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Wolfslust

GeschichteLiebesgeschichte, Erotik / P16 / MaleSlash
24.01.2021
11.04.2021
3
8.480
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11.04.2021 4.123
 
Den Rest der Fahrt wurde in eisigem Schweigen verbracht. James fühlte sich unglaublich unwohl dabei, eingesperrt mit einem wütenden Alpha zu sein. Man konnte die Luft beinahe mit dem Messer zerschneiden. Nach dem Benjamin White Ihn mit stechendem Blick eine Weile von Oben herab angesehen hatte, war am Ende von Ihm runter gestiegen. Bis sie an der Kanzlei angekommen waren, hatten sie einfach nur da gesessen und sich angeschwiegen.

Beim Eintreffen war der Alpha regelrecht davon gestürmt, so dass James regelrecht rennen musste, um Schritt zu halten. Wieso war der Typ nur so schnell, obwohl er gar nicht rannte? Ob das an diesen ewig langen Beinen lag?
Auch im Fahrstuhl hatte sich die Atmosphäre nicht geändert.  Als sie an der freundlich lächelnden Sekretärin vorbei rannten, änderte sich dieser versteinerte Blick des Anderen nicht.

Mr. White nickte der Frau nur zu und sie schien ohne Worte zu verstehen das Ihr Chef angepisst war, auch ohne ein Wort wandte sie sich wieder Ihren Papieren zu. Wo war er da nur rein geraten?

Nun saß er mit Mr. White in einem  Büro und sah sich Akten über Akten durch, sie  saß an dem großen Schreibtisch, an dem wohl die Besprechungen stattfanden. Auf der anderen Seite des Raumes, an dem Monstrum von Schreibtisch, hatte sich Mr. White hinter einen Computer und Stapeln von Akten verschanzt. Er hatte nicht einmal aufgesehen, stur blickte er auf seine Unterlagen.
Bei dem Fall ging es um einen Drogenboss der hinter Gitter sollte. Sollte war dabei das richtige Wort, der Mann hatte sich schon so oft dem Gefängnis entwunden, das es schon  Lachhaft war.

Das schlimmste daran war, das James seit seinem Studium nicht mehr solche Fälle vorliegen gehabt hatte. Was dazu führte das der Tisch über und über mit Nachschlagewerken bedeckt war. Seiner Persönlichen Meinung nach hätte der Typ schon lange hinter Gitter gemusst, aber immer was dazwischen gekommen. Verschwundene Beweise,  verschwundene Geschworene und tote Zeugen.

Er grübelt über diesen und jenen Absatz und merkte nicht wie die Zeit verstrich. Es viel Ihm erst auf, als sein Margen laut zu knurren begann, peinlicher weise so laut, das auch Mr. White das mit bekam.
Er hob den Blick und sah Ihn Kritsch an.

„Wenn sie Hunger haben, sagen sie doch einfach was. Wir sollten für heute eh Schluss machen. Wir haben den ganzen Tag gearbeitet.“
Achtlos warf er den Stift, den er gerade benutzt hatte auf den Schreibtisch.  Als er sich erhob, musste James bei dieser Präsenz unwillkürlich den Kopf senken. Seine Ausstrahlung war einfach die eines männlichen, starken Alphas und sein Beta Wolf fühlte sich in diesen Moment sehr unwohl.

„Sie können dann gehen. Ich schicke Ihnen Morgen einen Fahrer der sie Abholt, geben sie unten am Empfang einfach Ihre Adresse ab.“
Mit diesen Worten drehte er sich von James  weg zum Fenster. James stopfte ein paar Seiner Unterlagen in die Tasche, den Rest würde er für Morgen hier liegen lassen, aber einige Unterlagen würde er weiter durch arbeiten müssen.
Doch er zögerte. Er wusste es war eine dumme Idee und er sollte froh sein das Benjamin White sich von Ihm abgewandt hatte und offenbar nicht vorhatte das Gespräch wieder aufzunehmen.

Trotzdem fühlte es sich falsch an und sein Wolf stupste Ihn innerlich bittend an, die Situation doch klar zu stellen.
Ohne sich dessen bewusst zu sein, stand er plötzlich hinter dem anderen Mann. James war nicht gerade Klein, aber selbst mit seinen 1,89 m musste er leicht zu dem zwei Meter Mann aufblicken.

