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Involuntarily forced to be happy

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Fugaku Uchiha Hinata Hyuga Itachi Uchiha Mikoto Uchiha Naruto Uzumaki OC (Own Character)
20.01.2021
24.02.2021
8
22.608
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20.01.2021 2.610
 
Ratlos und verzweifelt sitze ich auf den kühlen Marmorsteinen im Einkaufszentrum. Neben mir plätschert das klare Wasser im Teich und vereinzelte Koifische ziehen ihre Bahnen vorbei an den zahlreichen Kinderfüßen, die ihnen als Hindernisse fungieren. Die Geräuschkulisse im Shoppingcenter ist wie immer hoch, doch auch jetzt schaffen es meine Gedanken diese zu übertönen. Aufgebracht massiere ich mir mit meinen Mittel- und Zeigefingern die schmerzenden Schläfen und schließe dabei gequält die Augen. Die letzten Tage sind so schnell an mir vorbeigezogen, sodass ich gar keine richtige Zeit gehabt habe, mich damit gedanklich auseinanderzusetzen. Noch vor einer Woche hatte ich große Hoffnung, dass ich meine Semesterferien mit Erholung und Ausflügen verbringen kann, doch da lag ich grundlegend falsch. Ein einziger Anruf aus der Regierung machte meine ganzen Ideen zunichte und nun habe ich weder Aussichten auf freie Tage noch auf ein baldiges Weiterführen meines Studiums.  

(Flashback)
Es mag das einfachste Frühstück der Welt sein, doch das dampfende goldbraune Stück Toastbrot mit der zentimeterhohen Schicht Nussnugatcreme gehört für mich einfach schon dazu. Darüber hinaus noch der obligatorische Orangensaft frisch aus der Glasflasche – Perfekt! Zumindest kulinarisch beginnt dieser Tag wie ein Märchen der Gebrüder Grimm nach dem Happy End. Nun, zumindest wenn man sich die heutigen Versionen der Kindergeschichten zum Vorbild nimmt und nicht die zugegebenermaßen leicht verstörenden Ursprungstexte. Mit einem letzten großen Schluck trinke ich den aromatischen Saft und mein schmunzelnder Blick fällt auf das Innere der schwarz-weißen Frühstückstasse. Seit einigen Wochen stellt diese das Lieblingsstück meiner inzwischen großen Sammlung dar. Hinata hat sie exklusiv für mich designt und mir zu meinem 22. Geburtstag geschenkt. Es ist ein wahres Unikat und zaubert mir jeden Morgen aufs Neue ein breites Grinsen ins Gesicht. An der Form ist sicher nichts Außergewöhnliches, doch das Innere stellt meine kühnsten Träume dar. Besser gesagt, den Charakter, der in Teeniezeiten meine Zimmerwände in allen möglichen Posen zierte. Womöglich ist es untypisch, sich als Idol einen fiktiven  Anime Charakter herauszusuchen, doch dies war meinen Eltern lieber als ein schwarzgeschminkter Grunge-Sänger. Aber was soll ich dazu sagen? Ich habe schon immer eine Schwäche für den schwarzhaarigen Piraten gehabt. Puma D Ace, Bruder des zukünftigen König der Piraten, und zu meinem aufrichtigen bedauern, ein toter Charakter aus dem epischen Anime One Piece. Auch wenn ich nun erwachsen bin, meine Faszination für die Animation und die Kreativität der Schöpfer ist nicht verschwunden. Hinata, meine beste Freundin seit der Grundschule, versteht mich dabei in allen Punkten. Über die Jahre hat sie ihre Zeichenkünste perfektioniert und ist selbst als Mangaka tätig. Sie gehört mit ihren Meisterwerken, welche unter dem Namen Byakugan Princess veröffentlicht werden, zu den erfolgreichsten des Landes. Und ich profitiere exklusiv von ihrem künstlerischen Talent. Einen anderen Ausdruck würde ich angesichts dieses perfekt durchtrainierten und schief grinsenden Exemplars in meiner Tasse nicht zulassen. Aber genug von dieser täglichen Schwärmerei für einen Mann, der nicht real ist und für den ich nicht existiere. Heute beginnen offiziell die Semesterferien und ich habe mir diesmal vorgenommen, nicht auf den letzten