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Ein Phantom, mein Hund und ich

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Het
Erik - das Phantom der Oper OC (Own Character)
20.01.2021
17.09.2021
128
363.545
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Dieses Kapitel
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15.09.2021 2.495
 
Sie sollte das nicht tun. Sie sollte gerade einmal dankbar für die Schmerzmittel sein, ihrem Körper ein paar Tage Ruhe und Enthaltsamkeit gönnen und vor allem nicht riskieren, dass ihre Eltern sie mit Erik hören oder noch schlimmer, ins Zimmer platzen würden! Aber es war nun einmal Erik, ihr Verlobter, den sie in genau einer Woche heiraten würde! Und ihn so neben sich auf diesem Bett sitzen zu sehen, die dünnen Haare zerzaust, die Augen vor Schalk leuchtend, die Knöpfe seines Hemdes gespannt von seinen breiten Schultern, konnte sie gar nichts dagegen machen, dass sich ihr Inneres erwärmte.

Sie legte ihm einen Finger auf die Lippen und drückte ihn damit langsam runter auf die Bettdecke. Durch die langsame Bewegung gaben die Latten unter der Matratze kaum einen Laut von sich. „Wir müssen leise sein“, warnte sie ihn ernst. „Kein Problem von meiner Seite“, versprach er mit rauer Stimme, strich ihre eine verirrte Haarsträhne aus dem Gesicht und fuhr mit der anderen Hand ihren Rücken hinunter. Er schloss die Augen und genoss, wie sie sich über ihn legte, ihre Beine öffnete und sich gegen ihn rieb. Es schickte ihm noch immer Schauer durch den Körper. Ihr Gewicht auf ihm war wie eine berauschende Versicherung, dass er sich bei ihr fallenlassen konnte. „Mein Engel“, seufzte er genießend, als sie sich zu ihm herunterbeugte und seinen Hals entlang küsste.

„Du bist viel zu gut für mich.“ „Oh geht jetzt das wieder los?“, Clara riss sich ruckartig von ihm los und verschränkte die Arme vor der Brust. Trotzig saß sie immer noch auf ihm und starrte ihn nun böse nieder. Seiner Kehle entfuhr ein dumpfes Lachen und er stützte sich mit den Armen ab um seinen Oberkörper ihr entgegen zu heben. Das Bett kommentierte diese Bewegung entsprechend, mit einem verräterischen Geräusch. „Keine Sorge, Mademoiselle. Heute will ich nicht, dass du gehst. Das Gegenteil ist der Fall. Ich will, dass du kommst“, er zwinkerte ihr zu, stolz auf sein modernes Wortspiel, und versuchte krampfhaft nicht rot zu werden.

Clara musste krampfhaft versuchen ernst zu bleiben. „So das willst du also? Ob das so eine gute Idee ist?“ Sie verlagerte etwas ihr Gewicht und genoss das Gefühl seine Erregung unter ihr wachsen zu spüren. Er schloss genießerisch die Augen und legte sich vorsichtig zurück aufs Bett. Seine Hände auf ihrer Hüfte drückten sie sanft weiter gegen ihn: „Ich halte das sogar für eine sehr gute Idee. Natürlich nur wenn du willst!“ Ein Lachen konnte sie sich nicht verkneifen, da das Bett erneut zu quietschen begann, als sie sich zu Erik hinunter neigte um ihn weiter zu küssen. „Dieses Bett ist wirklich noch schlimmer geworden in den letzten Jahren“, beschwerte sie sich leise zwischen zwei zärtlichen Küssen auf seine ungleichen Lippen: „Ich fühle mich ja wieder wie ein Teenager. Immer diese Angst erwischt zu werden.“

„So fühle ich mich seit etwa einer Woche... ist aber schön. Hält einen alten Mann wie mich jung“, entgegnete Erik verschmitzt, seine flinken langen Finger unter ihr T-Shirt wandernd um sich gierig an ihrem BH zu schaffen zu machen. Schmunzelnd half Clara ihm lieber ihr T-Shirt auszuziehen, bevor sich alles in einem Knäuel aus Stoff verknoten würde. „Schatz Schatz Schatz Schatz“, stoppte sie ihn davor ihr auch noch direkt die Jeans zu öffnen: „Ich sollte heute ein kleine Pause einlegen.“ Sie war zwar selbst nicht begeistert, aber hin und wieder erlangte ihre Vernunft die Oberhand, auch wenn Eriks enttäuscht nach unten wandelnden Mundwinkel es ihr schwer machten: „Zu schade. Wo doch die einzige Alternative ist, sich zu deinem Vater oder Nina zu gesellen.“

Clara zog skeptisch eine Augenbraue hoch: „So wirklich? Du bist nicht so kreativ, wie du immer tust, Maestro. Oder liegt das daran, dass dein Blut gerade aus deinem genialen Hirn herausläuft?“ Ihre Fingerspitze wanderte über seinen Hals hinunter zu den ersten Knöpfen seines Hemdes.

