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Wahre Freunde sterben nicht

GeschichteHorror, Übernatürlich / P18 / MaleSlash
20.01.2021
20.01.2021
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801
 
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20.01.2021 801
 
Hi das ist meine erste Geschichte die ich in diesem Bereich schreibe und so mit etwas ganz neues was ich versuche. Vielleicht gefällt es euch ja :)
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„Es tut mir leid… Was… Passiert ist…“, sie saßen auf den Schaukeln auf dem Schulhof der alten, längst geschlossen Schule. Beide brachten ihre Schaukeln in leichte Bewegung und hielten sich mit einer Hand an der Eisenkette fest. Er sah kurz auf den Boden. „Es war abzusehen! Aber dass sie grade in einer solchen Einrichtung… Ich frage mich dauernd, wie es möglich sein kann… Ich meine…“, sie gab ein kurzes, ironisches Lachen von sich. Auch sie schaute jetzt auf den Boden. „Ja… Schon heftig…“, meinte er. „Kommst du auch?“, jetzt sahen sich beide an. Einen Moment schwieg er, ehe er ihr antwortete. „Nein… Denke ehr nicht! Ist nicht meine Welt!“, meinte er. „Und was ist dann deine Welt? Kochen, Comics, Bücher lesen, brav zu Hause sein?“, sie musste leicht lachen. Jetzt sah er sie an. „Ja… Denke schon!...“, meinte er leicht lächelnd. „Streber!“, meinte sie grinsend. „Und hast du den Job?“, wollte sie wissen. „Keine Ahnung!...“, meinte er. „Ungewöhnlich!... Ein Junge als Babysitter!... Du bist echt nicht wie die anderen Jungs!“, er sah sie wieder an. „Will ich auch gar nicht! Wenn man so sein muss damit ein Mädchen mich cool findet dann lieber keine Freundin!“, meinte er knapp und brachte seine Schaukel wieder in leichte Bewegung. Aber es stimmte schon. Er war nicht wie die anderen Jungs im Ort. Mal ganz abgesehen, von seinem Aussehen. Er hatte schwarze, lange, glatte Haare, blaue Augen, Tunnelohringe in beiden Ohren, er war von schlanker Figur, wenn nicht sogar schon sogar untergewichtig und seine Hobbys… Nun ja… Streber wie es so schön hieß passte schon zu ihm, wenn er so darüber nachdachte. Es war ihm aber egal. Es war ihm egal was man über ihn dachte, über ihn sagte. Wichtig war: Er war er selbst. Er verstellte sich nicht. Für niemanden. Er sprach auch nicht viel. Nur wenn er dem Menschen vertraute oder es unbedingt sein musste. Er mochte Kinder. Darum der Job als Babysitter. Er fand Kinder nicht nervig.


„Ich glaube… Ich geh dann mal nach Hause!..., meinte er und stand von der Schaukel auf. Sie sah ihn an. „Okay… Ähm danke das du… Dich mit mir hier getroffen hast!“, er sah sie an. „Kein Ding!“, er zog sich seine schwarze Kapuze von seiner schwarzen Jacke über den Kopf. Nebel zog auf und ein leichter Wind wehte, graue Wolken zogen auf. Es würde bald zu regen anfangen. „Soll ich dich nach Hause bringen?“, sie schüttelte ihren Kopf. „Nein danke!“, beide gingen über den alten Schulhof bis zu dem schwarzen, rostigen Eingangstor.   Er öffnete das Tor, welches ein ekliges, nerviges Quitschen von sich gab und sie gingen hindurch. „Also dann… Wir sehen uns!“, meinte sie. „Ja… Bis dann!“, damit trennten sich ihre Wege. Sie ging nach links und er nach rechts. Er ging den Weg durch den einsamen, verlassen Park entlang.  Einzelne Straßenlaternen flackerten und waren drauf und dran Jede Sekunde ihren Geist aufzugeben. Leichter Nieselregen setzte ein. Er zog die schwarze Jacke mit dem silbernen Reißverschluss enger an seinen zierlichen Körper.  Kälte und Nässe und der kalte Wind machten sich langsam aber sicher bemerkbar und er begann leicht zu frieren und eine Gänsehaut machte sich an seinem Körper bemerkbar.


Er ging grade an einem Gebüsch vorbei. Seine Hände in den Jackettaschen verschwunden, um sie halbwegs vor der Kälte und der Nässe zu schützen. Als ein Rascheln aus dem Gebüsch seine Aufmerksamkeit erregte. Er blieb direkt unter einer flackernden Straßenlaterne  stehen, wartete einen kurzen Moment, schloss die Augen und horchte, ob sich das Geräusch wiederholen würde. Der sachte Wind strich ihm seine schwarzen Haare aus den Augen. Langsam ging er Rückwärts zurück. Seine Augen immer noch geschlossen, seine Hände immer noch in den Jackentaschen verschwunden. Dann hörte er es wieder. Dieses Rascheln. Er öffnete die Augen und drehte seinen Kopf in Richtung Gebüsch. Langsam ging er auf das Gebüsch zu. Das Licht der Straßenlaterne flackerte immer noch. Er zog seine Hände aus den Jackentaschen, ging die letzten zwei Schritte zu dem Gebüsch, ging langsam in die Hocke, streckte angespannt und wie in Zeitlupe seine Hände aus als plötzlich ein Windstoß eine alte, zerbeulte Konservendose über den Weg rollen ließ. Erschrocken von dem Geräusch, drehte er schnell seinen Kopf in die Richtung aus der, das Geräusch gekommen war. Jetzt war es wirklich passiert. Die alte Straßenlaterne hatte endgültig ihren Geist aufgegeben. Innerlich fluchend und leicht hektisch holte er sein Handy aus der Jackentasche. Der Display spendete ihm genug Licht um sehen zu können. Dann wendete er sich wieder dem Gebüsch zu. Erneut raschelte es kurz. Wieder spürte er Anspannung, streckte eine Hand aus und schob langsam die Äste beiseite. Zwei gelbe Augen starten ihm entgegen.
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