Drücker mit der Hausarbeit anzufangen. Eine Woche vor Abgabe sollte aber durchaus ausreichen, hoffe ich zumindest. Allerdings bleibt mir nicht mehr lange, um mit gepackter Strandtasche vor der Villa zu stehen. Naruto wird in nicht einmal 45 Minuten vor meiner Tür parken und mich für einen Trip zum Strand abholen. Es sind gerade die ersten schönen Junitage und die müssen wir unbedingt ausnutzen. Und so ist es viel einfach die anstehenden Wochen zu planen. Traditionell steht zumindest ein Ausflug im Freizeitpark, ein Kurztrip nach Sunagakure und - „DAS KANN DOCH NICHT WAHR SEIN!!!“, schallt es lautstark durch das Haus und es folgt das Geräusch, des an der Tür zerberstenden Telefons. Die feinen Härchen auf meinen Armen stehen aufrecht, wie zum Morgenappell in der Bundeswehr. Ich bin mir sicher, dass auf diese Worte nichts Gutes mehr folgen wird und vorsorglich lasse ich das Geschirr in Windeseile im Geschirrspüler verschwinden. Mit klickernden Absätzen eilt meine Mutter aus dem Badezimmer und streicht sich in Eile die letzten Falten aus dem beigen Kostüm. Auch meine Wenigkeit tritt aus der offenen Küche und beobachtet das anstehende Schauspiel mit Argwohn. Mit hochrotem Kopf und einer sichtbar geschwollenen Ader am Hals stampft mein Vater die massive Treppe hinab. Es gibt nur ein Projekt, welches ihn zur Zeit so aus der Fassung bringen kann und wie es aussieht, ist sein Ausschreibungsgebot nicht die erste Wahl gewesen. Die Regierung hat vor einigen Wochen einen Millionenauftrag für ein Bauprojekt ausgeschrieben, auf welches sich 137 Firmen weltweit beworben haben. Da unter anderem die regionale Förderung der Arbeitskraft, soziales Engagement und der Einsatz erneuerbarer Energien gefordert war, konnte man sich bereits auf drei Firmen beschränken. Aus internen Kreisen konnten wir zwar in Erfahrung bringen, dass das Unternehmen meines Vaters ein großer Favorit gewesen ist, dennoch gab es kein endgültiges Ergebnis. Er hat seinen Sieg zwar als selbstverständlich erachtet, doch damit lag er offensichtlich falsch. Daran erkennt man wieder, dass man sich zu keinem Zeitpunkt vorschnell freuen sollte. Die anderen Konkurrenten sind aus seiner Sicht nicht überzeugend gewesen. Eine ausländische Firma, die seit zwei Jahren alte Industriebrachen revitalisiert und zu horrenden Preisen an Privatleute veräußert zeugt zwar von Geschäftssinn, aber nicht von nachhaltiger Qualitätssteigerung für die Region. Dort zählt nur die kostengünstige Beseitigung der Altlasten und der schnelle gewinnbringende Weiterverkauf von den dort neuerrichteten Luxusvillen mit Garten. Im Endeffekt ein Kandidat, denn selbst ich als Laie nicht vertrauen würde. Der andere Bewerber jedoch ist noch recht neu am Markt. Geschäftsführer ist ein gewisser Fugaku Uchiha, ein großes Tier in der IT- und Sicherheitsbranche. Außerdem konnte ich herausfinden, dass die Familienmitglieder des Uchihaclans in allerlei Spitzenpositionen lokaler Unternehmen vertreten sind. Und nicht nur das. Sein Neffe Madara Uchiha, ist erst kürzlich vom Lokalpolitiker in die Regierung beordert worden.  Seine Frau Mikoto, ist ein international erfolgreiches Supermodel. Zu ihrem 17. Geburtstag wurde sie das Gesicht einer sehr luxuriösen Make-Up Linie und ihr Aussehen ist scheinbar immer noch so makellos wie zu ihrer Jugendzeit. Der älteste Sohn wird in internen Kreisen als sehr vielversprechendes Nachwuchstalent betitelt. Itachi Uchiha ist Jahrgangssprecher im Abschlussjahr der juristischen Fakultät, die ganz nebenbei ihre Schulungsräume wegen Umbauarbeiten in unserer Universität hat.  