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Your are my (Stray kids)

von niki-san
SammlungRomance, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Bang Chan Han / Han Jisung Hwang Hyunjin Lee Felix Lee Know / Lee Minho Seo Changbin
20.01.2021
27.02.2021
4
5.764
1
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20.01.2021 1.533
 
Die erste Story dreht sich um Chabgbin und Felix.
Viel Spaß


Changbin Pov.

Ich stand an der Wand gelehnt und versuchte meine Atmung zu normalisieren, dabei beobachtete ich den Blonden, wie er die letzten Minuten des Tanztrainings hinter sich brachte. Er selbst war leicht am schwitzen, hatte seine Motivation aber nicht verloren.
Seine Bewegungen waren Geschmeidig, Elegant und weich. Egal was er tat, es brachte mich immer zum Lächeln. Seine Nähe tat mir gut, hatte mir immer geholfen runter zu kommen. Praktisch war noch das wir Roommates waren. Ok, für meine Gefühle war das eher Kontra, aber ich konnte meine Gefühle einigermaßen gut verstecken.
So stand ich nun da und konnte mein Blick nicht von ihm lassen. Ich beobachtete ihn sogar beim Schlafen, hatte mich viel zu oft dabei erwischt wie mein Blick auf seinen so schön geschwungenen vollen Lippen lag. Meine Zunge glitt wie von selbst hungrig über meine eigenen Lippen. Ich vergaß alles um mich herum und hatte nicht mal mitbekommen, wie Han mich angesprochen hatte.
So reagierte ich nicht mal drauf und er gab einfach auf. Ich sah nur Felix vor mir, fokussiert auf seine Bewegungen, ab und an streifte sein Blick den meinen und mir blieb die Luft weg. Er war leicht verschwitzt, einzelne Haarsträhnen klebten an seiner Stirn.  Die Lippen leicht geöffnet, weil seine Atmung schnell und ungleichmäßig war, die Wangen gerötet wegen der Anstrengung und dennoch sah er so wunderschön aus. Er war in seinem Element. Seine Augen strahlten eine Leidenschaft aus, wie ich sie nur selten bei jemanden gesehen habe.

Liebe ich ihn? Ja, ja das tue ich. Seit dem ersten Treffen war ich dem jüngeren verfallen, ohne es selbst zu merken. Sein hübsches Gesicht, sein Blick, der sich damals so unsicher und schüchtern umgeschaut hatte.
Die Sommersprossen verteilt auf seinen Wangen und der kleinen Nase, machten sein Aussehen so unschuldig, dazu die schönen vollen Lippen. Sie verliehen ihm ein sündhaftes Antlitz.
Diese Mischung war heiß und gleichzeitig Sünde. Er hatte zwar Probleme mit der Sprache, aber lernte wie ein Irrer.
Bei der Musik hatte ich damals wie von selbst meine Hilfe angeboten, nur um Zeit mit ihm verbringen zu können, aber auch um ihm zu helfen. Die Hilfe hatte er dankend angenommen und ab da wurden wie unzertrennlich.
Ohne es damals zu merken, schlich er sich in mein Herz. Er hatte sich da eingenistet und egal, was ich versucht hatte, um ihn da raus zu bekommen,  es hatte nichts geklappt.
Also ergab ich mich gegenüber ihm und der Liebe zu ihm. Er hatte mich.


Ein Blick auf Han sagte mir, dass es ihm nicht anders ging, mit Minhoo und ich musste lächeln. Ich habe einen Leidensgenossen in Han gefunden, er hegt Gefühle für Minhoo. Wir haben es eher zufällig rausgefunden, nur wir beide wissen von den Gefühlen des anderen. Nicht mal unser Leader weiß das.  
Nicht das ich ihn nicht für unfähig halte, es raus zu bekommen, er weiß denke ich mal mehr, als das es uns lieb ist. Er wartet sicherlich, dass wir selbst auf ihn zukommen. Wir beide waren am Boden zerstört als die beiden eliminiert wurden. Ich erinnere mich ungern daran, aber diese Erinnerung ist nun mal da.
Ich schüttelte den Kopf um den Gedanken wieder los zu werden.
„Alles ok?", hörte ich mir eine allzu bekannte Stimme und drehte den Kopf zu Felix.
„Ja...jaa...alles gut, mach dir keine Sorgen“, gab ich von mir und sah ihn an.
Er war fertig. War ich so in Gedanken, dass ich das gar nicht mitbekommen hatte?
„Wir machen uns fertig und fahren zurück“, freute sich der Jüngere. Ich nickte nur. Mir war aufgefallen das seine Wangen immer noch rot waren.  Ob mit ihm alles ok war?
Bevor ich auch nur fragen konnte, war er auch schon wieder vergnügt verschwunden und ich sah ihm mit einem Lächeln hinterher. Wie glücklich ich damals war, als beide durch diese Tür gekommen sind. Han stürmte sofort auf Minhoo zu, Felix wurde in die ersten Umarmungen gezogen. Chan strahlte nur so vor Stolz und ich, ich stand da und konnte es kaum glauben das beide wieder da waren. Bis ich ihn endlich in meinen Armen hielt, seinen Geruch in der Nase hatte.  
Da wurde mir bewusst, dass er da war, bei mir, bei uns. Ich wusste er hatte mich nie mit den Augen gesehen, mit denen ich ihn sah.
Für ihn war ich der beste Freund, aber er war für mich die Welt. Es war ok, es reichte mir ihm so nahe zu sein, als sein Roommate, als sein bester Freund. Ich war wiedermal so in Gedanken versunken das ich Han erstmal nicht bemerkt hatte.
„Bin..Changbin“, fuchtelte dieser vor meinem Gesicht und ich erwachte wieder aus meinen Gedanken und sah ihn ertappt an. „Mach es doch nicht so Offensichtlich. Die anderen fragen sich schon ob bei dir alles ok ist“, lachte dieser und ich nickte nur. Bei ihm brauchte ich meine Gefühle nicht verstecken ihm ging es genauso. „Wo sind die anderen", fragte ich dann irritiert und erinnerte mich daran was Felix gesagt hatte.
„Im Van.  Wir sind die letzten beiden“, hörte ich ihn antworten und schnappte mir meinen Rucksack. „Na dann lass uns los“, gab ich lächelnd von mir und wir konnten raus gehen.  


