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Wirre Träume

KurzgeschichteHumor, Romance / P18 / MaleSlash
Kiba Inuzuka Naruto Uzumaki Sasuke Uchiha
17.01.2021
26.02.2021
7
26.877
1
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
17.01.2021 3.607
 
Hallo liebe Liebenden, ^^
dieses Mal möchte ich euch eine etwas längere Geschichte mit Naruto und Sasuke erleben lassen, auch wenn ich noch keinen endgültigen Plan vor Augen habe, was die zwei alles erleben sollen. Es wird jetzt auch kein ganzes Buch, nur eben etwas länger. Leider weiß ich auch nie genau, wann ich mal Zeit finde zu schreiben. Aber ich werde mich bemühen, regelmäßig ein neues Kapitel hoch zu laden. Ich hoffe die Geschichte gefällt euch und ihr habt Spaß beim lesen. Wie immer bin ich offen für Hinweise, wenn Fehler auffallen.
LG eure Temari



Fast geschafft!!!!

Heute brach endlich die letzte Woche der High School an. Naruto konnte es kaum glauben, wie schnell das letzte halbe Jahr vergangen war. Durch den ganzen Stress beim Lernen für die Prüfungen hatte er total vergessen, dass dies sein letztes Jahr war und er seine Freunde nun bald nicht mehr jeden Tag treffen konnte.

Kiba sein bester Kumpel würde bald nach Sunagakure zu seiner Freundin Hinata ziehen, Sakura macht eine Ausbildung zur Krankenschwester, am anderen Ende der Stadt und selbst Lee, Shikamaru und Tenten zog es in die Ferne.

Nur Naruto und Sasuke blieben wo sie waren in Konoha. Sein bester Freund wollte in den Betrieb seines Vaters einsteigen und Spiele Entwickler werden. Wobei eigentlich war er es ja schon. Sasuke hatte bereits vor anderthalb Jahren ein kleines PC-Spiel entwickelt und auch zurzeit tüftelte er, soweit Naruto es wusste, bereits an einem weiteren.

Tja und Naruto selbst? Er hatte den besten Job der Welt bekommen. Er machte eine Ausbildung zum Koch. Man sah es ihm zwar nicht an, aber er war unheimlich verfressen. Und er liebte es Neues auszuprobieren.

Erste neulich hat er für seine Freunde zum Zockerabend sein Lieblingsgericht Ramen zubereitet. Kiba meinte in seiner frechen Art „boah, also dafür, dass das von dir ist, schmeckt es ziemlich gut!“ und selbst Sakura, die ihn gerne kritisierte, hatte es geschmeckt.

Ach Herrje! Jetzt war es schon kurz nach Sieben!, wenn er nicht zu spät in die Schule kommen wollte, müsste er sich jetzt aber wirklich beeilen.  Naruto steckte sich sein Toast zwischen die Zähne, nahm den Kaffee in die eine und seine Tasche in die andere Hand. Sein Handy und die Geldbörse hatte er schon in seiner Jeans verstaut, fehlte nur noch der verdammte Schlüssel.

Naruto war total schusselig. Seine Freunde zogen ihn damit immer auf, weil er ständig etwas vergaß.

Endlich fand er seine Schlüssel auf dem Couchtisch und stürmte aus der Wohnungstür. Gott sei Dank, lag die Bushaltestelle zur Schule direkt um die Ecke und er schaffte es, für seine Verhältnisse, sogar noch pünktlich anzukommen.

Kurze Zeit später kam auch schon der Bus. Als Naruto endlich eingestiegen war, hielt er Ausschau nach seinen beiden Freunden Sakura und Sasuke.