Er räusperte sich leicht, da ein einfacher Stups auf den Alpha in dieser Situation vielleicht provozierend gewirkt hätte.
„ ich habe nicht alles vergessen, einige Ausschnitte hab ich im noch gut vor Augen, mein Wolf hat sogar noch mehr. Die behält er aber lieber für sich, “ vielleicht klang er da ein klein Wenig frustriert, also Atmete er nochmal durch.

„Es ist nur nicht alles da… ich hatte mir Silberwein mit zu Party gebracht und davon einiges getrunken, was anders Hilft ja nicht um ein bisschen in Partystimmung zu kommen. Und am Morgen hab ich… Panik bekommen und wollte einfach nach Hause… na ja in meine Wohnung.“

Der Andere hat Ihm den Kopf leicht zugewandt. James wartete einen Moment dann seufzte und ging zur Tür. Der andere Zeigte keine weitere Reaktion und da einfach weiter zu stehen wäre zu peinlich, also lieber schnell nach Hause.
„ Warum hast du Panik bekommen?“ noch immer sah der Andere Ihn nicht richtig an. Sondern hatte Ihm nur Seitlich über die Schulter einen Blick zugeworfen.  

James zögerte und blieb den halben Weg zur Tür stehen, dann zuckte er Hilflos mit den Schultern. Wie sollte er diesem Mann erklären, was er selber nicht verstand. Sein Wolf benahm sich merkwürdig in der Gegenwart des Anderen und das führte bei Ihm zu Unsicherheit. Es war ein beklemmendes Gefühl  in seiner Brust und er konnte es nicht unterdrücken, es war etwas völlig neues für Ihn.
„ Es hat sich anders angefühlt als jemals zuvor. Mein Wolf ist durcheinander und aufgebracht, ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll.“
Der Andere bewegte sich einige Momente gar nicht, er schien mit sich selbst zu ringen.  James konnte sehen wie er sich die Nasenwurzel  und die Augen rieb.  Einen Momentlang starte James noch den Rücken des Anderen an dann ging er zur Tür und verließ den Raum. Er seufzte, er sollte sich schon auf den Heimweg sein Essen bestellen, damit es da war wenn er nach Hause kam.
Er stand neben dem Fahrstuhl  und grübelte, als er merkte wie sich eine große Gestallt neben Ihn schob. Der Größere Strahlte so eine Hitze aus und überragte Ihn mit seiner Präsenz.

„Lass uns essen gehen, ich zahle und wir reden.“
Er drückte den Aufzugknopf mit Nachdruck und es war klar dass er kein Nein Hinnehmen würde. So  standen Sie wieder  im Fahrstuhl  und schwiegen sich an. Im Büro war keiner mehr, auch den Fahrstuhl hatten sie dieses Mal für sich.
In James Kopf rauschte es und am liebsten würde er fortlaufen, doch das würde Benjamin nicht zu lassen. Er konnte wieder die Alphapheromone wahrnehmen, sie waren dieses Mal schwächer, aber sie waren da. Eine Flucht hätte dieses Mal vielleicht sogar den Jagt Reflex ausgelöst.
„Du riechst gut…“
James sah zu Mr. White, er dachte einen Moment er hätte sich verhört. Doch dann sah Er Ihn an, er sah tief in die grünen Augen und auf einmal schossen Ihm Pheromone durch das Blut. Sein Wolf sendete seine Bereitschaft,  zu wahrscheinlich den absurdesten Dingen.
Oh Gott wo war er nur reingeraten, sein ganzer Körper und Geist waren in Aufruhe. Seine Kopfhaut kribbelte, seine Hände schwitzte und seien Brust war merkwürdig Eng. Was war das nur.


Sie saßen sich gegenüber in einem Nobelrestaurant. Das Essen sah fantastisch aus, obwohl  zu nervös war, um was anzurühren. Sein Gegenüber schien die Situation nicht zu stören, er Aß sein Steak  und hatte sein Blick fest darauf gerichtet.
„Du solltest essen, es wird ein aufreibender Abend.“
Noch immer sah der Andere nicht hoch. James stocherte in seinem Fisch und nahm dann wiederwillig einen Bissen. Es war fantastisch, jetzt merkte er auch wieder wie Hungrig er war. Er inhalierte den Fisch mit der weisen Soße, Gemüse und Kartoffeln. Und auf einmal hatte er den ganzen Teller leer gefuttert. Irgendwie schon peinlich.
„ Willst du auch noch ein Dessert?“

James haderte einen Moment mit sich, er liebte Süßes über alles, er konnte den ganzen Tag nur von Süßigkeiten leben.
Mr. White  grinste Ihn an, schob Ihm die Karte nochmal zu, als er gewählt hatte, er hob sich der Größere und winkte dem Kellner zu ihrem Tisch. Er bestellte das Himbeer-Limetten Eis mit Sahne und für den Anderen noch einen schwarzen Kaffee.
Als sie auf die Bestellung warteten schwiegen sie sich wieder an, so war es auch gewesen als Vorspeise und Hauptgang auf dem Weg gewesen waren.

Worüber sollten sie auch sprechen, Sie saßen einfach da starrten auf die Tischplatte. James fühlte sich sehr unwohl. Schon auf dem Weg zu dem Restaurant hatten sie sich nicht zu sagen gehabt. Sie hatten einfach schweigend auf den Ledersitzen gesessen, James hatte aus dem Fenster gestarrt, während Benjamin White seinen  teuren  Sportwagen durch die Großstadt fuhr. Der Wagen roch stark nach dem Alpha.  Am Restaurant angekommen wurde Mr. White von den Mitarbeitern hofiert. Das Auto wurde vom Parkservice weggefahren und der Platzanweiser ist so schmeichelnd um den Größeren herum getänzelt, dass es James ganz verrückt gemacht hatte. Sogar der Restaurantleiter war gekommen um Ihn persönlich zu begrüßen. Das Ganze war James sehr unangenehm, vor allem  als sie zu einem sehr separat gelegenen Tisch geführt worden, wo man sich leicht erheben musste um vom Kellner gesehen zu werden. Sie waren unter sich und trotzdem sprachen sie nicht miteinander. James atmete nochmal tief durch und nahm seinen Mut zusammen.

„Mr. White, Ich weiß ehrlich gesagt nicht was dass alles soll. Das Essen… Das Anschweigen, ich denke nicht das das zu irgendwas führt.“
Zum ersten Mal  an diesem Abend sah der Andere Ihn direkt an. James konnte sein Gesicht in den klaren Augen sehen und es war angespannt. Er studierte das Gesicht vor Ihm, markante Wangenknochen, der gepflegte  drei Tage Bart und einen frischen Haarschnitt.
Noch nie hatte er sich selbst so unattraktiv gefühlt, wie in der Gegenwart dieses Mannes gefühlt. Er sah nicht so schlecht aus, mit seinen 1,89 Meter, braunen nicht zu langem Haar und braunen Augen. Sein Aussehen war absolut durchschnittlich und er war zufrieden damit.
Aber der Blick mit dem der Andere Ihn jetzt ansah, ließ Ihn sich nicht durchschnittlich fühlen. Der Blick wollte Ihn verschlingen, mit Haut und Haaren.

Sie starrten sich an, sie suchten im Blick des Anderen nach Antworten. Der Kellner kam mit dem Nachtisch und selbst da rissen die Blicke nicht ab.
„Ich weiß es nicht Jamie, ich weiß nur dass ich dich seit diesen Abend will. Ich will alles von dir.“
James wandte den Blick und starrte in sein Eis. Sein Magen hatte sich verknotet seine Fingernägel krallten sich in seine Handflächen.
„Ich will dich schon den ganzen Tag, den ganzen Abend und ich will dich jetzt.“

Da war er wieder, der Blick des Wolfs, der Ihn in die Knochen drang. Ohne sich dessen bewusst zu sein nickte er und der Andere erhob sich Ruckartig. Er packte James an den Schulter und zog Ihn  mit sich, im vorbei gehen warf er Geldscheine beim Kellner hin.
Bei seinem Auto angekommen ließ er Jamie los, er kracht unsanft gegen die Beifahrertür, aber das störte Ihn nicht. Er hatte es viel zu Eilig, selbst in den Wagen zu steigen. Er war voller Vorfreude auf das was nach der Fahrt auf Ihn wartete. Es war wie ein Fieber, das in seinem Körper und auf seiner Haut brannte. Auf dem Beifahrersitz versuchte er fieberhaft seinen Gurt fest zu machen, während Mr. White auf der anderen Seite einstieg.

