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The hardness of life

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Het
Obito Uchiha Rin Nohara
19.01.2021
26.02.2021
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15.176
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Laut dröhnte die Musik in meine Ohren.
Um mich herum auf der Tanzfläche waren lauter Menschen, welche sich zur Musik bewegten.
Auch ich und meine Freunde taten dies.
Konan tanzte eng umschlungen mit Yakiko, oder Pain, wie wir ihn und auch er selbst sich gern nannten.
Ich währenddessen
tanzte eher mit Kurenai zusammen.
Wir warfen unsere Köpfe hin und her und bewegten
währenddessen unsere Körper
Rhythmisch zur Musik.
„Ich hol uns mal was!", rief mir Kurenai laut durch die Musik entgegen.
„Denkst du die beiden wollen auch was?", sie deutete auf Konan und Pain, welche jedoch damit beschäftigt waren die Lippen des anderen zu verschlingen.
„Haben sie eben Pech gehabt! Wenn sie was wollen, sollen sie es sich eben selbst holen!", hatte ich Schulterzuckend darauf geantwortet.
Kurenai drängte sich dann durch die Tanzende Masse hindurch zur Bar. Ich währenddessen tanzte einfach wie bisher weiter und wartete auf Kurenai.


Diese kam dann auch irgendwann wieder, jedoch hatte sie ein ziemlich schlecht gelauntes Gesicht aufgesetzt.
Lustlos hielt sie mir das Glas mit der stark riechenden Mischung hin und trank ihres dann mit einem Zug, was ziemlich ungewöhnlich für sie war.
„Alles okay?", fragte ich ein wenig besorgt.
„Was?!", rief sie laut und hielt den Kopf näher zu mir.
„Ob alles okay ist?!", fragte ich nochmal deutlich lauter.
„Ja!"
Nein, gar nichts war okay, das merkte ich.
Sanft packte ich Kurenai am Arm und zog sie von der Tanzfläche runter, in eine etwas ruhiger Ecke.
„Okay, was ist los?", kam ich auch sofort auf den Punkt.
Sie seufzte.
„Asuma hat mir geschrieben.
Er meint, dass er es nicht okay findet zu sagen ich würde mit dir etwas machen und dann zusammen mit dir, Konan und Pain feiern zu gehen, währenddessen er alleine mit Mirai zuhause ist.", an ihrer Stimme war deutlich zu erkennen, dass sie ziemlich bedrückt darüber war.
„Aber du bist doch bei mir!", ich stemmte die Arme in die Hüfte und schaute sie nur Verständnislos an.
„Ja, aber du weißt ja, er hält nicht viel vom feiern gehen und außerdem mag er Pain nicht sonderlich..." „Du weißt ich mag Asuma, aber jetzt soll er sich mal nicht so anstellen!
Du hattest die ganze Zeit kein Freizeit, weil du auf Mirai aufpassen musstest!
Is doch nur Gerechtfertigt, wenn du jetzt mal mit deinen Freunden feiern gehst! Außerdem kannst du ja nichts dafür, dass ihm Pain unsympathisch ist", meinte ich nur Verständnislos.
„Ja, aber -", fing sie an, jedoch unterbrach ich sie.
„Nein kein aber! Hör auf ihn immer rechtfertigen zu wollen!
Ich weiß er ist dein Mann, aber das heißt nicht, dass er immer bei allem recht hat!
Wenn er nochmal was sagt, sag mir Bescheid und ich rede mit ihm, okay?".
Manchmal musste man Kurenai wirklich kurz mal anschnauzen und zurechtweisen, sonst würde sie manche Dinge nie kapieren und weiterhin in ihrer heilen Welt leben.
Mit gesenktem Kopf nickte sie.
„Und jetzt gehen wir uns amüsieren! Dafür sind wir ja hier!", rief ich euphorisch.
Ich packte sie am Arm und zerrte sie wieder zurück auf die Tanzfläche.


