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They Don't Know About Us

GeschichteRomance, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Harry Styles Liam Payne Louis Tomlinson Niall Horan OC (Own Character) Zayn Malik
17.01.2021
01.08.2021
29
54.459
9
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
04.04.2021 1.735
 
Hallo ihr Lieben!

Wir wünschen Euch frohe Ostern, ein schönes verlängertes Wochenende und viel Vergnügen mit dem neuesten Kapitel!

LG Jean und Holly

***

HARRY


Das Dinner verlief ganz normal - und in dieser Nacht schlief ich ganz fantastisch.

Am nächsten Tag im Königspalast riss ich mich zusammen, obwohl ich meganervös war. Aber warum eigentlich? Schließlich war ich mit dem zukünftigen König meines eigenen Landes intim ...

Aber Willem-Alexander und Maxima waren absolut sympathisch und begrüßten sogar auch mich per Handschlag.

Und auch der Rückflug war wieder spektakulär. Wie konnte ein Flugzeug nur so luxuriös sein?

Als ich wieder zuhause war und mich auf meine Wohnzimmercouch setzte, musste ich das Erlebte der letzten zwei Tage erst einmal verarbeiten. Vor allem das mit Louis in meinem Hotelzimmer. Wie er für mich gekommen war ... Zwei Mal.

Um mich selbst davon abzulenken, rief ich Niall an und fragte ihn, ob er zu mir kommen wollte. Und er wollte.

Eine Stunde später saß er neben mir und wir beide hatten eine volle Bierflasche in der Hand, denn er hatte ein Sixpack mitgebracht.

"Wie war Amsterdam?", fragte Niall mich. "Es war total cool! Willem-Alexander und Maxima waren echt nett! Und der Königspalast ... Der Wahnsinn!". "Aber das bist du doch jetzt schon gewohnt, oder? Du gehst doch im Buckingham Palace ein und aus". "Naja, eigentlich schon", gab ich zu, und Niall grinste mich eindeutig an. "Und im Clarence House", sagte er, und ich fühlte mich total ertappt. Er ahnte es sowieso schon, also konnte ich es ihm auch sagen, oder? Niall war mein bester Freund und ich vertraute ihm blind. Er würde es für sich behalten, wenn ich ihn darum bat, das wusste ich.

Ich räusperte mich peinlich berührt und atmete dann einmal tief durch. "Du ahnst es wahrscheinlich schon, aber ...". "Du hast was mit dem Kronprinzen", stellte Niall fest und ich trank von meinem Bier. "Ja", sagte ich dann und wartete auf seine Reaktion darauf, jetzt da er die Bestätigung für seinen Verdacht hatte.

"Aber er ist doch mit einer Frau verlobt. Ist er etwa heimlich schwul und sie nur sein Alibi für die Öffentlichkeit?", fragte Niall mich - und sofort bekam ich wieder ein schlechtes Gewissen Chelsea gegenüber. "Nein, sie weiß nichts davon", nuschelte ich kleinlaut. "Okaaay?". "Er weiß selbst nicht, ob er schwul ist oder nicht. Er liebt Chelsea, will aber vor der Hochzeit noch das ausleben, auf das er neugierig ist". "Mit dir". "Ja. Das hinter Chelseas Rücken zu machen, ist abgefuckt, das weiß ich. Ich habe das mit Louis beendet, und dann war ich für zwei Monate nur der Hoffotograf, aber dann ... Ich weiß auch nicht ... Er will mit einem Mann schlafen, und ich will, dass ich es bin. Oh mein Gott, bin ich ein Arschloch?", fragte ich Niall und er lachte verhalten.

"Nein. Naja, keine Ahnung. Es passt eigentlich nicht zu dir, aber du musst selbst wissen, was du tust. Du bist erwachsen. Ich befürchte nur, dass du am Ende unglücklich sein wirst". "Das befürchte ich auch, aber offen gestanden ist mir das jetzt scheißegal", gestand ich ihm und er grinste mich schief an. "Tja, wenn es soweit ist, dann bin ich für dich da, das weißt du". "Ja, danke. Und du musst es bitte unbedingt für dich behalten, okay?". "Klar, das versteht sich doch von selbst". "Ich danke dir". "Kein Problem".

