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The Cure

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / Het
Brenda Gally Newt OC (Own Character) Thomas Vizedirektor Jahnson
21.01.2021
17.02.2021
6
14.610
 
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21.01.2021 1.617
 
Hallo ihr lieben, freut mich dass ihr her gefunden habt. Dies ist meine erste Maze Runner Fanfiction und wird sich hauptsächlich nach den Filmen richten (Was eventuell auch daran liegt dass ich noch nicht alle Bücher gelesen habe.)
Ich hoffe ihr werdet Freude daran haben so wie ich am Schreiben der Geschichte, Sie wird Circa so verlaufen wie die Filme, mit ein paar Anpassungen meinerseits. Und für alle Newt-Fans (Zu denen ich ebenso zähle) sei so viel gesagt: »Legends never Die« Ich hoffe ihr wisst auf was ich hinaus will.
So und nun genug Gerede, viel Spaß!

PS: Kapitel werden wahrscheinlich einmal die Woche kommen, insofern ich es schaffe.


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Durch einen starken Ruck, der ihren Körper aufschüttelte, schreckte sie hoch und schlug die Augen auf. Aber als sie ihre Augen geöffnet hatte, konnte sie nichts erkennen. Wild suchten ihre Augen in der Dunkelheit nach einem Punkt, nichts bestimmtes aber nach etwas, dass das plötzlich aufsteigende enge Gefühl verschwinden lassen würde. Etwas neben ihr schepperte und kam klirrend auf dem Boden des... worin auch immer sie sich befand, auf. Es hörte sich beinahe an, als seien Töpfe umgefallen.
Immer noch irritiert und mit aufsteigender Panik kroch sie auf allen Vieren Rückwärts soweit zurück, bis es nicht mehr weiter ging. Ihre Haare kitzelten ihre Nase, weshalb sie diese mit einer schnellen Bewegung beiseite wischte. Ihr Körper begann zu zittern ohne das ihr wirklich kalt war, ihr Blut pumpte Adrenalin durch ihren Körper und die Furcht vor dem was sie erwartete wuchs ins unermessliche. Dabei wusste sie nicht einmal ob und was sie vielleicht erwarten würde. Ihr atme ging stockend und ihre Atemzüge waren nicht gleich- und regelmäßig, was ihr zu allem übel auch noch Schwindlig werden ließ.
»Wo bin ich nur?«, fragte sie in die Dunkelheit hinein, ihrer Stimme nicht trauend, denn irgendwie war etwas, neben der furchteinflößenden Dunkelheit und den monströsen Geräuschen, komisch.
Wie war es nur möglich, dass sie nicht wusste, wie sie in diese Lage geraten war. Aber schlimmer als das fehlende Wissen daran, war die Erkenntnis, das sie nichts weiter in ihrem Hirn fand, als ihren Namen. Nur ihren Namen.
Mia.

Das Zittern wurde stärker, ihre Panik größer und die Hoffnungslosigkeit, die in diesem Moment über sie hereinbrach wurde mit jeder Sekunde klarer und wog schwer auf ihren Schultern.
Es tat beinahe körperlich weh, nicht zu wissen wer sie genau war, nicht zu wissen wie alt sie war oder ganz zu schweigen davon, ob sie eine Familie hatte.
Aber viel wichtiger drängte sich ihr die Frage auf, wer ihr das antat, sie in diesen Käfig zu sperren. Denn nichts anderes konnte es sein. Sie spürte kalte Gitter unter ihren Händen, ein Flaschenzug oder was auch immer war zu hören und das röhrende Geräusch, ab und an ein lautes Klirren hallte in der Dunkelheit wieder und ging ihr jedes mal durch Mark und Bein.
Sie seufzte, was eher ein Mangel an Sauerstoff war, als auf Erleichterung schließen ließ. Daran war gar nicht zu denken. Mia umklammerte sich selbst, wie in einer Umarmung mit den Armen und schloss die Augen. Ihren Kopf platzierte sie auf den angezogenen Knien.
Wie lange war sie schon hier in diesem Käfig und wo bracht man sie hin? Was würde sie erwarten, wenn das Ding stoppen würde? Und fuhr das Teil auf- oder abwärts? Nicht das sie am Ende dieser dunklen Reise in einem Becken mit Wasser landen würde. Sie würde nicht entkommen und ertrinken. Dieser Gedanke fraß sich in ihr inneres und stach abertausende Male auf ihr Herz ein, wie Unzählige Nadeln. Ein Kloß bildete sich in ihrem Hals. Und dann schluchzte sie, laut, was ebenso wie alle anderen Geräusche widerhallte und Tränen tropften auf ihre Hose und benetzten ihr Gesicht. Die komplette Hilflosigkeit erfüllte sie und eine tiefe Angst vor dem Unbekanntem. Wo war sie nur und wieso?