„Naruto hier drüben!“ hörte er es plötzlich hinter sich rufen. Lächelnd trat er auf seine Freundin Sakura zu und umarmte sie stürmisch. „Hey Sakura, endlich unsere letzte Woche! Ich kann es kaum glauben. Die Zeit rennt auf einmal so schnell…. Aber sag mal wo ist Sasuke?“

„Ich dachte das wüsstest du vielleicht, Naruto ?!“ antwortete Sakura und sah ziemlich betrübt drein. Naruto hatte schon eine Weile die Vermutung, ob sie für den Schwarzhaarigen vielleicht doch mehr als nur Freundschaft empfand. Irgendwie störte es ihn, immerhin waren die drei schon ewig die besten Freunde. Er wollte nicht, dass ihre Freundschaft kaputt ging.

„Nein geschrieben hat er mir nicht, aber vielleicht wurde er ja auch von seiner Mutter zur Schule gefahren, weil er verpennt hat.“ „Er heißt doch nicht Naruto!“, rief Sakura entrüstet und verpasste ihm einen Schlag in den Nacken.

„Autsch! Hey hör endlich auf mich dauernd zu schlagen. Wir sind in unserer letzten Woche und du willst doch nicht, dass ich dich in schlechter Erinnerung behalte.“ Sagte Naruto während er sich seinen Nacken rieb. Seine rosahaarige Freundin war schon immer sehr aufbrausend gewesen und schlägt bei jeder Kleinigkeit um sich. „Aber das seine Mutter ihn gefahren hat, könnte natürlich sein.“ Überlegte sie.

An der Schule angekommen, begrüßten sie Kiba und Lee. Auch die Beiden hatten Sasuke noch nicht gesehen. „Komisch, vielleicht ist er schon in der Klasse und bereitet den Unterricht mit vor.“ Sagte Lee. Doch als sie den Klassenraum betraten, wurde schnell klar, dass Gesuchter auch hier nicht zu finden war.

Sie unterhielten sich noch eine Weile, bis Ihre Lehrerin Tsunade den Raum betrat. Tsunade war wohl die Lieblingslehrerin aller Jungs der Schule. Zwar war sie sehr streng, aber sie hatte einen Wahnsinnsvorbau!

„Zuerst einmal, herzlichen Glückwunsch, dass Ihr alle eure Prüfungen geschafft habt. Am Freitagvormittag findet die Entlassungsfeier statt, bei der ihr euer High School Diplom erhalten werdet. Weitere Einzelheiten entnehmt ihr bitte diesem Schreiben.“

Sie verteilte eben dieses und fügte hinzu. „Da sich Sasuke Uchiha krankgemeldet hat, wäre es schön, wenn ihm jemand das Schreiben vorbeibringen könnte.“ Sofort sprangen alle Mädchen der Klasse auf und riefen wild durcheinander.

Auch wenn man es kaum glauben mag, war Sasuke der Schwarm aller Mädchen. Obwohl er ganz besonders ihnen gegenüber, eher schweigsam und unfreundlich war.

„…mein Gott was für ein Wirbel, der arme Junge …. Naruto, wärst du so freundlich, das Schreiben bei ihm vorbei zu bringen?“ Angesprochener schaute verwirrt hoch. „Joa geht klar, Sensei Tsunade.“ „In Ordnung, dann komme bitte nach der Stunde zu mir.“

Nach der Stunde wartetet Naruto, bis seine Lehrerin ihr Gespräch, mit einem Schüler, beendet hatte und fragte sie dann direkt „Wissen sie was Sasuke fehlt?“

„Laut seiner Mutter hat er seit gestern Abend Fieber. Sieht nach einer Grippe aus. So hier ist einmal das Schreiben für Freitag. Richte ihm doch bitte gute Besserung aus.“ Erzählte sie ihm.

"Wird gemacht, Sensei!“ antwortete er ihr und salutierte.
„Mach nicht immer so einen Blödsinn, Naruto.“ meinte Tsunade.
Doch er sah noch, dass sie sich ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte.