„Mr. White wenn sie sich beeilen könnten…“ plötzlich lag eine Hand auf seinem Mund.
„ Du kannst mich Benjamin oder Ben nennen“, er nahm die Hand vorsichtig wieder runter. Er Grinste James an und beugte sich zu Ihm,  er Küsste Ihn auf den Mund. Benjamin fuhr los, selbst um halbdunkeln des Wagens konnte James sehen wie der Andere eine selbstsichere Männlichkeit ausstrahlte.  James hatte nur einmal was mit einem anderen Werwesen gehabt, in dieser und in allen anderen Beziehungen war er immer der Dominate Part gewesen. Er kannte es nicht anders. Doch mit Benjamin war das anders, Benjamin war ein Alpha und würde sich den Dominaten Part nicht nehmen lassen.  Und irgendwie wollte er das auch gar nicht, es versetzte Ihn in eine eigenartige Euphorie, die er nicht kannte.

Er war ein Beta Wolf, er war kein Alpha der führte, das hieß aber nicht das er nicht dominant war.  Es hieß nur dass Benjamin White als Alpha, Dominanter war. Und gerade wollte er nichts mehr als eins mit Ihm sein. Er spürte wie sein Wolf begann Pheromone auszusenden, um seine Bereitschaft zu signalisieren und er wusste genau was der Andere wahrnahm.
„Benjamin…“
Er hatte den Namen des Anderen so leise ausgesprochen, dennoch hatte dieser Ihn gehört, wortlos nahm er James Hand und hielt sie fest. Die Pheromone die James ausschickte mussten noch stärker sein als er dachte, denn die Pheromone die zurückkamen hatten es in sich.
James wusste nicht wo sie hinfuhren, er hoffte nur das sie schnell ankamen. Und tatsächlich kamen sie bei einem Hotel in der Nähe an,  sie hielt mit quietschen Reifen.

„Bleib im Hintergrund, ich beeile mich. Und… lauf nicht wieder weg.“
Benjamin stieg aus. Er warf einen der Männer vom Parkservice den Schlüssel zu damit die den Wagen wegfuhren. Ohne weiter zu warten ging er zu dem Empfang und sprach dort mit dem Concierge, James stand ungeduldig im Hintergrund. Er hatte sich hinter ein paar Säulen verborgen um so unauffällig wie möglich zu sein. Was ihm mit seiner Ungeduld sehr schwer viel.

Zum Glück musste er nicht lange warten, innerhalb von Minuten war Benjamin zurück und schob Ihn in den nächsten Fahrstuhl. Die Spannung zwischen Ihnen beiden konnte man beinahe mit den Händen greifen, aber noch immer hielten sie sich zurück. Sie standen einfach nebeneinander und versuchten so unauffällig wie möglich einfach dazu stehen. Mit Ihnen im Fahrstuhl standen noch eine ältere Dame mit Ihrem kleinen Pudel und eine junge Geschäftsfrau.

Die junge Frau  sah immer wieder zu Benjamin und schmachtete Ihn an. Seine Pheromone verpassten seine Wirkung auch bei Menschen nicht, der Alpha bekam die volle Aufmerksamkeit. Während der Hund der alten Lady winselnd auf deren Arm zitterte, ging von der jungen Frau ein verwirrter, verängstigter und leicht erregter Geruch aus. Die ältere Dame sprach ihrem kleinen Weißen Pudel gut zu, der nicht aufhörte zu Benjamin hoch zu stieren, als wäre er ein großer böser… Wolf.

„Was ist den Liebling, hat die Reise dir so zu gesetzt. Soll Mama dir ein Entspannungsbad machen…“
So sprach Sie die ganze Zeit mit dem zitternden Bündel, sie stieg in der Unteren Etage aus. Sie schien die einzige zu sein die von den Pheromonen nichts mitbekam. James tat dieses kleine Wesen einen kurzen Moment leid. Doch sein Augenmerk richtete sich schnell wieder auf die junge Frau, die sich ganz offenbar am liebsten auf den Andren geworfen hätte.

