Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Wolfslust

GeschichteLiebesgeschichte, Erotik / P16 / MaleSlash
24.01.2021
11.04.2021
3
8.480
3
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
14.02.2021 2.287
 
Kapitel 2
James Herz schlug so schnell das er dachte seine Rippen würden brechen. Sie saßen zu viert an dem Tisch und gingen die Vertragsunterlagen durch, doch James hörte gerade Mal jedes dritte Wort. Das Blut rauschte durch seine Venen und seine Ohren.
Er spürte wie er beobachtet wurde. Die Blicken waren so intensiv, das sie sich in seine Haut brannten, wie glühende Nadeln.
James hingegen hatte seinen Blick fest auf die Unterlagen vor sich geheftet und versuchte das stechen zu ignorieren. Wo war er da nur reingeraten?
Sein Chef Mr. York erläuterte Mr.  White gerade wie positiv dieses und jenes im Vertrag waren, doch der andere blickte nur gelegentlich zu Ihm herüber.  Es war klar das Ihm die Feinheiten des Vertrages nicht so sehr Interessierte, wie er an James interessiert war.
Nachdem  er sich am Samstag nochmal hingelegt hatte und den Sonntag eigentlich nichts getan hatte als Fern zu sehen und sich Essen zu bestellen, waren seine Erinnerungen Bruchstückhaft zurückgekommen. Bilder wie dieser Mr. White über Ihn gebeugt  war, Ihn küsste  oder  wie er über seinen Schritt gebeugt war.
In seinem Inneren brannte ein Feuer und sein Wolf war voller Aufregung, wohl vor Freude. Der Wolf hatte einige Intime Bilder mit James geteilt, die Ihm wahnsinnige Lust bereitet hatte. Wenn er die Bilder an die Pornofilmindustrie verkaufen würde, könnte er ein Vermögen damit verdienen. Sie waren wie wilde Tiere übereinander hergefallen, einige Szenen ließen James erröten. Dabei war auch James nicht gerade ohne.
Gerade schickte sein Wolf Ihm wieder erotische Bilder, die fast dazu führten das er einen Ständer bekam. Er wies seinen Wolf im inneren scharf zu Recht. Wäre ja noch schöner das hier vor seinem Chef ein feuchtes Höschen bekam.
Das war doch alles lächerlich, er benahm sich wie ein kleiner Schuljunge. Mit aller Macht unterdrückte er seinen Wolf, holte tief Luft und blickte nach oben. Er sah direkt in die blitzenden Augen eines Wolfes in Männergestalt.  
Benjamin White war ein Bild von einem Mann. Zwei Meter groß, dunkle Haare, braune Haut und ganz wunderschöne grüne Augen, die in gelbliche wechselten wenn sein Wolf sich zeigte. Frauen und Männer würden sich für Ihn die Kleider vom Leib reisen und Ihn anspringen um sich zwischen den Lacken wälzen.  Und er hatte es getan.
„Wie sie sehen Mr. White unserer Kanzlei  bietet Ihnen sämtliche Vorteile. Keiner unserer Konkurrenten kann da mithalten, da bin ich mir sicher“
Endlich wandte White den Blick von Ihm ab und sich seinem Chef zu.
„Das kann ich sehen, sie haben Recht. Dennoch will ich mich nicht Kopfüber in eine Geschäftsverbindung stürzen. Ich bin auch in Verhandlungen mit anderen Kanzleien. Ich würde gerne eine Art, sagen wir Probezeit vereinbaren. Bei der Ich die Zusammenarbeit mit Ihnen beurteilen kann.“
Sein Chef schwieg verdutzt. James hätte beinahe gelacht als er den Gesichtsausdruck seinen Vorgesetzten sah. Dann bemerkte er das Verschlagene Grinsen auf Mr. Whites Gesicht, welches Ihm zugewandt war.
„ Ich würde vorschlagen Ich bearbeite einen Fall mit einem Ihrer Mitarbeiter zusammen. Mr. Smith würde ich gleich vorschlagen, er erscheint mir doch sehr kompetent.“
Nun richteten sich alle Blicke auf James, der sich einen Moment lang fühlte wie ein Reh im Scheinwerferlicht. Alice und Mr. York, sahen Ihn auffordernd an, sie wollten diese Zusammenarbeit unbedingt und würden Ihn auch einem ganzen Rudel Wölfe vor werfen.
„ Aber Mr. York, sie selbst haben mir doch erst vor einer Woche Freitag einen Fall, übergeben dem ich mich persönlich widmen soll. Ich habe auch schon die Klienten darüber Informiert.“
Blitzschnell ging sein Chef die Möglichkeiten durch.  James Fall war der einer sehr wohlhabenden Familie. Die Kinder der sehr reichen, älteren Dame Fochten das Testament der kürzlich verstorbenen an. Die das komplette Erbe an Ihren geliebten Schoßhund hatte gehen lassen.
Die Kinder versuchten das Testament für ungültig zu erklären, in dem Sie  Ihre Mutter als verwirrt hinstellten. Während die Haushälterin, die zur Betreuerin und damit zur Verwalterin des Geldes gemacht wurde, die Kinder beschuldigte Ihre Mutter langsam vereinsamen und dran zu Grunde gehen lassen hatten.
Der Prozess würde ewig andauern, für die Anwälte war es ein gefundenes Fressen, da das Erbe für die Bezahlung eben dieser Anwälte drauf gehen würde.
„Ich bestehe darauf dass sie es sind. Mr. York sagte mir das sie einer seiner besten Mitarbeiter sind und ich will nur mit den besten zusammen arbeiten.“
Mr. York sah von einem zum Anderen. Man konnte die Zahnräder hinter seiner Stirn arbeiten sehen. Der Leitende Rechtsanwalt war ein kräftiger Mann, der sich in extra angefertigte Anzüge  lies und immer auf sein Äußeres bedacht war.
Früher einmal war ein sehr Guter Anwalt gewesen, doch er hatte Lange keine Fälle mehr verhandelt, sondern war eher ein Geschäftsführer der die Arbeiten den passenden Mitarbeiter zuwies. Von seinem einst berühmten Pokerface war nichts mehr übrig. James konnte sehen wie es in dem Gehirn seines Chefs ratterte und dann wie seine Entscheidung einrastete. Und diese Entscheidung würde Ihm nicht gefallen.
„Sie haben Recht Mr. White, sie wollen den besten, sie bekommen den Besten. Mr. Smith ich werde Ihren Fall jemand anderen zuweisen. Alice sorgen sie für einen raschen und sauberen Übergang.“
Fassungslos starrte James seinen Chef an. Was lief an diesem Tag nur schief? Wollten Ihn hier eigentlich alle Verarschen? Mr. White lehnt sich mit einer Genugtuung  zurück, die James ganz schlecht werden ließ.
Verzweifelt versuchte er einen Ausweg zu finden, doch so sehr auch darüber nachdachte, viel ihm Nichts ein. Er öffnete ein paar Mal den Mund und musste dabei aussehen wie ein überforderter, sprachloser Karpfen.
Mr. White lehnte sich zufrieden in seinem Stuhl, er war es offensichtlich gewohnt das er das bekam was er wollte. Steif ließ sich James auch wieder auf seinen Stuhl  zurück fallen.
„Dann ist es also beschlossen. Ich denke sie können Mr. Smith in Ihrem Büro über den Inhalt Ihres gemeinsamen Falls Informieren. Mr. Smith ist einer unserer besten Anwälte,  er wird mit jedem Fall klar kommt.“
Für einen kurzen Moment war James stolz auf sich und Mr. York sehr Dankbar. Er würde sich in diesen fall rein knien und für diese Geschäftsverbindung sorgen. Das würde Ihm eine hohe Position und einen guten Ruf einbringen. Warum sollte er sich mit diesem Erbenschlamassel rumschlagen, wenn an einem Karrierefall arbeiten konnte. Und mit Mr. White würde er auch fertig werden. Vielleicht war dieser man ein Werwolf, aber das war er auch und er hatte ein starkes Rudel welchen hinter Ihm stand.
„ Natürlich Mr. York ich werde mein Bestes geben!“
Volle Zuversicht sah dem Chaos entgegen,  bis sein Blick wieder auf Mr. White viel. Der lächelt Ihn verschmitzt und seine Augen hatten von Grün, zu einem Satten Gold-Gelb gewechselt die Ihn durchdringend entgegen strahlten.