Das Sixpack wurde natürlich ausgetrunken, aber Niall und ich redeten heute nicht mehr über Louis - und es tat mir ganz gut, ein bisschen Ablenkung von ihm zu haben, denn ab und zu brauchte ich das einfach.


LOUIS


Der Besuch in Amsterdam war für mich einfach eine Pflicht gewesen, aber für Chelsea und auch für Harry war es etwas Besonderes, das war mir sehr wohl klar.

„Na, wie geht es dir?“, fragte ich Harry als wir das nächste Mal miteinander telefonierten. „Ganz gut.“ „Hast du Amsterdam verdaut?“ „Ja, natürlich.“ „Prinzessin Amalia war ja ganz verrückt nach dir, ist dir das aufgefallen?“ „Prinzessin Amalia?“ „Die älteste Tochter des Königs.“ „Ehrlich?“ „Ja, Maxima und Chelsea haben es bemerkt und mich darauf aufmerksam gemacht.“, sagte ich zähneknirschend und kämpfte gegen meine Eifersucht. Obwohl das kindisch war, denn erstens redeten wir von einer 17-jährigen und zweitens war Harry schwul.

„Oh Mann, ich war so beschäftigt mit fotografieren, dass mir das nicht mal aufgefallen ist!“, sagte er und ich hörte ihm die Verblüffung richtig an. „Jetzt hast du zwei Thronfolger als Fans.“, grinste ich und meine Eifersucht verpuffte. „Ich meine sie ist ja ein hübsches Ding, aber nicht meine Kragenweite.“ „Nein, die bin nur ich.“, scherzte ich arrogant und Harry lachte. „Genau!“, bestätigte er und wir lachten beide.

„Louis?“ „Ja?“ „War es eigentlich okay was ich mit meinem Finger getan habe?“ „Wie kommst du darauf, dass es nicht okay war?“, antwortete ich mit einer Gegenfrage. „Ich hab dich überrumpelt.“ „Mach dir keinen Kopf, das war schon okay so, ich würde dich sogar darum bitten, es zu wiederholen.“ „Okay.“, sagte er schlicht und ich biss mir, schon wieder, auf die Unterlippe.

Chelsea war wohl noch eine Weile unterwegs, also warum nicht ein wenig Dirty Talk am Telefon?

Ich saß in meinem Büro hinter dem Schreibtisch und zog meine Schuhe aus und zog die Beine an. „Was hast du an?“, stellte ich die berüchtigte erste Frage und Harry lachte. „Nicht lachen, ich meine es ernst.“ „Nur eine Jogginghose und ein T-Shirt.“ „Keine Unterwäsche?“ „Nein, wenn ich zuhause bin, dann nie.“ „Ich schubse dich auf dein Bett und setze mich rittlings auf dich.“

Eine halbe Stunde, einen Orgasmus und meinen ersten Telefonsex später war ich frisch angezogen und wartete darauf, dass Chelsea zurückkam.

Am folgenden Wochenende waren wir wieder im ´Heat´ und ich fand es schade, dass Harry nicht mehr hier arbeitete. Als Hoffotograf sah ich ihn zwar öfter, aber ich vermisste ihn in seinen schwarzen Skinnyjeans und dem einfachen T-Shirt, dass er hier immer getragen hatte.

In den nächsten Wochen war es schwierig, Harry zu treffen, denn Chelsea war immer zuhause und ich merkte, dass ich nicht mehr so gerne meine Zeit nur mit ihr verbrachte. Ich vermisste Harry und mein eigenes playful-self, wenn ich mit ihm zusammen war.

Am dreiundzwanzigsten Tag also erfand ich eine Ausrede und fuhr am Nachmittag zu Harry.

Er konnte nur die Tür öffnen, zu mehr kam er nicht, denn ich drängte ihn sofort an die nächste Wand und drückte meine Lippen auf seine. Er machte blind die Tür zu und erwiderte den Kuss.