Ganz nebenbei gehört er ebenfalls zu den drei besten seines Jahrganges und konnte sich schon vor seinem Abschluss einen Platz als Partner in einer angesehenen Kanzlei sichern. Und wenn dies noch nicht ausreicht, kann man noch den jüngsten Spross benennen. Sasuke kenne ich sogar persönlich, aber ich bezweifle, dass dies auf Gegenseitigkeit beruht. Wir waren eine Zeit lang auf der gleichen Privatschule, doch dann wechselte er und besuchte eine im Ausland. Auslöser dafür ist ein mir unbekannter Vorfall mit Naruto. Wenn ich ehrlich bin, meiden wir alle Gesprächsthemen um den Schwarzhaarigen seit Jahren. Naruto, der mittlerweile zu meinen besten Freunden zählt, ist bei diesem Thema immer noch sehr mitgenommen. Er sprach einmal von einem blöden Missverständnis, konkretisierte es dann aber nicht weiter. Auch Hinata, die mittlerweile mit dem Blonden zusammen ist, bekommt den wahren Grund nicht aus ihm heraus. Aber ganz ehrlich? Es liegt schon so lange zurück, dass uns der Grund kaum noch interessiert. Aktuell ist der Herzensbrecher nämlich zurück, studiert an der gleichen Universität wie sein älterer Bruder und konzentriert sich mit Vorliebe darauf, weiblichen Studierenden den Kopf zu verdrehen. Doch genug zu deren Kindern. Im angesäuselten Zustand erzählte mir meine Mutter einmal, dass Akindo gemeinsam mit Fugaku Uchiha und Minato Namikaze die Schulzeit verbracht hat. Sie sollen gute Freunde gewesen sein, bis etwas – was mir natürlich wieder mal niemand verraten wollte – vorgefallen ist. Das Einzige, was ich wirklich weiß ist, dass er mit den beiden nicht mehr mithalten konnte und ihm der Schulstoff nicht so leicht viel. „Wie kann es sein, dass ein so minderbegabtes Sonntagskind mit dieser mickrigen Firma diese verdammte Ausschreibung gewinnt!“ Donnert seine erboste Stimme erneut und unzählige Porzellanteller finden den Weg auf den teuren Granitboden. Das vergoldete Service war einst ein Hochzeitsgeschenk, doch nun sind davon nur noch die zersplitterten Einzelteile übrig, die sich glitzernd durch den gesamten Raum ziehen. Gerade befindet sich nichts mehr in seiner greifbaren Nähe, sodass ich eingeschüchtert zurückweiche. Meine Mutter steht indessen regungslos an der Fensterfront und senkt den Blick gen Boden. Wenn er seine Wutausbrüche hat, sollte man ihn lieber nicht ansprechen und eine gewisse Zeit warten, bevor man ruckartige Bewegungen macht. Allerdings finden seine Augen die meinen und sichtbare imaginäre Rauchwolken steigen aus seinem Kopf auf. Ich bin mir nicht sicher, was er da genau ausbrütet, doch in diesem Zustand wird es keine ruhmreiche Idee sein. „Izumi! Du wirst mir umgehend alle Informationen über diese Familie beschaffen, die es auch nur irgendwo zu finden gibt! Jedes noch so kleine Detail und jedes schmutzige Geheimnis!“, fordert er und ich nicke einfach nur unbeteiligt. Ihm jetzt zu widersprechen, wird nur in einer weiteren Katastrophe enden. Außerdem habe ich für diesen Fall schon vorgesorgt und selbstständig einige Nachforschungen angestellt. Den Nachweis für eine Manipulation der Ausschreibung kann ich allerdings nicht erbringen. Dafür würde ich die Unterlagen von Fugaku Uchiha benötigen und an diese werde ich nicht rankommen. Ich schaffe zwar so einiges, aber das Hacken eines Regierungsservers gehört nicht dazu. Ohne ein weiteres Wort dreht sich mein Vater um und verschwindet wieder in seinem Arbeitszimmer. Die Tür knallt lautstark in das Schloss und wieder zuckt meine Gestalt zusammen. Und während meine Mutter sofort damit beginnt, die Spuren seines dramatischen Auftrittes zu beseitigen, begebe ich mich zu meinem Rückzugsort. Das Bauprojekt wurde oft in der Presse erwähnt. Womöglich gibt es bereits einige Presseartikel über die Vergabe auf der Website des zuständigen Amtes. Der kleine Runde Knopf ist schnell gedrückt und mein Computer fährt schnell hoch. Bund leuchtet die
Tastatur auf und ich öffne das bereits vorbereitete Dokument.  