Dort angekommen war der Platz neben Felix frei, na wem habe ich das zu verdanken. Ich lächelte in mich hinein und hatte mich neben ihn gesetzt. Sein Kopf legte sich sofort auf meine Schulter. „Ich darf doch“, hörte ich seine ruhige tiefe Stimme und nickte nur. Kurze Zeit später merkte ich wie der Kleine gleichmäßig atmete.
Ein Blick auf ihn verriet mir,  das er eingeschlafen war. Etwas stimmte nicht. Seine Wangen waren immer noch gerötet. Ich dachte mir erstmal nichts dabei und sah die ganze Fahrt über gedankenverloren aus dem Fenster.

Seine Nähe tat weh, so unheimlich weh.
Aber ich bin ein Mann, der Band zu liebe muss ich mich zusammenreißen. Seine Nähe tat auch unheimlich gut, auch wenn's nur diese war. Wie oft hatte ich mir vorgestellt, ihn anzufassen, mit meinen Fingern über seine sanft aussehende helle Haut zu fahren. Langsam und vorsichtig ohne ihm weh zu tun, seine Lippen die sich öffnen um mir süße laute zu schenken. Ihn zu küssen, meine Lippen auf seine Pressen, ihn in einen Leidenschaftlichen Kuss ziehen. Mit ihm Intim werden, seinen vor Erregung bebenden Körper unter meinem zu wissen. Da öffnete ich meine Augen bevor ich ein Problem bekommen würde was sich so langsam auch anschlich. Aber bevor es zu einem Problem werden würde waren wir am Dorm angekommen.  


Han und Minhoo stiegen als erste aus gefolgt von unseren Jüngsten, ich musste lächeln wie sehr ich sie doch liebte, nicht so wie Felix aber wie meine Brüder meine Familie. Als letztes stieg Chan aus.
Sein Blick lag auf mir und Felix, dieser schlief nicht mehr so ruhig wie am Anfang. „Ich wecke ihn. Wir kommen dann gleich, lass die Tür bitte auf“, er nickte. „Ich glaube er wird krank. Er sah schon beim Training nicht gut aus.
Ich wollte nichts sagen aber er ist auch nicht auf mich zugekommen“, sah er mich und den Kleinen besorgt an. Ich merkte die Veränderung und nickte. Felix atmete anders. Flacher und schneller, seine Wangen immer noch gerötet. So langsam machte ich mir Sorgen. Ich versuchte ihn zu wecken, bekam nur ein Grummeln als Antwort. Ihm ging es nicht gut. So stieg ich aus schulterte unsere Rucksäcke. Ich schob  den Vordersitz nach vorne,  um den Kleinen auf meine Arme zu nehmen. Es war etwas ruckartig,  aber ich wollte ihn ja auch nicht fallen lassen. Dieser beklagte sich wieder. „Changbin“, hörte ich seine müde Stimme. Sein Gesicht,  das sich doch warm anfühlte,  versteckte er in meiner Halsbeuge. Seine Arme schlangen sich um meinen Nacken.
„Schlaf weiter, Lix“, sagte ich ruhig und dieser nickte nur gegen meinen Hals, was mir eine angenehme Gänsehaut bereitete. Er war leichter als gedacht und so ging ich rein. Die Tür stand noch offen, dank Chan.  


Als ich in das offene Wohnzimmer gekommen war, lagen sofort besorgte Blicke auf mir. „Was ist mit ihm?“, fragte Minhoo und kam auf uns zu. „Er wird wohl krank, ich bringe ihn am besten ins Bett", sagte ich ruhig und leise um den kleinen Engel in meinen Armen nicht zu wecken. Chan nickte darauf hin. So konnte ich weiter die anderen hatten nicht nachgefragt, aber sie sahen das er ins Bett gehörte. Oben angekommen machte mir Han lächelnd die Tür auf. „Pass gut auf ihn auf“, flüsterte er mir gut hörbar zu. Ich nickte nur. Endlich konnte ich ihn im Zimmer aufs Bett legen, was mir ein, wie mir schien unzufriedenes Geummeln einbrachte. Er war sicher nur müde und vermisste nicht meine Nähe. Seine Atmung war immer noch schnell und oberflächlich sein Gesicht mittlerweile noch röter. Ich legte ihm eine Hand auf die Stirn und Wangen, er glühte förmlich. So Biennie, jetzt heißt es deine Gefühle hinten dran stellen seine Gesundheit geht vor. Zum Glück hatten wir die großen Auftritte hinter uns gebracht und so konnte er sich erholen.

Danke das du es bis hier hin geschaft hast.
 
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