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They Don't Know About Us

GeschichteRomance, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Harry Styles Liam Payne Louis Tomlinson Niall Horan OC (Own Character) Zayn Malik
17.01.2021
13.06.2021
22
41.904
6
Alle Kapitel
7 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
25.04.2021 1.747
 
Hallöchen! =)

Die Aufrufe des letzten Kapitels waren supermegalgenial! Ihr seid wahrlich die Besten! Vielen, vielen Dank dafür!

Aber jetzt gleich zum neuen Kapitel!

LG Jean und Holly

***


LOUIS

Harry zuckte unter mir und der Anblick seines Höhepunktes brachte auch mich soweit und ich ergoss mich in ihn. Ich zog mich aus ihm zurück und ließ mich neben ihm auf die Decke fallen. Da spürte ich den Analplug und mit einem Mal wollte ich das Ding nur noch loswerden. Jetzt, ohne sexuelle Erregung, war er unangenehm und so langte ich nach unten und zog ihn heraus.

„Alles okay?“, fragte Harry mich und drehte sich zu mir herum. „Ja… Joah…“, antwortete ich und küsste ihn einfach. Spätestens jetzt war mir klar, dass es hier um mehr ging als nur Sex. Ich war dabei, mich zu verlieben.

Wir küssten uns eine Weile und dann unterbrach Harry den Kuss und wischte sich den Bauch ab. „Und, wie war es für dich?“, fragte er und ich grinste. „Es war himmlisch, viel besser als mit einer Frau.“ „Und der Plug?“ „Heilige Scheiße, der war das Tüpfelchen auf dem I!“, rief ich und grinste. „Aber du hast ihn schon rausgezogen.“ „Als alles vorbei war, war er plötzlich nicht mehr so angenehm, deshalb.“ „Okay.“

Ich stand auf und nahm den Plug mit ins Bad um ihn zu reinigen. Ich wusch mir das Gesicht und sah mich selber im Spiegel an. Meine Wangen waren gerötet und meine Augen verdunkelt, ich sah ganz anders aus als sonst immer. Harry kam zu mir und umarmte mich von hinten. Dann legte er sein Kinn auf meine Schulter und sah mich im Spiegel an. Ich bekam eine Gänsehaut und erzitterte.

„Wieso gehen wir nicht wieder ins Bett? Auf dem kalten Boden zu stehen ist nicht ideal nach unserer körperlichen Höchstleistung.“, grinste er und ich folgte ihm nur zu gerne wieder nach nebenan.

„Wie fühlt es sich an, wenn ich in dir bin?“, fragte ich ihn neugierig und Harry räusperte sich. „Zuerst ist es immer ein komisches Feeling aber das gibt sich schnell und ich muss sagen, so gekommen wie heute, bin ich noch nie. Bisher musste ich immer mit der Hand nachhelfen, aber du hast es so geschafft.“, sagte er und ich legte meine Hand auf seine Brust. „Also hat es dir auch gefallen?“ „Hat man das nicht schon gemerkt?“, grinste er und ich verdrehte lachend die Augen. „Ich würde es gerne probieren, aber jetzt im Moment fehlt mir noch der Mut, ich hoffe, das macht dir nichts aus.“ „Nein, gar nicht.“ Er drückte mir blitzschnell einen Kuss auf die Lippen und sagte dann: „Wir sollten jetzt erstmal etwas essen und dann sehen wir weiter, okay?“ „Okay.“

Harry kochte Chinesisch und ich beobachtete ihn dabei, wie er das Hühnerfleisch in Teig tunkte und dann in die Pfanne warf. „Ich hoffe, es schmeckt dir, ich hab das erst einmal gemacht.“ „Es wird sicher köstlich!“ Dann schnitt er noch Gemüse für die Sauce und ich durfte eine Ananas schneiden. Dabei naschte ich immer wieder von dem süßen Fruchtfleisch und auch Harry bekam seinen Anteil.

Der Reis war perfekt wie beim Chinesen und das süß-saure Hühnchen war exquisit. Ich holte mir eine zweite Portion und als wir mit dem Essen fertig waren, war ich pappsatt. „Es war sehr gut, vielen Dank!“, sagte ich und spülte meinen Teller mit Wasser ab, ehe ich ihn in den Geschirrspüler stellte. „Das freut mich.“, grinste Harry und ich räumte den Tisch fertig ab. Als ich wieder an der Spüle stand, umarmte er mich erneut von hinten und küsste meinen Nacken. Wir trugen beide nur Boxershorts und T-Shirts und als er sich an mich drückte, spürte ich, dass er schon wieder hart war. „Es macht mich unglaublich an, wenn du in meiner Küche herumwerkst.“, raunte er mir ins Ohr und ließ ein Stöhnen folgen. Ich streckte meinen Hintern raus und er rieb sich daran. Er griff in meine Boxershorts und umfasste mich mit einer Hand. Ich erwiderte sein Stöhnen und wurde selber auch wieder schmerzhaft hart.

HARRY

Eine Stunde später saßen Louis und ich auf der Wohnzimmercouch, unter meiner Kuscheldecke, und Celine lag zum ersten Mal in ihrem Schlafkörbchen.

Ich war nach wie vor stunned davon, realisiert zu haben, dass ich in Louis verliebt war, aber eigentlich überraschte es mich auch nicht. Ich hatte das mit ihm beendet, um genau das zu verhindern, weil ich von Anfang an gewusst hatte, dass er mir gefährlich werden würde. Dann hatte ich es aber doch riskiert, am Ende unglücklich zu sein, weil er es mir wert war. Jetzt musste ich damit leben. Und so lange es noch dauern würde, würde ich es genießen und einfach gar nicht über die Zukunft nachdenken. Unglücklich sein konnte ich, wenn es soweit war. Jetzt wollte ich einfach glücklich sein.

Louis atmete behaglich einmal tief durch und legte seine Wange auf meine Schulter. "Weißt du, ich glaube, mein Hochzeitstag könnte ein Problem für mich werden", sagte er, und ich war ihm dankbar für seine Ehrlichkeit. "Für mich auch", gab ich zu. "Aber ich muss es tun. Und ich liebe sie ja auch, aber ... keine Ahnung, vielleicht ist es eine Pflichtliebe". "Eine was?". "Naja, ich bin mit der Pflicht auf die Welt gekommen, eine Frau zu heiraten und ein Kind mit ihr zu zeugen, damit die Zukunft der Monarchie gesichert ist. Chelsea war meine erste feste Freundin, und je länger ich mit ihr zusammen war, desto klarer wurde mir, was ich zu tun habe. Aber ich habe nie darüber nachgedacht, ob ich das auch wirklich will". "Das ist echt scheiße", teilte ich ihm mit und Louis drehte sein Gesicht zu meinem. "Ja, es ist wirklich scheiße, dass ich zufälligerweise schwul geworden bin". "Bist du das? Du sagst es mir jetzt schon zum zweiten Mal. Bist du dir mittlerweile sicher?". "Jetzt schon. So guten Sex wie mit dir kann ich mit keiner Frau haben". "Vielleicht wird es sogar noch besser für dich, wenn du Bottom bist". "Ja, vielleicht". "Wann immer du bereit dafür bist, bin ich es auch. Ich weiß, dass das erste Mal ein bisschen beängstigend sein kann. Ich dränge dich zu gar nichts". "Das weiß ich, Harry". "Okay".

"Ich habe echt Glück mit dir", sagte er dann und ich blickte ihn überrascht an. "Warum?". "Normalerweise würde ich jeden Typen, mit dem ich vor habe, intim zu werden, eine Schweigeerklärung unterschreiben lassen, aber bei dir hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass ich dir vertrauen kann, und mein Gefühl hat mich nicht getäuscht". "Ich würde dich nie im Leben outen". "Ich weiß".

Ich hatte das Gefühl, dass sich zwischen Louis und mir heute etwas verändert hatte. Ob es am Sex lag oder nicht, wusste ich nicht, aber etwas war anders. Vielleicht kam es mir aber auch nur so vor.

"Ich habe es Niall gesagt, aber er ist vertrauenswürdig", teilte ich Louis mit. "Okay", sagte er einfach nur. Wow, er vertraute mir wirklich. Ich drückte meine Lippen auf seine und küsste ihn ganz harmlos, ohne Zunge. Ohne den Kuss zu unterbrechen, setzte er sich rittlings auf meinen Schoss. Dann intensivierte Louis den Kuss, drang mit seiner Zunge in meinen Mund ein und strich damit sanft über meine. Genüsslich schloss ich meine Augen und ließ mich vollkommen auf den Kuss ein.

Mit Louis fühlte ich mich völlig anders, so wie ich mich noch nie gefühlt hatte. Wie ein neuer Mensch.

Fuck, langsam aber sicher hatte ich das Gefühl, dass ich nie über ihn hinwegkommen würde.

LOUIS

Harry einfach nur zu küssen war mir im Moment das Schönste. Mit ihm konnte ich einfach Ich sein. Nur Louis. Nicht der Kronprinz und Thronfolger, sondern einfach nur ein Mensch.

Wir küssten uns eine Weile und ich genoss die Zweisamkeit mit Harry.

Viel zu schnell würde ich wieder meinen Pflichten nachkommen und mein wahres Gesicht verbergen müssen, da wollte ich die wenige Zeit, die uns blieb, richtig ausnützen.

„Harold?“ „Ja?“ „Bring mich in dein Schlafzimmer.“, säuselte ich und Harry musste lachen. „Nur, wenn du mich nicht mehr Harold nennst!“ „Okay. Harold.“, grinste ich und Harry begann mich an den Seiten zu kitzeln. Plötzlich lag ich unter ihm und er stützte sich schwer atmend auf beide Hände. Dann küsste er mich, aber mit einer Intensität, die mir den Atem raubte.

So sah also wahre Leidenschaft aus…

Meine Hände krallten sich in sein Shirt und ich zog ihn an mich. Dabei gerieten unsere Mitten aneinander und wir stöhnten beide in den Kuss hinein.

Harry setzte sich auf und sah mich einfach nur an. Sein Blick brachte meinen Bauch zum kribbeln und mein Herz zum rasen. Ich stützte mich auf meine Ellbogen und erwiderte seinen Blick herausfordernd. „Bist du dir wirklich sicher, dass du heute noch Bottom sein willst?“, fragte er mich leise und ich nickte und hielt seinem Blick stand. „Ja, Harry, ich bin mir sicher.“

„Okay. Aber zuerst noch etwas anderes.“ „So? Was denn?“ „Ich hab gestern Tiramisu gemacht und davon werden wir uns jetzt etwas genehmigen.“ „Tiramisu? Oh mein Gott, ich liebe dich!“, rief ich grinsend und er stand auf. Harry holte das Tiramisu und ich bekam eine extragrosse Portion. „Ich liebe Italien!“, sagte ich und Harry sah mich fragend an. „Die Amalfiküste… Portofino…“, schwärmte ich. „Ich war noch nie in Italien.“ „Was? Das ist ja eine Schande!“ „Mein Budget hat dafür noch nicht gereicht.“ „Irgendwann mal reisen wir zusammen dorthin. Dann sehen wir uns Rom an, Mailand, Florenz, Pisa und Siena…“ „Das klingt aufregend!“ „Das ist es auch!“ „Wenn es doch nur wahr werden würde…“ „Das wird es! Wir beide werden in der Toskana am Meer den Sonnenuntergang betrachten!“ „Aber nur als Kronprinz und Hoffotograf und nicht als Liebespaar.“, erwiderte er und es klang unheimlich traurig.

Mir fielen nicht die passenden Worte ein, deshalb schwieg ich einfach.

Harry stellte seinen Teller weg und ich tat es ihm gleich, auch wenn ich noch nicht aufgegessen hatte. „Aber wir werden gemeinsam dort sein, auch wenn wir es nicht als Paar sind.“ „Vielleicht bin ich einfach erbärmlich, weil ich immer noch hoffe, dass wir irgendwann in den Sonnenuntergang reiten… Aber das wird einfach nicht passieren, damit muss ich mich noch abfinden.“, sagte er frustriert und ich strich ihm eine Haarsträhne aus der Stirn.

„Ich liebe dich, Harry!“, sagte ich dann schlicht und einfach.

Schlicht und einfach die Wahrheit.
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