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Ein Problem kommt selten allein

von Mistress-
GeschichteAbenteuer, Romance / P16 / Het
James "Krone" Potter Lily Potter OC (Own Character) Regulus Arcturus Black Remus "Moony" Lupin Sirius "Tatze" Black
19.01.2021
05.06.2021
26
57.390
11
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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19.01.2021 838
 
Willkommen bei meiner kleinen Geschichte!
Die Charaktere und Orte gehören nicht mir, sondern sind von J.K. Rowling geborgt.
Eines Tages kam die Story über mich und nun wollte ich sie auf Fanfiktion festhalten. Im Grunde ist es nur ein Probe, ob sich jemand für mein Hirngespinst interessiert. Da es eine Fanfiktion ist, nehmt nicht alles zu ernst, denn die Handlung wird im Interesse der Geschichte geschrieben. Daher wird es auch hier und da Abweichungen zum Canon geben!
Am Ende des Tages soll das Lesen der Fanfiktion Freude bereiten und nicht kleinlichst auf jedes Detail geachtet werden.
Nun aber viel Vergnügen und Rückmeldung ist gerne gesehen! :)




Hogwarts 2036.


So schnell ich kann renne ich die großen Treppen hinunter. Ich habe große Mühen darauf zu achten, nicht zu stolpern und bis in die Kerker zu fallen.  Dicht gefolgt hinter mir höre ich die Mädchen aus Gryffindor aufholen.

„Dora Lupin, wenn ich dich in die Finger kriege!“, kreischt eines der Mädchen.

Ich drehe mich nicht um. Die Angst, dass sie mich im nächsten Augenblick kriegen oder zu Boden werfen ist zu groß. Stattdessen fliege ich nahezu die Stufen hinunter und überspringe mit jedem Mal die letzten vier.

Zu meinen Seiten ziehen verärgerte Gemälde und verdutzte Schüler vorbei.

„Haltet sie! Haltet Lupin auf!“

Dieses Mal schreit ein anderes Mädchen. Ihr Name ist Alicia Moon, eine Hexe aus Gryffindor. Wie es der Zufall will, ist  Alicia die Freundin meines großen Bruders Cassian, die ich bis aufs Blut nicht ausstehen kann. Zu meiner Verteidigung beruht es auf Gegenseitigkeit, denn ihr Hass gegen mich ist mindestens genauso groß. Alicia ist ein großes und dürres Mädchen, mit strohblonden Haaren und braunen Augen. Manche würden sie als besonders hübsch bezeichnen, aber ich kenne ihr Gesicht hinter der Fassade. In Wahrheit ist sie arrogant, selbstverliebt, egoistisch und hinterhältig. Meiner Meinung nach wäre sie in Slytherin besser aufgehoben, doch der sprechende Hut sah das anders. Vielleicht war dieser in Gedanken ganz woanders als er sie sortiert hat?

Mein Bruder hingegen ist das komplette Gegenteil. Er ist der beliebteste Schüler in Hogwarts, Gryffindors Vertrauensschüler und Kapitän der Hausmannschaft. Auch bei den Lehrern ist er sehr beliebt, denn Cassian ist fleißig, verantwortungsbewusst, gewissenhaft und intelligent. Ich nenne ihn immer ganz liebevoll ‚Mr. Perfect‘, weil er kaum Angriffsfläche bietet und scheinbar keine Makel besitzt.

Alicia spielt ihn wie eine Marionette und profitiert von seinem Glanz. Obwohl es alle deutlich erkennen, versucht niemand meinem Bruder zu helfen. Nicht einmal sein bester Freund Phoenix Malfoy. Die zwei sind sonst immer ein Herz und eine Seele, da sie sich bereits vom Kindbettalter her kannten. Es gibt wohl keine vergleichbare Freundschaft zwischen einem Gryffindor und einen Slytherin.

Ich springe von dem letzten Treppenansatz und lande in der Eingangshalle. Überall sind Schüler unterwegs, was meine Flucht nur unnötig erschwert.

„Aus dem Weg!“, donnere ich.

Erstaunt machen mir tatsächlich einige den Weg frei, während andere nur dumm im Weg rumstehen. Auch hinter mir ertönt Alicias erboste Stimme.

„Lasst mich gefälligst durch!“

Meine Lunge brennt und ein Stechen in den Seiten lässt mich nur schwer Luft bekommen. Ich muss den Kerker rechtzeitig erreichen, damit ich mich im Gemeinschaftsraum verstecken kann! Wie war noch gleich das Passwort der Hufflepuffs?

Mein Kopf ist leer und kann derzeit über nichts anderes nachdenken als die Flucht. Adrenalin peitscht durch meine Adern und ist das Einzige, was mich jetzt noch auf meinen erschöpften Beinen hält.

Ich biege um eine Ecke und kann gerade noch einen Zusammenstoß mit einer Traube von Schülern verhindern.

„Hey!“, ruft ein Junge mit braunen Haaren.

„‘Tschuldige!“, werfe ich über meine Schulter und beachte sie nicht weiter.

„Pass doch-“, beginnt er, doch wird im nächsten Moment mit einem lauten Poltern zu Boden gerissen.

Meine Angreifer sind anscheinend nicht so agil wie ich und sind direkt in anderen hineingerannt.

Nur kurz werfe ich einen Blick nach hinten und wäre ich nicht so erschöpft, hätte ich laut gelacht.

Auf dem Boden liegt nun ein großes Knäuel von Menschen und verhedderten schwarzen Umhängen.

„Lupin!!“, kreischt Alicia wie am Spieß.

Ein Grinsen huscht über meine Lippen, als im nächsten Moment-

BAM!

Ein unerwarteter Aufprall schleudert mich hart zu Boden. Mein Kopf knallt auf den harten Boden und ein pochender Schmerz breitet sich aus. Einen kurzen Augenblick lang  bin ich völlig regungslos. In meinen Ohren höre ich ein leises Klingen und vor meinen Augen tanzen schwarze Punkte. Schnell versuche ich sie wegzublinzeln, um wieder aufzustehen. Genau in dann kommt ein blasses Gesicht in mein Sichtfeld. Graue Augen starren in meine und langes silberblondes Haar fällt mir entgegen. Das silberne Vertrauensschülerabzeichen glänzt auf seiner Brust, direkt über dem Slytherin Wappen.

Es war Phoenix Malfoy, die treueste Petze meines Bruders.

Seine fahlen Lippen sind zu einer strengen Linie gepresst, als sein Blick erst zu mir und dann zu den Gryffindors am Boden gleitet. Am Ende fallen seine kühlen Augen wieder auf mich.

„Dora… was hast du jetzt schon wieder angestellt?“, fragt er ruhig mit einem zynischen Grinsen.

„P-Pheonix…“, flüstere ich und beiße mir geschlagen auf die Unterlippe.

Jetzt ist es aus…
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