„ Da wir das nun geklärt haben würde ich vorschlagen dass wir in mein Büro aufbrechen, um die Einzelheiten zu klären. Es wird eine sehr intensive… Unterhaltungen werden. Sie sollten sich Ihre Sachen holen Mr. Smith ich warte dann gleich am Fahrstuhl auf sie, mein Fahrer wird uns in meiner Kanzlei fahren.“
Mr. White stand auf und strich seinen eleganten Anzug glatt. Er schien sehr zufrieden mit sich zu sein. James presste di e Zähne aufeinander, so ein Arroganter Arsch.
„Nun machen sie schon Mr. Smith holen sie Ihre Sachen, hopp hopp. Alice helfen sie Ihm. Schnell, Schnell. Wir brauchen diesen Deal, also versauen sie es nicht.“
Alice und James wurden aus dem Büro gescheucht. Als der Blick auf Mr. White viel der auf den  Fahrstuhl zu ging und auf demonstrativ auf seine Armbanduhr tippte, knirschte James mit den Zähnen. Dabei grinste er auch noch Frech, James kam die Galle hoch.
Er und Alice machten sich auf den Weg in sein Büro am Ende des Flures. Es war eines der kleineren Büros, ein Schreibtisch mit Stuhl und ein Bücherregal waren hinein gequetscht. Schnell wurden einige Unterlagen von James in eine Tasche gepackt. Alice zog einige Bücher, die er brauchen würde, aus den Regalen und packte sie in eine andere Tasche.
„Er sieht verdammt Heiß aus oder? Was meinst du, das sobald wir ein Team sind da was für mich zu machen ist?“ Alice grinste. James hatte Ihr den Rücken zugewandt und verdreht nur die Augen.
Alice Ziel im Leben war einen reichen Mann zu finden und sich ewig an Ihn zu binden.  Ihr Mann musste vor allem Geld, Macht und Aussehen haben. Und James Meinung nach auch starke Nerven. Die junge Frau wollte sich ja nicht die Finger für Ihren Vater, Mr. York  wundarbeiten und Mr. York wollte auch seine Tochter nicht als Sekretärin, sondern wahrscheinlich eine junge Dame mit kurzen Röcken.
Die ganze Zeit plapperte Alice Ihn voll, wie Gut Mr. White aussah und auf welche Art von Frau er wohl mögen wird. James dachte sich seinen Teil. Nachdem was sein Wolf Ihm gezeigt hatte und er  halbwegs in Erinnerung hatte, hatte Alice wohl ganz wenige Chancen. Egal wie weit sie Ihre Bluse aufknöpfte und Ihren Busen zu Recht schob.
Als sie am Fahrstuhl ankamen beachtet Mr. White weder die aufgeknöpfte  Bluse, noch das strahlende Lächeln welches sie Ihm zuwarf.
„ Sind sie soweit?“  
Wie ein richtiger Gentleman ließ wies er James an zuerst den Fahrstuhl zu betreten. Mit so hoch erhobenem Haupt wie es Ihm möglich war schritt James an Ihm vorbei. Mr. White folgte Ihm direkt auf dem Fuße und stand so dicht neben Ihm, dass James seine Körperwärme ganz deutlich spürte. James betete dass das alles schnell vorbei  wäre. Die ersten Sekunden der Fahrt nach unten wurden in unangenehmem Schweigen verbracht.
Dann fühlte James den Finger der deinem Arm entlang strich, sein Körper verkrampfte sich und jeder seiner Muskeln war angespannt. Er versuchte es zu ignorieren, vielleicht würde er dann damit aufhören wenn er sah dass er keinen Erfolg hatte.
Als sie Unten angekommen waren, war die Berührung schon wieder vorbei, stattdessen legte  Mr. White seine Hand bestimmt die Hand in den Rücken und führte Ihn  durch die Eingangshalle zu einer Limousine. Davor wartete ein Fahrer der sofort die Wagentür öffnete, als er James und Mr. White auf sich zukommen sah.
„ Mr. White sie sollen Mr. Jankens zurück rufen, sobald sie aus der Besprechung zurückkehren.“
Mr. White nickte, gleichzeitig drückte er James bestimmt  durch die Tür und auf einen der Ledersitze.