Er zuckte noch immer zusammen, aber ließ sie gewähren. Er wusste in seinem Innersten, dass sie ihn nicht verletzen würde. Er wollte ihr vertrauen, aber dennoch konnte er nicht aus seiner Haut und fragte lieber etwas besorgt nach: „Was hast du mit mir vor Mademoiselle?“ „Nun nur weil mein Innerstes zum Sperrgebiet erklärt wurde, heißt das ja noch nicht, dass du nicht deinen Spaß haben sollst. Vor allem da du meine Eltern aushältst und ich dir heute mit Alex so einen Schrecken eingejagt habe“, ihre Stimme verschmitzt zwinkerte sie ihm aufmunternd zu, öffnete ein paar weitere Knöpfe auf ihrem Weg nach unten und genoss zu sehen, wie sich eine Gänsehaut auf seiner Brust bildete. Dennoch knurrte er verbittert: „Erwähne dieses Männlein nie wieder, wenn du auf mir liegst, Mademoiselle.“

Clara sah seine Drohungen inzwischen als willkommene Ermutigung zum Widerspruch. Sie lehnte sich dichter über ihn, ihr Gesicht seinen verschmitzt nahe: „Sonst was?“

Für einen kurzen Moment geriet Erik ins Stocken. Das war eine neue Reaktion auf seine Forderungen. Für gewöhnlich war es immer genug gewesen Drohungen auszusprechen. Für jemandem mit seinem Auftreten reichte das im der Vergangenheit aus und selbst wenn nicht setzte er halt seinen angekündigten Maßnahmen um und verbreitete Chaos und Schrecken ... Aber diese Methoden konnte er doch nicht auf seine Clara anwenden.

Eine Zehntelsekunde sah er sehr verwirrt aus, dann fing er sich wieder, packte Clara am Rücken um sie besser gegen sich zu pressen und drehte sie mit einem überraschenden Ruck unter sich. Ein lautes erst Knarzen, dann Poltern und schließlich das nachhaltige hohe Quietschen gingen deutlich vom Bett aus. Für den Moment war das Erik egal, er konnte noch immer die Musik aus der Küche hören,  doch Clara horchte lieber ein paar Sekunden mucksmäuschenstill in den Rest der Wohnung, das sich keine Schritte in ihre Richtung bewegten. Ihre Eltern schienen langsam taub zu werden.

Nur zu gern spürte er, wie sie unter ihm den Rücken durchdrückte um sich enger gegen ihn zu reiben. „Bist du dir wirklich sicher? Ich kann auch ganz zärtlich sein“, fragte er mit erhobener Augenbraue, seine flinken Finger erneut an ihrer Hose, suchten sich bereits einen Weg über ihre glatte Haut. Clara grummelte vor sich hin: „Jaha ich weiß, eine wirkliche Wahl habe ich ja nicht.“ Energisch befreite sie sich unter ihm und drehte ihn wieder auf den Rücken: „Also, wo waren wir stehen geblieben?“…

Natürlich ließ er sich nur zu gern von ihr verwöhnen. Welcher Mann würde es nicht genießen, wie sich sanft weiche, warme Lippen um sein Gemächt legten? Clara jedenfalls konnte ihn damit fast um den Verstand bringen, vor allem, weil er sich ständig fragen musste wohin mit seinen Händen. Fahrig wanderten sie von der Bettdecke über ihre Arme in ihre Haare, folgten ein wenig ihrem Rhythmus, verfingen sich in ihren Locken und verkrampften sich schließlich in dem Kissen unter seinem Kopf.
„Oh bitte“, entfuhr es ihm leise flehend, als Claras Zunge seine empfindlichste Stelle traf: „Bitte hör nicht auf.“

Nie wäre es ihr in den Sinn gekommen aufzuhören, wenn sie einen starken Mann wie ihn so niedlich zum Betteln brachte. So konnte sie wenigstens auch ein wenig ihren Spaß haben. Nach den Ereignissen des Tages brauchte sie irgendwie etwas, was sie daran erinnern würde, dass sie eine ganze Frau war. Außerdem wusste sie, er würde sich sehr bald ausgiebig bei ihr revanchieren, mit seinen Fingern, seiner Zunge oder was immer sie sonst noch wollte...

