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They Don't Know About Us

GeschichteRomance, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Harry Styles Liam Payne Louis Tomlinson Niall Horan OC (Own Character) Zayn Malik
17.01.2021
01.08.2021
29
54.459
9
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
02.05.2021 2.715
 
Halli Hallo ihr Lieben!

Heute haben wir natürlich auch wieder ein Kapitel für Euch und wir möchten Euch viel Vergnügen damit wünschen!

LG Jean und Holly

***


HARRY


Hatte Louis mir wirklich gerade gesagt, dass er mich liebte? Meinte er es ernst? Ich war absolut sprachlos. Dann vibrierte sein Telefon auf dem Couchtisch, und er nahm es in seine Hand und drückte es sich dann ans Ohr.

"Hey ... Oh ... Wirklich? ... Das tut mir leid ... Ja, klar, das verstehe ich ... Okay ... Wenn du etwas brauchst, dann kannst du mich jederzeit anrufen ... Okay ... Richte ihr gute Besserung von mir aus ... Ich liebe dich auch, bye".

Louis legte sein Telefon wieder zurück auf den Couchtisch und grinste mich schief an. "Das war Chelsea. Ihre Mum fühlt sich nicht gut, also bleibt sie noch ein bisschen länger in Surrey", teilte er mir mit. "Die drei Worte gehen dir ja ziemlich leicht von den Lippen", stellte ich ernst fest und er räusperte sich peinlich berührt. "Nur, wenn ich es ernst meine", sagte er leichthin, was mich jetzt natürlich wütend machte.

"Toll, Gratulation". "Harry...". "Du liebst also uns beide?", unterbrach ich ihn, was ihm sichtlich unangenehm war, aber das war mir jetzt egal. Ich wollte es von ihm hören. Ich verdiente die Wahrheit. "Ich denke schon", sagte er und ich atmete aufgebracht einmal tief durch. "Was soll ich jetzt davon halten?". "Ich bin ehrlich zu dir, Harry, weil ich dich nicht anlügen will. Du wusstest von Anfang an, dass ich mit Chelsea verlobt bin". "Das stimmt. Aber soll ich deswegen jetzt begeistert davon sein, dass du mir sagst, dass du mich liebst, und zehn Sekunden später sagst du es ihr?". "Okay, das war jetzt ziemlich schräg, das stimmt. Es tut mir leid". Wortlos stand ich auf und er tat es mir gleich. Dann ging ich in die Küche und er folgte mir.

"Willst du, dass ich gehe?". "Willst du gehen?". "Natürlich nicht, ich würde für immer hier bei dir bleiben, wenn ich könnte", sagte Louis - und das war mir jetzt definitiv too much, und ohne es zu wollen, fing ich an zu weinen. "Du würdest Chelsea also für mich aufgeben, wenn du könntest, aber du kannst es nicht, also wirst du sie heiraten und mir das Herz brechen, oder? Du und ich werden niemals zusammen sein. Es ist zum Scheitern verurteilt". "Das muss es aber nicht sein". "Wie meinst du das?". "Ich ... ich weiß es doch auch nicht. Fuck. Ich weiß nicht, was ich machen soll", sagte er und strich sich mit seiner Hand selbst durch die Haare. "Du bist dazu verdammt, ein unglückliches Leben zu führen", sagte ich - und plötzlich bekam ich das Bedürfnis, ihn zu trösten, obwohl ich derjenige war, der weinte. Louis tat mir auf einmal furchtbar leid. Er war in die Royal Family hineingeboren worden, also konnte er sein Leben nicht selbst bestimmen. Wie abgefuckt war das denn?

"Aber mit dir bin ich glücklich", sagte Louis und stellte sich direkt vor mich. Wortlos blickte ich ihm direkt in die Augen und er fuhr fort : "Du hast mich von Anfang an glücklich gemacht. Ich weiß nicht, ob ich dir jemals mehr geben kann als das hier. Ich weiß nur, dass ich bei dir ich selbst bin und nicht mehr auf dich verzichten will. Macht mich das zu einem egoistischen Arschloch? Vielleicht. Aber es ist meine einzige Möglichkeit, Harry. Es tut mir leid". Ich schlang meine Arme um seinen Rücken, drückte meine Lippen auf seine und küsste ihn gierig, drang mit meiner Zunge in seinen Mund ein und strich damit über seine. Gleichzeitig ging ich mit ihm ins Schlafzimmer und löste meine Lippen erst von seinen, als er sich auf seinen Rücken legte.

