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Prinzessin de sTodes

von MCTheory
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Gen
Loki OC (Own Character)
20.01.2021
20.01.2021
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15.990
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Prinzessin des Todesh      



   MC.Theory……………………………………………………………………………………………………………………………………….

Prinzessin des Todes- klingt doch gar nicht so schlecht.

Meine Mutter ist Hela die Göttin des Todes, Sie ist die größte Kriegerin, die ich kenne.

Es gibt hier auch niemand anderen außer die Seelen derer, die starben, ohne geehrt zu werden. Vor Jahren wurde meine Mutter von ihrem Vater Odin nach Hel verband. Ein sehr Lebloser öder Fleck im Universum, wo es nur Stein und dunklen Sand gibt.

Um nicht allein, abgesehen von den Seelen, zu sein erschuf meine Mutter mich, ihre kleine Prinzessin des Todes, wie sie mich immer liebevoll nennt. Schon mein ganzes Leben lang gibt es nur Sie und mich, das Todes Duo.

Alles was ich weiß habe ich von ihr gelernt. Zum Beispiel wie man seine Ausdauer, Balance, Geschicklichkeit, Körperkoordination und Beweglichkeit trainiert.

Das Einzige was Sie mir nicht beibringen kann ist es Dolche, Speere und andere Waffen aus verschiedenen Teilen meines Körpers zu manifestieren. Diese Fähigkeit konnte Sie mir leider nicht mitgeben als Sie mich erschuf. Dafür lehrt Sie mich in der Kunst des Schwertkampf. Und ich bin ziemlich gut darin.

Im Grunde habe ich hier ja auch nichts anders zu tun und kann die ganze Zeit üben.



Heute ist mal wieder einer dieser Tage, dachte ich zumindest. Meine Mutter und ich kämpften gerade als Sie plötzlich aufhörte und mit einem teuflischen Grinsen wegging. Ich wunderte mich und ging ihr nach, um zu schauen, wo Sie hinwill. Sie drehte sich um und sagte zu mir „Prinzessin heute ist unser Tag gekommen“. Genau wusste ich nicht was Sie damit meinte, doch dann öffnete Sie ein Portal und mir war klar was das zu bedeuten hatte.

Wir sollten endlich frei sein und von hier wegkommen. Ich freute mich so sehr endlich die andere Welt zu sehen. Wir gingen durch das Portal, Sie ging voran. Auf der anderen Seite gab es so viel neues zu sehen. Es war so… anders. Meine Mutter war nicht so beeindruck wie ich und konzentrierte sich auf etwas anderes. Ich schaute mich weiter um und dann entdeckte ich sie, zwei weitere Personen. Mum schien sie zu kennen, aber nicht wirklich zu mögen, das merkte ich sofort.

Ich schaute mir die beiden genauer an, die beiden schienen wie Tag und Nacht zu sein.

Der eine Blond, muskulös und draufgängerisch und der andere etwas schmäler, mit schwarzen Haaren und eher zurückhaltend, so als würde er erstmal zuhören und überlegen.

Irgendwie süß.

Ich richte meine Aufmerksamkeit lieber wieder auf Mum, Sie schien gute Laune zu haben.

Immerhin durfte Sie auch grad den Hammer des einen zerstören, sowas findet Sie immer großartig.

Der ruhige von den beiden Männern schien Angst vor meiner Mutter zu haben, der andere wollte Sie angreifen doch wurde dann zurück gezogen von dem andren.

Plötzlich tauchte ein strahl von oben auf und die beiden verschwanden darin. Eh ich mich zu meiner Mutter umdrehen konnte war sie denn beiden schon hinterher in den Strahl gefolgt, und ich folgte ihr sogleich. Keine Ahnung was das für ein Strahl war oder wo er uns hinbringen sollte, klar war nur das unser Abenteuer begann.



Meine Mutter war schnell unterwegs, sie griff sich den ersten und setzte zum Kampf an. Dabei schleuderte Sie ihn nach unten und auf den strahl hinaus, dummerweise war ich nicht so schnell wie Sie und wurde von dem Mann mitgerissen. Ich geriet in Panik, im freien Fall rasten wir nach unten, aber wohin? Ein paar Sekunden später prallte ich hart auf den Boden auf. Als ich die Augen öffnete sah ich einen blauen Himmel, ich rappelte mich auf und versuchte meine Schmerzen vom Aufprall zu verbergen.  Glücklicherweise konnte mein Körper viel aushalten. Mein Blick schweifte von links nach rechts, nichts als Schrott. Als ich mich umdrehte sah ich ihn, er lag stöhnend am Boden. Sollte ich ihm helfen gehen? Oder war es besser ihn liegen zu lassen und weg zu gehen? Ich hatte keine Ahnung wer er überhaupt war oder was er mit meiner Mutter zu tun hatte. Würde er mir etwas antun, wenn ich jetzt zu ihm gehe? Sicherheitshalber bewaffnete ich mich mir einer Stange, die ich im Schrott fand, bevor ich langsam und mit wachsamem Auge zu ihm rüber ging.  Er richtete sich langsam auf, immer noch stöhnend vor Schmerzen. Mit jedem Schritt, dem ich ihm näherkam, wuchs meine Unsicherheit, die einzige, gegen die ich gekämpft habe, war meine Mutter und gegen Sie habe ich immer verloren. Würde es also zu einem Kampf kommen, könnte ich ihn dann besiegen?

Nun war der Moment gekommen, ich stand vor ihm. Er blickte zu mir auf, sagte aber kein Wort.

Ich reichte ihm Wortlos die Hand, und er ergriff sie. Er starrte mich nun einfach nur an, und ich ihn.

Was war das für ein komisches Gefühl in mir? Eine hastige Bewegung riss mich aus meinen Gedanken, nun starrte er mich nicht mehr an, sondern schaute sich um. Ich glaub er hatte auch keine Ahnung, wo wir waren, er seufzte und fuhr sich mit der Hand durch sein Haar. Dann drehte er sich wieder zu mir, musterte mich und ging dann einfach davon. Ich war verblüfft und wusste nicht genau was ich jetzt machen sollte, „hey warte“ rief ich ihm nach und ging ihm hinterher. Er machte keine Anstalten sich umzudrehen oder gar zu warten, nein er lief einfach weiter.

Warum sollte er auch stehen bleiben, er kannte mich ja nicht und wurde gerade von meiner Mutter in diesem Strahl besiegt. Wir gingen also eine Weile nichtssagend nebeneinanderher, in der ferne war sowas wie eine Stadt zu sehen. Mir wurde dabei klar, er kannte mich nicht. Also sollte ich mich am besten bei ihm vorstellen.



Ich blieb stehen und sagte „Hi ich bin Mary“. In der Hoffnung eine Antwort zu kriegen starte ich ihn hinterher. Er blieb stehen und drehte zu mir um mit den Worten „Ich bin Loki Gott des Schabernacks, freut mich dich kennen zu lernen“. Dieses Grinsen o.m.g. dieses Grinsen, das er auf seinem Gesicht bei den Worten hat, ich hätte dahinschmelzen können. Ich lächelte zurück und ging auf ihn zu, gemeinsam machten wir uns weiter auf den Weg in Richtung Stadt.  Auf unseren Weg nutze ich die Chance ihn noch ein paar Fragen zu stellen. Dadurch fand ich heraus, dass er und der andere, der wohl Thor hieß, Brüder sind und ihr Vater ist Odin. Loki wurde aber adoptiert.

Da meine Mutter mir erzählt hatte das Odin ihr Vater ist und Sie die Herrscherin von Asgard und des ganzen Universums wird, wenn Odin einmal tot ist.  Loki erzählte mir, warum die beiden auf der Erde waren, der Planet, auf den ich mit meiner Mutter durch das Portal gelangte. Und das Odin gestorben ist, das Ragnarok bevorstand und Thor dies verhindern will.

Unsere Unterhaltung wurde leider abrupt unterbrochen als wir von ein paar komischen Kreaturen aufgehalten wurden. Die Kreaturen waren etwa so groß wie wir, aber man sah ihr Gesicht nicht, sie bedeckten sich mit vielen Kleidungsstücken und Tüchern, sowie Masken.

Sie fragten uns, ob wir Futter oder Kämpfer wären, eine komische frage. Als wir nicht antworteten fingen Sie an uns anzugreifen, leider hatte ich meine Stange vorhin wieder weggeworfen, aber ich konnte mich zum Glück auch ohne Waffen sehr gut Verteidigen. Loki zog Messer und stürzte sich auf die ersten die uns angriffen, ich rannte ihm nach und übernahm die nächsten. Wir kämpften uns gemeinsam durch die Menge. Die Kreaturen waren gute Kämpfer und ich war noch ein kleinwenig angeschlagen vom Aufprall, doch das hinderte mich nicht daran meine Fäuste zu schwingen.

 Einer nach dem anderen bekam meine Faust in seinem Gesicht zu spüren, doch nicht alle fielen gleich um. Bei einigen brauchte es etwas mehr, bei anderen etwas weniger. Ein etwas kleinerer rannte unbewaffnet auf mich zu. Er sprang in die Luft und versuchte mich von oben anzugreifen, doch ich schnappte ihn mir in der Luft und schleuderte ihn mit beiden Händen über mich hinweg und ließ ihn hart auf den Boden aufprallen. Leider waren nicht alle so leicht zu besiegen, doch es gelang uns und die Kreaturen zogen sich zurück.









Wir hatten die Stadt gleich erreicht. In der Stadt war viel los, überall waren Menschen, verschiedene Kreaturen und Marktstände soweit das Auge reichte. Die Leute hier schienen sehr zufrieden und glücklich zu sein. Wir gingen ein wenig durch die Stadt und suchten nach jemanden der hier das Sagen hat, in der Hoffnung ein Raumschiff zu bekommen, um nach Asgard fliegen zu können.

Ich wollte meiner Mutter zur Seite stehen, wenn sie Asgard erobert.



Ich fragte ein paar der Einwohner wer hier der Herrscher ist und wo man ihn finden kann, die Einwohner waren sehr hilfsbereit und einer brachte uns bis zu einem großen Tor. Wir klopften an das Tor und uns wurde geöffnet. Man brachte uns zum Herrscher dieser Stadt, ein merkwürdiger Mann.

Er nennt sich selbst „Grandmaster“ und der Planet, auf dem wir gelandet sind, heißt „Sakaar“, hier werden alle aufgenommen die in ihrer Heimat nicht akzeptiert werden. Und auch die, die hier aus Versehen landen kommen manchmal nicht wieder weg von hier. Aber dazu später mehr.

Der Grandmaster schien gefallen an uns zu finden, vor allem an mir. Er schaute mich die ganze Zeit mit so komischen Blicken an und schlich um mich herum als wir ihm von unserem Vorhaben erzählten.



Leider hatten sie wohl grad kein Raumschiff für uns zur Verfügung und der Grandmaster bot uns an erstmal hier zu bleiben. Wir hatten keine andere Wahl und willigten ein, so hatten wir wenigstens einen Schlafplatz für die Nacht. Als wir grad los gehen wollten zu unseren Zimmern kam der Grandmaster auf mich zu, er schlich wieder um mich herum und blieb dann hinter mir stehen, er kam mit seinem Kopf näher an mein Ohr und flüsterte mir hinein „Wie wäre es, wenn sie die Nacht lieber in meinem Zimmer verbringen?“. Ich erschrak und schaffte erstmal Abstand zwischen ihm und mir. In meiner Panik sagte ich schnell, dass dies nicht möglich sei da ich und Loki ein Paar wären.  

Loki drehte sich zu mir um und erkannte die Panik in meinen Augen, er kam zu mir und bestätigte meine Aussage. Außerdem fügte er noch hinzu das es besser wäre, wenn wir ein Zimmer für uns zwei zusammen bekommen könnten. Widerwillig stimmte der Grandmaster, dem zu und wir gingen in unser Zimmer. Ich bedankte mich bei Loki für seine Hilfe, solche Situationen waren mir neu und ich wusste noch nicht, wie ich am besten damit umgehe.

Doch er schien schon so viel durchgemacht zu haben, so viel Erfahrung zu haben. Da war es wieder dieses Gefühl in meinem Bauch, ich fühlte mich hingezogen zu Loki. Er lächelte nur wieder, drückte mich und sagte das es kein Problem sei er beschütze mich gern.

Im Zimmer angekommen setzte er sich auf die Couch, schaute mich an und fragte mich wie ich entstanden bin. Ich war verwirrt, wie meinte er das wie ich entstanden bin.

Ich antwortete „Normal würde ich sagen, wie alle“.

Daraufhin fragte er mich wer denn da mein Vater sei.

„Vater?“ antwortete ich, ich hatte keinen „meine Mutter hat mich damals aus dem Stein und Sand erschaffen.“ Nun schaute er mich verblüfft an und sagte das dies nicht die normale Art sei ein Kind zu bekommen. Was meinte er damit? Ich schaute ihn fragen an und fragte ihn wie er das meinte, was sei den der normale weg? Er lachte nur stand dann auf und ging zum Fenster.