„ Warte Kurz ich mache nur diesen Anruf, lauf nicht wieder weg.“
James überging diesen kleinen Seitenhieb und wandte sich  dem Fenster zu. Der Andere sprach schnell, es ging wohl um einen Fall, aber James hörte nicht richtig zu. Er starrte aus dem Fenster, sein Magen war ein Knoten und sein Wolf spielte verrückt. Langsam vermischte sich sein eigener Körpergeruch, mit dem  von Mr. White. Der Fahrer hatte die Scheibe zur Fahrerkabine hoch gelassen, und sie waren komplett abgeschirmt. Das machte den Geruch nur noch stärker.
Er merkte nicht wie Mr. White das Gespräch beendete, viel zu sehr war er mit seiner Selbstkontrolle beschäftigt. James schrag zusammen, als der Größere sich über Ihn beugte, er kam so nah das sich Ihre Nasen beinahe berührten. Sein Hals wurde Eng und er konnte kaum Schlucken.
„Wieso bist du einfach so abgehauen?“
Wieder öffnete James nur den Mund, er konnte nichts herausbringen.  Ohne sich weiter dadurch stören zu lassen, strich Mr. White mit der Nase an James Hals entlang. James schnappte nach Luft und seine Hände krallten sich in das Hemd des Anderen. Dann spürte er die Lippen die sich auf seine Halsschlagader pressten und an seiner Haut knabberten, die heiße Zunge die feuchten Spuren hinterließen.
James glühte, Ihm war Heiß und sein Blut verabschiedete sich in die Leisten Gegend. Er wurde so Hart das er dachte seine Hose würde reisen.
„Sprich mit mir Jamie.“
Als er diesen Namen hörte schossen die Erinnerung in James Kopf und er konnte sich an so vieles erinnern.  Zuerst waren Sie Im Bad gewesen, sogar ein Spiegel war dort zu Bruch gegangen. Er erinnerte sich an eine Szene im Esszimmer auf dem Tisch und wie sie sich im Schlafzimmer durch das Bett gewälzt hatten. Gott war das heiß im Auto.
„Ich denke du bist mir eine Erklärung schuldig. Ich bin aufgewacht und du warst fort… und Geld lag auf der Kommode.“
James Atem ging schneller, verzweifelt versuchte er einen klaren Gedanken zu fassen. Er hatte das Geld da gelassen, weil das Hotel so teuer war. Und an das Meiste konnte sich James immer noch nicht erinnern.
Aber Mr. White unterbrach seine Liebkosungen nicht, was James nicht gerade half. Er schluckte verzweifelt und versuchte seine Ganze Konzentration auf das Gespräch zu richten.
„Das Hotel war zu teuer, ich… hmm ich dachte das sie es nicht alleine zahlen sollten. Ich wollte… wollte nur nett sein.“
„ Nett also. Nett wäre gewesen wenn du mit mir gefrühstückt oder deine Telefonnummer da gelassen hättest. Oder du hättest weniger erschrocken gucken können, als du mich wiedergesehen hast oder  du hättest meinen Blick weniger ausweichen können.“
Dabei knabberte und saugte er hingebungsvoll  an James Ohr. Gott war der Mann  gut, James stöhnte und seufzte vor Wonne. Erregt rieb sich James hingebungsvoll an dem Unterleib des Anderen. Plötzlich waren große Hände auf seine Haut und hinterließen flammende Spuren.
„Also Jamie warum bist du abgehauen?“
Als Mr. White unterhalb seines Ohres in seinen Hals bis war es um James geschehen und die Antwort platzte einfach aus Ihm heraus.
„Ich konnte mich an nichts erinnern und war verwirrt… also bin ich abgehauen“
Die Bewegungen unter seinem Hemd stoppten und der Mund an seinem Hals verschwand. Da waren sie wieder die Gold-Gelben Wolfsaugen und sie bohrten sich in sein Gesicht. Und dann war er auf einmal da, dieser mächtige Geruch. Neben den Erregten Gerüchen von ihnen Beiden war da dieser Dominate und starke einschüchternde Geruch eines Alpha Wolfes.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast