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Lass mich leben

OneshotFamilie / P12 / Gen
America Singer Kota Singer
22.01.2021
22.01.2021
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1.002
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22.01.2021 1.002
 
Hey, da ich in der Quarantäne (mal wieder) die 5 Selection Bände gelesen habe, kam mir plötzlich die Idee für diese Ff. Viel Spaß. Alle Charaktere gehören selbstverständlich der lieben Kiera Cass und ich verdiene kein Geld mit dieser Fanfiction.


***



Gerade saß ich neben Kriss im Damensalon, als Schüsse ertönten. Ich drehte mich ruckartig um. Celeste und Elise hatten offenbar gar nichts mitbekommen, denn Celeste laß ungerührt weiter in ihrer Zeitschrift und Elise saß weiterhin verträumt am Fenster. Doch das blieb nicht lange so, denn plötzlich kam eine aufgelöste Silvia in den Salon gerannt.

Noch nie hatte ich sie so erlebt. Die Lage musste wirklich schlimm sein, wenn Silvia die Fassung verlor. "In den Schutzraum ! Alle ! Sofort ! Die Rebellen haben bereits 7 Wachen getötet ! Kommen sie !", rief sie hektisch. Ich sprang auf. Panisch blickte ich mich im Zimmer um. Wo war Königin Amberly ? Wo war Maxon ? Ging es ihm gut ? Um den König machte ich mir weniger Sorgen. Maxon war meine größte Sorge. Ich rannte Silvia nach, die einen Gang in der Wand geöffnet hatte. Nach ein paar Minuten war ich schon völlig erschöpft. Ich machte eine kurze Pause, da rannte auch schon Kriss an mir vorbei. Als wir im Schutzraum angekommen waren, sah ich Kriss in einer Ecke fest umschlungen mit Maxon saß. Er redete sanft auf sie ein.

Er schien nach Außenhin zwar ruhig zu bleiben , doch ich kannte ihn mittlerweile so gut, dass ich sofort bemerkte, dass er ziemlich aufgeregt war. Als er mich sah, zupfte ich mich an meinem Ohrläppchen, doch - das erste mal, seit wir diese Geste ausgemacht hatten - erwiderte er dies nicht. Er warf mir einen entschuldigenden Blick zu, doch das tröstete min nicht. Ich lief betont ruhig zu einem der Betten. Doch ich konnte natürlich nicht einschlafen. Nach einer halben Ewigkeit, in der ich an die andere Wand gestarrt hatte, legte sich ein Arm um meine Taille. Ich drehte mich reflexartig um. Maxon sah auf mich hinab. "Was willst du. Geh doch zu Kriss und knutsche mit ihr und mach dir keine Gedanken um mich. Ich weiß nun endlich was ich empfinde. Ich liebe dich, Maxon, und es macht mich traurig, dass du, als gäbe es mich nicht, mit Kriss rumknutscht. Viel Spaß noch. ", platzte ich heraus. Ich schwang meine Beine vom Bett und rannte in Richtung Ausgang. "America ! Warte ! Es sind die Südrebellen !" rief er mir nach, doch helfen tat das nicht, wenn es tote gab, waren es immer die Südrebellen. Die Südrebellen waren gefährlich, aber das machte mir keine Angst. Die Südrebellen waren, nicht wie die Nordrebellen, auf Zerstörung und Stürtzung der Monarchie aus. Und dabei nahmen sie auch gerne Tote in kauf. Ich rannte und rannte. Ich wollte einfach nur aus diesem dämlichen Palast raus. Ich fühlte mich verraten und betrogen. Ich war seit ungefähr 2 Wochen über Aspen, meiner ersten großen Liebe hinweg, und hatte festgestellt, dass ich Maxon liebte, und was tat er ? Wild mit den anderen rummachen. Erst mit Celeste, was schon schlimm genug für mich war, und jetzt auch noch mi Kriss, die vollkommen in ihn verknallt war. Als ich endlich aus dem Wirrwarr von Geheimgängen einen Ausgang fand, lief ich so schnell wie möglich zur Tür.

Natürlich ging sie nicht auf. Die Schutzräume konnte man entweder mit einem Schlüssel von außen oder innen öffnen, oder man musste 2 Tage warten, bis der sich Verschlussmechanismus automatisch öffnete. Ich hämmerte gegen die Tür. Als nach einigen Minuten immer noch nichts passiert war, viel mir ein, dass Maxon mir einen Schlüssel mitgegeben hatte. Ich zog ihn aus meiner Hosentasche und steckte ihn in das Schlüsselloch. Als ich in umdrehte, hörte ich erneut einen Schuss. Ich ließ mich aber nicht beirren und öffnete die Tür. Alle Wut hatte sich in mir gestaut. Ich rannte in die Halle. Dort waren einige Wachen am Kämpfen, und andere Menschen mit Gewehren, die höchstwahrscheinlich die Rebellen waren. Als mich einer der Kämpfenden Rebellen bemerkte, rannte er mit erhobenem Gewehr auf mich zu. Ich wich zurück. Als er mich erkannte grinste er höhnisch. Dieses grinsen kam mir ungewöhnlich bekannt vor… „Oh, hallo America. Soll ich es gleich tun, dann hast du es hinter dir.“ Sagte er mit gestellt mitleidiger Stimme.

Kota. Mein älterer Bruder hob das Gewehr an sein Gesicht. „Stopp. Warte ! Kota, du bist nicht böse. Du - bist nur süchtig nach Ruhm und Macht. Aber würdest du das wirklich tun ? Lass mich Leben. Bitte.“ Mir kamen die Tränen. Er würde es nicht tun. Sein Herz war nicht so kalt, wie er dachte. „Lüg nicht, America. Unsere Familie hat mich verbannt, weil ich Erfolg hatte. Das ist nicht fair. Glaub mir.“ Sagte er bitter. „Mum und Dad haben dich verbannt, weil du all das Geld für dich behalten hast. Du hattest kein Mitleid mit Gerad und May. Die beiden waren noch nie richtig satt. Tu es nicht. Wenn du nur ansatzweise so nett wie früher wärst, würden Mum und Dad dich sicher wieder akzeptieren. Aber du tust das nicht.“ Sagte ich. Ich konnte meine Tränen nun nicht mehr zurückhalten, und ich weinte einfach. Kota ließ das Gewehr sinken. „Ich habe nie gewollt, das es euch schlecht geht. Aber würdest du dir die Chance auf ewigen Ruhm und Reichtum entgehen lassen ?“ „Ja, Kota. Ich hätte mein Geld an May und Gerad gegeben, damit sie endlich einmal genug zu essen hätten. Es ist Herzlos von dir, alles an dich zu reißen.“ Sagte ich. Und plötzlich, einfach so, ließ Kota das Gewehr fallen und schloss mich in die Arme. Es tat unglaublich gut. „Ich habe dich vermisst“, sagten wir wie aus einem Mund. Nachdem, wir uns voneinander gelöst hatten, blinzelten wir die Tränen weg. "Komm nachhause. Sage, dass es dir Leid tut. Mum und Das werden es vielleicht nicht gleich verstehen, aber gib nicht auf. Das ist eine Sache, die ich hier im Palast gelernt habe. Gib nicht auf. "


***



So, das wars auch schon mit dem OS. Ich hoffe, es hat euch gefallen und ihr lasst mir fleißig Reviews da.
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