Ich ging irritiert hinterher und fragte ihn noch einmal. Er legte seine Hand auf meine Schulter und sagte zu mir das er mir das später einmal genau erklären und zeigen würde.

Danach blinzelte er mir zu und ging in Richtung Badezimmer.  Ich blieb noch eine Weile am Fenster stehen und blickte hinaus über die Stadt, und dachte über den heutigen Tag nach.

So viel ist passiert und das an einem Tag.

Ich habe so viel neues erlebt und kennengelernt. Und auch einen neuen Freund gefunden.

Ich bin gespannt was mich noch alles erwartet.







Es wurde spät und ich stellte mir die Frage wie wir das mit dem Bett machen sollte, es war immerhin ein Doppelbett. Ist es für ihn okay das wir zusammen in einem Bett schlafen oder sollte einer von uns besser auf der Couch schlafen? Ich machte mich Bettfertig und als ich aus dem Bad kam lag er auf der einen Hälfte des Bettes. Er musterte mich von Oben bis unten. Den ganzen Tag über hatte ich mein schwarzes Kleid getragen. Es ging mir bis zu den Knien bestand aus einem leichten Stoff und hatte Träger, dazu trug ich immer meine Lieblings Boots, die fast bis zu den Knien gingen. Ich liebte dieses Outfit, daran fühlte ich mich schön, frei und selbstbewusst. Für die Nacht trug ich etwas von hier, das hier war ja nicht geplant. Es war auch wie ein Kleid gemacht mit Trägern und etwas durchsichtig, für mich sogar etwas zu viel, aber es gab ja nichts anderes. Ich versuchte das meiste mit meinen Armen und Händen zu verbergen.



Loki grinste mich wieder mit seinem schelmischen Grinsen an, und ich schmolz förmlich dahin. Doch ich musste mich zusammen reißen er durfte nicht merken was da in mir passierte, wie ich über ihn dachte. Ich ging zum Bett nahm das Kissen und hielt es vor meinen Oberkörper.

Wir schauten uns an und ich sagte ihm das ich auf der Couch schlafen würde, noch bevor ich aussprechen konnte unterbrach er mich und sagte das ich nicht auf der Couch schlafen würde und ich mich ruhig zu ihm legen sollte, dass wäre kein Problem. Ich überlegte kurz und legte mich dann zu ihm ins Bett, wenn er kein Problem damit hat dann habe ich auch keins. Also kuschelte ich mich in meine Decke und legte mich auf die Seite. Er machte das Licht aus und tat es mir gleich, wir schliefen schnell ein.

Am nächsten Morgen wachte ich in seinen Armen auf, er lag auf den Rücken, ich an seiner Brust und sein Arm war um mich gelegt. Das Ganze fühlte sich so gut an, ich fühlte mich so geborgen und wohl in seinen Armen. Ich hatte sowas noch nie zuvor gefühlt, das war ein ganz neues Gefühl für mich.

Langsam legte ich meinen Arm auf seiner Brust ab, ich konnte seinen Herzschlag spüren und er war so warm, dass man am liebsten ewig liegenbleiben würde. Das hätte ich auch fast gemacht, doch dann wachte er auf, ich erschrak und zog mich schnell zurück auf meine Seite des Bettes.  Mit dem Rücken zu ihm tat ich so als würde ich gerade erst munter werden und drehte mich langsam auf den Rücken. Dann blickte ich rüber zu ihm, er schaute mich mit einem Lächeln im Gesicht an und sagte zu mir „Guten Morgen Prinzessin“. Ich konnte mein Grinsen nicht zurückhalten und antwortete auch mit einem Guten Morgen. Seine wunderschönen blauen Augen ließen mich einfach nicht los. Er setzte sich auf, schaute mich an und ging dann ins Bad. Ich schaute ihm nach, bis die Tür meinen Blick auf ihn versperrte. In Gedanken versunken blieb ich noch eine Weile im Bett liegen. Erst ein Klopfen an der Tür holte mich zurück in die Realität. Ich stand auf zog mir einen Morgenmantel drüber und ging an die Tür, als ich sie auf machte stand ein schick gekleideter Mann vor mir. Er berichtete mir das der Grandmaster uns Frühstück schicken lässt und wünscht das wir ihm später bei seiner Party Gesellschaft leisten. Nachdem er seinen letzten Satz beendet hatte tauchten auch schon weiter Angestellte auf, sie schoben mich zur Seite und brachten das Frühstück ins Zimmer. Sie stellten alles auf den Großen Tisch am Fenster ab, und verschwanden dann wieder so schnell wie sie gekommen waren. Ich schloss die Tür und ging rüber zum Tisch, der jetzt voller leckerem Essen stand. Es gab alles von Rührei, gekochten Ei, verschiedenen Wurstsorten und Brötchen, bis hin zu den verschiedensten Säften. Immer noch begeistert von dem vielen Essen bemerkte ich nicht das Loki aus dem Bad gekommen war und sich neben mich gestellt hatte. Ich bekam das erst mit als er sich äußerte und fragte, ob ich das herbeigezaubert habe. Ich erschrak erstmal und schaute ihm dann lachen an, ich erzählte ihm das was der Mann mir erzählt hatte.









Er war begeistert, und meinte das wir so herausfinden können, wie wir die Gunst des Grandmaster kriegen damit wir uns ein Raumschiff besorgen können. Das war keine so schlechte Idee, musste ich zugeben. Aber erstmal musste ich was essen, ich hörte mein Magen schon knurren. Ich setzte mich an den Tisch und er tat es mir gleich. Es war nicht leicht bei der Auswahl an Essen eine Entscheidung zu treffen mit was ich anfange, doch es gelang mir. Nach dem Frühstück machte ich mich fertig und zog mein Kleid an. Für die Party sollte ich mir wohl lieber etwas Neues besorgen, glücklicherweise habe ich ein paar Units einstecken. Die hat mir meine Mutter noch gegeben, bevor wir durch das Portal gegangen sind.

Ich kam aus dem Bad und wollte gerade Loki fragen ob er mitkommt, doch da war er schneller als ich. Er stand schon an der Tür und sagte zu mir das er was erledigen müsste und weg war er.  

Dann würde ich halt allein gehen.



In der Stadt angekommen schlenderte ich über den Mark an vielen verschiedenen Ständen vorbei, hier schien es wirklich alles zu geben. An einer Ecke entdeckte ich einen Laden der schon vor der Tür Kleider stehen hatte, da schien ich richtig zu sein. Ich ging hinein, es war ein süßer kleiner Laden mit vielen verschiedenen Kleidern. Eine ältere Frau kam auf mich zu, begrüßte mich und fragte, ob Sie mir helfen könne. Ich sagte ihr das ich nach einem Kleid für eine Party beim Grandmaster suche, etwas Elegantes aber auch gleichzeitig Lockeres. Sie lächelte mich an und ging sofort los, um mir ein paar Kleider zu zeigen. Das waren alles so wundervolle Kleider, es waren alle Varianten und Farben dabei die man sich nur vorstellen kann. Ich konnte mich kaum entscheiden bei der großen Auswahl. Doch dann am Ende fand ich das perfekte Kleid, es war Smaragdgrün und hatte einen Bodenlangen Tüll Rock. Es war bis Oben geschlossen und hatte Lange Ärmel, es war perfekt und ich sah verdammt gut darin aus. Ich bezahlte das Kleid und die alte Dame packte es mir ein. Dann mach ich mich wieder auf den Weg. Ich schlenderte noch eine Weile über den Markt, bis hin zu einer Kleinen Bar. Ich ging hinein und bestellte mir was zu trinken, einen Bubbelflip. Was genau das war wusste ich nicht aber wer nicht wagt der nicht gewinnt. Die Bar war sehr belebt, die einzige weitere Frau hier schien nicht ganz bei Sinnen zu sein. Sie hatte ein Gesichtsbemalung und trank ein Glas nach dem anderen leer.

Es war interessant das Treiben in der Bar zu beobachten, aber es war nicht so toll von den ganzen Männern angequatscht zu werden, mit solch komischen Sprüchen. Da konnte man nur mit den Augen rollen. Ich ging sobald mein Glas leer getrunken war.



Auf meinem Weg zurück, kaufte ich bei einer Händlerin auf den Markt noch eine Kette mit einem Smaragdgrünem Anhänger und passende Ohrringe. Ich freute mich, immerhin hatte ich ein wunderschönes Kleid gekriegt und passenden Schmuck, der Tag war also bis jetzt nicht schlecht.

Zurück im Zimmer verstaute ich das Kleid im Schrank und machte mich nochmal auf den weg den Palast ein wenig zu erkunden. Es gab hier viele Gänge und Etagen, man musste aufpassen das man sich nicht verläuft. Ich ging, in meinem Gedanken verloren, durch die vielen Gängen, bis ich plötzlich eine bekannte Stimme hörte. Ich blieb stehen, um zu hören, wo Sie herkam. Sie kam aus ein paar Zimmern weiter vorn, ich ging der Stimme nach und horchte.

Es unterhielten sich zwei Männliche Personen, es klang nach Loki und dem Grandmaster. War er denn ganzen Tag schon beim Grandmaster? Über was unterhalten sich die beiden? Leider konnte ich nicht viel verstehen, dafür war ich zu weit weg. Sie schienen sowas wie einen Pack zu machen.

Ein Handschlag und dann war das Gespräch beendet und Loki ging in Richtung Tür, ich musste schnell weg, um nicht entdeckt zu werden. Ich beeilte mich, um schnell wieder ins Zimmer zu kommen, dort angekommen setzte ich mich auf die Couch und schnappte mir ein Buch, das auf dem Couchtisch lag.

Kurz darauf öffnete sich die Tür und Loki kam herein, ich legte das Buch weg und fragte ihn wie sein Tag war. „Gut“ antwortete er nur und setzte sich neben mich.



Er schaute mich an und fragte grinsend wie mein Tag war, ich erzählte ihm von meinem Spaziergang über den Markt und von dem kleinen Laden, wo ich mein Kleid gekauft habe. Er legte seine Hand auf mein Knie und sagte das es ihn freut das ich einen schönen Tag hatte, danach schaute er auf die Uhr und bemerkte das wir uns bald fertig machen mussten für die Party.



Er hatte recht, es waren nur noch 2h bis die Party losging, also allerhöchste Zeit sich fertig zu machen. Ich schnappte mir mein Kleid und verschwand im Badezimmer. Lange brauchte ich nicht um mich fertig zu machen, ich bin auch ehern der natürliche Typ und nutze daher nie wirklich schminke.

Meine langen dunkelbraunen Haare waren schnell gemacht, ich teilte oben einen Teil haare ab, kämmte ihn nach hinten und machte einen Zopf rein und fertig war ich.

Ich öffnete die Badtür und ging hinaus, Loki stand schon fertig im schicken Hemd da und drehte sich nun zu mir um. Diesmal hatte er nicht dieses Grinsen auf dem Gesicht, es sah mehr so als wäre es erstarrt. Ich ging ein paar Schritte auf ihn zu und fragte ihn, ob ich gut aussehe. Es dauerte eine Weile, bis er sich aus seiner starre lösen konnte und mir antworten konnte. „Du siehst bezaubernd aus“ sagte er, mit einem Lächeln im Gesicht. Er kam näher, nahm meine Hand und gab ihr einen Kuss, dann fragte er mich, ob wir losgehen wollen. Ich stimmte zu und hackte mich bei ihm unter, und schon waren wir unterwegs zur Party.



Die Party war schon im vollen Gang als wir sie erreichten. Wir mischten uns unter die anderen und gingen erstmal zur Bar, um was zu trinken. Loki bestellt für uns die Getränke. Es waren viele Leute zur Party gekommen, ein paar saßen in den Sitzecken, ein paar andere tanzten und der Grandmaster stand an einem DJ pult und steuerte die Musik. Die Stimmung war wirklich gut und alle schienen ihren Spaß zu haben. Loki stoß mich leicht von der Seite an und reichte mir mein Getränk, ich fragte ihn was er mir da bestellt hat und er antwortete nur das ich mich überraschen lassen soll.

Er hatte mal wieder sein schelmisches Grinsen im Gesicht. Ich war gespannt, wie der Abend laufen würde, ich war noch nie auf einer Party und freute mich diese miterleben zu können.



Der Grandmaster hatte uns entdeckt und kam zu uns rüber, Loki und er begrüßten sich, danach kam er zu mir. Er hatte wieder diesen Blick drauf der mich so anwiderte, und kam mir immer näher.

Loki bemerkte das ich das Ganze nicht so prickelnd fand und nahm mich in den Arm, grinste mich an und küsste mich. Das kam unerwartet, aber es gefiel mir. Ich schloss meine Augen und die Musik im Hintergrund verschwom, ich spürte meinen Herzschlag und ein erregendes Gefühl in meinem Bauch. Seine Lippen fühlten sich so weich an und seine Hand, an meiner Hüfte, gab mir halt.



