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Dance with you

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Chuya Nakahara Osamu Dazai
20.01.2021
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Pov. Dazai
Sanft nahm ich seine Hand, platzierte einen liebevollen Kuss auf dem Handrücken und lächelte ihn an. «Ich will nicht viel», flüsterte ich behutsam und lächelte sanft. «Ich möchte nicht verflucht werden, nicht verjagt werden oder sogar beschimpft. Ich möchte nur, dass du weisst, das ich dich liebe und alles für dich tun würde. Alles, für einen Tanz mit dir, zusammen, auf der Tanzfläche, dort wo wir hingehören. Zusammen.» Fügte ich hinzu und ich erkannte sein Schmunzeln, dass ich so sehr liebte, weshalb ich fortfuhr. «Ich will dich nie wieder los lassen, bei einem langsamen Lied, dich in den Arm nehmen und dich küssen, vor allen anderen.» Zaghaft fuhr ich über seine Wange, zog ihn etwas mehr an mich. «Versprichst du mir, dass wir das tun?» Fragte er nun, schmiegte seine Wange an meine Hand und lies mich das angenehme kribbeln fühlen, welches er jedes Mal auslöste. «Natürlich verspreche ich dir das, Schulveranstaltung hin oder her. Ich will das das unser Abend wird.» Antwortete ich ihm wahrheitsgemäss und sah zu, wie er seine violetten Augen wieder öffnete und mich beinahe durchbohrte mit seinem Blick. Das Erinnerte mich an unser erstes Treffen, Schulkantine 2015, die Leute redeten wild durcheinander und ich dachte mein Gehör würde definitiv einen Schaden davon tragen, was es natürlich nicht tat. Damals war er aufgesprungen und hatte den Footballspieler angeschrien, dass er seine ‘ekligen, dicken Finger’ von ihm lassen sollte. Sofort war es toten still in der Mensa. Niemand hatte sich damals getraut dem Typen die Meinung zu sagen und dann hatte es tatsächlich ein russischer Austauschschüler, der eigentlich aussah wie ein Mädchen mit den orangen, langen Haaren und seiner Grösse von 1.60, die sich bis jetzt nicht wirklich geändert hatte, getan. Mein Herz machte einen Satz als ich zurück dachte an die Jahre, kurz darauf wurde ich für ihn verantwortlich, schliesslich war ich einer der Besten Schüler der ganzen Schule gewesen. Ich wusste noch, wie sehr mich dies genervt hatte, doch jetzt, im Nachhinein war ich unglaublich froh darum. Er hatte mich dabei erwischt, wie ich von der Schule springen wollte, hatte mich davon abgehalten und mir Schritt für Schritt zurück ins Leben geholfen. ‘Wenn du nicht für dich Leben willst, dann tue es vor erst für mich. Bis ich dir gezeigt habe, wie unglaublich das Leben ist’, das waren seine Worte gewesen, die er mir unter Tränen zu gehaucht hatte. Es war ein kühler Mittwochnachmittag gewesen, keiner war auf dem Schulhof, niemand, ausser dem kleinen, russischen Jungen. Ich lag damals in seinen Armen, dachte zuerst, ich hätte mir die Worte eingebildet, doch er wiederholte sie, diesmal etwas kräftiger. Damals war auch unser Liebesversprechen zum ersten Mal zur Geltung gekommen, ebenso unser erster Kuss. Mit einem unglaublich glücklichen Lächeln konnte ich heute daran zurück denken. Er hatte mir nicht nur das Leben gerettet, er hatte mir auch bei gebracht, wie es war, für etwas zu Leben. «Denkst du schon wieder zurück?» fragte mein kleiner Liebling und strich mir eine lockige Strähne aus dem Gesicht. «Es sind jetzt 4 Jahre vergangen..hör auf daran zu denken.» Ich schmunzelte mit einer bedachten Ruhe. «Ich werde immer wieder daran zurück denken, schliesslich konnte ich dich ab diesem Tag meins nennen, Chuuya», antworte ich ihm und platzierte einen Kuss auf seiner Stirn. «Ich mag den Tag nicht Dazai, ich hätte dich verlieren können, ohne das ich dich hatte», gab er leise zu. Ich wusste das. Wir hatten lange und ausführlich darüber Gesprochen, danach hatte er beinahe jede meiner Wunden geküsst. Seit dem, trage ich sie offen, nicht mehr unter den ganzen Verbänden. «Ich bin aber nicht gestorben, ich stehe bei dir, während du in meinen Armen liegst» sagte ich liebevoll, lächelte beinahe belustigt als er mir einen genervten Blick gab. Er sah unglaublich aus in seinem weissen Anzug, selbst wenn er mich gerade versuchte mit seinem Blick zu erdolchen. «Du weisst gar nicht, was für eine Wirkung du auf mich hast», sagte ich liebevoll. Sofort wurde seine Wangen rot. Selbst nach den 4 Jahren, bekam ich ihn mit einem kleinen Kompliment total aus dem Konzept. Murrend schlug er mir gegen den Oberarm und schmiegte sich wieder an mich. Die Sterne funkelten über uns, als wären wir die einzigen im Universum und genau so kam es mir auch vor, jedes Mal wenn er mich ansah, sich an mich lehnte oder mir sein lächeln schenkte. Dabei war es mir so egal, dass hinter uns der Abschlussball stattfand, wo wir eigentlich tanzen sollten. Jedes andere Pärchen währe bereits wieder hinein gegangen, denn die Party nahm erst gerade fahrt auf. Doch ich genoss viel Lieber die Zeit mit meinem, mittlerweile fluchenden Liebling. Warte mal, seit wann fluchte er dann. «Ah schön, kommt der Herr mal