Es schienen Stunden zu vergehen, so kam es ihr zumindest vor, in der sie in dem Käfig saß und der Flaschenzug immer wieder ächzte.
Sie versuchte sich zu beruhigen und Ruhe zu bewahren, was sie nach einer Weile auch schaffte. Sie war nicht mehr komplett blind in der Dunkelheit, denn ihre Augen hatten sich langsam etwas daran gewöhnt und so konnte sie zumindest Umrisse erkennen, von Gegenständen, die sich in dem Käfig befanden. Zu ihren Füßen lag etwas auf dem Boden. Als sie danach griff, tasteten ihre Finger es ab, wie es vielleicht wirklich ein erblindeter Mensch tun würde. Es war ein Topf, glaubte sie. Da hatten sie ihre Ohren wohl nicht getäuscht.
Aber weshalb waren ihr solche banalen Dinge so vertraut, sie kannte vieles beim Namen und wusste auch wie die Welt funktionierte. Aber Erinnerungen, vielleicht von ihrer Kindheit, Erfahrungen die sie gemacht hatte und woher sie kam, waren einfach nicht da. Komplett, als hätte sie vor diesem Tag nicht gelebt.
Der Flaschenzug stoppte abrupt so dass sie kurz den Halt der Metallstangen verlor, da sie der Ruck den Bruchteil einer Sekunde in die Luft hob.
Der Käfig ächzte und schepperte gegen Wände, zumindest glaubte Mia das. Sie wischte sich über die Augen um die bereits getrockneten Tränen fort zu wischen. Sie würde nicht weinen, nein. Sie war keine Heulsuse, das spürte sie auch ohne zu wissen wer sie eigentlich war. Über ihr erklang ein Geräusch, das neu war. Es klang, als würde etwas oben auf den Käfig fallen. Was es war und ob sie herausfinden wollte was es war, wusste sie nicht. Sie knetete ihre Hände um sich nicht von der bekannten Panik überfluten zu lassen und sich davon abzulenken. Dennoch blickte sie mutig auf, als ein kleiner lang gezogener Lichtfetzen in den Käfig geworfen. Wieder rumpelte es um sie herum und der Käfig wackelte gefährlich, wobei er wieder gegen die Wände stieß. Nur dieses Mal ließ es Mia nicht zusammen zucken.

