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Nach so langer Zeit (Dramione FF)

GeschichteRomance, Erotik / P16 / Gen
Blaise Zabini Draco Malfoy Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter Hermine Granger Ronald "Ron" Weasley
25.01.2021
13.05.2021
31
47.228
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05.04.2021 1.715
 
Hermine Pov

Er stand dort, völlig außer Atem und ich musste grinsen bei diesem Anblick. Als ich am morgen meiner Anreise in der Zug gestiegen war, hätte ich nie vermutet, dass ich jemals etwas für Draco Malfoy empfinden könnte. Es schien unmöglich und beinahe Paradox. Doch jetzt konnte ich es nicht abstreiten, ich spürte wie mein Puls in die Höhe stieg und sich mein Herz komplett anfühlte. Und in diesem Moment wusste ich, dass es sich entschieden hatte. Ich löste meinen Blick und schaute wieder zu Ron, der mich so an starte als hätte ihn ein Lastwagen überrollt. Er wirkte als hätte er jetzt erst begriffen, was hier vor sich ging. Ich schaute zu Draco und wieder zu Ron. Ich wusste nicht, ob Draco mich grundsätzlich zu dieser Entscheidung gebracht hatte, doch ich wusste, dass es auch schon vor ihm die Beziehung zwischen mir und Ron nicht mehr das selber war. Seine Augen starren mich völlig leblos an.,, Ist das.. ist das dein Ernst?," es klang nicht nach einem Vorwurf sondern nach einer ernst gemeinten Frage. Ein letztes mal sammelte ich mich, ehe ich knapp antwortete:,, Ja Ron, das ist es. Ich möchte die Beziehung beenden und es tut mir so so leid, aber ich muss es tun. Ich will unsere Freundschaft nicht zerstören und ich hoffe, dass du das verstehen kannst." Er öffnete seinen Mund, doch er schloss ihn nach wenigen Sekunden wieder:,, Ich weiß nicht was ich sagen soll. Oder ob ich das kann. Ich liebe dich Hermine." Ich trat zu ihm und umarmte ihn. ,,Ich weiß Ron, aber bitte ich wollte, doch auch nicht, dass es jemals soweit kommt. Er löste sich und sagte:,, Ich brauche Zeit und ich weiß nicht ob ich deiner Bitte nach kommen kann, Hermine. Ich brauche Zeit und Abstand, aber wenn es das ist, was du willst, dann muss ich es akzeptieren." Ich hörte ihn laut schlucken und ich nickte. Er hielt sich seine Hand vor den Mund und lief ohne mich noch einmal an zusehen geradewegs nach draußen an die frische Luft. Ich atmete tief durch. Ich hatte es getan und ich fühlte mich wie die schlechteste Freundin, aber nach diesem ganzen Gefühlschaos endlich wieder wie ein Mensch. Und fähig endlich wieder frei zu atmen zu können.

Ich sah zu Draco und stellte fest, dass er sich nicht vom Fleck bewegt hatte. Er trug einen schwarzen Anzug. Das Jackett hielt er in seiner Hand und ich sah sein schwarzes Hemd, welches seinen Körper perfekt umspielte. Ich sah die unausgesprochene Frage in seinen Augen und ich nickte. Vorauf hin er nicht zögerte, sein Jackett fallen ließ und zu mir lief, in genau dem selben Moment, indem ich meinen ersten Schritt machte. Ich wollte zu ihm und nichts anderes zählte in diesem Moment. Die wenigen Meter fühlten sich wie Kilometer an, doch endlich, empfingen mich seine Arme. Er hob mich hoch und drehte mich. Ich klammerte mich an seinen Rücken und lachte vor Glück. Er ließ mich nach einer Weile herunter und schaute mich an. Ich berührte seine Schläfe und er berührte meine Wangen. Sanft strich er meine Wange und schaute mich mit diesem unglaublich erleichterten Blick an. Sein Blick wanderte über mein Gesicht und ich sah diese rohe Erleichterung in seinem Blick. Ich grinste und er lachte, aufrichtig, vor Glück. Ich stellte mich auf meine Zehenspitzen und lehnte mich zu ihm vor. Als unsere Lippen auf einander trafen, hätte ich schwören können, das die Welt für einen Moment still stand. Mein Herz pochte und seine Lippen empfingen verlangend meine. Ich hätte mir keinen schöneren Moment vorstellen können. Alles was ich empfunden hatte, all der Stress, die Tränen, die ich vergossen hatte, all das war wie verschwunden und es gab nur noch ihn.

