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Piraten auf See

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P12 / Mix
Jewelry Bonney Nami OC (Own Character) Smoker Trafalgar D. Water Law Vinsmoke Yonji
19.01.2021
06.02.2022
9
16.407
9
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Dieses Kapitel
7 Reviews
 
14.03.2021 2.359
 
Hallo zusammen,
hat etwas gedauert, aber ich hatte leider keine Zeit gefunden früher etwas zu schreiben. Aber dafür ist es dieses mal wieder etwas länger geworden. Der Anfang ist meiner Meinung nach etwas zäh, da es ein paar Details für das innere Auge sind, aber zum Schluss geht es hingegend umso mehr ab. Ich hoffe es gefällt euch.
LG UndeadCookieMicha
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Kapitel 4: Schiff klar machen zum Ablegen
Auf dem Schiff angekommen schaute Cyan sich zum ersten mal alles etwas genauer an. Drei Segelmasten mit je einem cremefarbenen Segel, welche alle noch eingeholt waren. Der Mast mitten auf dem Deck war der größte und ganz oben konnte man das Krähennest erkennen sowie darüber noch eine braune Fahne. Dort hoch kam man anscheinend an den Einkerbungen auf der Rückseite im Mast. Der Mast davor stand mittig auf einer Erhöhung weiter vorne zur Gallionsfigur. Die Erhöhung schien ungefähr so hoch zu seine wie er groß war, also um die 1,85 Meter und die Treppe dort hoch erstreckte sich über die gesamte Breite des Schiffes. Auf der anderen Seite stand der letzte Mast ebenfalls auf einer Erhöhung. Diese war allerdings höher, Cyan schätzte circa 2,5 Meter, nicht zuletzt, da hier auch mittig die Türe ins Innere des Schiffes verbaut war. An den Seiten konnte man je über eine leicht gebogene Treppe hoch zum Mast und über ebenfalls zwei weitere Treppen hoch zum Steuerrad. Da der Braunhaarige allerdings locker über diese Erhöhung schauen konnte, durfte sie nicht mehr als 1,5 Meter betragen. Von hier oben konnte er dank der eingezogenen Segel einmal über das ganze Schiff schaue.

"Cool, oder?", wurde Cyan vom Kapitän gefragt.
"Ja, wirklich nicht schlecht."
"Dann komm mit, ich zeig dir auch noch das Innere."
Zusammen gingen die zwei wieder runter aufs Hauptdeck um von dort aus durch die große Türe in den Bauch des Schiffes zu gelangen. Rhys hatte es sich währenddessen wieder neben dieser gemütlich gemacht und döste vor sich herum. Zumindest bis er fremde Schritte auf dem Deck vernahm.
"Wer bist du?", wollte der blauhaarige wissen, während er seine Augen öffnete.
Vor ihm stand eine junge Frau. Sie hatte schwarzes stufig geschnittenes Haar samt einem Pony und schaute ihn aus emotionslosen großen roten Augen an.
"Verschwindet von hier. Die Marine ist auf dem Weg hier hin.", antwortete sie ohne den Blickkontakt zu Rhys zu unterbrechen.
"Ich wollte wissen wer du bist. Außerdem, woher willst du das wissen?", stellte der blauhaarige erneut eine Frage, während er ihrem Blick mit verengten Augen standhielt.
Er misstraute ihr und dass sie wieder seiner Frage auswich verbesserte es nicht.
"Es bleiben noch circa 15 Minuten, eher weniger."
"Kannst du mir mal gefälligst auf meine Fragen antworten. Ich mag es nicht, wenn man mich einfach so ignoriert.", motzte Rhys und sprang von seinem Platz auf.
Die Frau ihm gegenüber machte jedoch schon Anstalten wieder zu gehen. Bevor sie allerdings an der Planke angekommen war, hatte er sie eingeholt und drehte die schwarzhaarige an der linken Schulter zu sich um. Schnell hatte sie aber wieder seine Hand weggeschlagen, was aber nicht hieß, dass Rhys nachgeben würde. Dieses mal packte er sie mit beiden Händen und zwang sie zurück zur Mitte des Decks.
"Lass mich los oder du wirst es bereuen."
"Erst wenn du mir gesagt hast wer du bist."