So schnell wie der Kuss kam so schnell endete er leider auch wieder. Seine Lippen lösten sich langsam von meinen und genauso langsam öffnete ich meine Augen. Als ich seine strahlenden blauen Augen sah erkannte ich das er genauso gefühlt haben muss wie ich. Der Grandmaster riss uns aus unseren Gedanken mit einem lauten „Wow“. Das hatte er wohl nicht erwartet, hoffentlich würde er mich nun in Ruhe lassen. Wir schauten ihn an und er sagte zu uns „Gut ihr habt mir bewiesen, dass ihr wirklich ein Paar seid, zu schade, aber ich bin ein guter Verlierer. Viel Vergnügen noch“ und so ging er wieder zurück an sein DJ-Pult. Ich schaute zurück zu Loki und er schaute zu mir, es war mein erster Kuss und er war perfekt.

Loki ergriff das Wort und fragte mich, ob ich tanzen möchte, und wie ich wollte. Ich nahm seine Hand und wir gingen auf die Tanzfläche. Eine Weile tanzten wir nach Lust und Laune zu den Bets, bis ein langsamer Song gespielt wurde. Loki zog mich an sich ran und legte meine Hand auf seine Schulter und seine Hand auf meine Hüfte. Die andere nahm er in die Hand und wir Tanzen gemeinsam zu einem langsamen schönen Lied. In seinen Armen fühlte ich mich so geborgen und konnte alles um mich herum vergessen. Ich folgte einfach seinen Schritten und hatte schnell raus, wie man diesen Tanz tanzt.



Die ganze Zeit schauten wir uns dabei in die Augen, es war fast so als würden wir nur mit den Augen kommunizieren. Am Ende des Liedes zog er mich aus dem Raum hinaus zu unserem Zimmer, ich wusste genau was er vorhatte. Er riss die Tür auf zog mich rein und schmiss sie wieder zu. Dann kam er auf mich zu und küsse mich leidenschaftlich. Er drückte seinen, gut gebauten, Körper an mich und legte seine Hand an meinen Hals. Ich konnte spüren wie viel Lust er dabei verspürt. Und ich spürt sie auch, ich wollte das er mich noch fester anpackte also legte ich meine Hand auf seine und zeigte ihm wie fest ich es mag und er verstand sofort. Unsere Zungen bewegten sich rhythmisch in unseren Mündern. Dieser Kuss sollte nie enden, ich wollte seine Lippen, seinen Körper und seine Lust für immer spüren.

Plötzlich packte er mich und hob mich hoch, so dass er mich einfach tragen konnte, und ging in Richtung Bett. Er löste seine Lippen von meinen und ließ mich sanft aufs Bett fallen. Mit gierigem Blick schaute er mich an und zog dabei sein Hemd aus, ein Knopf nach dem anderen, danach ging es weiter mit dem Gürtel und der Hose. In mir regte sich alles bei diesem Anblick ich konnte einfach nicht anders und schnappte mir seinen Arm, um ihm zu mir runter zu ziehen. Ich setzte mich auf ihn und fing an mein Kleid zu öffnen und langsam auszuziehen, dabei merkte ich wie erregt er war. Nur noch mit Unterwäsche bekleidet zog er sich an mich und fing an meinen Hals zu küssen, ich fing an zu stöhnen und presste meinen erregten Körper an seinen. Er öffnete meinen BH und zog ihn mir aus, das Unterhöschen und seine Boxershorts folgten. Erst jetzt konnte ich ihn richtig spüren, seine ganze Pracht. Ich lag nun wieder auf dem Rücken, er auf mir, unsere Lippen waren im Einklang und seine Hand wandere nach unten zu seinem besten stück. Bevor er ihn mir reinschob flüsterte er mir noch ins Ohr „So entstehen normalerweise Babys“. Ich konnte nicht lange über diesen Satz nachdenken, sobald er in mir war überkam mich ein ganz neues Gefühl. Es war so anderes wie alles was ich zuvor gefühlt habe, ich spürte Lust, Leidenschaft, Liebe und Erregung zugleich. Langsam bewegte er sich nun vor und zurück, ich stöhnte vor Lust.



Daraufhin bewegte er sich schneller und ich musste noch mehr und lauter stöhnen. Erst jetzt bemerkte ich das auch er stöhnen musste. Leise flüsterte ich ihm ins Ohr, das er es mir härter und schneller geben soll, und er gehorchte. Ich stöhnte noch mehr und presste meine Finger in seinen Rücken vor Erregung. Er stützte sich auf seine Unterarme und packte mich mit der einen Hand am Hals und beißt mich leicht. Es war nicht schmerzhaft, vielmehr war es erregend und ich wollte mehr, es war wie eine Sucht. Unsere Leidenschaft wurde immer größer, seine Bewegungen immer schneller und härter, mein Stöhnen immer stärker. Dann war es so weit, er kam in mir. Es war wie eine Explosion der Gefühle, irgendwie auch eine Erleichterung. Unsere Körper entspannten sich wieder und es kehrte ruhe ein. Er küsste meinen Hals und schaute mir dann in Augen, da war es wieder dieses schelmische Grinsen, in das ich mich verliebt habe.

Ich lächelte zurück und zog ihn für einen erstmal letzten Kuss zu mir runter. Als sich unsere Lippen wieder voneinander lösten zog er auch sein bestes Stück wieder raus und verschwand im Bad. Doch nicht lange er kam kurz darauf mit einem Handtuch wieder raus. Und reichte es mir. Ich nahm das Handtuch und legte es mir zwischen die Beine, damit nicht alles aufs Bett lief. Daraufhin legt er sich wieder zu mir ins Bett und zog mich zu sich ran. Ich legte meinen Kopf auf seine Brust und meine Hand auf seinen Bauch, seinen Arm lag um mich und hielt mich fest. Bei ihm hatte ich das Gefühl geliebt zu werden, bei ihm fühl ich mich so geborgen, dieses Gefühl konnte mir sonst nur meine Mutter vermitteln.



Als ich am nächsten Tag aufwachte bemerkte ich das wir eng umschlungen eingeschlafen sind.

So gut wie in der Nacht habe ich noch nie geschlafen, es war schön neben ihm aufzuwachen.

Ich rückte noch ein Stück näher an ihn ran und lauschte seinem Herzschlag. Ein paar Minuten später wachte er langsam auf, ihm schien es auch zu gefallen so aufzuwachen.

Langsam find er an mit seiner Hand mir den Rücken sanft zu Streicheln. Ich glaub er wollte mich so behutsam aufwecken. Da ich schon munter war rutschte ich ein Stück von ihm weg, um ihm in die Augen sehen zu können. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht und einem Guten Morgen strahlte ich ihn an. Und er strahlte zurück, aber er kam lieber näher und gab mir einen leidenschaftlichen Kuss anstatt eines guten Morgens.  Der Kuss war definitiv besser.



Als sich unsere Lippen wieder voneinander lösten zog er mich wieder nah an sich ran und sagte das er am liebsten denn ganzen Tag hier mit mir liegen bleiben würde. Doch leider sei dies nicht möglich, er hat wohl mit dem Grandmaster einen Pakt geschlossen und arbeitet jetzt für ihn als Sklavenfänger. Der Gamemaster lässt hier wohl regelmäßig Wettkämpfe stattfinden, wo Gefangene gegeneinander antreten. Und sein geliebter Champion brauch wohl endlich neue Gegner.

Mehr sagte er nicht, gab mir einen Kuss auf die Stirn und verschwand im Bad.

Schade, ich hätte gern den ganzen Tag mit ihm im Bett gelegen und noch ein paar andere Dinge gemacht. Ohne ihn musste ich mir was Neues für den Tag überlegen.

Hmm… hier liegt so viel Schrott rum, vielleicht findet sich ja auch da ein Raumschiff, vielleicht kaputt, aber das lässt sich bestimmt hier irgendwo reparieren.







Loki war fertig angezogen und machte sich auf den Weg, zum Abschied gab er mir noch einen Kuss und ging dann. Ich hatte mich fertig gemacht und mein Frühstück gegessen dann machte ich mich auch auf den Weg. Aus der Stadt raus ging ich einfach drauf los, hinein ins Unbekannte.

Nach einiger Zeit des Suchens verblassten meine Hoffnungen ein Raumschiff zu finden, ich setzte mich erstmal um mir etwas Neues zu Überlegen. Hier gab es nichts als Schrott, es kann doch nicht sein das hier kein einziges Raumschiff abgestürzt ist und nun hier rum liegt. Wahrscheinlich haben die Bewohner die Raumschiffe schon geborgen und sie repariert oder weiterverarbeitet.

Ich musste mir also etwas anderes einfallen lassen, aber das war gar nicht so leicht.

Hier im Schrott rumzusitzen würde mir dabei wahrscheinlich nicht weiter helfen also machte ich mich wieder auf den Weg zurück. Und wie sollte es auch anders kommen, diese Kreaturen hielten mich wieder an und stellten dieselbe Frage wie beim letzten Mal. Diesmal sagte ich zu ihnen das ich nur zurück in die Stadt möchte, doch das schien sie nicht zu interessieren oder sie verstanden es nicht.

Auf jeden Fall hielten Sie es für eine gute Idee mich anzugreifen. Schlechte Idee, ganz schlechte.



Ich schnappte mir ein rumliegendes Rohr und fing an mich zu verteidigen. Diesmal waren es mehr und ich war allein, aber das sollte kein Problem sein, dachte ich. Falsch gedacht, die erste Welle konnte ich gut besiegen, aber dann traf mich einer aus dem Hinterhalt mit einem Messer am Bein.

Es steckte ziemlich tief drin und ich konnte es nicht rausziehen da die zweite Welle auf mich zu kam.

Also musste ich so weiter machen, das wurde problematisch, ständig knickte ich weg. Diese runde schienen die Kreaturen zu gewinnen, doch dann tauchte plötzlich ein Raumschiff auf. Sie hörten auf und schauten gespannt zum. Daraus kam die Frau die ich schonmal in der Bar gesehen hatte.

Sie schien etwas angetrunken zu sein aber konnte sich noch klar äußern, sie sagte den Kreaturen das Sie verschwinden sollen, ich würde ihr gehören. Doch das interessierte die Kreaturen so gar nicht und fingen nun an Sie anzugreifen. Erstaunlicherweise war Sie ziemlich gut im Kampf und das merkten auch ihre Angreifer und zogen sich zurück. Ich schaute zu wie die Kreaturen verschwanden und zog endlich das Messer aus meinem Bein. Sie kam zu mir rüber und bot mir ihre Hilfe an, ich nahm sie danken an und sie half mir auf ihr Raumschiff. Dort verband sie mir die Wunde ich fragte mich was ich hier machen würde. Ich erzählte ich das ich etwas gesucht habe was ich angeblich hier verloren hatte.

Ob ich ihr trauen konnte wusste ich nicht, deswegen erzählte ich ihr erstmal nicht die ganze Wahrheit. Wir schauten uns an und ich bedankte mich bei ihr für die Hilfe, anstatt den dank anzunehmen fragte Sie, wo ich herkam und was ich hier auf Sakaar wolle. Wo ich her kam, von Hel und was ich hier wolle, wieder wegkommen. Waren meine Antworten. Wenn Sie Fragen stellte wollte ich auch ein paar stellen und somit fragte ich was Sie hier mache und wo sie herkam.

Das wo Sie herkam kann mir egal sein und was Sie macht würde sie mir jetzt zeigen. Zeigen?

Okay, ich war gespannt aber als Sie mich in sowas, wie eine Glas Zelle brachte war mir klar was sie machte. Wie Loki ist Sie ein Sklavenfänger. Ich versuchte ihr zu erklären das Sie mich nicht einfach gefangen nehmen kann und ich ganz sicher nicht für den Grandmaster kämpfen werde.



Das Cockpit war gleich über der Zelle. Sie schaute zu mir runter und sagte das ihr das egal wäre, Sie liefert mich ab kriegt ihr Geld und der Rest interessiert sie nicht. Na toll, das war genau das was ich jetzt brauchte, oder eben auch nicht. Kurz darauf wurde ich durch irgendwas ausgeknockt und kam erst angebunden auf einem Stuhl wieder zu mir. Ich fuhr durch sowas wie einem Tunnel und eine Stimme erzählte mir wo ich war und wer der Grandmaster ist. Zum Schluss dieser wundervollen Show landete ich direkt beim Grandmaster. Er erkannte mich sofort und setzte wieder dieses Grinsen auf. Ich erzählte ihm das einer seiner Angestellten da ein Fehler unterlaufen ist und sie mich einfach gefangen genommen hat und er mich doch jetzt bitte wieder freilassen solle. Das er mit „Nein“ antwortet damit hatte ich nicht gerechnet und schaute ihn deshalb auch verwundert und erschrocken an. „Wie Nein?“ fragte ich verwirrt, und er antwortete das ich nun seine gefangene sei und für ihn an den Wettkämpfen teilnehmen würde. Aber ich dachte ich sei hier Gast und jetzt soll ich kämpfen?