Ich blieb noch stehen, beugte mich über ihn und zog ihm seine Unterhose aus. Jetzt lag er nur im T-Shirt vor mir, und dieser Anblick alleine sorgte dafür, dass ich hart wurde. Mit beiden Händen schob ich das T-Shirt hoch bis zu Louis Hals und küsste seinen gesamten Oberkörper, leckte mit meiner Zungenspitze über beide Brustwarzen, saugte ganz sanft daran und küsste mich dann hinunter, ignorierte aber Louis Erregung.

"Ich werde dich jetzt mit meiner Zunge vorbereiten, okay? Es wird dir gefallen", sagte ich und er blickte auf mich herab. "Nur mit deiner Zunge?". "Nein, keine Angst, das Gleitgel kommt auch noch zum Einsatz". "Okay". Ich schob ein Zierkissen unter seinen Hintern, hob diesen dann mit meinen Händen noch zusätzlich hoch und er schlang seine Beine um meine Schultern. "Oh ja, Baby, das ist echt heiß", sagte ich - und dann drückte ich meine Zunge auf seinen Hintereingang und bewegte sie zügig. "Oh mein Gott!", rief Louis und zuckte ein bisschen zusammen. Ich wusste, dass es beim ersten Mal ein befremdliches Gefühl war und man der Person blind vertrauen musste, um das zuzulassen, denn es war das Intimste überhaupt, jemanden mit der Zunge an seinen Hintereingang zu lassen, und ich war Louis verdammt dankbar für sein Vertrauen in mich.

Ich drang mit meiner Zunge ein bisschen in ihn ein und saugte an seinem Schließmuskel. "uuuuughhhhh", stöhnte er genüsslich und griff nach seiner Erregung, aber ich schlug seine Hand sanft weg. "Nein, du darfst dich erst selbst anfassen, wenn ich es dir erlaube", teilte ich ihm mit und meinte es nur halb ernst, aber seine Augen leuchteten richtig auf und er grinste mich breit an. "Yes, Daddy". Und schon bekam ich einen Lachkrampf, weil ich jetzt einfach nicht mit dieser Reaktion von ihm gerechnet hatte. "Louis...". "Was denn? Gefällt dir das nicht?". "Doch, klar. Soll ich dich jetzt Baby Boy nennen?". "Nein, lieber nicht". "Okay".

Ich setzte mich auf, zog mir meine Unterhose aus und nahm dann das Gleitgel in meine Hand, öffnete es und verteilte es großzügig auf meiner Erregung und Louis Hintereingang. Dann drang ich vorsichtig mit meinem Zeigefinger in ihn ein, beugte mich gleichzeitig über ihn und blickte ihm tief in die Augen. "Wie fühlst du dich?". "Gut". Ich fügte noch meinen Mittelfinger hinzu und bewegte beide in ihm, und er stöhnte genüsslich auf. "Bleibst du noch ein bisschen länger bei mir?", fragte ich Louis und drückte ihm einen Kuss auf den Mund. "Ja, ich fahre erst wieder nachhause, wenn ... uuuuughhhhh ... Fuck". "Wenn Chelsea nachhause kommt?". "Ja". "Ich weiß nicht, wie es funktionieren soll, aber ich will dich nicht aufgeben. Ich liebe dich auch, Louis", sagte ich und seine Augen wurden dunkelblau. "Bitte, Harry, ich will dich in mir spüren, bitte", stöhnte er, also entfernte ich meine Hand von ihm und stützte mich links und rechts neben seinem Kopf auf meine Ellbogen.

Und dann tat ich es einfach, damit Louis gar nicht richtig darüber nachdenken konnte, und drang in ihn ein. Er atmete heftig ein, ich hielt still, damit er sich daran gewöhnen konnte, und er lag mit offenem Mund unter mir. "Atmen, Louis, einfach atmen", flüsterte ich ihm zu und er atmete einmal tief durch. "Ich weiß, dass es unangenehm ist, aber es wird besser, okay? Du machst das großartig", sagte ich, drückte dann meine Lippen auf seine und lenkte ihn mit einem heißen Zungenkuss ab, den Louis sofort erwiderte. Ohne meinen Mund von seinem zu lösen, fing ich an, mich in ihm zu bewegen und spürte, dass er sich langsam aber sicher entspannte. Louis stöhnte vor sich hin, in meinen Mund hinein, schlang seine Arme um meinen Rücken und krallte sich hinten an meinem T-Shirt fest.