Nachdem er sich noch eine Weile mit seinen Freunden unterhalten hatte sagte er schließlich „So Leute, ich mache mich dann mal auf den Weg zu Sasuke, wir sehen uns dann morgen.“ dann eilte er zum Bus, der gerade einfuhr.

Mein Gott hatte er sich ein Gezeter und Gemecker von den Weibern anhören dürfen, kaum dass er aus dem Klassenzimmer raus war. Alle waren sauer, dass er zu Sasuke gehen sollte und keine von Ihnen.

Naruto konnte es nicht so richtig verstehen. Klar, schlecht aussehen tat sein Freund nicht, mit seinen schwarzen Haaren, die er stets hinten etwas locker hochstellte und den doch nicht unattraktiven Gesichtszügen. Doch besonders seine, ja fast schon anziehend wirkenden schwarzen Augen, zogen selbst Naruto in seinen Bann. Das musste er zugeben.

Aber sein Klamotten Geschmack ging ja mal gleich gar nicht! Immer alles in Schwarz oder Dunkelblau. Und sein Charakter war mehr als verschroben. Total in sich gekehrt, will immer lieber für sich sein und Mädchen konnte er scheinbar gar nicht leiden.

Auch sonst, wollte er nie irgendwo mit machen. Ohne Naruto, der ihn immer wieder aus der Reserve lockt und mitschleift, wäre er längst irgend so ein einsamer Emo, der alleine in einer Ecke des Schulhofs hockt.

Da war Naruto ein weitaus besserer Fang. Er sah nicht nur gut aus, mit seinem blonden strubbeligen Haaren und himmelblauen Augen, sondern war auch noch witzig, hilfsbereit und tat wirklich alles für die Person die er liebte.

Leider hielten seine Beziehungen nur nie sehr lange. Jedes Mal hatte Naruto das Gefühl, dass ihm etwas fehlte. Allerdings wusste er nur absolut nicht was es war. Anscheinend war ihm die Richtige einfach noch nicht über den Weg gelaufen ...oder der Richtige ihm war es völlig gleich.

Hui da gab es damals vielleicht einen Wirbel, als das Gespräch, vor einem halben Jahr etwa, in ihrer Gruppe zur Sprache kam und Naruto frei heraus sagte, dass er bi war. Selbst Sasuke hat von seinem Burger hoch und Naruto direkt in die Augen geschaut. Sein intensiver Blick hatte ihm ein Kribbeln durch den ganzen Körper gejagt.

„Geschafft!“ dachte Naruto. Die Fahrt im Bus war heute echt übel. Die Sitzplätze waren natürlich alle schon besetzt und so musste er die lange Fahrt, von der Schule bis zu Sasuke stehen.

An jeder Haltestelle stiegen mehr und mehr Leute zu, bis es so eng und stickig wurde, dass man kaum noch atmen konnte. Doch jetzt war er endlich raus und auf dem Weg zum Haus seines Freundes.

Den Weg kannte er eigentlich ziemlich gut. Naruto und Sasuke waren schon seit ihrer frühen Kindheit befreundet und haben auch nach der Schule oft die Nachmittage miteinander verbracht.

Doch im letzten Jahr sind solche Treffen leider seltener geworden. Sasuke hat sich noch weiter zurückgezogen, als er es eh schon immer getan hat. Jedes Mal, wenn er ihn eingeladen hatte, hat dieser sich entschuldigt. Entweder mit Lernen, oder aber mit Arbeiten für seinen Vater erledigen.

„Na jedenfalls heute kann er sich nicht rausreden!“ rief Naruto und lief die Straße zu Sasukes Haus hoch. Nachdem er geklingelt hatte, schaute er schnell noch, ob seine Klamotten ordentlich saßen. Denn die Familie Uchiha war im ganzen Land bekannt und Naruto wollte irgendwie keinen schlechten Eindruck machen, was ja quatsch war, wenn man bedachte, wie oft er hier schon ein- und ausgegangen war.