Er ging um mich herum und begutachtete mich, als er dann wieder vor mir stand fragte er, die Frau

die mich herbrachte, wie gut ich gekämpft hätte. Sie antwortete nur das ich ziemlich gut und das Geld wert das Sie für mich kriegen würde. Der Grandmaster lachte und gab der zweiten Frau, die hinter ihm stand, ein Zeichen und sagte das Sie der anderen die Credits überweisen soll.

Wie viel Sie wohl für mich gekriegt hat? Unglücklicherweise wurde ich danach nicht auf mein Zimmer gebracht, sondern in sowas wie eine Zelle, nur war diese hier rund wie ein Ring.

Ich war nicht die einzige hier, ein Steinwesen oder sowas kam sofort auf mich zu und stellte sich mir als Korg vor. Er schien freundlich zu sein und die anderen auch, ich glaube einer war sogar tot.

Korg erzählte mir von den Wettkämpfen und wie er hierhergekommen war.

Völlig fertig und mit Schmerzen setzte ich mich auf den Boden und lehnte mich an, mein Körper war zwar robust aber selbst bei so einer Wunder dauerte es eine Weile, bis sie verheilte.

Wie konnte das nur passieren, und wie würde ich hier wieder rauskommen.



Als ich eine vertraute Stimme war nahm schaute ich nach oben, Loki war hier. Ich wollte mich grade hochquälen da sagte er mir ich solle lieber sitzen bleiben, er ist nicht wirklich hier. War das sein Ernst, er schickte nur ein Hologramm von ihm. Er fragte mich wie ich hierhergekommen sei und dass er alles tun wird, um mich da wieder raus zu holen. Ich erzählte ihm was passiert ist und er versprach mir alles zu tun was er kann. Dann war er auch schon wieder weg.

Mir tat alle weh und ich entschied mich den Tag für heute erstmal zu beenden und etwas zu schlafen, wenn das hier überhaupt möglich sei.



Es war möglich, ein wenig Schlaf konnte ich in dieser Nacht bekommen. Wurde aber auch früh geweckt, ein paar Wachen kamen hinein und weckten alle mit den Worten „Trainingszeit“.

Ich versuchte aufzustehen schaffte es aber nicht allein, zum Glück war Korg so nett und half mir hoch.



Gemeinsam gingen wir vor zur Tür, ich wusste zwar nicht, wie ich so trainieren sollte, aber ich musste es anscheinend versuchen. Die Wachen schien es nicht zu interessieren das ich verletzt war und nahmen keine Rücksicht. Die Auswahl an Waffen war hier relativ groß es gab von Äxten bis Schwerter alles.

Jeder durfte sich zwei Waffen aussuchen und musste dann mit seinem Partner oder allein Üben.

Normalerweise wäre das ein leichtes für mich gewesen doch mit der Verletzung musste ich lernen die Waffen auf eine andere Art und Weise einzusetzen.  Zum Glück war ich schon immer gut darin neues schnell zu lernen und umsetzten zu können. Wir mussten 3h trainieren dann wurden wir wieder zurückgebracht und bekamen etwas zu essen. Viel war es nicht, ein Laib Brot für alle.

Es war definitiv nicht dasselbe wie die letzten Tage. Ich vermisste das wundervolle Bett, das Essen und die Zweisamkeit mit Loki. Ob er wirklich alles tat was er konnte, um mich hier raus zu holen oder ob das von ihm nur gespielt war. Ich war mir nicht mehr sicher, ich war mir bei Garnichts was die letzten Tage passiert war mehr sicher.  Ich durfte solche Gedanken nicht an mich ranlassen, er würde mich hier schon nicht im Stich lassen. Hoffte ich.



Ob es ihr wohl gut geht? Hat Sie Asgard erreicht und beherrscht Sie es jetzt schon? Sucht Sie nach mir? Das waren die fragen die mir durch den Kopf gingen. Und ich bekam auf keine eine Antwort.

Was nun? Korg setzte sich zu mir auf den Boden, wir aßen unsere Stück Brot und unterhielten uns dabei. Ich lernte dabei viel über seine Gattung und über ihn. Es war interessant ihm dabei zuzuhören und es lenkte einem vom ganzen Rest ab. Da es hier keine Uhr gab wussten wir nie wie spät es ist. Als die Wachen wieder reinkamen und einer nach dem anderen herausgeholt wurde war klar was jetzt passieren würde. Es war wohl schon Abend geworden und die Wettkämpfe sollten beginnen.

Korg half mir hoch und wir wurden zusammen raus geführt. Wir wurden in einen großen Raum gebracht wo alle Waffen bereit standen. Der Raum war mit Gitterstäben in der Mitte getrennt und auf der anderen Seite gab es eine Bar. Und wer saß da natürlich dran, die Frau die mich gefangen genommen hat.  Am liebsten hätte ich sie mir gepackt und einen Kopf kürzer gemacht, aber ich musste meine Wut auf Sie kontrollieren und mir für den späteren Kampf aufheben.

Die Wahl der richtigen Waffen viel mir leicht, ich entschied mich für zwei Schwerter, stammend aus dem sogenannten Mittelalter von Midgard, und machte mich dann bereit für den Kampf.

Noch etwas angeschlagen ging ich vor zum großen Tor und wartete darauf das das Tor sich öffnete.



Dan war es so weit, das Tor öffnete sich.  Lichtstrahlen erreichten mein Gesicht und blendeten mich, als ich durch das Thor lief. Ein tobender Lärm ertönte, ich öffnete meine Augen wieder und sah eine jubelnde Menschenmenge, auf einer Tribüne.  Alle schienen gute Laune zu haben und feuerten jetzt schon ihre Favoriten an. Ich machte ein paar Schritte weiter in die Arena, bis sich eine bekannte Stimme zu Wort meldete. Ein großes Hologramm vom Grandmaster erschien, er sprach zu der Menge und eröffnete den Kampf. Das Hologramm verschwand wieder und ich schaute mich in der Arena nach meinem Gegner um. Es war kein mir bekanntes Wesen, als ich ihn entdeckte.

Wir waren ungefähr gleich groß, aber er war etwas stämmiger als ich. Als Waffe hatte er eine Axt und einem Morgenstern, das war ein Stachelball aus Metall der an einer metallkette häng, die wiederum mit einem Holzgriff verbunden ist.  Eine Effektive Waffe um sich durch eine Menge zu kämpfen aber nicht für den Einzelkampf. Ich klappte das Visier von meinem Helm runter und ging auf meinen Gegner zu. Wir trafen und ungefähr in der Mitte und der Kampf begann. Er machte den ersten Schritt indem er versuchte mich mit dem Morgenstern zu erwischen. Knapp konnte ich den Spitzen der Waffe entkommen und setzte zum Gegenangriff an. Ich zog mein Schwert und reckte es in die Luft mit einem Lauten schrei. Mit einem Satz rammte ich das Schwert in die Brust meines Gegners und zog es wieder heraus. Die Stahlklinge, meines Schwertes, war voller gelb-grünlichen Schleim. Mein Gegner schien auch kaum beeindruckt von dem Stich, dem ich ihm gerade verpasst habe, und jetzt war er richtig wütend.

Es ging hin und her. Er versuchte mich mit seinem Morgenstern zu treffen, dem ich immer gut ausweichen konnte, und ich versuchte ihm mit dem Schwert schwere Verletzungen zuzufügen.

Dan hob er seine Axt und ging auf mich los, ich versuchte die Axt mit meinem Schwert aufzuhalten.

Ich ging in die Knie, seine Stärke war mein Überlegen und meine Verletzung machte mir zu schaffen, trotzdem gab ich nicht auf.  Mit aller Kraft kämpfte ich wieder nach oben und schaffte es seine Axt, mit beiden Händen am Schwert, wegzustoßen. Nun wurde es ernst, ich zückte mein zweites Schwert und wir gingen wieder aufeinander los. Neben dem Geschrei und Gejubel der Besucher hörte ich wie die Stahlklinge meines Schwertes gegen seine Axt prallte, wie sein Morgenstern meine Rüstung erwischte und ich schmerzlaute ausstieß. Doch nicht nur ich musste einstecken. Es gelang mir seinen linken Arm mit meinem Schwert schwer zu verletzen, so dass er die Axt fallen ließ. Eine kurze Sekunde der Unaufmerksamkeit meinerseits gaben ihm die Möglichkeit mich mit dem Morgenstern am Bein zu erwischen und mich umzuwerfen. Die Zacken bohrten sich in meine Haut, genau in die Stelle wo auch das Messer vorher steckte. Die Schmerzen waren unerträglich und der Morgenstern steckte immer noch in meinem Bein. Mein Gegner zog an dem Morgenstern so dass ich das Gefühl hatte, das er mir gleich das ganze Bein aufreißen würde. Vor Schmerzen schrie ich mir förmlich die Seele aus dem Leib. Ich kämpfte mich nach oben und zog den Morgenstern aus meinem Bein, so laut geschrienen habe ich noch nie. Mit einem Schwert stützte ich mich ab und zog mich mit letzter Kraft wieder hoch. Nun musste ich mir ganz genau überlegen was mein nächster Zug ist. Einen weiteren Schlag würde ich wahrscheinlich nicht überleben.

Mein Gegner kam von der anderen Seite mit Tempo auf mich zu gelaufen, den Morgenstern schwingend und schreiend. Ich stellte mich, so gut es ging, hin. Balancierte mein Gleichgewicht so dass ich sicher stand und nahm ein Schwert in beide Hände. Er kam immer nähe, ich schwang mein Schwert nach hinten. Als er nur ein paar Schritte von mir weg war holte ich richtig aus und schwang das Schwert in Höhe seines Halses. Und ich traf.

Noch bevor er mich mit dem Morgenstern erwischen konnte, trennte ich mit meinem Schwert seinen Kopf vom übrigen Körper ab. Sein restlicher Körper sackte in sich zusammen. Diesen Kampf hatte ich gewonnen und es war befriedigendes Gefühl. Ich fühlte mich unbesiegbar, so machtvoll.



Die Masse feierte mich und ich wurde von ein paar Wachen auf der Arena getragen. Die Wachen brachten mich auf so etwas wie eine Krankenstation, wo man meine Wunde am Bein behandelte.

Sie gaben mir etwas gegen die Schmerzen und etwas zur Beruhigung, so dass ich ganz schläfrig wurde. Ich versuchte dagegen anzukämpfen, aber es nützte nichts ich war zu schwach und

schlief ein.



Als ich wieder zu mir kam, merkte ich das mir sanft eine Hand über die Stirn strich. Langsam öffnete ich die Augen und erblickte Loki neben mir. Er saß neben meinem Krankenbett und hatte seinen Arm so hingelegt das er mich nicht weckte aber mich trotzdem sanft streicheln konnte.

Als er bemerkte das ich wieder munter war lächelte er mich an und kam näher, um mir einen Kuss zu geben. Noch etwas schwach erwiderte ich den Kuss und verspürte wieder diese Wärme.

Er löste seine Lippen wieder von meinen und sagte Leise „Ich bin froh, dass du noch lebst“.

Dann setzte er sich wieder gerade hin und schaute mich liebevoll an. Es fiel mir schwer etwas darauf zu antworten, ich fühlte mich noch so schwach und überhaupt ein Wort rauszukriegen viel mir schwer. Also antwortete ich nur kurz „Ich auch“ und schlief wieder ein.











Ich weiß nicht, wie lange ich geschlafen habe, klar war nur das Loki immer noch an meinem Krankenbett saß. Es war mittlerweile dunkel draußen und im Raum leuchteten nur vereinzelt ein paar Lampen. Erst jetzt merkte ich, dass es ein großer Saal mit mehreren Krankenbetten war in den man mich gebracht hatte. Außer mir lagen nur noch zwei weitere, etwas weiter hinten, mit im Raum.

Ich richtete mich auf und schaute mir meine Verletzung am Beim an, sie war schon fast wieder verheilt. Entweder hatten die hier ein Wunderheilmittel oder ich habe tatsächlich 1Woche lang geschlafen. Loki schlief, ich überlegte ihn zu wecken ließ es dann aber.



Ich schaute mich um und suchte nach einer Uhr oder einem Kalender an der Wand, der mir sagen würde welcher Tag heute ist. Doch es war nichts zu finden. Ich erschrak kurz als ich hörte wie sich die Tür öffnete. Eine Krankenschwester kam hinein und erblickt mich. Sie setzte ein freundliches Grinsen auf und kam auf mich zu. An meinem Krankenbett angekommen fragte Sie mich wie es mir geht und ob ich mich schon besser fühle. Ich antwortete ihr das ich mich schon fitter fühle und nicht mehr so schwach. „Das ist sehr gut, wir sind froh, dass Sie wieder munter sind“ sagte die Krankenschwester. Ich nutzte die Chance und fragte Sie wie lange ich den geschlafen habe. „1Woche“, „1Woche?!“ erschrak ich. Sie nickte nur und ging dann bis ans andere Ende des Raumes, zu den anderen Patienten. Loki wurde munter, da ich mich sehr laut über die Antwort erschrocken habe.