HARRY


Und ob ich Louis Kuss erwiderte! Ich schlang meine Arme um ihn, krallte meine Hände in seinen Hintern und hob ihn hoch. Dann drehte ich mich mit ihm um und drückte ihn an die Wand. Bis plötzlich ein piepsiges Miauen erklang, Louis seinen Mund von meinem löste und sich fragend umsah. "Ich will dir jemanden vorstellen", sagte ich, stellte ihn wieder hinunter auf den Fußboden, nahm seine Hand in meine und ging mit ihm ins Wohnzimmer.

"Oh!", rief er, als er das getigerte Katzenbaby auf dem Sofa sah, das schon wieder friedlich schlief. "Sie ist zehn Wochen alt, noch ein Baby. Ist sie nicht süß?". "Ja. Seit wann hast du sie?". "Seit gestern. Ihre Mutter ist die Katze meiner Mum. Das einzige Weibchen aus dem Wurf. Meine Mum hat alle Babys verschenkt und das Weibchen für mich reserviert", informierte ich ihn, und ganz vorsichtig streckte er seinen Arm nach der Kleinen aus und strich ihr mit dem Zeigefinger über das Köpfchen. "aaawww, sie ist total weich", sagte er dann und ich lachte verhalten. "Ja". "Und wie heißt sie?". "Ich dachte da an Princess", scherzte ich und Louis lachte. "Ehrlich?". "Nein". "Okay, denn damit hättest du jedes Schwulenklischee auf der Welt erfüllt". "Das stimmt. Ich weiß noch nicht, wie ich sie nenne". "Ich bin ja eigentlich mehr der Hundetyp, aber sie ist echt süß". "Ja, das ist sie".

Louis blieb noch zwei Stunden bei mir, aber völlig unschuldig, denn die Kleine lenkte uns von unseren Dirty Minds ab.

Als ich wieder alleine war, schaltete ich das Küchenradio ein und beschloss dann spontan, Kekse zu backen. Einfach nur so.

Die Kleine schlief nach wie vor auf der Couch, aber als dann "A New Day Has Come" von Celine Dion erklang, öffnete sie ihre Augen und hob ihren Kopf hoch. Und da wusste ich es. "aaawww, heißt du Celine? Oh ja, damit erfülle ich wirklich jedes Schwulenklischee, aber es passt zu dir", sagte ich und die Kleine gab ein zustimmendes Miauen von sich. Und damit stand es fest.

Ich fotografierte Celine beim Schlafen, schickte das Foto dann an Liam, Louis, Mum, Niall und Zayn weiter, und schrieb dazu : *Celine Styles*. Jep, ich war jetzt ein stolzer Katzenpapa.

Als die Kekse fertig waren, beschloss ich, für Celine einkaufen zu fahren. Ich hatte gestern Babykatzenfutter für ein ganzes Jahr gekauft, und Mum hatte mir ein Katzenklo geschenkt. Aber ich hatte noch keinen Kratzbaum und auch noch nichts zum spielen. Also würde ich das jetzt ändern.

Ich fuhr zum größten Petshop in meiner Nähe - und eskalierte völlig! Aber das Gute war, dass ich ja jetzt gut verdiente und es mir leisten konnte. Und für Celine nur das Beste.

Ich musste drei Mal gehen, um alles in meine Wohnung zu schaffen und Celine sah mir fast schon gelangweilt dabei zu.

"Das ist alles für dich!", verkündete ich ihr, als ich fertig war, und sie sah mich an und miaute. "Ja, für dich! Sieh mal, du hast jetzt einen pinken Kratzbaum, ist der nicht cool? Und das ganze Spielzeug hier ist auch für dich! Und dieses Schlafkörbchen ... Also wenn du mich fragst, sieht das echt bequem aus! Ich würde selbst darin schlafen, wenn ich könnte!". Erneut miaute sie, stand auf und sprang dann ein bisschen unbeholfen von der Couch, aber sie schaffte es. Dann beschnupperte sie erst mal alles, und ich checkte mein Telefon.

Mum : *aaaaawwwww, süsser name!*

Zayn : *süss!*

Liam : *lang lebe celine!*

Niall : *jetzt will ich auch eine katze!*

Louis : *dann hättest du sie auch gleich princess nennen können, aber celine passt zu ihr*
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