"Fuck, Louis, du ... uuughhh ... du fühlst dich so unglaublich an", stöhnte ich, krallte meine Hand in seine Haare, zog seinen Kopf ein bisschen zurück und drückte mein Gesicht in seine Halsbeuge. Ich wollte ihn riechen ... Schmecken ... Verschlingen ... Mich völlig in ihm verlieren, und es war mir egal, ob ich mich jemals wieder selbst finden würde oder nicht, denn ohne ihn wollte ich das gar nicht. Zu ihm gehörte ich, das wusste ich jetzt. Er war es für mich, nur er.

Ich liebte Louis.


LOUIS


Es war sensationell! Harry in mir zu haben war eine Sensation!

Ja, es war unangenehm, ein wenig zumindest, aber andererseits war ich noch nie einem anderen Menschen, geschweige denn einem Mann, so nahe gewesen!

Harrys Bewegungen war so smooth, immer wieder streifte seine Eichel meine Prostata und jagte neue Wellen der Erregung durch meinen Körper. „Mach fester.“, wisperte ich und Harry folgte meiner Aufforderung und ich stöhnte laut auf. „Louis… Du bringst mich um den Verstand!“, sagte Harry und beschleunigte seine Bewegungen ein wenig.

Plötzlich fühlte ich mich, als würde ich auf einer Wolke liegen und mir wurde kurz schwarz vor Augen, aber Harrys Stöhnen holte mich zurück in die Realität. „Ich komme gleich, du kannst dich jetzt selbst anfassen, wenn du willst.“ „Nope, das geht auch so.“, antwortete ich und im nächsten Moment ergoss ich mich auf meinen Bauch und zitterte hilflos vor mich hin. Harry kam nur Augenblicke später ebenfalls zum Orgasmus und als er sich aus mir zurückzog, wurde mir eiskalt und ich zitterte noch mehr.

„Halt mich fest!“, bat ich ihn und sofort wickelte Harry seinen Körper quasi um meinen. Mir wurde wieder warm und ich passte meine Atmung seiner an, so dass wir immer gleichzeitig ausatmeten. „Ich liebe dich wirklich.“, murmelte Harry an meinem Hals und ich nickte. „Ich weiß.“

Danach schliefen wir ein Stündchen und als wir wieder aufwachten, wechselten wir die Bettwäsche und kuschelten uns zusammen unter die Decke und sahen uns auf Netflix *The Notebook* an.

Am folgenden Morgen wachte ich in Harrys Armen auf und noch nie hatte ich mich in der Früh schon so lebendig, so wohl gefühlt. Hier war mein Platz, hier gehörte ich hin.

Bis mir Chelsea wieder einfiel…

Mit einem Mal packten mich Schuldgefühle und mir wurde speiübel. Blitzschnell stand ich auf, lief ins Bad und übergab mich in die Toilette.

„Lou? Alles okay?“, hörte ich Harry leise fragen und würgte noch einmal. Er kam zu mir und hockte sich neben mich auf den Boden. Dann, als ich fertig war, zog er mich auf seinen Schoß und ich schmiegte meine Wange an seine Brust.

„Geht es dir wieder gut?“, fragte er mich und ich nickte. „Entschuldige, mich hat nur die Situation überfordert. Ich möchte für immer hier bleiben und in deinen Armen liegen.“, erklärte ich ihm traurig und Harry schloss seine Arme fest um mich. „Ich will nicht mehr weg von dir.“, fügte ich noch hinzu und begann hemmungslos zu schluchzen.

In diesem Moment hasste ich mein Leben, den Zwiespalt, in dem ich lebte. Und liebte.

Chelsea war mir nicht egal, sie war meine beste Freundin, aber andererseits weckte Harry Seiten in mir, die mir besser gefielen als mein übliches Selbst. Er brachte alles was gut war an mir zum Vorschein, während ich mit Chelsea eine Lüge lebte, das war mir jetzt klar.

„Komm wieder ins Bett, hier holen wir uns nur Hämorrhoiden!“, sagte Harry eine Weile später und ich stand von seinem Schoß auf und folgte ihm ins Schlafzimmer.