Er drehte sich zu mir, nahm meine Hand in seine, und begrüßte mich mit einem „Na du Schlafmütze, gut geschlafen?“. „Ich habe 1 Woche lang geschlafen, da muss ich ja gut geschlafen haben.“ War meine Antwort.  Er musste daraufhin so laut loslachen, das ihm die Krankenschwester vom anderen Ende des Raumes ermahnen musste. Wieder beruhigt gab er mir einen Kuss auf die Stirn und ich bat ihn mir zu erzählen was in der Woche passiert sei. Er erzählte mir das meine Verletzung so schwer war das die Ärzte hier beschlossen haben mich in einen Komatösen schlaf zu legen. Viel sei außerhalb nicht passiert, er habe sich nur weiter mit dem Grandmaster gut gestellt und so bewirkt das ich nicht mehr kämpfen muss in der Arena und wieder frei bin. So frei wie man hier eben sein kann.

Morgen findet mal wieder eine Party des Grandmasters statt, diesmal aber im kleineren Kreis. Loki war dazu eingeladen, er wolle aber lieber bei mir bleiben als dort hinzugehen.

Das war so süß von ihm und er hatte es tatsächlich geschafft mich da raus zu holen, wie er es versprochen hatte. Ich sagte ihm das er zu der Feier gehen solle, er war doch die ganze Woche schon bei mir und es wäre gut, um noch mehr die Gunst des Grandmasters zu kriegen. Vielleicht würden wir dann ein Raumschiff kriegen.  Oder die passenden Tür Codes haben um eins zu stehlen.



Er nickte und gab mir zum Abschied noch einen Kuss. Dann ging er. Kaum war er zur Tür hinaus überlegt ich was ich nun tun könnte. Ich durfte mich nicht wirklich bewegen, aufstehen und laufen durfte ich auch nicht. Ich entschied mich dazu ein Buch zu lesen und rief eine der Krankenschwestern her, um sie darum zu bitten mir ein Buch zu bringen. Als Sie wieder kam hatte sie gleich mehrere Bücher in den Händen. Eins über die Erde und ihre Lebewesen, eins über Kampfstrategien, eins über das Universum und eins war eine Romantik Roman. Ich bedanke mich bei ihr und überlegte welches ich zuerst lesen sollte, alle klangen interessant.

Am Ende entschied ich mich für das Buch über die Erde und ihre Lebewesen. So viel wusste ich noch nicht über die Erde von anderen Planeten hatte ich schon viele Bücher gelesen aber von der Erde hatte meine Mutter keins was ich lesen konnte. Nach einer Weile wurde es schon dunkel und ich hatte das halbe Buch schon durch. Ich knipste mir eine kleine Lampe neben meinem Bett an damit ich besser Lesen konnte. Es war wirklich faszinierend was es auf der Erde alles für Lebensformen existieren.









Plötzlich spürte ich einen Schmerz in meiner Bachregion. Ich schob die Decke weg und mein T-Shirt ein Stück nach oben. Ein Schock überkam mich als ich meinen Bauch erblickte, er war größer geworden irgendwie runder. Ob das vom Kampf kam? Ich wusste es nicht und rief nach einer Schwester, diese musste ja wissen, warum mein Bauch so aufgebläht ist.

Eine Schwester eilte zu meinem Bett und fragte was passiert sei, ich erklärte ihr mein Problem und sie seufzte erleichtert. Als ich Sie daraufhin verwundert anschaute lächelte sie mich an und erklärte mir was los war mit meinem Bauch.



Ich bin schwanger. Mir gingen so viele Fragen durch den Kopf. Die Schwester erklärte mir das ich schon ziemlich weit sei, im 5. Monat und das es sehr ungewöhnlich ist das mein Baby so schnell wächst. Sie haben mich in der Zeit meines Schlafes mehrmals untersucht und immer wieder festgestellt das es sich sehr schnell entwickelt hat, und weiterentwickelt.

Der erste Sex war gerade mal 2 Wochen her. Das war verrückt, ich bekam kein Wort heraus und musste mich erstmal ordnen. Es war eindeutig ein Schock für mich.

Die Schwester holte ein Gerät herzu, ein Ultraschall. Damit untersuchte Sie meinem Bauch, um zu schauen, wie es dem Kind geht. Zuerst holte sie eine Flasche mit einem Gel heraus was sie auf meinen Bauch machte, danach ging sie mit dem Ultraschall drüber. Auf einem Bildschirm konnte man dann sehen was in meinem Bauch vor sich ging.  Sie lächelte und sagte mir das alles gut sei, das Kind habe nur getreten deswegen verspürte ich diesen Schmerz. Ich schaute auf den Bildschirm, man erkannte nicht wirklich viel, aber die Schwester zeigt mir wo das Kind in dem Bild zu sehen ist.

Sie druckte mir das Bild aus und gab es mir, bevor sie alles wieder zusammenpackte und ging.



Ich starrte eine ganze Weile auf das Bild, mein Kopf war plötzlich wie leergefegt.

Sollte ich es Loki erzählen? Warum wächst es so schnell? Bin ich bereit dafür? Wie soll es weiter gehen? All dies und noch weitere Fragen waren ungeklärt und ich wusste nicht, ob ich in nächster Zeit, eine Antwort darauf bekommen würde.  Ich legte das Bild unter mein Kopfkissen und versuchte mich wieder meinem Buch zu widmen.  Es fiel mir schwer mich zu konzentrieren und so beschloss ich für heute Schluss zu machen und Schlafen zu gehen.



Am nächsten Morgen wurde ich von Loki sanft mit einem Kuss auf die Stirn geweckt. Ich liebte diese Art munter zu werden. Langsam öffnete ich meine Augen und schaute zu Seite in seine wunderschönen blauen Augen, sie zogen mich jedes Mal wie magisch an. Ich wünschte ihm einen guten Morgen und fragte ihn wie sein gestriger Tag war.  Er erzählte mir das er recht viel zu tun hatte und am Abend so erschöpft war das er ins Bett viel und eingeschlafen ist. Eigentlich wollte er noch bei mir vorbeischauen, aber das wurde ja dann nichts und dafür entschuldigte er sich. Ich machte ihm aber keine Vorwürfe, wieso auch, und erzählte ihm von dem Buch, das ich angefangen habe zu lesen. Er setzte sein schelmisches Grinsen auf und sagte das keins der Lebewesen auf der Erde ihm würdig sei. Loki erzählte mir das er schon ein paarmal auf der Erde war und dort auch schon gekämpft hatte gegen die Erdlinge, so nannte er sie. Doch mit einem Sieg hat sein Kampf nicht geendet, das sagte er zwar nicht, aber ich konnte es heraushören das es nicht so verlief wie er es sich erhofft hatte.



Man kann nicht immer Erfolg haben, aber man muss sein Bestes gegeben haben. Das ist mein Leitspruch, wenn es nach meiner Mutter gehen würde wäre nur ein Sieg akzeptabel.

Ich fragte ihn noch ein paar Sachen zu den Erdbewohnern, die nicht im Buch standen, bis die Schwester von letzter Nacht hereinkam und unser Gespräch mit einer Frage unterbrach.

„Na haben Sie ihm schon die erfreuliche Nachricht erzählt?“ fragte sie mit einem Lächeln.



Loki schaute mich fragend an und ich schaute die Schwester mit einem entsetzten Blick an, wieso musste sie diese Frage unbedingt jetzt stellen. Ich musste mir schnell was überlegen, sage ich ihm die

Wahrheit oder lasse ich ihm noch ein wenig in Unwissenheit. Ich entschied mich für die zweite Variante und sagte ihm nur dass sie damit meinte, ob ich ihm schon gesagt habe das es mir schon viel besser geht und ich bald wieder vollständig genesen bin.

Die Schwester schaute mich fragend an, verstand aber und ging dann wieder.

Loki schaute mich lächelnd an und meinte das er sich sehr für mich freue und er es kaum erwarten kann. Ich war froh es ihm noch nicht gesagt zu haben und es ihm auch erstmal nicht sagen zu müssen.



Ich versuchte das Gespräch wieder auf etwas andere zu lenken und fragte ihm, ob er schon bereit sei für die Party des Grandmasters heute Abend.  Er nickte und sagte das er ja nichts vorbereiten muss und eigentlich nur hingehen und gut quatschen muss. Das einfachste der Welt für ihn, fügte er hinzu.

Ja das stimmt reden und überzeugend sein das ist ihm praktisch in die Wiege gelegt worden.

Vielleicht liegt es ja an ihm das das Baby so schnell wächst, das muss ich irgendwie vorsichtig erfragen. Ich überlegte mir, während er noch ein wenig erzählte, wie ich ihn das Fragen könnte.

Die beste Variante wäre es wahrscheinlich ihn einfach etwas über seine Kindheit zu fragen.

Als er fertig war fragte ich ihn, ob er in seiner Kindheit auch schon so gut mit worten umgehen konnte. Er grinste und fing an mir von seiner Kindheit zu erzählen. Schon immer war er ein Schlitzohr, hat sich gern scherze erlaubt. Ich fing an zu lachen als er mir von seinen Streichen erzählte, und setzte meinen Plan fort und fragte ihn wie es seine Eltern nur mit ihm ausgehalten haben.

Das Grinsen aus seinem Gesicht verschwand er schaute nun traurig, er war adoptiert und kannte seine richtigen Eltern nicht. Odin hatte ihn als Kind mitgenommen und großgezogen.

Er wusste also nichts über seine Eltern, das konnte das Rätsel also auch nicht lösen.

Ich wusste nicht was ich dazu sagen sollte, es war schwer die richtigen worte zu finden. So versuchte ich ihn wieder aufzumuntern und nahm seine Hand in meine. Ich schaute ihn liebevoll an und sah wie das die Trauer aus seinem Gesicht wich und das schelmische Grinsen zurück kam.



Es wurde schon spät und er musste los zur Party. Ich gab ihm noch einen Abschiedskuss und er machte sich auf den Weg. Wieder allein mit meinen Gedanken überlegte ich mir wie ich es ihm am besten sage und wann. Unterbrochen wurde dies durch eine Schwester, sie sagte das es jetzt zeit für meinen Sport wird. Da ich wieder bei Sinnen bin soll ich jetzt Krankensport machen damit sich mein Körper wieder an Bewegung gewöhnt und ich nicht unbeweglich werde. Ich setzte mich auf und sie begleitete mich in einen anderen Raum mit vielen Sportgeräten. Dort gingen wir in Richtung Laufband und ich startete es auf der geringsten Stufe, so dass ich langsam laufen konnte.

Es tat gut sich endlich mal wieder zu bewegen und ich fühlte mich schon viel besser und fast wieder fit genug. Die Schwester brachte mir etwas zu trinken und machte Musik an.  

Ein schöner Song, er ließ mich zurück denken an den ersten Sex mit Loki. Das Gefühl was ich damals hatte kam in mir hoch. Ich schloss meine Augen um es nochmal intensiv zu erleben. Um so näher ich in Gedanken dem Akt kam umso schneller rannte ich. Die Gefühle waren so intensiv wie damals.

Plötzlich riss mich eine Stimme aus meinen Gedanken. Ich öffnete die Augen und rannte wieder langsamer, die Schwester hatte denn raum betreten und ermahnte mich nicht gleich wieder alles zu geben und mich zu überanstrengen. Sie hatte recht, doch die Gedanken an den Sex mit Loki brachten meinen Körper in Wallungen. Ich schaute auf die Uhr und erkannte das schon 45min vergangen waren und ich fühlte mich immer noch fit. Die Schwester bat mich vom Laufband zu kommen damit Sie meine Werte testen kann. Ich stieg vom Laufband und setzte mich in den Stuhl neben ihr. Mir wurde Blut abgenommen, sie untersuchte meine Vitalfunktionen und schaute nach meinen Narben.

Es schien alles wieder in Ordnung zu sein den die Schwester freute sich und sagte zu mir das ich schon morgen entlassen werden könnte.

Das waren gute Nachrichten für mich. Ich müsste nur nochmal wiederkommen wegen dem Baby, um zu schauen ob es sich gut entwickelt. Die Schwester ging und ich machte mir ein Lied an und tanzte noch ein wenig. Ich tanzte so frei, unbeschwert, gedankenlos. So hatte ich schon lange nicht mehr getanzt und es tat so gut. Die Musik ließ mich alles Schlechte vergessen. Ich vergaß total die Zeit und tanzte weiter und weiter zu jedem Lied was aus der Musikanlage kam.

Bis mir jemand plötzlich von hinten an die Hüfte packte und sich mit mir bewegt zur Musik. Ich drehte mich um und sah Loki. Er lächelte mich an und legte seine eine Hand an meine Hüfte und mit der anderen nahm er meine rechte Hand und bewegte sich mit mir im Rhythmus zur Musik.