„Oh, Hallo Naruto. Schön dich zu sehen. Kommst du um Sasuke seine Schulunterlagen vorbei zu bringen?“

„Ja Mikoto-san“ antwortete Naruto, der vor ihm stehenden Mikoto Uchiha, ihres Zeichens Sasukes Mutter.

„Das ist schön, aber sei bitte vorsichtig, er hat immer noch Fieber. Mein Gott, es ist so schlimm, heute Morgen hat er sogar im Schlaf gesprochen, das hat er noch nie gemacht.“

Naruto schmunzelte. “Was hat er denn erzählt?“ wollte er wissen. Vielleicht hatte Sasuke ja etwas Schmutziges geträumt.

Sie schaute ihn eine Weile schweigend an und schien zu überlegen. „Nun, witzigerweise schien es irgendwie um dich zu gehen. Leider konnte man nichts genaueres verstehen, aber er hat mehrmals deutlich - Naruto warte - gerufen.“

Naruto schaute sie verdutzt an „Wie, was? … Warum soll ich warten?!“
Mikoto antwortete „Ich hatte gehofft, dass könntest du mir vielleicht beantworten, Naruto.“

Dieser überlegte kurz doch ihm fiel nicht wirklich etwas dazu ein.  „Hmm leider nicht, aber ich kann ihn ja mal fragen, wenn es ihm besser geht.“

Sie schaute etwas skeptisch, meinte dann aber „Nun, dass ist deine Entscheidung, aber ich könnte schwören er klang irgendwie traurig, ja fast ängstlich als er nach dir rief.“

Jetzt war es an Naruto skeptisch zu schauen. Warum sollte Sasuke traurig nach ihm rufen. Vielleicht, hatte seine Mutter nur etwas zu viel hineininterpretiert.

„Ok, dann werde ich ihm mal seine Unterlagen hochbringen, bis später!“ rief er und ging zügig die große Treppe hoch. Auch wenn er schon öfter hier zu Besuch war, schüchterte ihn dieses riesige Haus immer noch ein.

Vor Sasukes Zimmer musste Naruto einmal Luft holen. Was Mikoto-san gesagt hatte, hallte immer noch in ihm nach und er überlegte fieberhaft, was es sein könnte, dass seinen Freund so sehr beschäftigte.

Vielleicht war es letzte Woche, als Naruto mal wieder aus Reflex Sasukes Buch einpacken wollte. Dieser ließ ihn freundlicherweise mit reinschauen, weil er seines wieder einmal vergessen hatte.

Oder aber vor drei Wochen, als Naruto beinahe von einem Auto erwischt worden wäre, weil er es so eilig hatte, den Bus nicht zu verpassen. Alles Grübeln half nichts, er muss ihn doch selber fragen.

Eigenartigerweise freute es ihn, dass Sasuke von ihm geträumt hatte und so klopfte er mit einem Lächeln auf den Lippen leise an die Tür. „Sasuke, ich bin es, Naruto. Kann ich reinkommen? Ich bringe die Unterlagen aus der Schule.“

Doch es war nichts zu hören. Wahrscheinlich schlief er gerade. „Naruto, ich bin eben mal für eine Stunde weg. Einkaufen und neue Medikamente aus der Apotheke holen, könntest du solange auf Sasuke aufpassen?“ Rief Mikoto von unten hoch. „Klar, kein Problem, ich bleibe solange bei ihm.“

Kurzentschlossen öffnete Naruto die Tür und trat ein. Im Zimmer war es ziemlich dunkel, obwohl es draußen noch heller Tag war. Es dauerte etwas, bis sich seine Augen an das Licht gewöhnt hatten, aber endlich konnte er Sasuke ausfindig machen.

Wie vermutet lag dieser im Bett und schien zu schlafen. Nun, eigentlich hätte Naruto die Unterlagen einfach auf den Nachttisch legen können, aber da er nun eh hierbleiben musste, bis Mikoto wiederkam, setzte er sich auf die Bettkannte und schaute sich im Zimmer um.

Es war fast noch alles wie bei seinem letzten Besuch, auch wenn dieser schon eine Weile her war. Einzig sein Bett war neu. Sasuke hatte das etwas größere Bett seines Bruders „geerbt“, weil dieser ausgezogen ist und sich ein neues Bett zugelegte.

Da Naruto nichts weiter zu tun hatte, als zu warten, grübelte er weiter, was im Moment mit seinem Freund los war. Wenn er es nicht besser wüsste, würde er sagen, Sasuke meidet ihn. Aber das konnte nicht sein. Es war ja nichts zwischen ihnen vorgefallen. Nur irgendetwas war da, dass spürte Naruto. Er kannte Sasuke nun schon so lange.

„Werde schnell wieder gesund. Ich möchte jetzt echt mal wissen was mit dir los ist, Alter.“ sagte er mehr zu sich selbst.
Auf einmal regte sich etwas hinter ihm, doch bevor er reagieren konnte, legten sich plötzlich, zwei erstaunlich starke Arme, von hinten um ihn und eine leise Stimme sagte „Warte Naruto ich muss dir unbedingt etwas sagen…… warte Naruto.“

Naruto saß völlig versteinert da und lauschte der Stimme. Die Arme um seine Mitte drückten noch ein bisschen fester zu, doch er empfand es nicht als unangenehm. Wieder vernahm er die leise Stimme „Verstehst du Naruto …“  

Leider war der Rest des Satzes nicht zu verstehen, weswegen Naruto sich herunter beugte um vielleicht noch etwas zu hören. Doch als Sasuke, auch nach einer Weile, nichts mehr sagte murmelte er „Nein Sasuke, ich verstehe es leider nicht. Was möchtest du mir so dringend sagen, dass es dich bis in deine Träume verfolgt?“

Intuitiv streichelte er über Sasukes Kopf, als dieser plötzlich zufrieden summte. Naruto lächelte und sagte „Ich weiß zwar nicht, was du mir sagen möchtest, aber ich werde warten und da sein, wenn du soweit bist, um es mir zu verraten.“  

So saßen sie eine Weile beisammen. Naruto streichelte Sasukes Kopf, den er sich mittlerweile, in einer etwas bequemeren Position, auf seinen Schoß gelegt hat.

Nach einiger Zeit fing Sasuke an sich zu bewegen und wach zu werden. Plötzlich schreckte er hoch und sah sich irritiert um. „Naruto was machst du in meinem Bett …?“ Und als ihm klar wurde, wo er eben noch gelegen hatte, wurde er knallrot und warf ihm unsichere Blicke zu.

Seine Augen glänzten, > wahrscheinlich vom Fieber <, dachte Naruto
„H.. ha.. habe ich gerade auf deinem Schoß gelegen?“ fragte Sasuke unsicher.

„Klar und du hast geschnurrt wie ein Kätzchen, als ich dir durch die Haare gestrichen habe.“ Lachte Naruto und Sasuke sah ihn fast schon panisch an.

„Das lag bestimmt an dem verdammten Fieber!“ sagte er und wurde noch ein wenig röter im Gesicht. „Ich fand es süß. Du bist ja sonst immer so verschlossen, in letzter Zeit sogar mir gegenüber. Jetzt habe ich auch mal eine andere Seite von dir gesehen.“  Meinte Naruto darauf und schaute sich seinen besten Freund ganz genau an.

Warum war es diesem denn so peinlich? Früher hatten sie öfter zusammen im Bett gesessen und gezockt, oder manchmal miteinander gerauft. Naruto hatte sogar schon bei Sasuke übernachtet und sie haben in einem Bett gepennt.

