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Wolfslust

GeschichteLiebesgeschichte, Erotik / P16 / MaleSlash
24.01.2021
11.04.2021
3
8.480
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24.01.2021 2.070
 
James blickte an eine weiße Decke, vor seinen Augen verschwamm alles.  Blinzelnd versuchte er wieder klar zu werden, langsam kamen die Erinnerungen wieder. Er war gestern auf der Firmenparty gewesen, er hatte wohl zu tief in Glas geschaut.
Er blinzelte ein paarmal  gegen das Licht an. Langsam wurde er klarer, langsam wurde ihm bewusst das, dass nicht sein Zimmer war. Er stöhnte, fasste sich an den Kopf und versuchte sich aufzurichten.  Die Wände begannen sich drehen, Gold und rote Wände waren garantiert nicht sein  Zimmer.
Schwerfällig richtete er sich auf, was für merkwürdige Bettwäsche. Sie waren zu Edel.  Schwarz und Gold  sehr protzig,. Er drehte sich nach rechts und erstarrte dort lag ein  Mann.  Sehr große, breite Schultern und dunkles Haar. Er war gut Aussehend, der leichte Bartschatten machte ließ Ihn sehr Männlich wirken und sein Undercut war verstrubbelt.
James hatte nichts dagegen neben einen Mann aufzuwachen, er tat es beinahe in jeder seiner freien Nächte. Aber dann war er der Top, der Oben lag. Aber Heute war es anders, er war eindeutig derjenige der unten gelegen hatte. Er fühlte es an seinem Hintern, er brannte  und zog ihn bis in den Rücken.
Dazu kam noch das er eindeutig ein anderes Werwesen roch, seiner Meinung nach wie er ein Werwolf. Werwölfe waren selten, aber sie lebten gerne in Gruppen, in Rudeln. Sein Rudel war seine Familie, sie lebten auf dem Land, weit Außerhalb der Stadt. Er kehrte, wann immer er es konnte nach Hause zurück.
Vorsichtig rollte er sich aus dem Bett, so leise wie es Ihm möglich war stieg er aus dem Bett. Seine Klamotten und die des Mannes waren im ganzen Zimmer verstreut. Vorsichtig sammelte er die Kleider auf und zog sich so schnell und leise wie möglich an. Die ganze Zeit regte sich der Mann nicht einen Millimeter, sie hatten es wohl Gestern ziemlich ausschweifend getrieben, stöhnend zog er sich die Jacke über.
Er steuerte die Tür an und zum ersten Mal meldete sich sein Wolf, er wollte nicht gehen. Er wollte nicht gehen, sondern wollte sich an den Fremden reiben und in seinem Geruch baden. Er schüttelte den Kopf um dieses Gefühl  los zu werden und ging zur Tür.
Sie waren wohl in dem Hotel, in dem die Firmenfeier stattgefunden hatte. Einen Moment lang zögerte er, das Hotel war teuer, aus seinem Portemonnaie holte er ein paar Scheine und legte sie auf die Kommode. Hinter sich hörte er wie sich der Typ bewegte,  schnell ging er aus der Tür und den Flur runter zum Fahrstuhl. Sein Wolf winselte in seinem Kopf wollte zurück und nicht in den Fahrstuhl. Verzweifelt riss er an in seinem Inneren errichtete Ketten. Immer stärker warf er sich dagegen an und versuchte an die Oberfläche zu kommen.
„Reis dich zusammen, Mann.“
Als der Fahrstuhl ankam und laut Signalisierte zuckte James zusammen. Er stieg in den Fahrstuhl  und unterdrückte seine Gefühle so gut er konnte. Als er unten ankam, rannte er beinahe durch Lobby. Was war nur passiert. Was war nur los. Sein Wolf litt Qualen je weiter er ging.
Er riss die Tür des nächsten Taxis auf, er presste seine Adresse heraus und  wies den  Fahrer an schnell zu fahren. Seine Hände zitterten und sein Atem war unkontrolliert. Er ballte seine Hände zu Fäusten und begann kontrolliert zu Atmen. Das war alles Einbildung, was auch immer passiert war gestern Nacht, es würde nicht wieder passieren es war vorbei.
Wenn er zuhause war würde er ein Bad nehmen, den Geruch abwaschen und sich noch eine Runde aufs Ohr legen. Ja genau das würde er tun.
„Hey geht es Ihnen nich jut? Wenn sie kotzen müss´n nich im Wagen, verstanden?“
Sein Fahrer war ein Mensch man erkannte das am Geruch, ein älterer Herr der zu viel Rauchte und stark ach Qualm roch. James verzog das Gesicht,  als Antwort und weil der Geruch Ihn ein bisschen Ekelte.
Er ballte die Fäuste so fest das er den metallischen Geruch seines Blutes in der Nase hatte, kaum dass sie die Straße runter gefahren waren. Sein Puls wurde schneller als eine Bewegung im Rückspiegel des Wagens war nahm.