~*~  

Nach zwei Stunden bin ich mir sicher, dass es keine Informationen über diese Familie gibt, die ich ihm nicht in dem Dreißig-Seiten-Aufsatz zusammengefasst habe. Auch bin ich davon überzeugt, dass ihm kein einziges Blatt weiterbringen wird. Die ganze Familie ist sauber. Fast schon zu makellos ist ihr öffentliches Ansehen. Es gibt keinen Fauxpas, kein schlecht sitzender Anzug und auch kein Klatsch und Tratsch. Fugaku und Mikoto Uchiha führen laut verschiedensten online Zeitungen die perfekte Ehe. Itachi und Sasuke sind ebenfalls regelmäßig abgebildet, doch auch dies ist nichts Verwerfliches. Der jüngere Sohn tritt in die Fußstapfen seiner berühmten Mutter und hat bereits für namhafte Modegrößen gemodelt. Und der älteste Sohn gilt seit einigen Wochen wieder als begehrter Junggeselle, da seine vierjährige Beziehung mit der einzigen Tochter des Stabschefes Inojin Yamanaka friedlich auseinanderging. Ino war danach einige Male mit leicht bekleideten Outfits in exklusiven Nachtklubs fotografiert worden, doch immer ohne ihn. Auffällig ist nur, dass Inojin der vertretungsweise zuständige Abgeordnete der Baubehörde ist und somit den Bescheid an Fugaku Uchiha übergibt. Die Beziehung der beiden kann aber nicht damit in Verbindung gebracht werden, da er diese Funktion kurzfristig am heutigen Vormittag übertragen bekommen hat. Die Frau des eigentlich zuständigen Kakashi Hatake liegt seit einiger Zeit in den Wehen und scheinbar belagern Paparazzi das Foyer des Krankenhauses. Ich hoffe nur, dass die Frau möglichst wenig von diesem Trubel mitbekommt, gerade macht sie schon genug durch. Aber zurück zum Wesentlichen. Die neuste private Meldung bezieht sich auf einen Autounfall, der sich vor drei Wochen ereignete. Mikoto wurde danach einige Zeit stationär behandelt und vor zwei Tagen wieder entlassen. Dass die Krankenschwester mir diese Informationen so blauäugig am Telefon verraten hat, zeugt allerdings nicht gerade von professionellem Handeln. Zum jetzigen Zeitpunkt kann mir das nur recht sein. Und schon klingelt mein Telefon erneut und Hinatas Name leuchtet unter einem gemeinsamen Bild von uns auf. „Ja?“, frage ich und stelle auf Lautsprecher. „Wir haben auch mal etwas herumgefragt“, deutet sie an und ich spitze meine Ohren. „Und?“ Abwartend starre ich das Telefon an. „Wir konnten herausfinden, dass sie seit heute Morgen eine Haushaltshilfe suchen. Befristet für vier Wochen. Naruto schickt dir gleich den Link per DM. Sie haben eine Agentur mit der Suche beauftragt.“ Endet sie und gleichzeitig blinkt die Nachricht des Blonden auf meinem Smartphone auf. „Ich danke euch. Tut mir leid, dass ich euch auch den Tag versaut habe.“ Entschuldige ich mich und kann schon fast ihre schwungvoll verdrehten Augen vor mir sehen. „Gib jetzt einfach diesen Bericht ab und dann können wir heute immer noch fahren.“ Ich weiß, dass sie recht hat und lege nach einer kurzen Verabschiedung auf. Stundenlang habe ich nun alles herausgesucht und mental erledigt von so viel Trashnews sende ich ihm die Datei in einer e-Mail. Millisekunden später erhalte ich die Lesebestätigung. Jetzt heißt es warten, denn meist ist es mit dem Heraussuchen von Informationen nicht getan. Er wird nicht lange brauchen, bis er die Unterlagen überflogen hat. Und weitere Anweisungen werden mit Sicherheit bald folgen. Und wer hätte es gedacht, ich konnte den Gedanken noch nicht ganz zu Ende denken und schon leuchtet das blaue Symbol auf meinem Rechner auf. Dass er sich das ganze Dokument in nicht einmal zwei Minuten durchgelesen hat, bezweifle ich stark, doch trotz allem ist es ihm möglich, einen Befehl zu übersenden. Und die nächsten zwei kleinen Worte bereiten mir großen Unbehagen: „BEWIRB DICH!“.