„Ich bin kein süßes Schmusekätzchen!“ murrte Sasuke und rückte von ihm ab. „Was machst du überhaupt hier?“ „Hey jetzt sei mal friedlich, immerhin bringe ich dir die Unterlagen aus der Schule und habe mir dafür den Zorn aller Mädchen zugezogen.“ Antwortete ihm Naruto.

Sasukes Blick verdunkelte sich, als er die Mädchen erwähnte. „Lass mich raten, sie wollten mir alle persönlich die Unterlagen bringen.“ Sagte er.

„Du hast es erfasst, Alter! Und die ganzen Todesflüche habe ich alle auf mich genommen und bin heldenhaft zu deiner Rettung herbeigeeilt!“ behauptete Naruto mit vor Stolz geschwollener Brust und brach kurz darauf in schallendes Gelächter aus.

Das brauchte auch Sasuke zum Lächeln.
„Na also, kannst ja doch noch lächeln. Dachte schon du hättest es gänzlich verlernt.“ Sagte Naruto und schubste seinen Freund in die Seite. „Du bist halt einfach zu blöde, da muss auch ich mich geschlagen geben.“ Meinte dieser nur und versuchte seine Haare zu ordnen.

„Sag mir lieber, ob ich noch anderes komisches Zeug gemacht habe in meinem Fieberschlaf.“ Fügte er noch hinzu und schaute konzentriert auf einen Punkt auf seiner Decke.

Naruto wusste nicht, ob er es wagen konnte, ihn direkt nach seinen Worten aus dem Traum zu fragen. Sasuke neigte leider dazu dicht zu machen, wenn er etwas nicht sagen wollte oder ihn die Situation überforderte. Doch er war so unglaublich neugierig und Geduld gehörte einfach absolut nicht zu seinen Stärken.

„Na ja, jetzt wo du so danach fragst …“ sagte Naruto und rieb sich seinen Nacken, wie er es öfters tat, wenn er unsicher oder ihm etwas unangenehm war. „Du hast irgendwie nach mir gerufen und gemeint, dass du mir noch etwas sagen willst ...“ fuhr er fort und wartetet gespannt auf Sasukes Reaktion.

Dieser wurde mit jedem Wort, was er sagte steifer und biss fest die Zähne zusammen.  Nach ein paar Minuten brach er das Schweigen. „Ja ne, keine Ahnung was das zu bedeuten hat. Ich kann mich an nichts erinnern.“ Lachte Sasuke nervös auf und vermied es Naruto direkt anzusehen.

Dieser blieb still neben ihm sitzen und wartete. Doch nach weiteren fünf Minuten fragte er vorsichtig nach. „bist du dir sicher, dass es nichts gibt was du mir sagen möchtest? Hör zu ich merke es schon lange, dass du mir aus dem Weg gehst und nicht nur ich, auch den Anderen fällt das mittlerweile schon auf. Habe ich etwas falsch gemacht? Wenn ja, dann lass uns bitte darüber reden, du weißt ich bin nicht so der Blitzmerker, wenn es um solche Dinge geht.“

Naruto beugte sich nach vorne und versuchte Sasuke ins Gesicht zu schauen. Dieser schien hin und hergerissen. Es war ihm anzusehen, dass es etwas gab, was er sagen wollte.

„Naruto, ich bin wieder da!“ drang Mikotos Stimme von unten herauf.
Genau in diesem Moment sah Naruto, wie Sasuke dicht machte.