„ Was ‘n das für einer?“
Der Mann aus dem Schlafzimmer stand mitten auf der Straße und sah sich suchend um. Er hatte nur seine Hose an. Kein Jacke, Hemd oder Schuhe die Ihn bei der Kälte Draußen in Irgendeiner Weise schützen konnten.
„Die Leute werden immer verrückter! Jetzt laufen sie schon Nackt auf der Straße herum.“
James zwang sich den Blick abzuwenden und rutschte tiefer in den Sitz, als sie um die Ecke der Straße bogen. Noch immer schaute der Typ sich suchend um, das letzte was er sah war das er sein Handy rausholte und laut rain zu sprechen schien. Die Fahrt fühlte sich an als würde sie Stunden dauern, die ganze Zeit erzählte der Fahrer vor Ihm über die verschiedensten Themen,  das er ein Monolog führt, schien Ihn dabei nicht zu stören.
Erleichtert seufzte James auf al er sein Wohnhaus aus dem Fenster sah. Seine Ohren rauschten. Nach einer Weile hatte sich sein Wolf unglücklich in seinem Inneren zusammen gerollt. James war es nicht gewohnt dass sein Wolf nach nur einer Nacht so sentimental geworden war. Na ja,  es war auch das erste Mal das gewesen das er sich mit einem anderen Werwolf vergnügt hatte. Wahrscheinlich war es die Begeisterung sich nicht verstecken und zurückhalten zu müssen gewesen, die Ihn so überschwänglich  werden hatte lassen.
Er warf seinem Fahrer ein paar Scheine hin, das war ein großzügiges Trinkgels aber egal, Hauptsache Zuhause. Er sprang die Treppe hoch, schloss auf und Atmete den vertrauten Geruch seiner Wohnung ein. Er schlüpfte gleich an der Tür aus Schuhe und Socken, damit seine Füße den Holzboden berühren konnten.
Es fühlte sich gut an zuhause zu sein. Er musste dringend etwas essen, sich waschen und schlafen. Sein Wolf übermittelte Ihm ein innerliches Bild, er hätte ja in dem Hotelbett bei diesem gut aussehenden Mann im Bett bleiben und auch etwas essen können.
Er rollte mit den Augen und ging in die Küche an seinen Kühlschrank. Er hatte noch Reste vom der letzten Bestellung beim Chinesen. Gierig schlang er die Frühlingsrollen und Nudeln herunter, ohne sie warm zu machen.
Als er gesättigt war, warf er die lehren Schachteln in den Müll. Er wischte sich mit der Hand über den Mund, das Essen hatte gut getan, selbst sein Wolf stimmte dem zu. Er warf die Gabel in die Spülmaschine, er würde sich später um den Haushalt kümmern.
Müde rieb er sich die Augen, erst waschen und dann ab ins Bett. Er schleppte sich die Treppe nach oben. Oben am Treppenabsatz klingelte sein Handy, „Mom“ stand auf dem Handy. Einen Moment zögerte, er wusste nicht ob er in diesem Zustand mit seiner Mutter sprechen sollte. Sie war wie ein Lügendetektor, wie ein verdammt penetranter Lügendetektor.
Aber wenn er sie weg drückte, würde sie Ihm das bis in alle Ewigkeit vorwerfen. James atmete tief durch und nahm ab.
„ Hey Mom, ich bin gerade beschäftigt. War gestern nen langer Abend und ich würde gerne eine Runde schlafen.“
Das fröhliche  Lachen seiner Mutter war auf der anderen Seite der Leitung zu hören.
„Ach mein kleines Baby,  Ich hatte so ein bedrückendes Gefühl und musste mal mit dir reden.“
James seufzte und ging durch den Flur, um ins Bad zu gehen.
„ Ich bin schon lange kein Baby mehr Mom. Ich hatte eine anstränge Nacht und einen echt schlechten Morgen, das ist alles.“
„Ach mein Kleiner, wie wäre es wenn du uns mal wieder besuchen kommst. Es ist schon so lange her das du hier warst und hast einen so stressigen Job. Du musst einfach mal entspannen.“
Er seufzte noch in der Tür begann er sein Hemd  zu öffnen. Dann schaltete er das Licht ein, als er den Blick hob zischte er unwillkürlich auf.
„Was ist los?“
Für einen klitzekleinen Moment hatte er seine Mutter auf der anderen Seite der Leitung vergessen. Sein Hals, seine Brust über seinen Bauch, bis hin zu seiner Leiste, war alles voll mit Knutschflecken und Bissspuren. Sie waren in allen möglichen Größen und Blau bis Lila Farbtönen vorhanden.