Über ihr wurde es immer heller und das einfallende Licht blendete sie und stach in ihren Augen, so dass sie diese mit dem Arm von der Lichtquelle abschirmte. So hatten ihre gequälten Augen die Möglichkeit sich langsam an die Helligkeit zu gewöhnen, die sich nun mit einem Mal in dem Käfig ausbreitete. So erhaschte sie einen Blick auf die Dinge die sich ebenfalls darin befanden. Kisten und Koffer, alles auf den ersten Blick nicht weiter Interessant.
So wandte Mia ihren Blick, als ihre Augen der Helligkeit gewachsen waren, hinauf, dort wo jene her kam. Mit einem Mal fielen mehrere Schatten über sie und den Innenraum des Käfigs und sie erspähte Menschen. Viele Menschen, so das sie gar nicht versuchte sie zu zählen. Sie schätzte, dass es vielleicht vierzig oder auch fünfzig waren. Aber zu ihrem Erstaunen, waren es ausschließlich Jungen zwischen vierzehn und achtzehn, würde sie sagen.
Sie wusste nicht einmal wie alt sie war.
Die Jungen, die in direkter Nähe zu dem Käfig standen sahen sie mit großen Augen an und Mia starrte ebenso sprachlos zu ihnen zurück.
»Geh mal zu Seite Neppdepp!«, sprach eine Stimme doch den dazu gehörigen Jungen konnte Mia nicht sehen.
Jedoch sah sie kurz darauf wie sich jemand in die erste Reihe schob und seine Ellenbogen dafür einsetzte, da die anderen ihn nicht wirklich wahrzunehmen schienen.
Mia war ganz aufgeregt und fühlte sich von den vielen Augenpaaren auf sich erdrückt. Wieder fühlte sie Panik in sich aufsteigen und so rutschte sie weit weg, in eine Ecke des Käfigs.
Der Junge der zuvor gesprochen hatte, schubste einen anderen heftig zurück, so das er gegen die anderen prallte, die somit seinen vermeidlichen Sturz abfingen.

»Gally du Klonk! Starr den Frischling nicht zu Tode und beweg deinen Arsch hier weg verdammt!« Mia starrte den Jungen an und fragte sich, was das für Worte waren, die er da benutzte. Sie wusste nicht, warum sie ihr nicht bekannt waren. Aber vielleicht war ihr Verständnis für diese Worte mit allem möglichen das sie nicht wusste, verschwunden.
Ein anderer, dunkelhäutiger Junge stieß dazu und brachte die ganze Jungenschar dazu Abstand zu der Box zu nehmen, was Mia etwas aufatmen ließ.
Der Erste drehte sich Mia zu und sah zu ihr hinunter. Dann setzte er sich an den Rand der Box und sprang zu ihr hinunter, weshalb sie sich noch mehr in die Ecke drängte.
»Was ist denn da los?«
»Was ist denn so besonders an dem neuen Frischling?«
»Verdammt, was soll der Klonk? Klärt uns auf!«
ertönten Rufe von oben, die Mia nur noch unsicherer werden ließen.
»Kommst du klar?«, fragte der Dunkelhäutige den Blonden vor ihr. Dieser nickte nur und ging mit erhobenen Händen auf Mia zu. Er wirkte auf sie nicht bedrohlich aber in Mitten von so vielen Jungs konnte sie sich nur unwohl fühlen.

»Ich bin Newt.«, sagte der junge. Er war ziemlich groß und hatte braune Augen die sie anblickten, was sie ihre Starre etwas auflösen ließ.
Er streckte ihr seine Hand entgegen und wartete darauf das sie reagierte. Sie atmete tief ein und wieder aus und sammelte sich.
Sie wusste, sie war kein Feigling.

So ergriff sie Newts Hand und konnte sogar ein leichtes Lächeln aufsetzen auch wenn es nur Sekunden anhielt.
»Ich bin Mia.« Erstaunt sah Newt sie an und runzelte die Stirn.
»Du kannst dich noch an deinen Namen erinnern?«
Mia nickte und fragte sich warum er sie das fragte. Schließlich wusste er seinen ja auch.
»Tut mir leid aber wir sind schon etwas länger hier. Aber alle nacheinander sind wir mal mit der Box hier hoch gekommen ohne jegliche Erinnerungen. Unser Name ist und auch immer erst ein paar Tage später eingefallen.«
Newt schmunzelte und erst da bemerkte Mia das sie noch immer seine Hand hielt. Sie spürte Hitze in ihrem Gesicht und zog schnell ihre Hand zurück. Dem Blick des Blonden konnte sie jedoch Stand halten. Auch wenn ein verschmitzter Ausdruck in dem Braun seiner Augen lag.
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