Konan und Pain hatten nichtmal bemerkt, dass wir überhaupt weg waren.
Die beiden waren noch immer  zu sehr mit sich selbst beschäftigt.
„Rin!", rief plötzlich jemand.
Verwirrt drehte ich mich um und suchte nach der Person, welche meinen Namen gerufen hatte.
„Nagato! Da bist du ja endlich! Wieso hast du so lange gebraucht?", rief ich ihm verärgert entgegen.
„Ich war das Zeug abholen, weil ihr das ja vergessen habt", er klang ziemlich genervt.
Das „ihr" hatte er auch besonders betont.
„Ouh stimmt, da war ja was!
Tut uns leid", entschuldigte ich mich leicht beschämt.
„Das Zeug?", fragte Kurenai Verwirrt.
„Drogen", erklärte ihr Nagato.
Kurenai wusste das ich und auch die anderen drei Drogen nahmen-jedoch waren wir zum Glück nicht anhängig davon- nur war Kurenai nicht zufrieden damit, dass wir solche Substanzen zu uns nahmen.
Nagatos Blick wanderte zu Konan und Pain.
Man sah es den beiden war nicht an, jedoch waren sie Zwillingsbrüder.
Zweieiige natürlich.
Meistens glaubte man ihnen das überhaupt nicht, da sie sich wirklich kein Stück ähnlich sahen. Nichtmal als normale Geschwister würden sie durchgehen.
Pain, oder auch Yahiko hatte eher kurzes Orangenes Haar und sein Gesicht voll mit Piercings, während Nagato eher längeres, kräftiges rotes Haar hatte und dazu auch noch ein ziemlich blasses Gesicht, was sein Bruder nicht hatte.


„Wollt ihr nicht gleich hier auf der Tanzfläche vor allem Sex haben?", rief der rothaarige ihnen belustigt zu.
Erst jetzt beendeten die beiden ihre Knutsch-Session.
Anhand ihrer Blicke konnte man sehen, dass sie Nagatos kommen nicht bemerkt hatten.
„Neidisch?", fragte Konan grinsend.
„Ich doch nicht! Während ihr über euch selbst herfällt, falle ich lieber darüber her", er hielt ihnen eine kleine Tüte vor die Nase und grinste dabei breit.
Auch ihnen fiel jetzt ein, dass sie die Drogen
völlig vergessen hatten.
„Jedenfalls schuldest du mir jetzt noch das Geld! Das Zeug war nicht billig", er packte die kleine Tüte schnell wieder weg, bevor man es als Drogen identifizieren könnte.
Pain bezahlte meistens den etwas härteren Stoff, meistens legten wir jedoch alle zusammen, aber meistens hatten wir auch unseren eigenen Stoff. Es machte uns auch nichts aus untereinander etwas abzugeben.
Wenn die anderen bei einem zu Besuch waren und sich etwas davon nahmen, war das kein Problem.


„Jaja gib ich dir später", meinte Pain.
„Na, Lust auf ein paar Drinks? Ich geb aus!", ohne auf unsere Zustimmung zu warten ging Nagato schon zur Bar.
Wir hätten ohnehin zugestimmt.
Gegen ein paar gratis Drinks konnte man nun eben nichts aussetzen.
Den Drink von Kurenai hatte ich inzwischen schon längst leer getrunken und war gierig nach weiteren.
Schließlich war ich ja nichtmal angetrunken, da ging also noch so einiges.


Ich ließ mein Blick ein wenig durch die Menge streifen.
Meine Augen erblickten jemand Interessantes.
Sie blieben bei dieser Person stehen und musterten diese.
Der Mann war groß, gut gebaut und schien mysteriös.
Seine Haare waren grau-weiß und standen in alle Richtungen ab. Sein Gesicht war bis unter seine Augen wurde durch ein Halstuch verdeckt.
Er stand neben einem schräg aussehenden Typen und sah nicht sonderlich begeistert aus.
Der Kerl neben ihm hatte einen schwarzen Topfschnitt, sehr große buschige Augenbrauen, war ebenfalls groß und recht gut gebaut- jedoch nicht so gut gebaut wie sein nebenan- und komplett in einem grellen grün gekleidet, was, meiner Meinung nach, schrecklich aussah.
Der Kerl versuchte gerade irgendwelche Frauen anzumachen, dabei wackelte er ziemlich komisch mit seinen gigantischen Augenbrauen und schien herumzuschreien.
Er zeigte die ganze Zeit einen Daumen nach oben und gestikulierte wild mit den Händen umher.
Als er sich kurz zu dem mysteriös wirkenden Mann herumdrehte und danach wieder zurück, war die Frau, mit welcher er versucht hatte zu flirten, schon abgehauen.
Bei solch einem Typen würde ich auch missgelaunt sein, wenn ich er wäre und abhauen, wenn ich sie wäre.  