„Liebling, ist alles gut? Was ist passiert?“
„Ich… Ich sehe nur schlimmer aus als ich dachte. Hab mich ein bisschen erschrocken. Ich würde so in zwei Wochen vorbei kommen, wenn es euch passt.“
„Du kannst immer vorbei kommen Liebling. Oh ich höre deinen Vater, ruf an wenn du dir sicher bist wann du kommst.“
Er sah sich die Flecken im Spiegel genau an, es waren verdammt viel Flecken.
„Klar, Klar… Ich muss jetzt auflegen Mom, hab dich lieb.“
„Ich dich auch.“
Als er das Handy beiseitegelegt hatte untersuchte er die Flecken genaue. Besonders viele waren an Schultern und Kehle. Für viele Menschen waren Knutschflecken nicht besonders Aussagekräfte, aber für Werwölfe waren solche Flecken und Bissspuren besonders an der Kehle, ein Zeichen von Besitz und Verbundenheit. Der Kerl hatte Ihn gezeichnet als sein Eigentum.
„Verdammt, verdammt.“
Er krallte sich an dem Waschbecken fest. In seinem Inneren bewunderte der Wolf Glücklich die Male, noch nie war er so aufgewühlt gewesen. Noch nie hatte er seinen Wolf so erlebt. Fast als wäre er ver… liebt.
Oh Gott… Das waren Gefährten Bisse, deswegen war sein Wolf so durchgedreht als er das Hotelzimmer verlassen wollte.
Es war natürlich keine permanent Bindung, sonst hätte er nicht einfach so gehen können, aber auch schon eine so einfache Bindung wie an seinem Hals, war etwas Längerfristiges.
James Hände begannen zu zittern, er stieß sich vom Waschbecken ab und ging unter die Dusche und begann den Geruch des fremden von sich abzuwaschen. Er zitterte dabei, weil es seinem Wolf gar nicht gefiel das das Band zu dem Mann dünner wurde.
Montag würde er zu Arbeit gehen und dann würde das Alles vergessen sein, dann gibt es keine Erinnerung mehr und er konnte sein Leben in kurzer Zeit weiter leben.
Als er fertig war wickelte er sich in seine Decke und versuchte zu schlafen, doch der Schlaf kam schwer heute Nacht.

Der Montag hatte schon schlecht angefangen, er hatte verschlafen, dann hatte er gebraucht um sich fertig zu machen. Er hatte die verdammten Flecken, die noch an seinen Hals zu sehen waren abdecken müssen. Für das erste Mal hatte es ganz gut geklappt.
Er rannte durch die Eingangshalle und quetschte sich durch eine gerade schließende Fahrstuhl Tür. Im Fahrstuhl fuhr er sich mit den Fingern ein paarmal durch die Haar, damit sie wenigstens ein bisschen Lagen.
„Na komm schon.“
Seit diesem Abend lief einfach alles schief. Nervös tippte er mit seinem Fuß auf, er musste ganz nach oben. Und immer wieder stiegen neue Leute ein und aus. Als er es endlich geschafft hatte stand seine Kollegin Alice bereits vor der Tür.
„Na endlich! Der Chef wartet schon, der neue Klient ist im Büro und gerade Heute kommst du zu spät.“
James machte sich nicht die Mühe darauf zu antworten, es wäre nur Verschwendung von Sauerstoff den er gleich besser Einsätzen konnte. Endlich standen sie vor der schweren Holztür Ihres Chefs.
Er strich sich noch mal den Anzug glatt und stieß die  Tür auf. Die Entschuldigung auf seinen Lippen, blieb ihn im Halse stecken. Die Tür schwang auf vor dem Schreibtisch seines Chefs standen zwei Personen. Sein Chef selber, was keine Überraschung war. Es war immerhin sein Büro. Und der Typ von Samstag. Er trug einen schicken Anzug mit passender Krawatte, seine Frisur war ordentlich und sein Bart rasiert, aber es war der gleiche Mann.
Sein Wolf im inneren sprang auf vor Begeisterung, bereit sich dem Fremden an den Hals zu werfen, James hingegen wäre am liebsten gleich wieder umgedreht.
Auch der Andere erkannte Ihn. Ohne dass er es selbst zu merken schien wandte er sich James mit seinem Körper voll zu und seine Augen änderten die Farbe. Sie wurden von einem schönen Haselnussbraun zu gelben Wolfsaugen. Das Lächeln das sich auf seinen Lippen ausbreitete, hätte für viele Scharmant gewirkt, doch James lies es kleine Schauer über den Rücken laufen. Aus Angst oder Erregung wusste er nicht.
„Sie an, da wird der Tag doch noch besser als gedacht“, schnurrte der Mann dabei legte sich ein nahezu gieriger Ausdruck auf sein Gesicht. James schluckte schwer.
„Mr. Smith, wie schön dass sie uns auch mal beehren. Darf Ich Ihnen unseren neuen Kunden Mr. Benjamin White vorstellen.“
James war in der Hölle Er hätte Heute definitiv nicht aufstehen sollen.
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