Ray und Cyan hatten währenddessen schon längst die Besichtigung weiter geführt. Durch die Türe an Deck kam man direkt in einem großen Raum aus, in welchem ein paar gemütliche dunkelbraune Sofas standen sowie ein großer achteckiger Tisch aus dunklem Holz. Wie schon auf dem Deck bildeten hier als Boden hellen Holzplanken einen starken Kontrast zu den dunkeln Wänden sowie der dunklen Einrichtung. An der hintersten Wand konnte man ein paar einfache Stufen ausmachen, die weiter nach unten führten. Als der Brillenträger der rothaarigen dort runter folgte, musste er feststellen, dass es kein Geländer gab und einem so nur die Wand als Halt diente.
"Hier auf dem Flur befinden sich die Zimmer. Du hast die freie Wahl, kannst dir gerne eines aussuchen.", erklärte Ray ihm.
Kurz betrachtete Cyan die vielen Türen. Über den ganzen Flur erstreckten sich rechts und links jeweils fünf Zimmer sowie eins an der hintersten Wand. Allerdings konnte er abschätzen, dass sich die Wand am Ende des Ganges gerade mal auf der Hälfte der Länge des Schiffes befand, folglich ist die Türe dort wohl kein einfaches Zimmer mehr. Neben der Türe am Ende konnte er außerdem noch eine Leiter in der Wand ausmachen, die weiter nach unten führte.
"Wo führen denn die Treppe hier und die Leiter dahinten hin?", wollte der braunhaarige wissen.
Gegebenenfalls würde die Antwort seine Entscheidung beim Zimmer beeinflussen, sollte sich etwas wichtiges weiter unten befinden.
"Also die Treppe hier hinter uns führt nur noch zum Essraum mit Kombüse sowie noch eine Treppe weiter runter zum Lagerraum. Über die Leiter kommt man zum einen zu den Badezimmern sowie noch ein paar anderen Räumen. Ich glaube da war so etwas wie eine Krankenstation mit Arztzimmer und ganz unten war noch ein größerer leerer Raum und da hinter ein kleinerer mit Gerümpel zur Reparatur und so."
Mit einem Nicken bestätigte Cyan die Aussage.
"Und die Türe da?", wollte er noch wissen und deutete auf die Türe am Ende des Ganges, aber eigentlich hatte er schon eine Tendenz für sein Zimmer.
"Da hinter ist ein größerer Raum der noch recht leer steht. Aber da will ich einen Trainingsraum raus machen. Und dahinter habe ich mein Zimmer.", meinte Ray stolz.
"Ist es denn dann eine kluge Idee einen Trainingsraum vor deinem Zimmer zu machen? Das stört noch nur.", argumentierte der braunhaarige dagegen.
"Passt schon. Ich finde das Zimmer total cool. Es hat nämlich eine Fensterbank durch welche ich durch das Maul des Grizzlys schauen kann. Und für einen Trainingsraum war halt sonst nirgends mehr Platz. Also muss das eben so sein!"
"Wenn du meinst. Dann nehme ich im Übrigen direkt das Zimmer links hier. Damit bin ich am nächsten an der Küche dran.", erklärte Cyan mit einem Lächeln.

Der Brillenträger hatte sich entschlossen fürs erste in sein neues Zimmer zu gehen und sich dort etwas einzurichten. Ray hingegen machte einen kurzen Abstecher zur Küche um sich von dort ein paar Schokoladenkekse einzustecken und danach wieder an Deck zu gehen. Sie wollte von Rhys wissen, wie und wann sie nun ablegen könnten, da sie nun endlich aufs Meer wollte. Die Kekse landeten samt der Verpackung in der Bauchtasche ihres kobaltblauen ärmellosen Einteilers. Die Hosenbeine von diesem reichten ihr bis kurz über die Knie, der Ausschnitt war tief und das Kleidungsstück besaß eine flache Tasche auf Brusthöhe sowie bereits genannte Bauchtasche, nun gefüllt mit der Kekspackung. Aus dieser das erste Süßgebäck raus nehmend, lief sie wieder die Treppen nach oben an Deck.

