mir und ich möchte unsere miserable Beziehung zur Zeit nicht noch verschlimmern. Verstehst du?" Ich legte meine Hände sanft an seine Wangen. Er schloss seine Augen und sagte:,, Ich weiß. Aber das ist der einzige Grund, oder?" Ich zog meine Augenbrauen verwirrt zusammen. Doch als ich begriff, riss ich verwundert die Augen auf und sprach schnell:,, Natürlich! Denkst du etwa. Unsere Be... Wir wären mir peinlich? Denn das kannst du dir gleich mal aus dem Kopf schlagen." Er grinste und sagte:,, Gut. Ich wollte nur sicher gehen. Hast du eigentlich gerade gezögert?" ,,Pfff. Nein", sagte ich mit verräterisch hoher Stimme. Draco sagte darauf:,, Dachte ich es mir doch." Er zog mich dichter an seine Brust heran und flüsterte in mein Ohr:,, Okay, ich sage es jetzt in klarer Deutlichkeit und du weißt wie schwer mir das fällt. Mich wirst du nicht mehr los Hermine Granger. Und ja wir sind in einer Beziehung. Verstanden?" Wir beide grinsten und ich nickte. ,,Kann ich meinen Freund dann jetzt endlich küssen?", fragte ich glücklich. Seine Lippen kamen mir immer näher. Und ich überkreuzte meine Arme in seinem Nacken. Seine weichen Lippen trafen auf die meinen, eben so wie unsere Zungen. Es war einfach wunderschön, endlich unbeschwert zu sein. Naja, abgesehen von Ron. Nach einer Weile löste ich mich widerwillig und sagte:,, Wir müssen jetzt zum Unterricht." Doch Draco ignorierte meine Aussage und stemmte stattdessen seine Hände links und rechts neben mir ins Regal und küsste mich weiter. Ich hätte ewig so weiter machen können. Nein Hermine. Dieses mal würde ich pünktlich kommen. Draco hatte es immer wieder geschafft mich auf die ein oder andere Weise zu überzeugen, nicht zum Unterricht zu gehen. Doch dieses Mal würde ich es schaffen, trotz seiner durchaus plausiblen Argumente. Erneut löste ich mich, so schwer es mir auch fiel:,, Draco. Wir müssen zum Unterricht." Erneut war er in Begriff meine Aussage zu ignorieren, doch ich versuchte ihn von mir fernzuhalten. Doch wegen seines Trainings ging mein Versuch ins Leere aus. Ich lachte, jedoch schaffte ich es mich unter Dracos Arm hinunter her zu schlängeln. Draco schaute verwirrt in meine Richtung und ich rief im lächelt hinter her:,, Ich liebe dich, aber ich für meinen Teil möchte nicht durchfallen." Ich drehte mich um, griff glücklich meine Tasche und lief weiter in Richtung Ausgang. Ich hörte Schritte hinter mir. Zufrieden lief ich weiter, da ich ihn anscheinend überzeugt hatte. Plötzlich hielt Draco meinen Arm fest, zog mich zurück und sagte:,, Ich liebe dich auch und möchte nur das beste für dich. Deswegen.." Er packte mich bei den Hüften und ließ mich wie ein Kartoffelsack über seiner Schulter baumeln. Ich gab einen unerwarteten Schrei von mir. ,,...werden wir heute blau machen. Damit du in Unterricht nicht vor Langeweile stirbst. Das würde ich mir nie verzeihen." Ich sah es nicht, doch ich spürte wir Draco grinste. ,,Draco ich meine es ernst wir müssen zum Unterricht", sagte ich kichernd. Er sagte:,, Ich meine es auch ernst. Das kann ich dir doch nicht an tun, wenn ich es verhindern kann." Er ließ mich auf einem Tisch hinunter, sodass ich nun auf diesem und vor ihm saß. Er küsste ohne zu zögern meine Hals. Ich musste einfach handeln, bevor mein Gehirn aussetzte. ,,Draco. Wir müssen jetzt los", versuchte ich es erneut. Er stieß seinen Atem aus und lehnte seine Stirn gegen meine. ,,Ich weiß", sprach er unglücklich. Er gab mir einen sanften Kuss auf die Lippen, den ich erwiderte. Ich stand auf und schaute Draco an, doch bevor ich sprechen konnte sagte er:,, Ich weiß ich gehe eine Minute später los." Zufrieden lächelte ich und gab ihm einen letzten Kuss auf die Wange. Ich drehte mich um und spürte einen sanften Schlag auf meine Hintern. Schockiert drehte ich mich um. Er hob unschuldig die Schultern. Ich konnte nur grinsend den Kopf schütteln. Jetzt hieß es schnell sein. Ich kam vor dem Bücherregal hervor und ließ meinen Freund allein im Gang zurück.

Ich lief mit schnellen Schritten die Korridore zum Klassenzimmer für Geschichte der Zauberei. Vor dem Klassenraum angekommen überlegte ich ob es besser gewesen wäre bei Draco zu bleiben. Doch plötzlich spürte ich jemanden hinter mir, der mich sanft in den Raum schob. Es war Harry der sagte:,, Hermine komm. Der Unterricht hat schon angefangen und schön dich mal wieder zu sehen. Geht es dir gesundheitlich besser?" Ich sagte:,, hey, ja schon viel besser." Ich fügte ein unschuldiges Husten hinzu. Harry nickte zufrieden und lief in den Klassenraum. Fast alle Plätze waren belegt. Harry saß neben Ron und der letzte frei Tisch war natürlich ganz vorne im Klassenraum. Na toll. Ich setzte mich und einige Sekunden später schwang die Tür erneut auf. Wie erwartet war es Draco, der wieder seine abwertende Miene aufgesetzt hatte. Ohne zu zögern, lief er zielstrebig auf den Platz neben mir zu. Ich schaute mich um, tatsächlich war kein anderer Platz mehr frei. Das würde nicht gut ausgehen. Er schenkte mir keinen Blick und setzte sich einfach. Professor Binns sprach:,, schön, da jetzt alle da sind, werden wir uns heute mit dem Thema Ausrottung der Riesen beschäftigen." Sofort verfiel er in einen Redeschwall.
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