Auch wenn Benjamin sie nicht mal bemerkte,  konnte James nur schwer ein drohendes Knurren unterdrücken.  Er hatte kein Recht so zu reagieren, er hatte kein recht Benjamin auf diese Weise verteidigen zu wollen. Es viel Ihm nur so schwer es nicht zu tun.
Die junge Frau verlies mit enttäuschten Blick den Fahrstuhl, drehte sich sogar nochmal um und Ihn auffordernd anzusehen. Doch Benjamin stierte mit starrem Blick an Ihr vorbei, das verschaffte James eine eigenartige Befriedigung.

Und da öffnete sich auch schon die Tür zu Ihrer Etage. Benjamin hatte offenbar eines der größeren Zimmer genommen, es waren nicht viele weitere Zimmer auf der Etage.
Der Andere zückte eine Karte für die Tür und öffnete sie, schob James mit Nachdruck in das dunkle Zimmer, nur um Ihn zu Folgen und die Tür hinter sich zu schließen.

Mit seinen Wolfsaugen konnte James trotzdem hervorragend sehen. Einen Momentlang passierte nichts, dann setzten sie sich beide im selben Augenblick in Bewegung. Sie prallten mit aller Gewalt aufeinander, James krallte sich in das dunkle, feine Haar und presste sich an den warmen Körper. Ihr Kuss war verschlingend, sie verschlangen sich Gegenseitig.
James spürte das feine Hemd unter seinen Fingern, es war ein Naturstoff Baumwolle oder Seide. Doch auch wenn es sich schön geschmeidig unter seinen Fingern anfühlte, hätte er doch lieber ein  Stück Haut zum Berühren. Also zerrte an der Jacke und Hemd, versuchte es von dem anderen herunter zu reißen um endlich das zu bekommen was er wollte.

Während der ganzen Zeit, saugte der andere an seinem Ohr, leckte über seinen Hals und knabberte an der Haut an die er ran kam. Irgendwie schaffte James es das Hemd zu öffnen und konnte endlich seinem Verlangen nachgeben und die makellose Haut zu berühren, zu streicheln und zu Lecken. Sie war heiß und fühlte sich besser an als ein Seidenhemd.
Als es Benjamin nicht mehr genügte zerrte er an James Hemd, James wollte Ihm helfen das störende ding los zu werden,  da zerriss der größere es in zwei Hälften.

Einen Moment lang schaute James irritiert an sich herunter, dann warf er sich Benjamin regelrecht an den Hals. Er schlang beide Beine um seine Hüfte.

Dabei rieben Ihre Erektionen aneinander und es war einfach nur gut. Benjamin konnte Ihn ganz einfach halten, die Hände unter seinem Po kneteten und drückten Ihn nur noch fester an sich. James fühlte sich in seiner Hose eingeengt und beschloss dass auch die weichen musste. Er öffnete seine Umklammerung um die Hüfte und stieß den Größeren weg als er wieder festen Boden unter den Füßen hatte.
James wurde aufgebracht angeknurrt als die kalte Luft wieder zwischen Ihnen stand. Die Augen des Alpha leuchteten wild in der Dunkelheit. Die Meisten hätten wohl reis aus genommen, doch nicht James. Verzweifelt versuchte er sich so schnell wie möglich aus seiner Hose zu winden. Als Benjamin begriff weswegen er Ihn weggestoßen hatte, war er nach einem Blinzeln wieder da und zerrte seinen Gürtel auf. Als das ungeliebte letzte Kleidungsstück um seine Knöchel lag, trat er sie mit samt seiner Schuhe weg. Dann viel er über die Hose des Anderen her . Als sie offen war entblößte sie Benjamins voll reagiertes Glied, er war riesig. Einen Momentlang fragte sich James wie um Himmels willen das passen sollte, bis Ihm einfiel das es ja bereits gepasst hatte und er wischte diesen störenden Gedanken beiseite.
Die Zeit die er gebraucht hatte, über so etwas nachzudenken, nutzte der Benjamin um Ihn zu packen und auf das Bett zu werfen. James landete zwischen den Federkissen und in Sekunden war Benjamin über Ihn.