Benebelt zerrte er weiter an ihren Haaren bis er leise schnaufend kam. Aus etwas glasigen Augen blickte er sie an, während sie sich langsam auf dem Bett bewegend wieder zu ihm hoch krabbelte und sich an seine sich schnell hebende und sinkende Brust kuschelte. Fast schon aus Reflex schlang er beide Arme um sie und drückte sie weiter an sich. Kurz überlegte Erik, etwas zu sagen, holte Luft und überlegte es sich direkt wieder anders. Kein Wort nötig. Er schloss ein wenig die Augen und genoss das Gefühl der Entspannung, die ihn von neuem durchströmte.

„Clara du weißt ganz genau, ich mag es nicht wenn du deine Tür zu hast. Essen ist fertig, denkst du bitte den Tisch“, platzte Nina unvermittelt ins Zimmer. Clara konnte geistesgegenwärtig nur noch schnell ihre Decke über Erik und sich ziehen: „Fuck! Mom! Schon mal was von Klopfen gehört?“ Ihre Stimme durchschnitt gereizt den Raum, während Erik sich einfach nur inständig versuchte in Luft aufzulösen. Würde sich zufällig gerade vor ihm der Erdboden auftun, er würde ohne zu zögern und ohne zu überlegen hineinspringen und für immer verschwinden.

„Als ob du das gehört hättest, während du schläfst. Wenn ihr zwei müde seid, solltet ihr nachts mehr schlafen, statt andere Dinge zu tun“, gab Nina als gut gemeinten Ratschlag. Sie war noch nicht so weit ins Zimmer getreten, um das zerknüllte T-Shirt und den BH auf dem Boden zu finden. Clara verdrehte die Augen: „Mama, wir haben nicht geschlafen. ... Wir haben andere Dinge getan… Gibst du uns ne Minute?“

Möglichst unauffällig zog Erik die Bettdecke über seinen Kopf um sich darunter zu verstecken. Wie konnte Clara nur ihrer Mutter beichten, dass sie mit ihm bereits in Sünde lebte? Das Bett kommentierte seine Bewegung auf der Matratze mit einem wehleidigen Knarzen...

Eigenartig still und angespannt nahm Familie Dohme diesen Abend das Essen ein. Das Esszimmer war gut gefüllt, nun da Clara und ihr Anhang mit am Tisch saßen. Charleston musste auf Anordnung von Nina jedoch draußen bleiben und wimmerte nun leise vor der Tür zum Esszimmer. Die Krallen seiner Pfoten bettelten zaghaft um Einlass durch die dunkelbraune Holztür.

Clara warf ihrer Mutter bei jedem jener Geräusche einen fragenden flehenden Blick zu. Doch Nina ignorierte sie gekonnt und nahm sich lieber einen Nachschlag an Kartoffeln auf ihren Teller. Einen Augenbraue erhoben dachte sie noch immer an die vorangegangene Szene im Zimmer ihrer kleinen Tochter. Was erlaubte sich dieser unbekannte Mann eigentlich noch alles? Das er tatsächlich kaum das man die beiden einmal fünf Minuten aus den Augen ließ die Gelegenheit ergriff Clara zu sexuellen Gefälligkeiten zu ermutigen! Wie er das tat wollte sie sich gar nicht vorstellen! Was für Talente musste er wohl besitzen, um sein so wenig ansprechendes Äußerlichen auszugleichen? Nina schossen ein paar Ideen durch den Kopf, die sie lieber schnell wieder verwarf. Immerhin wollte sie noch etwas essen können.

Erik schaute zwischen den beiden Damen hin und her. Wie sie stocherte er mehr in seinem Essen herum, als das er etwas davon tatsächlich zum Mund führte. Der einzige der ordentlich bei Soße und Braten zuschlug und von der angriffslustigen Stimmung nichts mitbekam, war Papa Dohme. „Sagen Sie... Erich... was machen Sie so beruflich?“, fragte er schließlich mit noch leicht vollem Mund und eröffnete damit das von Clara gefürchtete Verhör.

„Eigentlich heißt es Erik“, korrigierte Erik ihn ruhig und nahm einen kleinen Schluck von dem Saft, den man ihm angeboten hatte. Er musste ein wenig seine Kehle befeuchten. „Ich bin Musiker“, sagte er schließlich schlicht. Es würde ja doch nichts bringen, dem vergesslichen Mann die Komplexität seines Daseins zu unterbreiten.

