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GeschichteRomance, Freundschaft / P12 / Het
Adrien Agreste / Chat Noir Alya Césaire / Lady WiFi / Rena Rouge Marinette Dupain-Cheng / Ladybug Nathanaël Kurtzberg / Evillustrator Nino Lahiffe / Bubbler / Carapace OC (Own Charakter)
17.01.2021
14.09.2021
57
39.122
10
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Dieses Kapitel
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14.07.2021 588
 
Bei Madame Bustier angekommen, gab Ellayne noch den Zettel mit der Unterschrift ihres Vaters ab. Dann gesellten sie und Nathaniel sich zu Alya, Marinette, Adrien und Nino. „Ellayne, Nathaniel, wisst ihr was? Mein Vater wird uns heute herumführen. Du musst nämlich wissen, Ellayne, dass er hier arbeitet“, meinte Alya, als die beiden zu der Gruppe stießen. „Cool“, murmelte Ellayne und blickte leicht in Richtung Boden. „Hey, Ellayne. Dein Hoodie ist ja toll. Wo gibt es den denn zu kaufen?“, wollte Nino mit einem Mal wissen. Nathaniel lachte auf und auch Ellayne konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. „Was ˋn jetzt los?“ Verwirrt kratzte sich Nino am Hinterkopf und blickte fragend in die Runde. „Das Gleiche hab ich vorhin auch schon gemeint“, klärte Nathaniel die anderen auf. „Ellayne hat den Hoodie selbst entworfen. Ist das nicht unglaublich?“, hängte er dann noch hinten ran. „Wow, wirklich? Wollen wir vielleicht mal was zusammen designen? Das wäre sicherlich total toll!“, rief Marinette begeistert. Ellayne schielte nach oben und nickte zaghaft. Gegen diese Idee hatte sie wirklich nichts. „Vielleicht mal am Wochenende? Wir könnten etwas für Weihnachten designen. Immerhin ist ja auch schon wieder die Hälfte des Novembers rum.“ Wieder nickte Ellayne. „Ich schreib dir dann einfach, wenn es passt.“ Ein drittes Mal nickte Ellayne, dann rief Madame Bustier die Klasse auch schon zusammen. Otis Cesaire war ein eher plumper und ungesprächiger Mann, aber wenn es um seine Tiere ging, dann konnte er gar nicht mehr aufhören zu reden. Obwohl es sehr kalt war und man mittlerweile kaum noch auf eine Jacke verzichten konnte, trug der Mann nichts weiter als eine kurze Hose und ein Hawaii Hemd. Gespannt lauschte Ellayne seinen Worten und sog alles regelrecht in sich auf wie ein Schwamm. Sie liebte Tiere und besonders jetzt konnte man es ihr auch ansehen. Kim begann schon nach kurzer Zeit sich zu beschweren. Die Tiere langweilten ihn. „Warum bist du dann überhaupt gekommen?“, hörte Ellayne Max fragen. „Meine Maman hat mich gezwungen.“ Der nörgelnde Ton des Jungen entlockte ihr ein Schmunzeln. Jedoch bemerkte sie auch den traurigen Blick des Tierwärters. Ellayne löste ihre Hand aus Nathaniels und lief zu ihm nach vorne. „Monsieur Cesaire?“, fragte sie vorsichtig. Der Mann, der mittlerweile seinen Vortrag unterbrochen hatte und die Schüler schauen ließ, wandte sich dem Mädchen zu. „Ja? Oh, du musst Ellayne sein. Alya erzählt ab und an von dir. Und bitte, nenn mich doch Otis.“ Otis lächelte freundlich, was Ellayne schüchtern erwiderte. „Ich habe eine Frage“, erklärte sie ihr Anliegen dann leise. „Dann frag nur“, ermutigte sie Alyas Vater. Er hatte schon gehört, wie unglaublich schüchtern dieses Mädchen war. „Dieses Armband. Was ist das für ein Zahn?“, wollte Ellayne wissen und zeigte auf das Armband um Otis‘ Handgelenk. „Oh, das.“ Otis blickte auf sein Handgelenk und lächelte in Erinnerungen schwelgend. „Ich habe ihn gefunden, als ich im Meer tauchen war. Das war in den Flitterwochen von Alyas Mutter und mir. Unser Guide sagte mir, es wäre ein Zahn eines weißen Hais. Gesehen haben wir das Tier aber leider nicht.“ Ellayne hielt den Atem an. „Ich hätte viel zu viel Angst vor einem Hai“, gab sie zu und schaute Otis mit großen Augen an. „Haie sind sehr missverstandene Wesen.“ „Ich weiß“, nickte Ellayne eifrig. „Begegnen möchte ich aber trotzdem keinem.“ Ellayne lächelte den Mann noch einmal an und eilte dann zurück zu Nathaniel. Dieser erwartete sie schon mit ausgestreckter Hand und einem sanften Lächeln. „Du bist ein wunderbarer Mensch, Ellayne“, flüsterte er ihr ins Ohr und zog sie dann zum Gehege eines schwarzen Panthers.
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