Ich ließ mich von ihm führen und wir bewegten uns wie eine Einheit zusammen. Wir sprachen kein Wort und es fühlte sich so an als würden wir auf einer Wolke tanzen, ganz allein. Nur wir zwei und die Musik. Wir wirbelten durch die Gegend, er hob mich hoch, wir hatten so viel Spaß und der raum war erfüllt von Liebe und lachen. Es fühlte sich unendlich an und ich wünschte mir das es niemals endet. Doch wie alles Schöne musste es irgendwann enden, ich merkte, wie ich schwächer wurde und fühlte mich erschöpft. Auch Loki merkte es und wir tanzten einen letzten ruhigen Tanz, einen Walzer.



Er hielt mich dabei fest, aber trotzdem sanft in seinen Armen und ich fühlte mich so geborgen. Das ist der perfekte Moment. Ich erzähle ihm jetzt von unserem Baby. Das Lied neigte sich dem Ende zu und ich nahm meinen ganzen Mut zusammen, drückte mich ein Stück von ihm weg, um in seine Augen sehen zu können, und sagte es ihm. Ich hatte keine bestimmte Reaktion erwartet aber mit dieser hatte ich nicht gerechnet.  Er drückte mich wieder an sich und flüsterte mir ins Ohr „Ich liebe dich“.

Es bedeutete so viel mehr für mich das er diese Wörter zu mir sagte.  Und ich wusste es würde mir und unserem Baby gut bei ihm gehen. Diese drei Wörter bewirten so viel, das hätte ich nie für möglich gehalten. Mir kamen die Tränen, Freudentränen, er nahm meine Hand und wir gingen zu meinem Bett zurück. Gemeinsam legten wir uns hinein und schauten uns eine ganze weile nur in die Augen, bis ich näher rückte und ihn küsste. Er drückte sich näher an mich und legte seine Hand auf meinen Rücken. Seine Hand gab mir so viel Kraft und ich liebte es seine Lippen auf meinen zu spüren.

Er liebt mich und ich liebe ihn.



Die halbe Nacht lang blieben wir wach und küssten uns leidenschaftlich, dementsprechend müde war ich am nächsten Tag. Ich öffnete meine Augen, Loki schlief noch. Sanft streichelte ich ihm übers Haar und gab ihn einen Kuss auf die Stirn. Seine Augen war noch zu, doch er setzte sein grinsen auf und zog mich zu sich ran. Dann flüsterte er mir ein „guten Morgen Prinzessin“ ins Ohr. Ich antwortete „guten Morgen mein Schatz“ und zog die Decke über unsere Köpfe. Lachend verschwanden wir unter ihr und fingen an uns gegenseitig zu necken. Bis seine Hand an meinen Bauch streifte. Er wurde still und rückte weiter runter im Bett, und legte sein Ohr an meinen Bauch. Es war erstaunlich wie groß er mittlerweile geworden war, kaum zu verstecken. Ich hörte wie Loki anfing etwas in Richtung Bauch zu flüstern. Genau verstand ich es nicht, nur ein paar Wörter wie „beschütze“ und „Liebe“.

Als er fertig war hielt er noch ein paar Minuten inne und legte seine Hand auf meinen Bauch, und er hatte glück, genau jetzt fing das Baby an zu treten, als ob es ihn wirklich gehört hat und antworten würde. Er kam wieder hoch zu mir und gab mir einen Kuss. Wir schauten uns wieder an und er fragte mich was es denn wird, Mädchen oder Junge?

Diese Frage konnte ich ihn aber nicht beantworten da ich es selbst nicht wusste. Beim nächsten Untersuchungstermin muss ich die Schwester mal fragen. Einen Namen müssen wir uns ja auch noch überlegen und alles besorgen. An das ganze Drum und Dran habe ich bis jetzt noch nicht gemacht und es fing an mir Angst zu machen. Loki bemerkte meine Panik und versuchte mich zu beruhigen. Wir würden das schon alles schaffen, immerhin sind wir zu zweit. Ein Team, sagte er.

Und er hatte recht ich bin nicht allein, ich habe ihn. Gemeinsam schaffen wir das schon.



Wir kamen wieder unter der Decke hervor und eine Schwester stand am Bettende. Sie sah uns an wünschte einen guten Morgen und verkündete dann das ich heute wieder gehen dürfte und doch bitte bis 12:00 das Bett frei gemacht haben soll. Es war nicht dieselbe Schwester wie die letzten Tage, diese hier war irgendwie strenger, schaute böse drein aber egal ich durfte wieder gehen und das war die Hauptsache. Ich packte meine Sachen zusammen und ging mit Loki zurück zu unserem Zimmer, erst da viel mir wieder ein das Loki ja gestern auf der Party war und vielleicht eine Möglichkeit für uns hat hier weg zu kommen.  

Viele Sachen hatte ich eigentlich nicht, somit musste ich auch nicht viel auspacken. Das eine Buch über die Erde hat mir die Schwester geschenkt, so dass ich es zu ende lesen kann. Darüber hatte ich mich sehr gefreut. Doch nun musste ich Loki fragen was er herausgefunden hat.

Ich setzte mich zu ihm an den gedeckte Frühstückstisch und fragte frei hinaus, ob er auf der Party was herausgefunden oder erreicht hat. Seine Antwort kam verzögert, als würde er erst überlegen was er sagen müsste oder ob er nicht die Wahrheit sagen würde. Doch warum sollte er mich anlügen? Naja seine Antwort war auf jeden fall nicht das was ich mir erhofft hatte. Es gab immer noch kein Raumschiff oder die passenden Codes für die Tür. Doch er meinte er sein Bruder ist jetzt auch hier gelandet. Thor Gott des Donners, wenn ich mich recht erinnere. Vielleicht kann er uns ja helfen? Ich überredete Loki ihm mal ein besuch abzustatten, eigentlich wollte ich ihn zu uns einladen, aber Loki meinte das er ein gefangener ist, ein Kämpfer. Ich wollte definitiv nicht nochmal da runter gehen, vor allem nicht schwanger. Man weiß ja nie ob einem der Grandmaster dann wieder zum Kämpfer macht. Loki musste also gehen und er versprach mir mit ihm zu reden.



Nach dem frühstück machte sich Loki auf den Weg und ich entschied mich zu einem kleinen Spaziergang, dieses Mal innerhalb der Mauern. Ich schlenderte über den Markt, ein Stand viel mir besonders ins Auge. Er war farbenfroh und eine Frau mit einem freundlichen Lächeln stand dahinter, es war so als würde sie mich magisch anziehen mit diesem Lächeln. Ich ging also auf den Stand zu und erkannte das sie keine normalen Kleidungsstücke verkaufte, sondern Babykleidung. Perfekt!

Ich hatte ja noch nichts und es wäre gut jetzt langsam mal was zu kaufen, lange dauet es ja wahrscheinlich nicht mehr. Es gab Body, T-Shirts, Hosen, Strampler eigentlich gab es alles was das Herz begehrt. Ich schaute noch schnell nach wie viel Credits ich noch habe. Genug, ist die Antwort.

Es gab so eine große Auswahl, dass es mir schwer viel mich für nur ein paar zu entscheiden. Ich wusste auch gar nicht was genau ich eigentlich alles brauche. Die Frau schien das zu merken und verwickelte mich in ein Gespräch. Ich erzählte ihr das es mein erstes Kind ist und ich keine Ahnung habe was ich alles brauche. Sie lächelte mich nur freundlich an und erzählte mir von ihrem ersten Kind und das sie auch so ahnungslos war wie ich jetzt. Damals habe ihr ihre Mutter geholfen, meine Mutter…sie könnte mir bestimmt helfen, aber sie ist nicht da. Mir lief eine Träne über die Wange.

Sie war nicht da, das machte mich traurig. Was würde sie zu der Schwangerschaft sagen? Würde sie sich freuen? Wird ich sie jemals wiedersehen? Ich hätte sie jetzt gern hier, ich würde sie gern um Hilfe bitten.



Die Frau schaute mich traurig an und bat mir dann ihre Hilfe an, sie meinte sie sagt mir was ich alles brauche und gibt mir ein paar Tipps, die ihr am Anfang sehr geholfen haben. Das freut mich sehr und ich nahm die Hilfe gern an. Gemeinsam schrieben wir alles auf was ich benötigen würde und wir packten ein paar Kleidungsstücke zusammen. Sie erzählte mir auch von ihren Kindern, gleichzeitig Engelchen und Teufelchen. Darüber mussten wir beide lachen. Als sie mir alles erzählt hatte was wichtig war Bezahlte ich sie und verabschiedete und bedankte mich bei ihr für alles. Mit neuem Wissen und den ersten Kleidungsstücken für unser Baby machte ich mich auf den Weg zurück.



Loki war schon wieder da als ich zurückkam. Er musste Lachen als er die Tüte erblickte und fragte was ich den Schönes gekauft habe. Ich zeigte ihn stolz die Babykleidung und erzählte ihm von der Frau und wie sie mir geholfen habe. Er nahm mich von hinten in den Arm und sagte das er sich für mich

Freue und es ihm leid tut das meine Mutter nicht hier ist, um mir das alles beizubringen, doch gemeinsam würden wir das auch noch herausfinden und bewältigen. Doch erstmal sind wir zu einem Kampf eingeladen, der Champion tritt an gegen Thor.



Wir machten uns auf den Weg zur Arena und unseren Plätzen. Wir durften beim Grandmaster in der Lounge sitzen. Weiter vorn stand eine lange Bank, die noch komplett frei war, ich setzte mich und Loki schaute noch eine Weile durch die große scheibe in die Arena rein. Der Grandmaster eröffnete den Kampf, wie auch bei meinem. Und der Champion kam hinein. Loki schien plötzlich verängstigt und ging schnell Richtung Ausgang, so schnell konnte ich gar nicht ausstehen. Doch er wurde aufgehalten vom Grandmaster, der führte ihn wieder rein zu mir. Loki setzte sich neben mich und ich fragte mich, warum er so schnell flüchten wollte. Ich schaute mir den Champion genauer an, es war ein Grünes, großes Wesen, muskulös, es wirkte wild. Sollte ich ihn fragen, ob er das Wesen kennt?

Bestimmt kennt er es sonst hätte er ja nicht flüchten wollen, es gab da bestimmt mal einen Kampf oder sowas, vielleicht hat er ja doch nicht jeden Kampf in seinem Leben gewonnen, wie er es behauptet hat. Ich entschied mich dazu ihn nicht zu fragen, er würde es mir schon erzählen, wenn er es wöllte.



Thor stand da in seiner Rüstung und schien sich zu freuen, er fing an etwas zu sagen. Genau verstand ich ihn erst nicht. Erst als er anfing zu Loki hochzurufen konnte man ihn verstehen. Er und das Wesen kannten sich und Loki kannte es wohl auch. Sie seien Freunde, naja nach Freundschaft sah das ganze nicht aus. Das grüne wesen schien ehern auf angriff als auf Nettigkeiten aus zu sein.

Und so war es auch, es ging auf Thor los. Es schien ihn zu überraschen und erst kämpfte er nicht, doch er merkte schnell das es nicht anders geht. Der Kampf war echt spannend es war nicht klar wer gewinnen würde, so fühlte es sich also an nur der Zuschauer zu sein und nicht der Kämpfer.

Ich hoffte das Thor keinen großen Schaden erlitt, immerhin könnte er uns vielleicht helfen.

Aber so wie das Grüne Wesen mit ihm umging sah es nicht gut aus, er wurde von ihm vom links nach rechts geschleudert. Als das passierte sprang Loki plötzlich auf und rief „ja genau so fühlt sich das an“. Verwirrt schaute ich ihn an und er setzte sich wieder. Sie kannte sich also definitiv von einem Kampf.

Thor schien den Kampf zu gewinnen, das schien den Grandmaster aber nicht zu gefallen. Und als hätte man es sich nicht denken können schummelte der Grandmaster. Er drückte einen Knopf und Thor sank zu Boden, das Grüne Wesen nahm Anlauf sprang in die Luft und raste mit einer Geschwindigkeit zurück in Richtung Thor. Es sah nicht gut aus, aber wie aus dem nichts, kurz bevor das Grüne Wesen auf Thor landete strahlte Thor wie ein Stern plötzlich auf. Alle waren geblendet und als man wieder was sehen konnte lagen Thor und das Grüne Wesen auf den Boden nebeneinander. Was genau war da passiert? Keiner wusste es aber der Kampf war somit erstmal beendet und beide wurden aus der Arena gebracht. Danach fanden nur noch ein paar kleine Kämpfe statt. Als das ganze dann beendet wurde gingen Loki und ich zurück in unser Zimmer, es war schon spät und wir machten uns Bettfertig. Es war ein anstrengender Tag für mich und ich war schon ziemlich müde. Wir legten uns zusammen ins Bett und kuschelten bis wir beide einschliefen.



Der nächste Morgen begann wie jeder andere, Loki gab mir einen Kuss wir frühstückten gemeinsam, lachten gemeinsam und dann machte er sich wie immer auf den Weg. Ich hatte heute auch einen Termin zur Untersuchung wegen unserem Baby. Ob Mädchen oder Junge, das werde ich heute erfahren. Und so machte ich mich gut gelaunt auf den Weg zur Krankenstation.

