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They Don't Know About Us

GeschichteRomance, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Harry Styles Liam Payne Louis Tomlinson Niall Horan OC (Own Character) Zayn Malik
17.01.2021
25.07.2021
28
52.837
9
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
11.04.2021 1.516
 
Halli Hallo ihr Lieben!

Wir möchten uns ganz herzlich für die vielen, vielen Klicks bedanken, ihr seid unglaublich!

Aber jetzt zum Wesentlichen *grins* Voila, das neue Kapitel!

LG Jean und Holly

***

LOUIS

Celine war echt süß und ich freute mich, dass Harry jetzt eine Gefährtin hatte. Ich selber war mehr der Hundetyp, aber jedem das seine.

*Dann sind wir eben klischeehaft…*, antwortete er sassy und ich musste grinsen. Harry weckte eine Seite an mir, die ich so nicht kannte. Mit Chelsea war ich immer ernst und mit ihm einfach playful und es ging mir mit ihm so viel besser.

Ich saß in meinem Büro und scrollte mich lustlos durch die Termine für die nächsten Monate als Chelsea hereinkam.

„Kann ich mit dir reden?“, fragte sie und setzte sich mir gegenüber. „Klar, was ist los, Baby?“ „Du bist irgendwie komisch. Und das schon länger. Mache ich dich nicht mehr glücklich?“ „Doch, natürlich! Wie kommst du denn darauf?“ „Du warst irgendwie abweisend zu mir.“ „Ehrlich? Sorry, das wollte ich nicht!“ „Dich stresst die Hochzeit, nicht wahr?“ Das war zwar nur bedingt wahr, aber ich stimmte ihr zu.

„Noch können wir sie absagen.“, sagte Chelsea und hatte dabei Tränen in den Augen. Ich stand auf und ging um den Schreibtisch herum und hockte mich vor ihr auf den Boden. „Nein, ich will sie nicht absagen. Ich liebe dich und kann es gar nicht erwarten, dass wir verheiratet sind.“ „Und warum bist du dann so komisch?“ „Die Hochzeit wird ein riesiges Event, das stresst mich und nicht die Aussicht, mit dir verheiratet zu sein.“ „Okay.“, sie lächelte tapfer, aber eine Träne kullerte ihr über die Wange.

Gott, was war ich für ein Arschloch!

Am liebsten hätte ich ihr sofort alles gestanden, aber ich konnte einfach nicht. Nicht hier und nicht jetzt und überhaupt nicht! Ich brachte es einfach nicht übers Herz, sie so zu enttäuschen!

„Weisst du was, ich mache hier Schluss und wir kuscheln uns auf die Couch und gucken einen Film.“, schlug ich ihr vor und sie nickte. „Okay, ich mache Popcorn.“ „Das ist eine gute Idee!“ Chelsea stand auf und ging zur Tür. „Baby?“ „Ja?“ „Ich liebe dich wirklich!“ „Ich dich auch.“

Ich würde in der Hölle landen! Wenn nicht wegen Sodomie, dann dafür, dass ich Chelsea hinterging und eine Lüge lebte. Ich setzte mich wieder hinter den Schreibtisch und aus einer Laune heraus googelte ich ob es in irgendeinem Königshaus jemanden gab, der homosexuell war. Und ich fand nichts. Nada.

Ausser in Österreich vor über hundert Jahren… Da hatte es einen Erzherzog gegeben, dem unterstellt wurde, schwul gewesen zu sein. Das waren ja tolle Aussichten.

Damit war für mich aber auch klar, dass ich nie zu meiner Neigung stehen konnte. Ich war dazu verdammt, eine Lüge zu leben! Das hätte mich jetzt fast zum weinen gebracht und deshalb fuhr ich meinen Computer herunter und ging zu Chelsea.

„Du wirkst niedergeschlagen.“, stellte sie fest und ich log: „Es macht mir zu schaffen, dass du dachtest, dass ich die Hochzeit absagen will.“ Sie lächelte und umarmte mich. „Das ist doch schon wieder vergessen. Du hast es mir erklärt und damit ist die Sache für mich erledigt.“ „Okay, Baby. Danke!“ Ich küsste sie und stellte einen Vergleich mit Harry auf, denn er küsste ganz anders als meine Verlobte.

Jep, ich war ein totales Arschloch!

HARRY

Am nächsten Tag, als ich gerade an meiner Kücheninsel saß und frühstückte, rief Louis mich an.

"Hey!", rief ich erfreut und er lachte. *Hey. Du hast ja ganz hervorragende Laune*. "Ja, klar. Ich habe ja heute frei. Nicht, dass ich meinen Job nicht liebe, aber ich will Celine noch nicht so oft alleine lassen". *Das verstehe ich, aber hast du jemanden für sie, wenn du mit mir unterwegs bist? Amsterdam war ja auch nicht nur ein Tag*. "Meine Nachbarin. Und Niall würde sicher auch bei mir vorbeikommen und sie füttern". *Okay, das klingt doch gut*. "Ja. Und was machst du so?", fragte ich Louis und hörte ihn einmal tief durchatmen.

*Gar nichts. Chelsea ist beim Friseur, und ich langweile mich ein bisschen*. "Wann kommst du wieder bei mir vorbei?". *Ich werde sehen, was sich machen lässt*. "Okay. Ist alles in Ordnung?". *Ja. Naja. Keine Ahnung. Chelsea hat mir gestern gesagt, dass ich mich ihr gegenüber komisch verhalte. Sie hat keinen konkreten Verdacht und ich konnte sie beruhigen, aber...*. "Ich weiß. Es ist abgefuckt", unterbrach ich ihn. *Ja*. "Willst du das mit mir beenden?". *Nein, das ist es ja. Ich würde es vermutlich nicht mal beenden, wenn mein Leben davon abhängen würde", sagte er, was eine ziemlich dramatische Aussage von ihm war, aber ich war erleichtert darüber, dass er es nicht beenden wollte, denn ich wollte es auch nicht.