Seine Hose hing auf seiner Teilchen und er trug auch noch seine Schuhe, aber warten konnten sie Beide nicht mehr. Aus dem Nachtschränkchen welches Ihnen am nächsten war zauberte der Größere irgendwie eine Gleitgel Flasche hervor und begann James vor zu bereiten. Erst ein, dann zwei Finder, mit Scherenartgen Bewegungen. Er saugte an James Schultern, Hals und Kiefer. Drei Finger. James stöhnte vor Wonne, als sich die Finger krümmten, ein Nervenbündel traf und sich elektrische Wellen in seinem Köper verbreiteten. Er stöhnte immer Lauter und dann war da ein Mund der jedes Stöhnen gierig aufnahm. Vier Finger. James wollte mehr und ganz entgegen seiner Natur begann er zu wimmern, was er genau sagte wusste er nicht, nur sollte Benjamin Ihm schnell alles geben.
Dann waren die Finger weg und er protestierte mit einem halb wütenden, halbverzweifelten Geräusch.
„ Jetzt schön entspannt einatmen“, verwirrte sah er zu dem Anderen. Benjamins Wolfsaugen hatten Ihn fixiert, und sahen Ihn auffordernd an, „ halt nicht die Luft an oder verkrampft gleich, es wird alles gut.“

Und dann drang er Ihn James ein. James versuchte zu atmen, klammerte sich so fest an die Schultern über Ihn wie er konnte. Dann konnte er Blut riechen, er hatte versehentlich seine Krallen ausgefahren und zerkratzte Benjamin gerade den Rücken.
Doch den schien es nicht ein bisschen zu stören, es würde auch schnell verheilen. Gott war es gut und schon waren weitere Gedanken verschwunden. Benjamin bewegte sich erst nicht, er wartete dass James sich entspannte und James beobachtete Ihn. Er hatte die Augen geschlossen und versuchte sich nicht zu bewegen, dabei  trat Ihm leicht der Schweiß auf die Stirn. Ein leichtes Lächeln legte sich auf James Gesicht er zog die Hüfte des Anderen mit seinen Beinen an sich. Es war ein Zeichen für den größeren dass er sich bewegen konnte. Die ersten Bewegungen waren etwas zaghaft. Er begann sich langsam zu bewegen, es war als würde er es testen ob es ging. Es brannte aber James war das egal, diese vorsichtigen Bewegungen störten Ihn.  

Er wollte Hitze, Scheiß und Wonne. Er verschränkte  die Beine hinter dem Rücken und zog den Anderen wieder Ruckartig näher.
Benjamin knurrte schnappte sich James Hände und platzierte sie über seinen Kopf, dann richtete er sich auf.
„ Lass deine  Hände oben“, um seiner Aussage Nachdruck zu verleihen drückte er die Hände kurz, fest in die Kissen.  Danach platzierte er seine Hände auf James Hüfte um die Bewegung zu beschleunigen. Die Hände über dem Kopf, vergrub James in die Kissen. Dabei hörte er im Hintergrund das Reisen von Stoff, doch bevor er realisieren konnte was das zu bedeuten hatte, war der Gedanke schon wieder verflogen.
Benjamin knabberte zuerst an seiner Schulte, über sein Schlüsselbein zu seinen Nippeln. James Hände wurden fahrig, er wollte Benjamin Auch anfassen.

Versehentlich entfloh James ein kleine winseln, bei dem Geräusch flog der Kopf den Anderen hoch und schaute Ihn aus einer Mischung aus Erschrecken und Verwirrung an.
James faszinierte das nur ein so kleines Geräusch ausreichte, um einen großen Alpha zu verunsichern. Noch faszinierender war jedoch die halbe Verwandlung die bei dieser Kopfhaltung, noch deutlicher zum Vorschein kam. Benjamins Fangzähne kamen deutlich hervor, seine Wolfsaugen leuchteten und seine Ohren liefen spitz zu.
Wenn James so darüber nachdachte, konnte er selbst  nicht besser aussehen. Einem Instinkt folgend strich James vorsichtig über die breite Brust vor Ihm.