„Ja ne wirklich Naruto, alles ist gut. Bin einfach ein bisschen gestresst in letzter Zeit. Du weißt ja, nach der Schule fange ich bei meinem Vater in der Firma an und er will mich jetzt schon in die Abläufe einweisen. Das ist alles.“

Naruto versuchte sich seine Enttäuschung nicht anmerken zu lassen. „OK, wenn das so ist... dann musst du dir aber unbedingt den Freitagabend frei nehmen! Es ist schließlich unser Abschluss und die große Party bei Kiba willst du doch wohl nicht verpassen.“

„Will ich das wirklich nicht?“ meinte Sasuke verdrießlich.
Naruto boxte ihm in die Seite. „Hey du Miesepeter ich sag dir, wenn du nicht kommst, erscheine ich persönlich hier und schleife dich aus dem Haus!“

Sein Freund schaute ihn böse an.“ Leider glaube ich dir jedes Wort. Ist ja gut ich komme zu Kiba.“

„Prima! Ich kann dich auch abholen und wir gehen zusammen hin. Dann wirst du auf dem Weg nicht von Mädels belagert, so wie neulich?!“ meinte Naruto. Sasuke überlegte kurz und stimmte dann zu. „Wann geht’s denn los?“ fragte er.

„Also Kiba meinte vorhin noch, seine Eltern fahren direkt nach der offiziellen Feier der Schule zu seiner Oma, weil sie im Krankenhaus liegt und sie wären wohl das ganze Wochenende weg. Losgehen soll es dann ab einundzwanzig Uhr. Würde dich dann so ca. viertel nach Acht abholen.“ Sasuke nickte und sie schwiegen eine Weile.

Es war angenehm wieder hier neben seinem besten Freund zu sitzen und einfach mal still zu sein. Das konnte Naruto irgendwie nur bei ihm. „Ach Mensch, ich quatsche dich hier voll, dabei bist du doch krank!“ fiel ihm plötzlich ein.

„Ist kein Problem, mir geht es schon wieder besser. Ich glaube, ich habe auch kein Fieber mehr.“ Meinte sein Freund nur.

„Echt nicht?“ fragte Naruto und legte ihm seine Hand auf die Stirn. Zuerst schaute Sasuke etwas erschrocken, ließ es sich dann aber gefallen.

„Stimmt du scheinst kein Fieber mehr zu haben. Das ist ja cool, ich habe heilende Hände. Einmal von mir streicheln lassen und man ist wieder gesund!“ lachte Naruto. Sasukes Wangen färbten sich rosa und er drehte sein Gesicht weg. „Klar, sicher war es das. Oder aber die Grippe Medikamente, die ich vorhin genommen habe.“

„Quatsch! Das war ganz sicher meine fürsorgliche Pflege.“ Meinte Naruto voller Überzeugung.
Erneut saßen sie schweigend beieinander, jeder hing seinen eigenen Gedanken nach. Naruto sah Sasuke von der Seite an. Irgendetwas belastete diesen, dass wusste er nun mit Sicherheit.

Es war auch untypisch für seinen Freund krank zu sein. In den letzten Jahren hat er nur zweimal gefehlt. Einmal als sein Bruder Itachi einen Autounfall hatte und ins Krankenhaus musste und einmal wegen einer fiesen Magenverstimmung. Woher er die hatte wollte er Naruto allerdings nie verraten.

„tja also jetzt, wo ich dich geheilt habe, werde ich mich mal auf den Weg machen. Wenn noch was ist, sag einfach Bescheid, ich kümmere mich dann drum. …… “ verabschiedete sich Naruto irgendwann und fügte nach kurzem Zögern noch hinzu „ähm und du weißt, ich bin dein bester Freund, also wenn du was auf der Seele hast kannst du es mir echt sagen. Ich werde dir schon nicht den Kopf abreißen, egal was es ist.“ Fügte er noch hinzu und schaut auf Sasuke.

Dieser vermied es ihn direkt anzuschauen. „Ok, ich werde es mir merken. Dann bis morgen und Danke für die Unterlagen.“ „Kein Ding.“ Meinte Naruto „Bis morgen.“

Er verließ das Zimmer und war froh auf dem Weg nach draußen nicht Mikoto zu begegnen. Leider hatte er ja nicht erfahren, was ihren Sohn so beschäftigte. Doch er hatte sich vorgenommen es noch herauszufinden. Immerhin ging es hierbei um seinen besten Freund.
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