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Thoughts of fate [BoyxBoy]

von nucahund
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
18.01.2021
18.05.2021
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18.01.2021 308
 
Die Gedanken des Schicksals nachzuvollziehen, wenn es um ihren Schützling geht, ist nahezu unmöglich.

Hinter alle diesen steckt ein Sinn, egal wie grausam und schwer Entscheidungen, Wege und Bestimmungen scheinen, sollte man sie gehen und sich vertrauensvoll auf sein Schicksal einlassen, so sollte es einen auch zu seinem Ziel führen.

Doch es gab schon immer Ausnahmen. Ausnahmen, die von Schicksalen berichteten, welche ihre Schützlinge ins nackte Elend laufen und sich selbst an ihre Gedanken verkaufen ließen.

Woher wusste man also, mit welchem Schicksal man zutun hatte?

Mit diesen, welche ihren Schützlingen Aufgaben und Steine in den Weg legten, damit sie daran wuchsen.

Oder doch mit diesen, welche ihren Spaß daran hatten, diese schwachen Geschöpfe zu quälen und mit unüberwindbaren Hindernissen zu strafen.

Woher wusste man überhaupt, ob man richtig interpretierte.

Vielleicht wirkte alles bloß wie der grausamer Plan einer verlorenen Macht, doch in Wahrheit steckte dahinter System.

Etwas, was niemandem jemals möglich war zu hinter Blicken zu erkennen.

Überheblichkeit war nicht bloß Sache der Menschen. Sie war in allem zu finden, selbst in den Schicksalen.

Schicksale, welche sich verbanden, um den Weg ihrer Schützlinge gemeinsam zu gestalten und zu lenken. Die scheinende Ewigkeit gemeinsam zu verbringen.

Doch bei einer solchen Verbindung, konnten auch Fehler auftreten.

Wenn sie andere Ziele hatten, dann vermischten sich diese, gerieten zusammen oder auseinander. Aus dem Gleichgewicht.

Doch eines war sicher, Kontrolle war kaum noch gegeben.

Wie konnte man also Schicksale dazu bringen Weise und vorausdenkend, im Sinne ihrer Schützlinge zu handeln?

Die Antwort war einfach:

Gar nicht.

Die Kraft und der Wille der Menschen stand nie in Verbindung mit Mächten wie diesen und selbst der Schützling selbst, kann dem Schicksal weder trotzen noch seinen eigenen Weg verändern.

Denn wer sich gegen sein Schicksal stellte brauchte Kraft und Mut. Doch wer konnte diese Dinge, unter all dem Schmerz dieser grausamen Welt schon erlangen?
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