„Ich will dich auch anfassen“, der verwirrte Blick des anderen wurde mit einem Mal verschmitzt. Er lehnte sich in die Berührung des anderen, gleichzeitig bewegte er wieder seine Hüfte.
„Tu dir keinen Zwang an“, er beugte sich vor und küsste Ihn gierig. James seufzte in den Kuss und begann jede Kontur nachzuziehen, es löste ein Gefühl der Zufriedenheit in Ihm aus.

Benjamin hatte sein Bewegungen wieder aufgenommen, steigerte nun auch das Tempo. Eine Hitze bildete sich in James Unterleib, sie breitete sich von dort immer weiter in seinem ganzen Körper aus. Er fieberte jedem Stoß entgegen, er schlang seine Beine enger um die Hüfte des Anderen und zog Ihn so immer tiefer. Benjamin stützte sich mit den Ellenbogen neben beiden Seiten seines Kopfes ab und sie lagen Stirn an Stirn. Ihr heißer Atem vermischte sich  und brannte auf Ihren Gesichtern. Pure Lust lag in der Luft, Schweiß lief in Strömen und mit jedem Stoß wurde das Stöhnen lauter.

Der Orgasmus überrollte James so plötzlich und stark, das sein Körper sich unvermittelt verkrampfte und nach oben Bog.
Mit einem befreienden Schrei entlud sich die Hitze in Ihm. Benjamin knurrte durchdringlich, er hielt seine Hüfte fest und stieß noch dreimal zu. Dann kam auch er und James  fühlte die Hitze in Ihm. Der schwere Körper über Ihm fiel auf Ihn und presste den letzten Rest Luft aus seinen Lungen.

Aber das war egal, er war zu schlapp um sich zu beschweren oder sich gar zu bewegen. Also lag er da, sah an die Decke und genoss die Körper wärme auf Ihm.
Nach einiger Zeit in der er vor sich hin gedöst hatte, machte er eine Bestandsaufnahme, seines Körpers. Die Stelle an der Benjamin Ihn bei der Hüfte gepackt hatte, zeigte Spuren von Krallen und blutete leicht. Das würde aber bis zum Morgen nur eine schwache Erinnerung sein.  Sonst hatte er nur kleinere Bissspuren die auch schnell verheilt wären.

Seine Mitte und sein Bauch waren ganz klebrig von seinem und Benjamins Sperma, der Gedanke einer Dusche kam Ihm in den Sinn. Was seinem Wolf zu missfallen schien, er lag Glücklich in seinem Inneren und schwelgte in dem Geruch von Lust und Sex. Im Moment hatte James auch keine große Lust sich zu bewegen, auch wenn Ihm nun doch ein wenig Kalt war.
Als er leicht den Kopf drehte konnte er sehen wie der andere Ihn aus klarem grünem Auge ansah. Er sah mit dem frechen Grinsen und dem strubbligen, schwarzen Haar in der Stirn auch ziemlich verwegen aus. Benjamin richtete sich etwas auf und sah Ihn an. Normalerweise vermied man es von einem fremden Alpha angesehen zu werden, aber dieses Mal hatte James da weniger Probleme mit.
„ Wie wäre es wenn wir unter der Dusche die zweite Nummer schieben?“ fragte Benjamin frech.
James musste bei dieser Unverfrorenheit erst Mal verdutzt blinzeln.

Wenn das so weiter ging würde er Morgen extrem Wund sein, doch dann kam Ihm der Gedanke. Er könnte den Anderen Nass unter der Dusche bewundern. Bilder von einem nackten, nassen und erregten Benjamin durchzogen seine Gedanken und sein Schwanz erwachte zum neuen Leben. Er grinste zurück und leckte sich seine auf einmal trockenen Lippen.
„ Hört sich gut an.“

Benjamin sprang darauf hin sehr übereifrig aus dem Bett, was James unvermittelt zum Lachen brachte. Was das wohl werden würde? Der Andere entledigte sich seiner Hose und Schuhe, James sah vom Bett aus zu. Es durchfloss Ihn Aufregung als Benjamin die Hand auffordernd nach Ihm ausstreckte, er zögerte kurz bevor er sie Ergriff.
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