Draco Pov

Es war nur ein Hauch eines Kusses, doch er löste ein gewaltiges Feuerwerk in mir aus und ließ den Stein, den riesen großen Stein, von meinem Herzen fallen. Ich realisierte erst jetzt, wie sehr ich sie brauchte. Wir lösten uns für eine Sekunde nur um im nächsten Augenblick wieder die Lippen des anderen aufeinander zu spüren. Es war ein besonderer Kuss, wir beide waren so vorsichtig und wollten diesen Moment genießen. Ich neigte meinen Kopf und umfing ihre Lippen erneut mit meinen. Sie schloss ihre zarten Arme um meinen Nacken und ich hielt ihren Rücken um sie zu stützen, wobei ich sanft mit seiner rechten Hand ihren Rücken auf und ab streichelte. Ich spürte ihre Zunge an meiner Unterlippe und ich ließ ihr grinsend Einlass. Ich wollte alles von ihr und sie nie wieder aus den Augen lassen. Ich zog sie noch näher zu mir, um den Kuss zu intensivieren, wodurch ihr dieses süße, unschuldige Seufzen entkam, was mich verrückt werden ließ. Nach einigen Sekunden lösten wir uns keuchend von einander. Sie lächelte, und sagte:,, Ich hatte schon bessere Küsse." Sie löste sich von mir. Ich griff ihren Arm, gerade als sie sich von mir weg drehen wollte und zog sie zärtlich wieder an meine Brust. Wir lachten und ich sagte:,, In deinen Träumen vielleicht." Ich legte sanft meine Stirn gegen ihre. Sie schloss ihre Augen und ich hielt sie an ihrem Rücken fest. Ich flüsterte:,, Du siehst so wunderschön aus." Sie grinste und sagte "Danke". Nun löste ich mich und sie zog verwirrt ihre Augenbrauen zusammen. Ich stellte mich neben sie und hob sie, in einer schwungvollen Bewegung, hoch. Ich hielt sie rechts und links auf meinen Armen. Sie schrie vor Überraschung leicht auf und ich grinste schelmisch. ,,Halt dich an meinem Hals fest Süße", sagte ich und sie tat es. Sie lehnte ihren Kopf auf meine Schulter und ich lief, ohne jeglichen Protest von ihr, in die Richtung unseres Turms. Ich nutzte einige unbenutzte Wege, obwohl sowieso niemand im Schloss sein würde, da das gesamte Schloss in der großen Halle war. Ich trug sie den gesamten Weg, auch wenn sie mir sagte, dass ich es nicht tuen müsste, doch ich wollte es. Ich wollte sie tragen und sie nie wieder los lassen. Ich schloss die Holztür zu unserem Turm und ließ sie schweren Herzens los. Doch zog sie gleich wieder zu mir und flüsterte in ihr Ohr:,, Ich werde nie von deiner Seite weichen." Sie legte ihren Kopf auf meine Brust und ich gab ihr einen Kuss. ,,das trifft sich gut, weil du mich nicht mehr so schnell los wirst", flüsterte sie und schloss ihre Arme um meinen Rücken. Ich ließ meine Hand durch ihre Strähnen gleiten und musterte sie von oben bis unten. Ich sah wie ihre Blick auf meine Lippen fiel und ich schloss die Lücke zwischen unseren Lippen erneut, doch dieser Kuss war stürmischer. Er wurde immer leidenschaftlicher und wir beide spürten, was wir jetzt brauchten.

