Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Die Prophezeiung der blauen Jungfrau – Das größte Abenteuer

von Lila Moon
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Aragorn Eomer Faramir Gimli Legolas OC (Own Character)
16.01.2021
28.11.2021
61
61.796
3
Alle Kapitel
36 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
14.03.2021 933
 
Hallo, meine Lieben
Oi way, ihr könnt nicht glauben, was bei mir los ist. Ab morgen bin ich dann offiziell genau ein Jahr hier mit drin!
Ich kanns nicht glauben, so schnell ist die Zeit vergangen und da dachte ich, da ich morgen dummerweise kaum Zeit haben werde, was zu schreiben, erledige ich das heute mal, damit ihr euch freuen könnt.
Und an allen, die hier bei mir gelesen haben, mir Votes, Kommentare, Favos ect. gegeben haben, einen herzlichen Dank, dass ihr mich zum schreiben erregt und mir Hoffnung gegeben habt.
Küsschen und Knuddeln an alle! :)
LG Lila Moon
---------------------------------------------------------------------------------------
,,Äähhh", wiederholte ich, da mir keine Antwort einfällt auf die Frage, die er mir eben gestellt hat. Ich wollte ihn vorschwindeln, dass ich nur an zuhause gedacht habe, aber er würde mich schnell durchschauen, deshalb lasse ich es.
Soll ich gestehen, was ich wirklich dachte?
"Ich hatte an den Tod gedacht." Was, habe ich das echt gesagt?
Anscheinend doch, denn Legolas starrte mich ungläubig an. "Wieso?"
An meinen Fingern knibbelnd gestand ich leise:,,Nun ja, ich wäre fast ertrunken und habe nachgerechnet, wie viele Male ich fast gestorben bin. Und es sind mehr als zehn mal."
Seine Augen sahen mich weiter an, glauben wohl nicht, dass ich echt über sowas rede. Aber mir war dieses Thema viel lieber als das andere, was mir ebenso in den Kopf rum spukt.
Dass Legolas mich nackt gesehen hat.
Ich verstand nicht, wieso er mich so sehen musste. Ja, er war nun mal ganz gentlemanlike, um mich vor die anderen zu bedecken, doch dass er mich so gesehen hat, so entblößt, da dachte ich nur beschämend, hatte ich mich eigentlich gut gehalten?
,,Das ist eine ganze Menge für eine junge Frau."
Ich starrte ihn mit hochgezogener Braue an. Jung? Ich!
,,Legolas, ich bin alles andere als jung. Ich bin schon lange über vierzig, was heißt da noch jung?"
,,Für uns Elben ist das noch jung, für einen Menschen aber", er stoppte, überlegte, was er sagen soll, um ja nichts falsche zusagen. "Ist es anders. Jeder altert anders."
,,Und das weiß ich, aber wieder mal werde ich daran erinnert, dass ich nicht mehr lange leben werde. Dass ich eines Tages bald sterben werde." Ich habe es akzeptiert. Dass mit dem Tod. Das akzeptierte ich, seit ich mein erstes Abenteuer in Mittelerde hinter mich hatte.
,,Ich glaube wir sollten aufhören über den Tod zureden."
Seinen Vorschlag finde ich gut, also hörten wir auf.
Banor sagt, nachdem er ein wenig geruht hat, dass er nach was essbaren suchen wird und fragt, ob ihn jemand begleiten will. Ich würde gerne, aber totes Tier sehen fällt mir noch immer schwer. Ich kann zwar einen Fisch angeln und ausnehmen, aber keine anderen Tiere töten. Das fällt mir schwer.
,,Was ist mit dir, Jini? Würdest du mit jagen?", fragte Banor.
Ich schüttelte lediglich nur den Kopf, weil ich nicht mehr wollte.
Banor zuckte die Schultern und geht alleine jagen.
,,Warte, ich komme mit!", rief Adan, eilt ihn hinterher und sie reden ein wenig darüber, wie die Zwerge früher mal riesige Böcke geritten haben und sie die Orks mit ihren Äxten vertrieben.
Solange sie weg waren, machte Legolas den Vorschlag, dass wir Feuerholz und essbare Wurzeln suchen sollten. Ich nahm den Vorschlag gerne an und half ihn mit.

,,Mhh", schnupperte Banor und grinst zufrieden. ,,Riecht das lecker!"
,,Ja, find ich auch", sagte Adan und ich strahlte wie lange nicht mehr, während ich die Suppe kochte. Die darin eingekochten Wurzeln waren glücklicherweise Kartoffeln ähnlich und sollen auch so schmecken, hieße es laut Legolas. Die dazu reingerührten Kräuter, Gewürze und das Fleisch machten das ganze ein ordentliches Festmahl, wie wir ihn seit längeren nicht mehr hatten.
,,Man o man, war das lecker!", seufzte Banor nach dem Essen zufrieden und rieb sich seinen wie mir schien vollen Bauch.
Wir alle haben gut gegessen, selbst ich war gesättigt, obwohl noch ein guter Rest über war, aber bestimmt wurde es extra so gemacht, weil Legolas wusste, dass heute der Helfer kommen würde.
,,Find ich auch, echt lecker", meinte Adan und Legolas nickte zustimmend. Ich war auch echt froh, dass ich Kochstunden genommen hatte, bevor ich anfing auch für meinen Liebling zu kochen. hach, ich vermisste Helia. Wie es ihn wohl ging?
Hoffe mal gut.
Wenn man Mutter war wuchs die Sorge um seinen Liebling immerzu und das jeden Tag immer mehr. Ich hoffte inständig, dass es ihn gut ging.
Gerade erzählten sie sich alle irgendwelche Geschichten, deren Beachtung ich nicht schenkte, als ich bemerkte, wie Legolas den Kopf hob und ich seinen Blick folgte. Ich konnte einen Schatten erkennen, der sich uns näherte und wollte nach meinen Schwert greifen, als Legolas mich davon abhielt.
,,Warte", sagte er. ,,Es ist unsere Hilfe, die auf uns zukommt. Und das in Begleitung, wie ich sehe."
Wir alle, Legolas, ich, Banor und Adan, standen auf, blickten in die Dunkelheit, wo sich ein schnelles Etwas uns näherte und ich dann seine roten Augen erkannte.
Es war Dúath!
Er stoppte kurz vor dem Lagerfeuer und es zeigten sich vor uns eine dunkelhaarige Frau und ... nein, war das wahr?
Das war ja ...
,,Luin!"
Und er starrte mich an. Unglauben, Überraschung und unendliche Freude war deutlich spürbar.
,,Nana!"
Schnell stieg er ab und eilt auf mich zu. Ich kam ihn entgegen und ließ mich von ihn umarmen.
Freude und Tränen kamen in mir hoch und flossen über.
Mein ältester Sohn, jetzt war er wieder bei mir. Und ganz bestimmt wird wieder alles gut werden.
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast