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Die Prophezeiung der blauen Jungfrau – Das größte Abenteuer

von Lila Moon
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Aragorn Eomer Faramir Gimli Legolas OC (Own Character)
16.01.2021
12.09.2021
49
50.231
2
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Dieses Kapitel
1 Review
 
23.01.2021 708
 
Hallo, meine Lieben
heute werdet ihr ein ganz bekanntes Gesicht zu lesen kriegen, den ihr bestimmt alle kennt und mögt.
Hoffe, es gefällt euch und seid gespannt, was gleich passieren. :)
LG Lila Moon
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Sicht Luin:
Auf Dúath's Rücken reitend reiste ich durch ganz Mittelerde und bekämpfte die restlichen Orks, die die Schlacht Mittelerdes überlebt hatten und umherwanderten und weiterhin Chaos verursachten.
Es war manchmal kaum zu glauben, dass die Schlacht vorbei war, aber immer noch Orks hier umherirrten und weiterhin töteten, bis sie selbst endlich ausgerottet waren. Doch solange welche noch existierten werde ich nicht aufhören, bis alle erledigt sind. Das schwor ich mir.
Seid der großen Schlacht sind bereits über zwanzig Jahre vergangen und ich bin zwischendurch mal in Bruchtal und kümmere mich mit die noch verbliebenen Elben um das verlassene Reich, damit es solange es ging erhalten blieb, bis auch unsere Zeit gekommen war. Nur wann unsere Zeit war blieb ungewiss, denn ich wollte solange bleiben, bis ich einen Grund gefunden habe hier mein Leben zu fristen.
Lange dachte ich daran wie es wäre, wenn ich nicht überlebt hätte, egal ob als Kind oder als nun vollständig Erwachsenen.
Bald kurz vor Sonnenuntergang machte ich Halt und stieg von Dúath's Rücken ab.
Ich betrachtete die orangene Sonne und erkannte, dass in einer Stunde die Sonne untergehen würde und es an der Zeit wurde hier zu rasten und über Nacht dort zubleiben. Dúath schmiegte seinen gigantischen Kopf an meinen Bauch und wollte gestreichelt werden, was ich schließlich auch tat und er genussvoll brummte.
,,Braver Junge", murmelte ich und beobachtete ihn dabei, erspähte die Narbe auf sein Auge und dachte wieder daran, wie er zum ersten Mal die Gestalt einer monströsen Bestie annahm und mich fast zu Tode erschreckt hatte.
Dann sah ich wieder auf und betrachtete das Farbenspiel des Himmels. Die prächtigen Farben, bestehend aus hellblau, rosa, orange und goldenen Sonnenstrahlen, waren ein wunderschöne Pracht, die meine Nana lieben würde, wenn sie hier wäre.
Meine Nana.
Sie fehlte mir so sehr, manchmal musste ich Nachts an sie denken und hoffte jeden einzelnen Tag, sie würde wieder zurückkehren, aber sie war nie zurückgekehrt.
Aber ich gab die Hoffnung nicht auf, wir werden uns beide eines Tages bald wiedersehen, das spürte ich einfach.
Bekümmert sah ich runter, murmelte Worte zu die Valar und hoffte darum, dass sie meine Gebete erhörten.
Ich ging voraus nahe den Wald und suchte die geeignete Stelle, wo Dúath und ich übernachten könnten. Und ich fand glücklicherweise eine geeignete Stelle und bereitete alles vor, bis es dann nach gefüllten Stunden stockfinster wurde, wir gesättigt waren und uns Schlafen legen wollten.
Mit den Gedanken an meiner Nana schlief ich ein.



Sicht Helia:
Kalter Wind schoss durch meinen ganzen Körper und ließ mich leicht blinzeln und aus meiner Ohnmacht aufwachen. Mir brummte der Schädel und alles, mein gesamter Körper schmerzte. Und wieder fiel mir ein, was soeben passiert war. Ich war die Klippe gefallen, hörte einen Wolf heulen und musste währenddessen das Bewusstsein verloren haben. Das war aber auch eine harte Landung, die ich scheinbar nicht mal gespürt hatte, aber trotzdem schmerzte mir der gesamte Körper wie als hätte ich einen stundenlangen Marathon gelaufen und hätte jetzt Muskelkater.
Irgendwann bekam ich meine Augen ganz auf und sah ausgetrocknetes Gras, was mich stutzig machte, denn es hatte vergangene Nacht in Strömen geregnet, also müsste alles eigentlich ganz matschig sein?
Vorsichtig richtete ich mich auf, bekam langsam festen Stand und sah mich um. Ich sah nichts weiter als eine weite Ebene, bestehend aus wenig Wege, einige Bäume und weite Gräser. An einigen Stellen sah ich ein paar Felsen, welche flach, welche hoch. Doch ich sah keine Stadt. Nicht mal die, in der ich und Mama wohnten. Und erschreckenderweise sah es nicht wie Zuhause aus.
,,Okay, es muss eine logische Erklärung geben", dachte ich laut und stemmte meine Hände auf die Hüften. ,,Nur welche?"
Einige Gründe und logische Erklärungen fand ich ja, aber dann dachte ich gründlich nach und stellte fest, dass nichts von alldem sein konnte, denn es war alles ausgeschlossen und unwahrscheinlich.
Denn wenn ich nicht zuhause war, wo war ich dann?
,,Was ist geschehen?", überlegte ich und sah mich weiter und mittlerweile panisch um. ,,Und wo bin ich?"
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