Als Ray wieder durch die Türe zum Deck ging, erblickte sie direkt Rhys und eine schwarzhaarige Frau mit zwei Hakenschwertern, allerdings hatten beide sie noch nicht bemerkt. Die Unbekannte hatte nämlich ihren Rücken zu Ray gewandt, während Rhys ziemlich benebelt dastand und anscheinen gerade nicht mal die Schwertklingen an seinem Hals wahrnahm. Die Auseinandersetzung der beiden schien allerdings schon am Ende zu sein, da die Frau ihre Schwerter von dem blauhaarigen wegnahm und sie wieder wegsteckte. Diesen Moment nutzte die rothaarige aus um der Unbekannten einen Tritt in die Seite zu verpassen und damit gegen den Mast zu befördern. Noch bevor sie sich richtig aufrichten konnte, war Ray bei ihr und hatte sie mit einer schnellen Bewegung in die Mangel genommen. Sie drückte die schwarzhaarige gegen den Mast, während sie ihre Hände auf ihren Rücken fixierte.
"Was hast du auf meinem Schiff zu suchen und was hast du mit Rhys gemacht?", wollte Ray von ihr wissen.
"Ich wollte euch nur warnen, dass die Marine gleich hier sein wird. Nachdem ich es deinem Freund gesagt hatte, hat er mich angegriffen und ich musste mich wehren. Er wird gleich wieder normal sein."
"Der Typ ist nicht mein Freund.", brummte Ray leise.
"Wie auch immer, ich würde jetzt gerne gehen, bevor die Marine hier ankommt und mich sieht."
"Wann sollen die den hier ankommen und woher wissen die dass wir hier sind."
"In weniger als zehn Minuten. Außerdem konnte man euch vorhin in der Stadt schwer nicht beachten, als ihr vor den zwei Soldaten weggelaufen seid."
Prüfend schaute Ray die schwarzhaarige an, bevor sie sie wieder frei ließ.
"Und warum hilfst du uns?", wollte die rothaarige wissen.
"Das bleibt meine Sache. Ihr könnt natürlich auch hier warten bis die Marine kommt.", meinte die Unbekannte während sie ihre bis eben verrenkten Arme etwas streckte.
Sie wollte direkt gehen, als allerdings schon die ersten Soldaten auftauchten.
"Hattest du nicht zehn Minuten gesagt?", wollte Ray wissen.
"Ich habe mich verschätzt. Verdammt.", murmelte die schwarzhaarige nur, während sie sich überlegte, wie sie nun ohne von der Marine gesehen zu werden wieder von dem Schiff verschwinden könnte.
Das Wasser war keine Option für sie und der Hafen wird gleich voll mit Soldaten sein.
"Wir müssen hier weg! Verdammt Rhys komm zu dir.", schrie Ray den blauhaarigen an, während sie sich ihm näherte.
Da er jedoch immer noch leicht neben der Spur war, musste die Kapitänin zu härtenden Geschütze greifen.
"Rhys!", rief sie, während sie ihm eine scheuerte.
Mit leicht zur Seite schauenden Kopf und einem roten Handabdruck auf der rechten Wange, schaute der im Augenwinkel auf Ray runter.
"Hast du mir gerade eine gescheuert?", wollte er wissen.
"Ja und wenn wir uns nicht beeilen und ablegen, bekommst du gleich noch eine von der Marine verpasst!", erklärte sie dem blauhaarigen.
"Wir müssen zuerst die Segel los machen.", erklärte Rhys und lief schon los um seine Anweisung umzusetzen.
Auch Ray rannte zum vordersten Mast um dort das Segel zu lösen.