Als Nagato mit einem Tablett voll mit Drinks wieder zurückkam, wendete ich meine Aufmerksamkeit wieder meinen Freunden zu.
„Auf Nagato, der uns unseren Stoff gebracht hat und uns Drinks ausgegeben hat!",Konan hielt ihr Glas hoch und streckte uns dieses entgegen, damit wir anstoßen.
Wir schnappten uns schnell alle ein Glas und stießen mit Konan an.
Sofort exten wir diese weg und stellten das Glas wieder zurück auf das Tablett.
Ich taumelte ein wenig zur Seite, da es schon ziemlich was starkes war.
Eigentlich sollte man diese nicht drinnen als wären es Shots, jedoch taten wir's.
„Wer gibt als nächstes aus?", fragte Konan in die Runde.
Alle schauten sich untereinander an, bevor die Blicke bei mir hängen blieben.
Yahiko hatte die Drogen gezahlt, Konan den Eintritt, Nagato hatte uns die Drogen besorgt und anschließend etwas ausgegeben und Kurenai übernahm die Fahrtkosten für nachher.
Ich war also die einzige die noch nichts ausgegeben oder bezahlt hatte.
„Is ja gut, ich geh ja schon", meinte ich augenverdrehend.
Sofort drängte ich mich durch die Menge hindurch zur Bar, an welcher ich dem Barkeeper sofort meine Bestellung gab.
Plötzlich stand der mysteriöse Typ von eben neben mir.
Kurz musterte ich ihn etwas genauer von der Seite, bevor ich ihn schließlich ansprach.
„Dein merkwürdiger Freund scheint nicht sonderlich viel Glück bei anderen Frauen zu haben", fing ich ein Gespräch an.
Sein Blick schweifte kurz zu mir, bevor er wieder geradeaus schaute.
„Hat er nie", antwortet er knapp.
Es schien so, als er hätte er wenig Lust auf ein Gespräch, jedoch interessierte mich dies herzlichst wenig.

„Wieso versucht er's dann weiter?"
„Weil er Hoffnung hat"
„Aber merkt er denn nicht, dass es so für ihn nichts bringt?"
„Weiß ich nicht"
„Wieso sagst du's ihm nicht?"
„Wieso sollte ich?"
„Seit ihr denn keine Freunde?"
„Doch"
„Na also, sag's ihm doch mal"
„Bringt nichts"
„Woher willst du das wissen?"
„Schon versucht"

Damit war diese äußerst merkwürdige Konversation vorüber.
Eine Frage hatte ich jedoch noch.

„Aber wenn ihr doch Freunde seid, wieso flüchtest du dann vor ihm?"
„Wo flüchte ich denn?"
„Du stehst hier und bestellst nichts"
„Der Barkeeper hat gerade keine Zeit"
„Doch hat er"
„Was geht dich das überhaupt an?"
„Du weichst aus"
„Tu ich nicht"
„Doch tust du"
„Und wenn schon"
„Na gut, da ich jemand fremdes bin und es mich nichts angeht, werde ich dich jetzt in Ruhe lassen. Schönen Abend noch!"

Damit verabschiedete ich mich und nahm die Shots an, welche der Barkeeper mir gerade hinhielt.
Merkwürdiger Typ und merkwürdiges Gespräch.

„Da bist du ja endlich!", rief Kurenai erfreut.
„Hatte noch ein Gespräch mit einem komischen Typen", erklärte ich.
„Heute bleibst du schön bei uns!
Also nichts mit Männer aufreißen", rief Kurenai ihr tadelnd entgegen.
Ich verdrehte nur die Augen und drückte ihr ein Shotglas in die Hand.
„Weniger reden mehr trinken", sagte ich dabei nur.


Der Abend verlief so weiter.
Wir tanzten, tranken uns das Hirn weg und später drehten wir uns draußen noch ein paar Joints und rauchten diese dann.
Nur Kurenai blieb drin.
Die Sonne ging langsam auf.
Einige Strahlen erscheinen schon am Horizont.
Da ich morgen Mittag noch arbeiten müsste, verabschiedete ich mich von Konan, Yahiko und Nagato und verschwand dann, um mir ein Taxi zu rufen.

In meiner kleinen Wohnung ließ ich mich sofort auf mein Bett nieder, ohne mir meine Schuhe oder sonstiges vorher auszuziehen.
Das einzige was ich gerade wollte war schlafen, was ich jetzt auch tun würde.
Viele Stunden hatte ich nicht mehr, bevor ich aufstehen und zur Arbeit gehen müsste.
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