Im Untersuchungsraum lernte ich zum ersten Mal die Ärztin kennen, sonst hat ja die Schwester immer alles gemacht. Aber die Ärztin schien auch ziemlich nett zu sein, Sie begrüßte mich und bittete mich auf die Liege zu legen. Ich musste wegen der Größe meines Bauches ein weiteres Kleid anziehen anstatt mein normales. Die Ärztin holte das Gel raus und ich schob mein Kleid hoch damit sie an den Bauch rankam. Sie machte ein wenig von dem Gel auf meinen Bauch und holte dann das Gerät raus, um nachzuschauen wie es dem Kind geht. Es liegt richtig und entwickelt sich gut meint sie und jetzt war auch klar was es wird. Ich hatte sogar schon ein paar Namen im Kopf. Mittlerweile bin ich im 7.Monat, theoretisch, meinte die Ärztin noch bevor sie die Untersuchung beendete und mich verabschiedete. Ich ging wieder in Richtung Zimmer und überlegte welcher Name der Beste ist.

Es gab so viele tolle Namen wie soll man sich da entscheiden. In meinen Gedanken verloren ging ich die Gänge entlang, bis ich eine bekannte Stimme hörte. Es war Thors stimme, aber da war noch eine andere Stimme zu hören. Ich blieb stehen und lauschte den Stimmen. Die andere Stimme gehörte dem Grünen Wesen, es hieß wohl Hulk oder Benner Thor verwendete beide Namen.

Aber das wichtigste kam erst noch, Thor redete von einem Raumschiff was hier wohl liegen würde.

Das Raumschiff mit dem Hulk hier gelandet ist, es liegt auf dem Schrottplatz. Das war eine tolle Nachricht und zu hören das Thor vor hatte auszubrechen und zu dem Raumschiff zu gelangen war noch besser. Das war die Chance auf die ich gewartet hatte.

Plötzlich ertönten Schritte und ich machte mich lieber aus dem Staub, niemand durfte etwas davon erfahren.



Zurück im Zimmer dachte ich darüber nach was Thor über das Raumschiff gesagt hat. Es liegt auf dem Schrottplatz, aber wo war hier der Schrottplatz? Ich musste irgendwie an eine Karte kommen oder es vorsichtig erfragen, ohne Aufmerksamkeit zu erregen. Wo könnte ich eine Karte finde? Hmmm… bis jetzt habe ich hier noch keinen Kartenstand oder sowas ähnliches entdeckt, vielleicht sollte ich die Frau vom Markt fragen. Sie weiß es bestimmt und würde keine großen Fragen stellen.  Morgen werde ich mich auf den Weg zu ihr machen, heute überlege ich mir einen Plan.

Nach einer Weile des Nachdenkens schoss mir eine Frage durch denn Kopf. Weihe ich Loki in den Plan ein oder lieber nicht? Ich glaub er verheimlicht mir da was und es wäre besser, wenn ich den Plan erstmal allein umsetze. Immerhin geht es ja nicht um einen Kampf, sondern nur ums mal nachschauen.



Gegen Abend klopfte es an der Tür und das Abendessen wurde hereingetragen. Kurz darauf kam auch schon Loki wieder und begrüßte mich gut gelaunt. Er fragte mich wie mein Tag war und wie die Untersuchung gelaufen ist. Ich erzählte ihm das es dem Kind gut geht und es sich hervorragend entwickelt. Und natürlich er zählte ich ihm auch was es nun wird. „Es wird ein Junge“ sagte ich freudestrahlend. Er schaute mich an und sein Gesicht schien wie eingefroren, es dauerte eine Weile, bis er sich rührte und mich umarmte. Er hatte gehofft das es ein Junge wird.  

Jetzt fehlte nur noch der Name, ein paar hatte ich mir schon überlegt und Loki hatte auch schon ein paar Ideen. Wir fingen an beim Abendbrot über die Namen zu diskutieren, welche fanden wir gut welche nicht und warum. Jeder hatte seine eigene Meinung zu den Namen und es war schwer sich zu einigen aber am Ende konnten wir uns doch für einen Entscheiden.

Glücklich und satt machten wir uns Bettfertig. Ich legte mich ins Bett und meine Hand auf meinen Bauch, das Baby tritt wieder mal gegen meinen Bauch. Man konnte sogar sehen, wo es den Fuß hinstreckte, wenn es trat, es gab dann eine kleine Wölbung an der Stelle.

Die Tritte zu spüren war ein wunderbares Gefühl, ich fühlte mich glücklich, geborgen und das erste Mal fühlte ich das Leben in mir.



Mir wurde zum ersten Mal bewusst was eigentlich in mir passierte, dass ein Lebewesen in mir heranwächst. Ich werde bald Mutter sein.

Loki legte sich zu mir ins Bett und legte seine Hand zu meiner, um die Tritte zu spüren.  

Als ein tritt seine Hand traf sah man ihn die Freude darüber an, es war so schön zu sehen das er sich genauso auf das Baby freute wie ich. Mit ihm an meiner Seite wird es dem Kind gut gehen, er wird ein guter Vater sein.

Loki schaute mich an und gab mir einen Kuss, mein Herz fing an schneller zu schlagen, ich spürte eine gewisse Aufregung in meinem Bauch. Ich legte meine Hand auf seine Wange, seine Hand wanderte von meinem Bauch auf meinen Rücken und dann zog er mich näher zu sich heran.

Seine Zunge suchte sich den Weg zu meiner und fing an mit ihr zu spielen. Meine Gefühle überwältigten mich und ich versuchte mich näher an ihn heran zu drücken, das funktionierte mit dem dicken Babybauch aber nicht. Loki bemerkte das und musste schmunzeln, während wir uns weiter küssten. Seine Hand wanderte von meinen Rücken weiter nach unten zu meiner Scheide. Ich erschrak erst, sowas hatte er vorher noch nicht gemacht und ich kannte das nicht, doch es gefiel mir.

Langsam bewegte er seine Hand vor und zurück und drückte dabei immer wieder leicht zu.

Pure Lust kam in mir hoch und ich konnte mich einfach nicht mehr aufs Küssen konzentrieren. Ich drehte mich auf den Rücken und musste stöhnen vor Erregung. Loki rückte zu mir ran, die Hand immer noch an meiner Scheide. Ich spürte, wie er sich meinem Hals näherte, langsam anfing in zu küssen und sanft reinbiss. Ich wollte ihn, unbedingt. Meine Hände krallten sich in das Bettlacken während Loki meine Lust weiter in die höhe trieb. Seine Hand wanderte nun unter meine Nachtwäsche, dort führte er seine Bewegungen fort. Bis zu diesem einen Moment, er hörte auf mit der Bewegung und richtete seine Hand neu aus. Dann drangen seine Finger in mich ein. Erst war es nur einer, dann zwei, und dann drei. Er bewegte sie in mir und ich wusste nicht wie mir gescha.

Meine Hände krallten sich noch mehr ins Bettlacken als er anfing seine Hand, wie beim sex, gegen meine Scheide zu stoßen. Ich ließ mich voll und ganz auf meine Gefühle ein und musste bei jedem stoß, von ihm, stöhnen vor Lust. Der Höhepunkt nahte und er merkte das auch und wurde noch intensiver in seinen Bewegungen. Und dann war es soweit, ich ließ meinen Gefühlen freien lauf und gab mich der Lust hin. Mit einem lauten stöhnen endete der Höhepunkt und ich fühlte mich so befreit, dass alle Kraft aus meinem Körper wich. Ich spürte, wie Loki etwas Hartes an mein Becken presste. Er hatte meine Lust befriedigt jetzt musste nur noch seine gestillt werden. Ich hatte nur keine Ahnung wie das ohne Sex geht.

Er wusste das und zeigte mir wie ich ihm was Gutes tun konnte. Meine Hand führte er unter seine Boxershorts zu seinem Glied. Ich packte es und er flüsterte mir ins Ohr was ich tun soll. Langsam bewegte ich meine Hand, an seinem Glied, vor uns zurück. Er lag auf dem Rücken, eine Hand war an meinem Nacken die andere lag auf dem Bettlacken. Nach und nach bewegte ich meine Hand schneller und drückte noch ein wenig fester zu. Loki fing an zu stöhnen und schloss die Augen. Seine Hand in meinem Nacken fing an immer fester zuzugreifen, umso schneller ich mit meiner Bewegung wurde. Als ich anfing noch schneller zu werden sagte er nur „langsamer“. Ich bewegte meine Hand also wieder langsamer, an seinem Glied, hin und her. Dann näherte ich mich seinem Hals und gab ihm küsse und sanfte bisse, so wie er es bei mir gemacht hatte. Es schien ihm zu gefallen und er fing an zu stöhnen. Ich änderte meine Bewegung an seinem Glied, drückte mal fester Mal sanfter auf.

Sein stöhnen wurde immer mehr und er drückte immer mehr die Hand in meinen Nacken, was mich wieder erregte und mich dazu beflügelte alles noch intensiver zu machen. Loki kam zum Höhepunkt und spritzte ab. Seine Hand, an meinem Nacken, lockerte sich wieder und ich spürte wie auch bei ihm die Kraft entwich. Er drehte sich zu mir und gab mir einen Kuss, danach nahm er meine Hand und wir gingen ins Badezimmer, um uns wieder frisch zu machen. Mit neuer Unterwäsche legten wir uns wieder ins Bett und kuschelten bis wir beide einschliefen.









Am nächsten Morgen wachte ich auf und Loki war nicht da. Ich schreckte hoch und da erblickte ich ihn. Das Frühstück war schon da und er hatte mir schon ein paar Brötchen geschmiert und alles auf ein Tablett gelegt. Mit einem noch verschlafenen guten Morgen machte ich ihn auf mich aufmerksam. Sein Lächeln verzauberte mich jedes Mal aufs Neue. Mit dem Tablett in der Hand setzte er sich zu mir ins Bett und stellte es über meine Beine.

Das war so süß von ihm, auf dem Teller lagen noch Rührei und Obst und dazu noch ein Glas Orangensaft. „Damit für dein Wohl und das Wohl des Kindes gesorgt ist“ sagte er, bevor er sich verabschiedete und ging.



Ich genoss mein Frühstück und machte mich dann auf den Weg, mein Plan musste in die Tat umgesetzt werden. Da mein Bauch immer größer wurde viel es mir auch immer schwerer Kleidung zu finden die mir passte und den Bauch verdeckte. Als ich dann endlich was Passendes gefunden hatte machte ich mich auf den weg zum Markt. Alles war geschmückt und man sah auf vielen Wänden das Gesicht vom Hulk. Es dauerte eine weile bis ich den stand, der Frau, wiedergefunden hatte. Das lag vor allem auch an den vielen Menschen die durch die Straßen, der Stadt, zogen.

Die Frau erkannte mich sofort wieder und begrüßte mich freundlich. Ich erklärte ihr kurz was ich suchte und bat sie um Hilfe. Zum Glück wusste Sie sofort was ich meinte und wo ich den Schrottplatz finde. Damit ich auch am richtigen Ort ankomme malte sie mir eine Karte und zeichnete den Weg ein.

Ich war ihr sehr dankbar und verabschiedete mich. Dank der Karte war es ein Einfaches den Schrottplatz zu finden, jetzt musste ich nur noch das Raumschiff finden. Der Schrottplatz war recht groß und es dauerte eine Weile, bis ich das Raumschiff gefunden hatte. Doch ich kam zu spät Thor war schon da und Hulk folgte ihm. Ich versteckte mich und beobachtete die Situation erstmal aus sicherer Entfernung. Thor schien zu versuchen das Raumschiff zu starten und als Hulk dazu kam wurde es turbulent. Er schien wütend zu sein und fing an das Raumschiff zu zerstören.



Das wars dann wohl mit der Möglichkeit hier weg zu kommen. Na toll.

Das gute daran war das Thor auch hier fest sitzt und eine Möglichkeit finden muss hier weg zu kommen. Er wusste ja, dass Loki auch hier ist und würde ihn bestimmt nicht zurücklassen und somit mich auch nicht. Ich bleib dran.

Erstmal ging es für mich zurück, um ein wenig nachdenken zu können lief ich noch eine Runde über den Markt. Die Menschen wurden immer mehr und es war schwer durch die engen Straßen zu kommen. Ich musste oft pausieren oder abwarten bis es weniger Menschen wurden, um weiter gehen zu können. Da entdeckte ich plötzlich Thor aber bei ihm war nicht Hulk, es war ein Mensch.

Sie schienen sich zu kennen. Ich musste mich echt zusammenreißen nicht zu laut zu lachen als Thor versuchte sich mit einem Kopftuch zu verbergen. Durch den Ausbruch war er ein „gesuchter“, aber so konnte er sich definitiv nicht unkenntlich machen.

Und ich war nicht die Einzigste die das merkte, die Frau die mich gefangen hatte erkannte ihn sofort.

