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Chiara und Ina - WIR

von lx1899
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Chiara Nadolny Ina Ziegler
18.01.2021
24.01.2021
6
13.926
7
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18.01.2021 1.642
 
Zwei quälend lange Wochen war es nun her, seitdem Chiara und Ina sich zum letzten Mal so richtig gesehen hatten. Chiara war für zwei Wochen zusammen mit den Läuferinnen des Kaders und Athleten anderer Sportarten bei einem großen Event des gemeinsamen Sponsors in Berlin. Fotoshootings, Interviews, Modenschau, daneben Training und vieles mehr standen hintereinander weg auf dem Plan. Natürlich haben sie sich jeden Tag per Videotelefonie gesehen, aber das ist ja bei weitem nicht das gleiche wie eine innige Umarmung.

Nun saßen die Läuferinnen zusammen mit ihrem Trainer Deniz im Mannschaftsbus und fuhren in Richtung Essen. Als sie sich endlich aus einem ziemlich langen Stau lösten zückte sie genervt ihr Handy und tippte eine Nachricht. „Wir standen gerade über eine Stunde im Stau… bin also erst gegen 20 Uhr zuhause. Tut mir leid.“ Nur ein paar Sekunden später vibrierte ihr Handy. „Kann doch niemand was dafür. Hauptsache du kommst heile bei mir an. Freu mich auf dich.“ Nun musste sie doch lächeln. „Und ich freue mich auf dich.“

Die letzten 2,5 Stunden Fahrt zogen sich wie Kaugummi. Es fühlte sich an, als wäre eine Ewigkeit vergangen. Aber endlich hielt der Bus vor der Steinkamp-Villa. Chiara verabschiedete sich von den anderen, da nun eine Woche Regeneration und Urlaub anstanden. Sie sackte ihren Koffer und ihre Tasche an und verschwand innerhalb weniger Sekunden in der Villa. Erst einmal stellte sie einfach alles in ihrem Zimmer ab, sprang fix unter die Dusche und machte sich hübsch für den Abend mir Ina. Schwarze Jeans, ein schönes Oberteil, etwas Make-Up. Eben hübsch, aber nicht zu aufwendig, weil sie nicht viel Zeit vergeuden wollte. Als sie sich eine Tasche mit frischen Sachen gepackt hatte ging sie nach unten. Bevor sie zu ihrer Herzdame ging wollte sie zunächst die Steinkamps begrüßen. Durch Vanessas Zutun entwickelte sich immer mehr ein familiäres Verhältnis zwischen allen. Sie unterhielten sich über das Event und darüber, was es bei den Steinkamps so neues gab.

„Ich freue mich wirklich sehr, dass wir uns heute direkt nochmal gesehen haben und quatschen konnten aber…“

„Aber du würdest jetzt gern zu Ina, das wissen wir.“, lächelte Vanessa, was mit einem Grinsen von Simone und Richard bestätigt wurde.

Als Chiara grad die Villa verlassen wollte, wurde sie noch einmal kurz von Simone aufgehalten. „Ach Chiara? … Übermorgen, also am Samstag, haben wir einen Familien-Treffen geplant. Ben, Kim und Nils, Vanessa, Christoph und Henry, Jenny, wir… Wir würden uns sehr freuen, wenn du und Ina auch kommen würden.“

„Danke für die Einladung. Ich werde gleich mit ihr darüber sprechen, aber ich denke, dass wir kommen.“ Simone lächelte nur. „Simone? Danke. Ich freue mich so sehr, dass ihr mich so einbezieht. Und Ina. Ich… Ich hab es euch ja nun wirklich nicht immer leicht gemacht.“

„Jedes Mal, wenn ich gesagt habe, dass wir eine Familie sind, dann habe ich das ernst gemeint, Chiara. Du gehörst zu uns. Und dass du Ina noch mit bringst… sie ist eine tolle Frau. Wir haben euch beide gern hier.“ Sie umarmte Chiara und verabschiedete sie.