(Flashback ende
)

„Ich mache mir Sorgen um dich“, erklingt die helle Stimme von Hinata, die mich auch gleichzeitig aus meinen Erinnerungen reißt. Besorgt mustert mich meine langjährige beste Freundin und selbst jetzt schafft sie es, meine Stimmung allein mit ihrer Anwesenheit zu verbessern. „Ach Hinata“, schluchze ich gespielt theatralisch und lege meinen Kopf auf ihre Schulter. Dass sie sich neben mich gesetzt hat, habe ich nicht einmal mitbekommen. „Ich weiß nicht, ob ich das alles schaffe … Was ist, wenn die Scharade auffliegt?“ Meine Verzweiflung kann man ganz deutlich hören und sie zögert kurz bevor sie mir eine Antwort gibt. Meinem Vater zu widersprechen, würde sowieso nichts bringen. Und nein, mir geht es nicht um eine mögliche drohende Enterbung, sondern um seine unbändige Wut, die er dann allein gegen mich richten würde. Er kennt sehr viele Leute, hat dementsprechend großen Einfluss. Ich würde keine Wohnung finden, keinen Job, geschweige denn könnte ich mein Studium fortsetzen. Er hat es schon so oft demonstriert. Immer wenn ihm meine Freunde nicht hochkarätig genug erschienen, wurden ihre Familien urplötzlich in eine andere Stadt versetzt, oder sie hatten neue Kleidung und gingen mir aus dem Weg. Hinata hingegen möchte er schon immer. Aus diesem Grund akzeptiert er auch, dass der Sohn von Minato Namikaze in seinem Haus ein- und ausgeht. „Du solltest einfach nur Sasuke aus dem Weg gehen, dann dürfte nichts schief laufen. Ich meine, er ist der Einzige, der dich kennt und dich auffliegen lassen könnte.“ Wahre Worte, bei denen ich erstarre. Daran habe ich ja gar nicht gedacht! Es kostete meinen Vater einiges an Mitteln, damit ich der Familie vorgeschlagen werde, aber in dem ganzen Trubel habe ich das vollkommen vergessen. Auch, weil Mikoto ein weiteres Mal ins Krankenhaus musste und ich somit die Stelle erst in zwei Tagen antreten muss. „Aber Sasuke hat mich nie beachtet. Meinst du wirklich, dass diese Möglichkeit besteht? Immerhin war ich eher wie ein graues Mäuschen und diesen hat er bekanntlich wenig Beachtung geschenkt.“ Mit diesen Worten versuche ich mich selbst zu beruhigen, doch ein Seitenblick auf ihre besorgte Miene zeigt, dass sie einer anderen Meinung ist. „Ich muss einfach hoffen, dass ich ihm nicht begegne. Laut den Zeitungsberichten ist er ein viel beschäftigter junger Mann. Dass er mir also über den Weg läuft, wird äußerst unwahrscheinlich sein.“ Seufze ich doch das Schicksal scheint mir schon einmal demonstrieren zu wollen, wie sich ein Herzinfarkt anfühlt. In mein Blickfeld schiebt sich jetzt eine etwa zehnköpfige Gruppe, die sich gerade geschlossen an einem Coffee To Go Shop anstellt. Und unter ihnen, wie hätte das auch anders sein können, befinden sich gleich beide Uchihabrüder.
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