Hermine Pov

Ich wollte ihn nie wieder los lassen. Ich nahm die kühle Abendluft gemischt mit seinem unerkenntlichen Duft war. Langsam löste ich meine Lippen und sah in seinen geschwärzten Augen und sah diese rohe Lust, wodurch mir warm und kalt zugleich wurde. Nach wenigen Augenblicken, drückte er erneut leidenschaftlich seine Lippen auf meine und griff in meinen Nacken und zog mich näher zu sich. Ich ergriff die Initiative und dirigierte ihn in Richtung des Bettes. Vor dem Bett angekommen unterbrach er diesen unbeschreiblichen Kuss und sprach anschließend:,, Bist du dir sich?" Ich war verwundert über diese Aussage und antwortete:,, Ist ja nicht das erste Mal, oder?" Er grinste noch breiter und mir wurde wieder wärmer um mein Herz. Er sagte:,, Nein, aber nach diesem Mal wirst du mich nicht mehr los." Ich biss mir auf die Unterlippe und ich spürte wie Dracos Blick auf dieser ruhte. Ich sprach schnell, bevor ich meine Lippen leidenschaftlich auf seine legte:,, Wer sagt denn das ich das will." Mir entkam ein leichtes Seufzen bei unserem immer wilder werden Kuss. Unsere Zungen lieferten sich einen Kampf, den keiner verlieren konnte und ich wünschte mir, dass wir für immer in diesem Moment leben könnten. Ich löste, schweren Herzens, erneut aus dem Kuss, um mein Kleid auszuziehen und es zu Boden gleiten zu lassen. Draco tat es mir nach. Er zog sich sein Hemd in einer Bewegung über den Kopf ohne die Knöpfe zu lösen. Weiter warfen wir unsere Schuhe unbedachte in den Raum. Wir verschwendeten keinen Sekunde, bis wir uns wieder küssten. Er setzte sich auf die Bettkante und zog mich auf seinen Schoß. Er schaute mich gierig an und küsste sanft mein Dekolleté, während ich meine Hände in seinem Haar vergrub und meine Laute, die mich durch seine Berührungen spüren ließ, feien Lauf ließ. Er schaute mich an und griff in mein Haar. Er zog die Klammer heraus und berührte sanft mein nun offenes Haar. Er packte mich bei der Hüfte und legte mich auf das Bett. Draco legte sich über mich. Unsere Küsse nahmen kein Ende und sie verloren uns in einander. Bis ich meine Lippen von seinen löste. Ich schaute auf seine geröteten Lippen, sein verwuscheltes Haar und schließlich in dir mittlerweile schwarzen Augen. Aus einem Reflex heraus bis ich mir auf die Unterlippe, er sah so verführerisch aus. Draco wirkte plötzlich wilder. Er sagte:,, Du weißt, dass mich das verrückt macht, wenn du dir so auf die Lippe beißt." Ich konterte:,, Wusstest du das man keinen Hauch deiner Augenfarbe mehr erkennt, wenn du..." Wir schmunzelten beide und er vervollständigte meine Satz mit rauer Stimme:,, Wenn ich dich will." Ich spürte wie sein Blick gierig auf meinem weißen BH lag. Er küsste um den Stoff herum ehe ich mich aufsetzte und ihn öffnete um es ihm einfacher zu machen. Noch bevor ich mich wieder hinlegen konnte, spürte ich seine Hände an meinem Rücken, welche mich davon abhielten mich wieder hinzu legen. Ich hielt mich an seinen breiten Schultern fest und legte meinen Kopf in den Nacken, als er an meinen Nippeln saugte und anschließend leicht knabberte, da mich die Gefühle überrollten. Er hob seinen Blick und suchte meinen bevor er provozierend auf meine Nippel blies. Ich krallte mich regelrecht in seinen Rücken, was seinen Atem stocken ließ. Ermutigt von diesen Laut drückte ich ihn auf das Bett. Ich wollte ihn die gleichen Gefühle bereiten, die er mir bescherte und meiner Liebe Ausdruck verleihen. Er wirkte überrascht und das brachte mich zu einem schelmischen Schmunzeln.
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