wieder zu sich und hat die Gnade mir zu zuhören!» Fing er auch schon an zu meckern. Jaja, ein kleiner Engel war er. «Ich hab nur deine Schönheit bewundert mein Engel», gab ich zuckersüss zurück und obwohl er weiter meckerte, erkannte ich den erneuten rot Schimmer auf seinen Wangen. Ein Lächeln spiegelte sich auf meinen Lippen wieder, als ich ihn an mich zog und einen federleichten Kuss auf seinen Lippen platzierte. Immer noch leicht murrend erwiderte Chibi den Kuss, löste sich aber nach wenigen Sekunden wieder, was ich mit einem leicht unzufriedenen Laut kommentierte. «Lass uns wieder rein, ich will schliesslich diesen Tanz.» Gab er trocken von sich, was mich erneut schmunzeln liess. «Wenn mein Prinz das wünscht» erwiderte ich lediglich und nahm seine Hand um mit ihm zusammen wieder hinein zu gehen. Die Halle, die gemietet wurde, war voll und ich wollte am Liebsten wieder umdrehen, wissend, dass es meinem Kleinen nicht anders erging. Doch Akiko und Koyo, die ältesten und gleichzeitig engsten unserer Freunde traten auf uns zu und drückten uns ein Getränk in die Hand. «Schön dass ihr auch endlich auftaucht, ihr wart ja echt süss da draussen, aber wir haben auf euch gewartet!» Schnauzte uns Akiko, wenn auch liebevoll, an. Ich schmunzelte nur und stiess mir den anderen Dreien an, stahl mir dabei einen Kuss von meinem orangen Schönling und trank einen Schluck des alkoholfreien Getränkes. Viele Leute würden diese Schule verlassen, unter anderem Chuuya und ich. Wir würden aus der Stadt ziehen, ein kleines Apartment in der Nähe einer Stadt war bereits gemietet und die Koffer waren bereit. Dies war unsere letzte Nacht hier in diesem Dorf. Mich hielt nichts hier wenn Chuuya gehen würde. So sehr ich es schätze, dass ich hier Freunde, ich würde beinahe sagen, Familie, gefunden hatte, um so mehr, wünschte ich mir endlich mit meinem wundervollen Freund weg von hier zu ziehen. Wir hatten nie ein Geheimnis um unsere Beziehung gemacht, der Schule war es egal gewesen, auch den anderen Schülern, worüber wir doch sehr froh gewesen waren. Unser Leben war anstrengend genug, weil wir, wir waren. Da brauchten wir nicht noch Mobber oder Besserwisser, die uns das Leben zur Höhle machten. Abgelenkt von meinen Gedanken, merkte ich nicht wie sich die Musik verlangsamte und der selbst ernannte DJ unserer Schule die Männer und Frauen aufforderte ihre Partner oder ihre Partnerin auf die Tanzfläche zu holen, erst als Akiko mich anstupste und auf Chuuya zeigte, der sich gerade mit einem aus der unteren Klassen austauschte verstand ich und trat lächelnd auf den Kleinen zu. «Liebster», hauchte ich leise und umarmte ihn von hinten, «lass uns tanzen.» Ich spürte wie sich auf seiner Haut eine Gänsehaut ausbreitete, sein Nacken war schon immer empfindlich gewesen und ich nutzte dies gut und gerne aus. Er brachte nicht mehr als ein Nicken heraus und auch ohne sein Gesicht zu sehen wusste ich das er knallrot war. Behutsam drehte ich ihn in meinen Armen und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen, ehe ich mir seine Hand schnappte und ihn auf die Tanzfläche zog. Nun legte ich seine Arme an meinen Nacken und meine eigenen an seine Hüfte, meine Stirn lehnte ich an seine und sah ihm lächelnd in seine funkelten Augen. Der Geruch von Parfüm stieg mir einmal mehr in die Nase und ich sog es beinahe auf. Ich liebte seinen Geruch, wie er sich langsam zum Takt der Musik bewegte und seine Augen strahlten, als gebe es kein Morgen. Dieses Lächeln, dieses strahlen in seinen Augen, das wollte ich mit allem was ich hatte beschützen. «Chuuya,» begann ich sanft, wurde aber durch einen liebevollen Kuss unterbrochen. «Nicht heute», antworte er mir leise. «Lass uns jetzt den Moment geniessen, ohne Worte, ohne Liebesgeständnis. Ich weiss das ich dich Liebe und ich weiss, dass du das selbe fühlst, lass uns jetzt einfach tanzen. Nur wir beide», murmelte er und ich schmunzelte. «Wenn das dein Wunsch ist, dann soll es so sein», hauchte ich gegen seine Lippen, zog ihn erneut etwas näher und verwickelte unsere Lippen in einen zärtlichen Kuss, bei dem es keine Worte brauchte. Die Musik verschwamm zusammen mit den Hintergrundgeräuschen und zurück blieben wir. Nur wir, nicht mehr und nicht weniger und mehr werde ich niemals brauchen, so lange er an meiner Seite war, konnte ich alles machen. Leise kamen die Hintergrundgeräusche und die Musik zurück, brachten uns zurück in die Gegenwart. Doch mir war klar, als ich in seine Augen sah, dass er es genau so wahr genommen hatte wie ich. Jetzt und hier zählten wir.
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Es sind ungefähr 1400 Wörter und ich bin, nach einer längeren Schreibblockade, weil ich sehr lange, sehr viel emotionalenstress hatte, doch sehr stolz darauf. Es ist purer Kitsch, ich weiss. Aber ich mag es.
Ich hoffe es gefällt euch genau so wie mir.
Ich wünsche euch eine schöne Mitte der Woche und hoffe, ihr seid alle gesund und munter ;)

Lg
Sami
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