Während die zwei in aller Eile das Schiff zum Ablegen klarmachten, kam die Marine unter der Führung von Marinekommandant Renji immer näher.
"Kommandant, wir haben Sichtkontakt. Es befinden sich drei Personen auf Deck und sie scheinen ablegen zu wollen!", informierte einer der Soldaten den Kommandanten.
"Dann Beeilung, gebt ihnen keine Chance zu entkommen. Wenn nötig schießt!", schrie Renji über die Soldaten hinweg.
"Konnten sie die Personen an Deck ausmachen?", wollte eine fülligere Frau wissen.
"Kommandantin Miomi!", rief der Soldat aus, "Es scheint zum einen Seelenbiest Ray mit einem Kopfgeld von 25.000.000 Berry sowie ein blauhaariger Mann, welchen wir als einen Betrüger der sein einiger Zeit hier in Logue Town identifizieren konnten, zu sein."
Mit einem Nicken nahm Miomi die Informationen auf.
"Und die dritte Person?"
Zögerlich schaute der Soldat seine Vorgesetzten an.
"Nun ja, es ist ihre Tochter Sayuri."
"Wie bitte? Was hat Sayuri dort zu suchen? Ich habe ihr doch gesagt, sie soll in der Basis bleiben!", rief Renji aus.
"Tut mir leid Sir, aber sie ist es eindeutig."
"Wenn wir hier fertig sind bekommt sie erstmal was zu hören! Keine Schüsse solange Sayuri dort ist! Habt ihr gehört! Keine Schüsse!", befahl der Kommandant seinen Leuten.

"Okay, wir sind fast so weit, dass wir ablegen können. Ich werde das Schiff steuern, Cyan du musst gleich die Leinen lösen wenn ich dir das Zeichen gebe. Sofern die Marine nicht vorzeitig dazwischen funkt, sollten wir gleich weg sein.", erklärte Rhys.
Cyan, welcher durch den Krach ebenfalls an Deck gekommen war, rannte direkt auf seine Position um auf Rhys Zeichen zu warten. Der blauhaarige wiederum begab sich zum Steuerrad und lies damit die beiden Frauen alleine.
"Scheint so als müssten wir uns um die Soldaten kümmern.", meinte Ray zur schwarzhaarigen.
"Wir?"
"Du kannst auch gerne noch von Bord, der Marine in die Arme laufen. Wenn du aber mit uns fliehen willst, dass musst du auch gefälligst helfen."
Mit einem nachdenklichen Blick schaute sie die Kapitänin an. Sie hatte noch nie wirklich darüber nachgedacht einfach abzuhauen.
Ehe sie jedoch antworten konnte wurde sie von der Marine unterbrochen.
"Sayuri!", rief Kommandant Renji aus.
Beide Frauen schauten zu dem braunhaarigen Mann mit blauen Augen. Auch Kommandantin Miomi stand neben ihm.
"Sein ein braves Kind und setzte deine Teufelsfrucht ein um diese Verbrecher zu fangen.", wies er die Frau mit den roten Augen an.
Sayuri faltete ihre Hände zusammen und kam der Aufforderung ohne weiteres nach. Aus ihrem Mund kamen ruhige melodische Klänge, welche die drei Schiffsmitglieder zum Aufgeben bringen sollten. Bevor die Töne allerdings ankamen und ihre Wirkung entfalteten, hatte Ray ihren einen ihrer Schokoladenkekse in den Mund gestopft.
"Halt die Klappe. Wenn du denen jetzt hilfst, hättest du uns auch erst gar nicht warnen müssen.", meinte die rothaarige nur.
Notgedrungen biss die schwarzhaarige ein Stück von dem Keks ab und nahm den restlichen Teil in die Hand. Ohne zu antworten schaute sie Ray an. Danach glitt ihr Blick zum Kommandanten, welcher sichtlich wütend war, dass sie ihm nicht gehorchte, sondern einfach den Keks aufaß.

"Cyan! Jetzt!", rief Rhys und gab dem Brillenträger somit sein Zeichen.
Dieser löste die Seile und kurz darauf fing das Schiff an sich in Bewegung zu setzten.
Die Marinesoldaten am Hafen wussten nicht was sie nun tun sollten. Die Planke war längst eingezogen, das Schiff entfernte sich immer weiter weg und sie hatten den Befehl bekommen nicht zu schießen.
"Worauf wartet ihr noch? Schießt!", rief Renji.
Ohne weiter zu zögern legten die Soldaten ihre Gewehre an und fingen an zu schießen. Der Kommandant wandte sich danach nochmal der schwarzhaarigen Frau auf dem Schiff zu.
"Sayuri, wenn du nicht sofort herkommst wird das ein Nachspiel haben. Als meine Tochter hast du gefälligst auf mich zu hören!", schrie er über die Gewehrschüsse hinweg.
Sayuri hingegen drehte sich vom Hafen und somit auch Renji weg und schaute Ray an, welche sie nur anlächelte.
"Wir!"
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