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Nur mal kurz die Welt retten

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16 / MaleSlash
Kakashi Hatake Naruto Uzumaki Obito Uchiha Sakura Haruno Sasuke Uchiha
17.01.2021
07.04.2021
5
5.470
4
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Dieses Kapitel
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07.03.2021 1.176
 
„Das war lecker!“, sagte der Blondhaarige zufrieden, während er neben den anderen Teammitgliedern in Richtung des Hokage Büros schlenderte.
„Du hast viel zu viel gegessen, Nao!“, schimpfte Sakura derweil auf ihn ein.
Naruto hörte ihr allerdings nicht wirklich zu. Er war mit seinen Gedanken ganz woanders.
Der Plan, den Sasuke vorgeschlagen hatte, war relativ simpel, aber logisch. Da ihr Ziel war, dieses Konoha vor dem Angriff von Obito und dem Neunschwänzigen Fuchs zu retten, mussten sie erstmal Ninja werden. Zumindest war das der legalste Weg und keiner von ihnen hatte Lust, am Ende im Gefängnis zu landen. Das hieß, sie wollten sich nun beim Hokage anmelden und nach einer Prüfung zum Ninja fragen. Was den Ninjas hier noch Gedanken bereitete, war die Tatsache, dass sie noch so gut sein könnten, wenn sie ihre Loyalität zum Dorf nicht beweisen konnten, war hier Schluss. Und ehrlich gesagt hatte keiner von ihnen eine Ahnung, wie sie das innerhalb von weniger als vier Monaten schaffen sollten. Normalerweise dauerte so etwas Jahre.
Doch in Narutos Kopf wirbelte noch ein anderer Gedanke umher. Seine Eltern.
Hier waren sie noch am Leben und er würde, zumindest einen von beiden, in der nächsten halben Stunde treffen. Lebend. Keine Chakrareste, keine Wiedererweckte Seelen.
Seine Eltern, lebend.
Er hatte sie zwar schonmal gesehen, in der Paralleldimension in die sie Obito verschleppt hatte, jedoch hatten die Personen dort wirklich einen Sohn und sahen diesen in Naruto.
Nun... würde alles anders sein. Er hatte nicht den blassesten Schimmer, wie das alles ablaufen würde, aber er hatte Angst.
Andererseits war da diese Vorfreude darauf, seine Eltern zu sehen. Sie lebend zu sehen, zu sehen, dass es ihnen gut ging. Das bedeutete ihm viel, es würde also schon alles gut gehen.
Zumindest war es das, was Naruto glauben wollte. Fest glauben wollte.

Als sie schließlich vor dem Eingang Hauses des Hokage Büros standen, musste der Blondhaarige schwer schlucken. Alle Grübelei, die er die letzten 10 Minuten getan hatte, war plötzlich wie weggeblasen. Sein Kopf war leer und er fühlte sich alles andere als bereit, gleich seinem Vater gegenüberzustehen.
Ein Anbu geleitete sie durch das wohlbekannte Gebäude, bis hin zur Tür zum Arbeitszimmer.
Er klopfte kurz an.
„Meister Hokage, hier sind fünf Fremde, die gerne mit Ihnen sprechen würden.“, erläuterte er kurz den Sachverhalt.
Von Drinnen kam die Erlaubnis, dann flog auch schon die Tür auf. Narutos Sicht begann zu schwimmen, als er den Blondhaarigen Mann hinter dem Pult sitzen sah, doch er blinzelte die Tränen schnell weg. Jetzt zu weinen wäre keine besonders gute Idee.
Die Gruppe trat ein und stellte sich so hin, das der Hokage einen kurzen Blick auf alle Mitglieder werfen konnte. Sie hatten sich im Vorfeld ausgemacht, dass Kakashi möglich nichts sagen sollte, Minato kannte seine Stimme einfach zu gut. Obitos würde er mit großer Wahrscheinlichkeit nicht wieder erkennen, die anderen drei waren noch gar nicht geboren.
Doch als er seinen Vater die ersten Worte direkt an sie richten hörte, stellte er die Tatsache, dass er viel reden würde, sehr in Frage.
Er hatte die Stimme des vierten Hokages nicht oft gehört. Eigentlich waren es nur die dreimal gewesen, die sie sich getroffen hatten. Doch trotzdem, sie hatte sich so sehr in sein Gehirn gebrannt, dass es fast schon unmöglich war, ohne jegliche Emotionsschwankungen ein Gespräch zu führen.
Naruto war so versunken in seinen Gedanken, er konnte die anderen sehen, die Mundbewegungen die sie ausführten, er hörte, dass sie etwas sagten, jedoch formten sich aus dem Mix an Tönen und Klängen keine Wörter. Es war, als würden sie alle eine andere Sprache sprechen, eine, die er nicht verstand.
Und er konnte sich noch nicht einmal darüber aufregen, er wusste plötzlich nicht mehr wie.

Bis ein Stoß in seine Rippen schließlich sein Bewusstsein wieder auf die Situation hier lenkte.
„Aua! Was zum-"
„Stell dich vor, Nao! Die anderen gucken schon, du benimmst dich verdächtig.“, zischte Sasuke ihm zu. In seiner Stimme klang etwas Mitgefühl mit, wahrscheinlich, weil er Naruto verstehen konnte. Jedoch war es so wenig, dass es sich der Blondschopf auch nur eingebildet haben könnte.
Tatsächlich, die Blicke der anderen lagen nun alle auf ihm. Er war wohl länger still geblieben als gedacht...
„Ich bin Nao, freut mich euch kennenzulernen!“
Seine Antwort schien den Ansprüchen der Anwesenden zu genügen, der Hokage nickte kurz, ehe er seine Aufmerksamkeit auf Obito und Kakashi richtete.
„Shogo und... Sakae, richtig?“,stellte er sicher.
Die beiden Angesprochenen nickten.
„Hat es einen Grund, dass ihr eure Nachnamen nicht preisgeben wollt?“, fragte er dann.
Obito zögerte kurz, ehe er seinem ehemaligen Lehrer eine Antwort gab.
„Bei mir und Yoshiki hat das private Hintergründe. Shogo ist nur mit seinem Vater aufgewachsen, der ihm nie seinen Nachnamen genannt hat, Nao hat seine Eltern nie kennengelernt. Bis auf Mitsuha sind wir alle Waisen die sich zusammengeschlossen haben, Nachnamen spielen keine Rolle mehr. Bei Mitsuha ist es etwas komplizierter, sie hatte einen großen Konflikt mit ihrer Familie, möchte ihren Nachnamen deshalb aus Schutzgründen nicht preisgeben.“
Das Ganze war noch nicht mal ganz gelogen.

Sein Vater seufzte.
„Das macht die Sache mit dem Antrag auf eine Wohnung hier schwerer, soviel sollte euch bewusst sein. Wir achten hier sehr darauf, den Bürgern ein sicheres Dorf zu liefern, was uns in dem Zusammenhang natürlich nicht jeden aufnehmen lässt, der uns darum bittet. Nao und Shogo sind eine Ausnahme, wenn sie ihre Nachnamen wirklich nie erfahren haben. Aber die Sache mit dem Ninja werden...
Es wird schwierig für euch, eure Loyalität unter Beweis zu stellen, wenn ihr sogar eure Nachnamen verweigert.“

So ein Mist... sie hätten doch lieber falsche Nachnamen genommen. Jedoch waren Naruto, Sakura und Obito der Meinung, man sollte so nahe wie möglich an der Wahrheit bleiben, also kam das bei heraus. Und jetzt war es für falsche Namen zu spät, jetzt doch noch einzuknicken würde noch verdächtiger wirken.
Was sollten sie jetzt tun? Am festen Wohnsitz in Konoha führte nichts vorbei, ein Hotel würde auf Dauer zu teuer werden. Mal abgesehen davon, um Ninja in Konoha zu werden, musste man einen festen Wohnsitz hier besitzen.
Als Einsteigender, ohne die Akademie besucht zu haben außerdem noch eine spezielle Prüfung bestehen, bei der sowohl die Fähigkeiten im physischen, als auch im psychischen Bereich geprüft wurden. Dann wurde man anhand der Ergebnisse als Genin, Shunin oder Jonin eingestuft. Um aber erst an dem Test teilzunehmen, brauchte man ein gewisses Vertrauen. Und das würde wohl das größte Problem werden...

Sie hatten schon besprochen, dass als letzten Ausweg, sie ihre wahre Identität dem Hokagen preisgeben würden. Jedoch konnte keiner abschätzen, wie dieser darauf reagieren würde, also blieb es der letzte Ausweg.
Aber was nun? Gab es einen alternativen Weg, die Treue zum Dorf zu beweisen, oder sollten sie die Masken fallen lassen?

———————-

Halloooo :D

Später Upload, ich weiß ._.

Dieses Kapitel diesmal ist eher gedankenlastig, etwas, was sich nicht vermeiden ließ, ich wollte das Kapitel aber aus Narutos Sicht schreiben, weil alles andere einfach nicht so gut gepasst hätte.
Gebt mir gerne Rückmeldungen zu dem Kapitel, ich hoffe es hat euch gefallen!

Dann lesen wir uns beim nächsten Mal ^-^

-Alex
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