Nach einem kurzen Weg war die Eisläuferin endlich an ihrem Ziel angekommen. Sie ging die Treppen des Wohnhauses nach oben und blieb kurz vor der Wohnungstür stehen. Ihr Herz flatterte jedes Mal aufs neue, wenn sie Ina sah. Und nach zwei langen Wochen noch mehr. Sie bekam ihr Dauergrinsen nicht aus dem Gesicht. Mit vor freudiger Aufregung zitternden Fingern schloss sie die Tür auf und trat in die Ziegler-Wohnung. Der Anblick verschlug ihr den Atem. Es brannte überall nur ein warmes, nicht zu grelles Licht, viele Kerzen, ein großer Blumenstrauß auf dem gedeckten Tisch. Es roch so gut. Basilikum? Oregano? Auf jeden Fall italienische Kräuter… also sollte es sicher Pasta geben. In alles Variationen Chiaras Lieblingsspeise. Und Ina, die gerade hinter der Küchenzeile hervortrat. Eine enge, schwarze Highwaist-Jeans. Darüber eine lockere, weiße Bluse… die obersten Knöpfe offen, die Ärmel hoch gekrempelt und die Haare zum Dutt gebunden. „Auf die Minute 20 Uhr.“, grinste Ina und holte die verträumte Chiara damit in die Realität zurück. „Ina.“, sagte diese nur, ließ ihre Tasche fallen und ging schnelles Schrittes auf die Köchin zu.

Sie fielen sich in die Arme und umarmten sich lange und fest. Sie küssten sich zärtlich und konnten sich gar nicht los lassen. Chiara lehnte ihre Stirn an Inas und sagte: „Ich habe dich so vermisst.“ … „Ich dich erst. Es ist so schön, dich endlich wieder im Arm zu halten.“

Chiara bewunderte die romantische Stimmung und freute sich über die Blumen. Tatsächlich gab es Pasta, die sich die beiden schmecken ließen. Die Athletin erzählte noch ein bisschen über das Event und Ina noch etwas aus der Zeit hier zuhause, zumindest das, was sie noch nicht am Telefon besprachen. Lucie schlief in der Nacht bei Mo und Yannick schlief bei einem Kumpel, bei dem sie einen Zocker-Abend veranstalteten. Das hatte die Köchin so eingefädelt, damit das Paar seine Zweisamkeit hatte.

„Puh… jetzt bin ich echt voll. Aber dein Essen, Ina. Ohne Witz, nichts kommt da heran. Das habe ich fast so sehr vermisst wie dich.“, schmunzelte Chiara.

„Zum Glück nur fast so sehr wie mich.“, zwinkerte ihre Herzdame. „Es freut mich, wenn ich dir damit eine Freude machen konnte.“

Sie räumten den Tisch ab und setzten sich mit einem Glas Wein auf die Couch. Sie holte die ganzen verpassten Gespräche über Gott und die Welt nach, lachten viel, küssten sich immer wieder und am Ende himmelten sie sich einfach nur an. Sie genossen die gemeinsame Zeit sichtlich. Die ganze Zeit schon, hatten sie fast durchgehend Körperkontakt. Ihre Beine berührten sich beim Sitzen auf der Couch und ihre Hände waren ineinander verwoben. Chiara löste während des Gesprächs nun ihre Hand und legte sie auf Inas Oberschenkel. Von Minute zu Minuten verlief das Thema immer mehr im Sande. Chiaras Hand wanderte dabei immer höher und streichelte Ina ununterbrochen. Ina ging es nicht anders. Sie schauten sich tief in die Augen und versanken in einem innigen Kuss. Als Chiara mit ihrer Zunge über ihre Unterlippe strich, öffnete Ina ihren Mund willig und empfang ihre Liebste. Sie rückten immer näher zu einander und konnten nun gar nicht mehr voneinander ablassen.

„Wollen wir nicht langsam rüber in dein Zimmer gehen? Im Bett ist es doch bequemer…“, fragte Chiara schon etwas atemlos.

„Nichts lieber als das.“, erwiderte Ina und zog ihre Liebste mit sich.