„Musiker? So… Haben Sie eine Band, die man kennt?“, fragte Gerhard Dohme weiter nach. Er war neugierig, wen seine Tochter mit ins Haus gebracht hatte. Das seine Tochter diesem Mann nicht wegen seines Äußeren anhimmelte, konnte er sich gerade noch so selbst zusammen reimen. Erik schloss angespannt die Augen. Clara sah wie sich seine Kieferknochen aufeinander pressten: „Ich komponiere. Eine eigene Truppe habe ich nicht.“  

Gerhard Dohme schaute überrascht von seinem Teller auf: „So… Sie schreiben also? Was schreiben Sie denn so?“ „Früher Opern, heute einfach nur wonach mir ist. Einzelne Suiten, die aus meinem Kopf herauswollen. Die Längen sind ganz unterschiedlich. Aber alles sehr klassisch und anständig. Ich habe nicht viel Erfahrung mit modernen Stücken“, antwortete Erik wahrheitsgemäß. „Es ist also mehr ein Hobby“, fuhr Nina dazwischen: „Ihren Lebensunterhalt verdienen Sie damit nicht.“

„Mama“, knurrte Clara zwischen zusammengebissenen Zähnen. „Was denn? Man wird ja wohl noch fragen dürfen. Du hast mir selbst am Telefon erzählt, dass Erik zurzeit ohne festes Einkommen ist. Hat sich daran in den letzten Wochen etwas geändert?“ Beschämt senkte Erik den Blick: „Ich habe in meinem alten Beruf gut verdient und nun einige Ersparnisse von denen Clara und ich leben können, bis sich etwas Neues für mich ergibt.“ „Und was soll das sein?“, Nina hatte herausfordernd ihre Gabel sinken gelassen und starrte Erik über den Tisch hinweg an. Sie saßen sich gegenüber: Erik und Clara auf der einen, Claras Eltern auf der anderen Seite des Tisches; sie gegenüber ihres Vaters, Nina gegenüber von Erik.

„Erik ist außerdem ein sehr guter Architekt“, versuchte Clara ihren zunehmend in die Ecke gedrängten Mann zu verteidigen, doch da fiel ihr ihr Vater bereits ins Wort: „Und wo sind Sie geboren? Das Sie nicht aus Deutschland kommen hört man ja.“ „In der Nähe von Rouen.“ „War es schön dort?“ „Kann ich nicht behaupten“, Erik hatte inzwischen das Besteck auf den noch fast voll gefüllten Teller sinken gelassen und die Arme vor der Brust verschränkt. Auch Claras Hand auf seinem Knie half nicht mehr gegen das Gefühl der Unzulänglichkeit. Eine angespannte Stille trat erneut ein. In diese fragte Gerhard Dohme: „Und Erich, was machen Sie so beruflich?“

Clara ließ auch ihre Gabel sinken und schloss die Augen. Das Erik sie hilfesuchend ansah konnte sie ihm nicht verübeln. „Er ist Architekt, möchte aber bald als Musiker durchstarten“, versuchte sie es ihrem Vater auf eine andere Weise zu erklären. „Aha“, machte dieser nur: „Dann haben Sie Ihre eigene Band. Ich habe früher mal Gitarre gelernt, falls ihr noch jemanden braucht.“ „Sehr nett, aber ich komponiere bloß“, lehnte Erik das Angebot des alten Mannes so höflich ab wie er nur konnte.

„Sie spielen also keine Gitarre?“, fragte Papa Dohme weiter. „Eigentlich nicht Monsieur. Ich präferiere die Orgel, das Piano oder die Geige, ab und zu Harfe oder Cello. In anderen Instrumenten sind meine Fertigkeiten noch ausbaufähig. Ein Mangel an Zugang und Gelegenheit“, vielleicht sollte er beginnen diese Fragerei als eine Übung für sein Treffen mit Maestro Zimmer anzusehen. Erik setzte ein ernstes professionelles Gesicht auf und wappnete sich für die nächste Frage, die gewiss kommen würde.

„Auf welcher Hochschule waren Sie denn, wo Sie all diese Instrumente lernen konnten?“, kam es nun neugierig von Nina. „Ich bin Autodidakt.“ Ninas Augen weiteten sich in Erkenntnis: „Und wo haben Sie Architektur studiert?“ „Ich habe mich schon sehr früh für Baupläne interessiert und dann meine Beobachtungen auf Reisen durch Europa und Asien vertieft. Es waren einige sehr interessante Jahre und bei der Arbeit auf den Baustellen konnte ich stets viel lernen“, berichtete Erik, unter dem Tisch nervös Claras Finger umklammernd. Lange würde er seine wohlgebildete Fassade nicht mehr aufrechterhalten können.

„Ein Erasmus Semester?“, fragte Papa Dohme neugierig nach: „Es klang mehr so, als wären Sie etwas länger als ein paar Monate unterwegs gewesen. Europa und Asien sind groß. Und Ihren Abschluss haben Sie dann wo gemacht?“ Erik schluckte und spürte wie sich Claras zweite Hand auf seine Finger legte. Sie hob ihren starren Blick von der Tischdecke und holte Luft um etwas zu sagen, doch da kam Erik ihr bereits zuvor: „Es waren etwa 20 sehr intensive Jahre. Einen Abschluss habe ich nicht. Ich bin nie in einer Schule gewesen.“
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