Aber Chelsea ...

"Sie wird es nie erfahren. Wenn wir vorsichtig sind, dann können wir sie davor bewahren, ernsthaft verletzt zu werden", sagte ich und meinte es völlig ernst. Chelsea würde Louis heiraten, die beiden würden eine Familie gründen und ein glückliches Leben miteinander führen. Und eines Tages, in vielen, vielen Jahren, nach einem langen Leben, würde sie sterben, ohne zu wissen, dass Louis sich vor der Hochzeit mal kurz ausgelebt hatte - aber mit der Gewissheit, dass er sie immer geliebt hatte. Ich würde dann nur eine kurze Phase in seinem Leben gewesen sein, nichts weiter. Der Gedanke machte mich traurig, aber ich musste der Tatsache ins Auge sehen, dass es leider so war. Chelsea war seine große Liebe. Ich war nur ein nettes kleines Experiment für ihn.

*Das müssen wir, Harry. Wir müssen extrem vorsichtig sein, damit sie niemals herausfindet, was für ein Arschloch ich bin*, sagte Louis fast schon verbittert. "Du bist kein Arschloch. Und wenn, dann nur wegen mir". *Richtig, du verdirbst mich total*. Ich lachte und er tat es mir gleich. "Sehr gerne".

Ich blieb heute einfach zuhause und beschäftigte mich die ganze Zeit mit Celine - und dachte darüber nach, wie mein Leben in ein paar Jahren wohl aussehen würde, wenn Louis und Chelsea verheiratet sein und ihre Kinder erziehen würden. Ich würde vielleicht nicht alleine sein, aber eins stand fest : Ich würde nie jemanden wie Louis finden, denn davon gab es nur einen.

LOUIS

Nach dem Telefonat mit Harry ging es mir mit dem schlechten Gewissen etwas besser.

Und deshalb beschloss ich spontan, dass ich ihn besuchen würde. Einfach so. Und vielleicht für einen Orgasmus oder zwei…

Ich fuhr zu ihm und wie beim letzten Mal, küsste ich ihn schon, als er die Tür öffnete.

„Hey!“ „Hi!“, antwortete ich atemlos und machte die Tür zu. Da sah ich, dass Harrys Nachbarin von gegenüber in ihrer offenen Tür stand.

„Scheiße!“, rief ich und lehnte mich gegen die geschlossene Tür. „Sie ist alt und sieht schlecht, vielleicht hat sie dich gar nicht erkannt!“, sagte Harry und spähte durch den Spion ins Stiegenhaus. „Sie ist weg.“ „Und wenn sie mich erkannt hat? Ganz fucking England kennt mich!“ „Ich gehe rüber und rede mit ihr.“ „Nein, bitte nicht!“, jammerte ich und verfluchte mich für meine Spontaneität. Und für meine Kussattacke.

„Jetzt komm erstmal rein und setz dich hin, ich rede mit ihr.“ „Okay.“ Ich setzte mich auf die Couch und streichelte Celine, die dort ein Schläfchen hielt.

Zehn quälende Minuten später kam Harry zurück. „Sie hat dich erkannt, aber sie wird den Mund halten, das hat sie mir versprochen.“ „Und wenn man ihr Geld bietet?“ „Ich glaube nicht, dass sie käuflich ist.“ „Ich springe von der Tower Bridge.“, sagte ich trocken und stand auf. „Nein, das tust du nicht, sie wird es niemandem sagen!“ „Hat sie gesehen wie wir uns geküsst haben?“ „Ja, hat sie.“ „Und warum sollte sie es für sich behalten?“ „Weil sie mich mag.“ „Bist du naiv!“, stellte ich fest und Harry rieb sich frustriert das Gesicht.

„Am besten ist, ich fahre wieder nach Hause und warte bis Chelsea und mein Dad und ganz England Bescheid wissen.“, sagte ich niedergeschlagen und Harry antwortete: „Weisst du was, ich fahre mit dir und wir geben uns bei dir die Kante. Wenn schon die Welt untergeht, dann könnten wir dabei auch stockbesoffen sein.“ „Das ist eine gute Idee!“, stimmte ich zu und so fuhren Harry und ich zum Clarence House und ich zeigte ihm die Hausbar.

Als Chelsea vom Frisör zurückkam, lagen Harry und ich auf dem Sofa, guckten Fussball und waren beide betrunken.

„Was ist denn hier los?“ „Harry hat mir einen USB Stick mit Fotos vorbeigebracht und wir haben zusammen ein Glas getrunken.“, erklärte ich ihr leicht lallend. „Ihr hattet doch schon mehr als ein Glas?“ „Naja, eines nach dem anderen halt.“, sagte ich und klatschte mit Harry ab. „Okay, wenn das so ist, dann will ich auch eins nach dem anderen.“, grinste Chelsea und holte sich ein Glas aus der Küche. Sie schenkte sich selber etwas Vodka mit Red Bull ein und wir stiessen an.

Harry übernachtete im Gästezimmer und Chelsea musste mir ins Bett helfen, denn ich war viel zu betrunken um zu gehen.

Am nächsten Morgen wachte ich auf, weil mein Telefon klingelte und mein Dad anrief…
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