Im Schlafzimmer angekommen entkleideten sie sich gegenseitig innerhalb von wenigen Sekunden und standen nun splitterfaser nackt voreinander. Sie betrachteten sich gegenseitig mit vielsagenden Blicken, ehe sie den Abstand wieder überbrückten und sich nah aneinander schmiegten. Jeder Zentimeter warme nackte Haut wurde berührt, gestreichelt und gereizt. Ihre Küssen wurden immer inniger, hemmungsloser. Ina schob ihre Eisdiva rückwärts, bis sie das Bett erreichten und etwas unsanft darauf landeten. Zunächst waren sie etwas ungehalten, doch dann wurde es alles andere als hektisch. Sie hatten Zeit, keinen Stress. Konnten sich einander einfach hingeben.

Ina lag auf Chiara und begann ihren Hals mit Küssen zu übersehen. Chiaras Hände drängten ihren Körper immer weiter an sich. Mit einer Hand streichelte sie Chiaras Brust, während sie die andere mit ihrem Mund liebkoste. Der Körper unter ihr wandte sich, bäumte sich auf. Inas Hände waren überall, als sie weiter nach unten glitt, bis sie vor Chiaras intimster Stelle Halt machte. Sie spreizte ihre Bein und leckte sofort über die weiche Haut. Ihre Zunge drängte sich an ihre Lustperle und umkreiste sie spielerisch. Chiara konnte nun überhaupt nicht mehr still halten und auch ein lautes Stöhnen nicht mehr zurück halten. Sie krallte sich förmlich in das Bettlaken. Mitten in ihren Liebkosungen wurde Ina plötzlich von einem festen Griff an ihren Schultern überrascht und schließlich an oben gezogen. Das Gesicht der Eisprinzessin glühte und ihren Augen hielten Ina gefangen. „Schatz, hab ich was falsch gemacht?“ … „Nein gar nicht… Mit Sicherheit nicht. Aber… ich will, dass du mich hältst, wenn ich komme.“

Ina antwortete mit einem innigen Kuss. Zärtlich saugte sie an Chiaras Unterlippe und fuhr dann in ihren Mund. Ihre Zungen tanzten miteinander. Sie hielt ihre Liebste eng an sich und streichelte ihr liebevoll über ihren Bauch, nur um dann mit zwei Fingern in sie einzudringen. Chiara zog die Luft scharf ein und konnte ihr Stöhnen wieder nicht mehr zurück halten. Sie zog Ina noch enger an sich und klammerte sich wie eine Ertrinkende an sie. Ihr Becken bewegte sich im Rhythmus von Inas Hand. An ihrem Ohr hörte diese den stockenden Atem. „Ina… ich liebe dich.“, flüsterte die Eisprinzessin. „Ich liebe dich auch mein Schatz.“ Nach ein paar Sekunden spürte Ina, wie sich Chiara immer enger um ihre Finger schloss und kurz davor war zu kommen. Sie erhöhte ihren Rhythmus ein letztes Mal und ein erschütternder Orgasmus fiel über Chiara ein. Ina zog ihre Finger zurück und kreiste noch über ihre Lustperle, damit sie ihren Höhepunkt vollends auskosten konnte.

Die Wellen, die Chiaras Körper durchzuckten, waren noch gar nicht abgeklungen, als sie sich mit Ina liebevoll drehte, sodass diese nun unter ihr lag. Als sie ihre Hand zwischen Inas Beine gleiten ließ, wurde sie direkt von feuchter Wärme umgeben. Wieder presste sie sich eng an ihren Körper. Diesmal war sie es jedoch, die den Körper ununterbrochen streichelte und mit der anderen Hand in Ina glitt. „Ahhh… Chiara“ … „Du fühlst dich so gut an.“ Mit ihren Beinen umklammerte Ina ihre Herzdame, um ihre den Körperkontakt noch besser zu ermöglichen. Es dauerte nicht lange, bis auch Ina immer heftiger stöhnte und schließlich zu einem wunderschönen Höhepunkt kam.

Verschwitzt hielten sie sich im Arm und streichelten sich sanft. Sie spürten gegenseitig ihren Herzschlag und sogen ihren Duft auf.

„Ina?“, fragt Chiara mit zittriger Stimme.

Ina richtete sich so aus, dass sie ihr problemlos ins Gesicht schauen konnte, den Körperkontakt dabei aber nicht minimierte. Sie sah wie Chiara Tränen über die Wangen liefen, wodurch ihr ebenfalls welche in die Augen schossen. „Was ist los mein Schatz? Wieso weinst du?“
 
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