HARRY


Louis und ich gingen wieder zurück ins Schlafzimmer, ich setzte mich hin und er sich rittlings auf meinen Schoss. "Ich hasse mein Leben", sagte er und ich schlang meine Arme um seinen Rücken. "Das musst du nicht. Ich bin immer für dich da, okay? Du hast mir gestern gesagt, dass du bei mir glücklich bist". "Das stimmt". "Eben. Also, wenn du dich schlecht fühlst, dann kommst du zu mir. Jederzeit". "Das kann ich dir nicht antun, Harry. Ich kann dich doch nicht behandeln wie einen Hofnarren, den ich zur Aufheiterung brauche. Das will ich nicht". "So sehe ich das gar nicht". "Sondern?". "Ich kann deine Zerstreuung sein". "Ach ja?". "Ja". "Aber ich will nicht, dass es dir so vorkommt, als würde ich dich ausnutzen". "Tust du das?". "Natürlich nicht. Ich liebe dich. Aber ich will nicht, dass du diesen Eindruck von mir kriegst". "Das werde ich nicht. Und wenn doch, dann sage ich es dir, wenn es soweit ist. Deal?". "Deal", sagte er und grinste mich schief an. Ich drückte ihm einen Kuss auf den Mund und strich ihm mit meiner Hand sanft durch die Haare. "Frühstück?", fragte ich ihn dann und er lachte verhalten. "Du bist einfach perfekt, Harry". "Ich weiß", scherzte ich, stand mit ihm auf und trug ihn in die Küche.


Zwei Monate später :

Louis und Chelsea waren seit einer Woche in Amerika auf Staatsbesuch, und da der persönliche Fotograf des Präsidenten damit beauftragt worden war, hatte ich frei. Louis und ich texteten jeden Tag miteinander und ich hoffte inständig, dass Chelsea sich niemals sein Telefon ansehen würde. Ich vermisste ihn, aber morgen würden die beiden zurück nachhause kommen und übermorgen würde ich ihn wieder sehen.

Ich stand gerade in meiner Küche und bereitete mir ein Sandwich zu, als es an meiner Wohnungstür klopfte, also ging ich hin und öffnete sie. "Hey", begrüßte Niall mich und ging an mir vorbei in meine Wohnung. "Hey". Ich folgte ihm in die Küche, wo er das Sandwich so sehnsüchtig anstarrte, als ob er seit einer Woche nichts gegessen hätte. "Du kannst es essen", sagte ich und Niall strahlte mich an. "Ich weiß doch, warum du mein bester Freund bist", stellte er fest und fing an zu essen. "Weil ich dich durchfüttere?". "Weil du die weltbesten Sandwiches machst". "Na dann lass es dir schmecken". "Danke, Mann". "Schon gut". "Ist der Prinz noch in einem fernen Land?". "Ja, bis morgen noch". Niall wusste über alles Bescheid, und er war nicht besonders begeistert davon, dass ich quasi das Sidepiece von Louis war, aber so sah ich das gar nicht. Louis liebte mich, das wusste ich. Vielleicht war ich da ziemlich naiv, aber das war mir egal, denn ohne Louis konnte ich es mir erst recht nicht mehr vorstellen. Ich wollte ihn in meinem Leben, und es funktionierte eben nur so, oder gar nicht.

"Wann siehst du ihn wieder?", fragte Niall mich kauend. "Übermorgen. Er bleibt über Nacht hier". "Und was erzählt er Chelsea?". "Keine Ahnung. Er wird sich schon was einfallen lassen". "Ach, Harry...". "Mir entgeht dein vorwurfsvoller Unterton nicht". "Sorry, aber du weißt ja, was ich davon halte. Er wird dir das Herz brechen". "Und dann wirst du für mich da sein und die zerbrochenen Scherben einsammeln". "Das werde ich. Und dann bringe ich ihn eigenhändig um". "Er kann nichts dafür", verteidigte ich Louis, und Niall hob abwehrend seine Hände hoch. "Ich weiß, wie seine Situation aussieht. Aber du bist mein bester Freund". "Das weiß ich doch. Aber die letzten zwei Monate waren die besten meines Lebens, trotz der Tatsache, dass er mit einer Frau verlobt ist und nicht zu mir stehen kann. Er macht mich glücklich, und ich bin lieber heimlich mit ihm zusammen, als gar nicht". "Das verstehe ich, okay? Aber wie wirst du dich an seinem Hochzeitstag fühlen, wenn du das strahlende Brautpaar fotografierst? Wirst du dann auch glücklich sein?".

Gute Frage ...

"Wahrscheinlich nicht", gab ich kleinlaut zu, und damit war das Thema für Niall erledigt und er unterhielt sich mit mir über Belangloses. Aber mir ging das Gespräch mit ihm nicht mehr aus dem Kopf, auch als er schon längst wieder weg war.

Nachts konnte ich kaum schlafen, weil ich die ganze Zeit darüber nachdachte, auch wenn ich das Kuscheln mit Celine natürlich sehr begrüßte.

"Er wird mir das Herz brechen, oder?", fragte ich sie, und sie blickte mich an und miaute einmal leise, so als würde sie mir zustimmen.

Na toll ...
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