Sie schien ihn aber nicht fest zu nehmen was merkwürdig wahr. Es schien so als würde sie den beiden helfen wollen. Ich fand das alles merkwürdig und folgte ihnen. Sie gingen zurück in den Palast, ob das so eine gute Idee war. Ich bezweifelte es. Nach einer Weile verschwanden Sie in einem Zimmer weiter hinterher konnte ich nicht. Meine einzigste Möglichkeit, an der Tür lauschen.



Es waren mehrere Stimmen zu hören, Thors, die der Frau, eine fremde und ….Lokis?!

Was machte er denn da drin? Sie sprachen über einen Weg hier raus. Hatte Loki also doch einen Plan hier wegzukommen und hat mir nur noch nichts verraten? Egal Nachdenken konnte ich später, ich musste erstmal weiter zuhören. Die Sprache war von einem Teufelsanuns, das musste das große Loch sein, das über Sakaar zu sehen ist. Es ging auch um ein Rauschiff, perfekt! Und über technische Sachen, leider konnte man durch die Tür nicht so viel hören, wie ich mir eigentlich erhofft hatte.

Nur bruchstückweise verstand ich noch Reise, Zugangscodes für die Raumschiffe, freies geleite, Biest und Revolution. Dann musste ich auch schon verschwinden, weil sich jemand der Tür näherte.

Ich versteckte mich und sah, wie die Frau, Thor, Loki und der fremde Mann den Raum verließen.

Thor ging mit Loki und die Frau mit dem Mann in verschiedene Richtungen. Ich beschloss Loki und Thor weiterzuverfolgen.

Sie gingen durch ein paar dunkle Gänge bis hin zu einer Tür, die sich nur mit einem Code öffnen ließ.

Loki gab den Code ein und Thor schien zu versuchen ihn in ein Gespräch zu verwickeln, kurz darauf ging die Tür auf und es wurde geschossen.

Loki und Thor schossen auf die Wachen, bis keiner mehr übrig war. Ich versteckte mich derweil hinter einer Tür und beobachtete das Geschehen. Sie drangen immer weiter vor und ich versuchte ihnen unauffällig zu folgen, was nicht leicht war. Vor allem weil Sie eine Tür schlossen, bevor ich mich hineinschleichen konnte. Ich musste sie irgendwie wieder öffnen oder einen anderen Weg finden.

Ich hatte noch mitbekommen wie Loki einen Code in die Tür vor ihnen eingegeben hat bevor sich die andere schloss, ich musste mich nur konzentrieren und herausfinden welche Zahlen es waren.

Die tasten haben beim Tippen einen Ton gemacht, an den ich mich erinnerte, also probierte ich erstmal jede taste aus, um so die richtige ton Kombination herauszufinden und so die Tür öffnen zu können. Ich hatte Glück und fand die richtige Kombination, die Tür öffnete sich und ich konnte weiter.

Leider war keiner mehr zu sehen, ich kam nur in einen Flur mit Fahrstuhl. Es gab also zwei Varianten, entweder haben die beiden den Fahrstuhl genommen oder sind den Flur entlang. Ich schaute mich um und entdeckte das der Fahrstuhl sich bewegte, er blieb im 45.Stock stehen. Dort mussten sie hingefahren sein. Treppensteigen war mir zu anstrengend, seit der Schwangerschaft war ich nicht mehr so fit wie vorher. Also entschied ich mich zu warten und denn Fahrstuhl zu nehmen, ich würde die zwei schon wieder einholen.

Der Fahrstuhl fuhr erstmal nach ganz unten, anstatt bei mir zu halten, und ich hoffte nur das keine Wachen drin sind. Als er endlich bei mir ankam waren es keine Wachen, sondern alte Bekannte.

Korg und die anderen aus der Arena standen drin, ich freute mich sie wiederzusehen. Ich erzählte ihnen wo ich hin musste und wieso und zufälliger weise wollten sie auch in den 45. Stock, dort ist wohl die Garage mit den ganzen Raumschiffen und sie wollen ein Klauen. Ich fragte Korg ob ich mitkommen könnte wenn sie von diesem Planten fliehen und er stimmte zu. Wenn dort die Raumschiffe stehen und Thor und Loki dort sind, ist Loki dann einfach ohne mich weggeflogen? Hatte ich mich doch getäuscht oder was war hier eigentlich los.

Oben angekommen öffnete sich die Tür und wir stiegen alle aus dem Fahrstuhl, ich hielt mich hinten falls noch ein paar Wachen kommen sollten. In dem zustand könnte ich mich nicht gut verteidigen.

Korg fand sowas wie eine Fernbedienung und drückte auf ihr herum. Plötzlich hörte ich Loki er lag auf dem Boden. Die Fernbedienung musste ihm von irgendwas befreit haben, er wirklich etwas erschöpft, er bedanke sich bei Korg und so freundlich wie Korg nun mal ist fragte er ihn, ob er mitkommen möchte. Natürlich, bescheiden wie Loki nun mal ist, stimmte er zu, weil es so aussähe, als ob wir einen Anführer brauchten. Loki schien mich noch nicht entdeckt zu haben und ich hielt mich auch erstmal zurück, erst auf dem Schiff würde ich ihn darauf ansprechen.



Wir nahmen uns eins der Größten Schiffe und starteten. Wir hatten Glück da alle mit Thor und seiner Flucht beschäftigt waren konnten wir unentdeckt durch denn Teufelsanuns fliegen. Ich versuchte Loki auf dem Schiff zu finden, er war wie verschwunden. Ich setzte mich erstmal da es nicht grade leicht war mit dem Babybauch durch das ganze Schiff zu laufen. Eigentlich hatte ich mich nur kurz ausgeruht da waren wir aber auch schon an unserem Ziel angekommen. Da war es Asgard.

Wie wunderschön es doch war, und ich würde endlich meine Mutter wiedersehen.

Umso näher wir kamen umso weniger sah man, alles war voller Nebel als ich aus dem Fenster schaute. Doch da, da stand Loki! Er stand auf der Laderampe in seinen besten Gewändern und kündigte sich den Menschen als Retter an. Es war schon süß das er sich selbst als Retter bezeichnete.

Wir legten an und Korg und die anderen machten sich auf den Weg den Bewohnern zu helfen und gegen die Totenkrieger zu kämpfen.

Ich blieb erstmal auf dem Schiff und versuchte einen Weg zu finden unbeschadet durch die Menge zu kommen, um meine Mutter zu suchen. Lange musste ich nicht suchen, sie war eindeutig im Palast, man sah, wie sie Thor davonschleuderte. Ich schnappte mir einen Umhang aus dem Lager des Schiffes und versuchte unbemerkt mich am Rand lang zu schleichen. Die Totenkrieger würden mir nichts tun, ein Blick von mir reichte und sie gehorchten genauso mir wie meiner Mutter.

Da alle mit Kämpfen beschäftigt waren war es kein Problem mich an ihnen unbemerkt vorbei zu schleichen, dachte ich zumindest.  Dann kam Thor, er kam mit Blitzen angeflogen und streckte einen Totenkrieger nach dem anderen nieder. Ich musste also aufpassen das er nicht aus Versehen mich erwischte und entschied mich in die menge zurück zu gehen und zu verstecken. In der Menge würde mich keiner sehen und die Bewohner kannte mich ja sowieso nicht. Da hatte ich mich aber zu früh gefreut. Jemand packte mich am Arm und zog mich aus der Menge an den Rand. Es war Loki, er schaute mich Böse an und fragte was ich hier suche es sei viel zu gefährlich hier. Ich konfrontierte ihn damit das er mich einfach dort zurückgelassen hat, ohne mir was zu sagen und ich keinen anderen Weg sah, um von dem Planten weg zu kommen. Seine Gesichtszüge wurden wieder weicher und er sagte mir das er mich nicht zurücklassen wollte. Er wollte den Kampf führen, gewinnen und mich dann abholen. Er wollte das ich da bleibe und von nichts weiß damit ich mir keine Sorgen mache und damit mir nichts passiert. Das war ja ganz süß und liebevoll von ihm, aber er hätte mir das vorher lieber sagen sollen dann wäre es dazu gar nicht erst gekommen. Aber jetzt war ich nun mal hier.

Weiter konnten wir unser Gespräch nicht führen, ein paar Totenkrieger kamen auf uns zugestürmt und Loki fing an sie zu bekämpfen. Ich hätte ihm ja gern geholfen, aber ich kann nur bewirken das sie mir nichts tun.



Die anderen fingen an die ersten Bewohner auf das Schiff zu bringen, ich sollte mit gehen aber konnte nicht. Ich musste meine Mutter sehen. Also schlich ich mich wieder davon. Weit musste ich nicht gehen, sie war schon auf der Brücke und kam mir entgegen. Als Sie mich erblickte sah ich keine Freude ihn ihren Augen, sie schaute zornig. Wir kamen uns immer näher und ich umarmte Sie als wir uns trafen, empört stieß sie mich weg. Ich war total geschockt und fragte sie was los sei, ich habe es endlich zu ihr geschafft und dann sowas? Sie musterte mich nur von oben bis unten, um mir dann zu sagen das sie mich nicht mehr bräuchte. Sie hat Asgard allein erobert und in meinen Zustand will sie mich nicht haben, vor allem nicht, wenn das Kind von einem von denen ist und zeigte dabei in Lokis und Thors Richtung. Dann ging sie einfach weiter.  

Ich wusste nicht was ich tun oder sagen sollte, es hatte mich geschockt das meine eigene Mutter mich verstoßen hatte. Ich dachte sie liebt mich. Aber da hatte ich mich wohl geirrt. In meiner Verzweiflung ging ich nicht in Richtung Schiff, wie ich es eigentlich hätte tun sollen, nein ich ging in die Richtung des Palastes.  

Ich lief einfach nur so herum, ohne Plan ohne Gedanken. Draußen tobte der Kampf zwischen meiner Mutter und den anderen und ich war hier.

Eine Hand auf meiner Schulter verhinderte das ich weiter lief. Als ich mich umdrehte stand Loki vor mir, ich sank weinend in seine Arme. Ich weiß nicht, ob er das Drama mit meiner Mutter mitbekommen hatte oder nicht, aber er hatte die perfekten Worte parat. „Ich liebe dich und wir gründen unsere eigene kleine Familie, komm mit mir damit ich dich in Sicherheit bringen kann.“



Da wurde mir erst wirklich bewusst wie sehr er mich liebte und wie viel das Baby und ich ihm bedeuten. Dazu hatte er recht wir gründen unsere eigene kleine Familie und ich werde anders handeln wie meine Mutter.

Ich stieg mit ihm in ein kleines Schiff und wir flogen davon. Das große blaue Schiff war schon unterwegs und kaum noch zu sehen. Und Asgard ….. das stand nun in Flammen. Meine Mutter konnte ich nicht sehen, ob sie noch lebt? Keine Ahnung. Darüber wollte ich mir jetzt keine Gedanken machen, dazu kam auch noch das ich plötzlich starke Schmerzen im Unterleib bekam und die Geburt kurz bevorstand.



Glücklicherweise erreichten wir schnell das große Schiff. Ich wurde in einen Raum gebracht mit einem großen Bett und Loki holte einen Arzt. Es war Asgards Chefärztin und sie versuchte mich zu beruhigen, ich solle ruhiger Atmen und alles wird gut sagte sie. Loki blieb die ganze Zeit an meiner Seite und hielt meine Hand, auch wenn ich sie ihm fast zerquetsch hätte. Die Geburt dauerte

2 Stunden. Endlich war unser kleiner Schatz auf der Welt, unser kleiner Aspen war geboren.

Die Ärztin legte ihn mir auf die Brust, ich konnte sein kleines Herz schlagen spüren.

Es war ein wundervoller Moment. Kurz darauf hielt auch Loki den kleinen im Arm, man sah ihm die   liebe an die er jetzt schon für den kleinen verspürte.

Als alles sich beruhigt hatte machte Loki sich auf den Weg, um Thor die tolle Nachricht zu erzählen und um ihn von uns zu erzählen.

Kurze Zeit später kamen beide freudestrahlend herein. Loki setzte sich zu mir aufs Bett und Thor begrüßte den kleinen Aspen liebevoll.



Wir waren nun eine kleine liebevolle Familie, die nur noch eine neue Heimat suchte.

Ich schlug die Erde vor, Thor fand die Idee auch gut und so machten wir uns am nächsten Morgen auf den Weg. Loki und ich würden mit dem kleinen Aspen im kleineren Schiff vor Rausfliegen und schonmal einen geeigneten Platz suchen und Thor würde mit dem großen Schiff und den Asgardianern nachkommen.

Wir verabschiedeten uns fürs erste von allen. Und machten uns auf den Weg zur Erde.

Dort angekommen fanden wir ein schönes Plätzchen im Nord.

Loki und ich kauften uns ein kleines Häuschen mit blick aufs Meer, hier würden wir unsere Kinder großziehen und alt werden. Wir richteten uns schön ein und lebten.



Ich bin gespannt, wie es den Asgardianern hier gefallen wird, ich hoffe Sie lieben es genauso wie wir.



ENDE



*Fortsetzung möglich
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