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Die Prophezeiung der blauen Jungfrau – Das größte Abenteuer

von Lila Moon
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Aragorn Eomer Faramir Gimli Legolas OC (Own Character)
16.01.2021
12.09.2021
49
50.231
2
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25 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
05.03.2021 941
 
Hallo, meine Lieben,
Sorry, dass ich längerer Zeit nichts mehr geschrieben habe, aber ich war zurzeit sehr beschäftigt und musste mich auch um was anderes kümmern. Aber jetzt kann ich hier wieder ein neues Kapitel hinterlassen.
Mal sehen, was uns da erwartet.
LG Lila Moon
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Sicht Luin:
Auf Dúath reitend machte ich mich auf den Weg nach Erebor.
Oh man, da war ich schon seit ...na gut, seit meiner Kindheit nicht mehr. Aber da war ich ja auch erst 2 Jahre.
Wartet mal, ich war nie in Erebor, sondern in Thal.
Über mich selbst lachend ritt ich weiter und durchquerte den halben Wald, um auf die anderen zutreffen. Nur wo sie sein könnten?
Legolas hat geschrieben, sie reisen direkt dorthin, aber treffen würden wir uns in der Lichtung.
Nur, was heißt wir?
Reist er in Begleitung?
Vielleicht mit Gimli?
Möglich, denn wen anders kam mir gerade nicht in den Sinn. Aragorn war ein viel beschäftigter König in Minas Tirith.
Dúath hält mit einem Mal inne und schlittert leicht nach vorne, bevor ich ihn komplett zum stehen brachte.
,,Dúath, was ist los?", wollte ich wissen, seine Ohren waren aufmerksam, richteten sich auf und nahmen scheinbar was wahr. Deshalb machte ich dasselbe, lauschte genauer und hörte ... nichts.
Aber ich spürte was, eine beängstigende Aura, die ich nicht identifizieren konnte.
Dúath knurrte dann.
,,Dúath, was hast du gespürt?", wollte ich flüsternd wissen.
Als ich diesmal aufblickte nahmen meine Augen dann endlich was wahr. Eine Bewegung, ein rennender Schatten gekleidet in braun und grau. Und verfolgt von Orks.
Ich befahl Dúath zur Eile, er rannte los und wir übernahmen jeden Ork, der uns in die Quere kam. Das Schreien der fremden Person klang hell und äußerst weiblich.
Es war eine Frau, die sie jagten!
Als wir beide dann in der Nähe waren, provozierte ich diese hässlichen Viecher. ,,Wenn ihr schon jemand bekämpfen wollt, dann lieber mit jemand, der sich auch wehren kann! Was ihr da gerade bei der Frau vorhabt, empfinde ich nur als feige!"
Sie drehten sich fauchend um und nun hatte ich sie. Ich stieg ab, zog mein Schwert und wehrte jeden Schlag ab, der mir nahe kam.
Bald schon waren drei von ihnen vernichtet, Dúath übernahm die anderen und die Frau, sie presste sich an einen Baum fest, starr vor Schreck und mit geweiteten Augen.
Irgendwann nach nur wenigen Minuten waren alle erledigt und ich wandte mich an die Frau.
,,Herrin, ist euch was geschehen?", wollte ich wissen.
Doch sie antwortete mir nicht, sie blieb erstarrt und sah aufs Kampffeld, wo überall tote Orks rumliegen.
,,Herrin!", versuchte ich es nochmal, nur mit Nachdruck in der Stimme. Diesmal schaute sie in meiner Richtung und starrte mich an.
Eine einzelne kaffeeschwarze Haarsträhne fällt ihr ins Gesicht, ihre Haut war leicht bedreckt und doch gepflegt, wie ich erkannte. Und ihre Augen waren hellbraun mit leicht metallenen Stich drin.
Aber dann verdrehen sich ihre Augen und sie fiel nach vorn. Schnell fing ich sie auf und legte sie kurz au dem Boden ab.
Was sie wohl haben mochte?
Ob das alles ihr zu viel war?
Egal war diese Frau war, sie sollte nicht alleine sein.

Bald nach Stunden an einem Lagerfeuer hörte ich nichts weiter als das Rauschen des seichten Windes, das Knistern des Feuers und das ruhige Atmen von Dúath.
Ich schielte zu die gebettete Frau rüber, die mir ein echtes Rätsel war. Was machte sie hier alleine im Wald und vor allem, warum war sie unbewaffnet?
Reiste sie zuvor mit Gruppe, bevor sie getrennt wurden?
Die Frau war definitiv eine Elbe, das konnte ich auf dem ersten Blick an erkennen. Und an ihren spitz verlaufenden Ohren, die ich erst später entdeckte.
Sie murmelte was und schlug blinzelnd die Augen auf. Das Schein des Feuers lässt ihr Haar leicht golden leuchten und sieht zugegebenermaßen gut aus.
Als sie auf waren sahen sie in meiner Richtung und mich fragend an.
,,Ihr seid endlich wach, das ist gut", sagte ich, froh darüber, dass es ihr sichtlich gut gin.
Ich holte ein Metallbecher und tauchte ihn leicht in den Topf, wo dort noch ein wenig Brühe kocht. Zwar wäre Tee besser geeignet für ihre Gesundheit, aber wer weiß, wie lange es her war, dass sie Nahrung zu sich genommen hat.
Ich habe darin ein bisschen Gemüse kochen lassen, damit es auch etwas fester wird und nicht so flüssig wie Wasser.
Mit dem Becher in der Hand kam ich auf sie zu und hielt ihn ihr hin. ,,Hier, trink das, dann wird es euch besser gehen."
Zögernd nimmt sie den Becher an sich, pustet leicht, bevor sie dann einen Schluck nimmt. Sie schaute zu mir hoch und lächelte leicht.
Das war schon mal ein gute Zeichen.
,,Was genau ist passiert?", fragte ich sie und wartete ab, ließ ihr Zeit.
Nach einem zweiten Schluck antwortete sie:,,Ich war mit einer Gruppe Menschen unterwegs. Ich habe mich getarnt, denn diese Leute waren noch immer misstrauisch unserer Rasse. Ich wollte mich nicht verraten, doch dann wurden wir von Orks angegriffen. Niemand entkam, außer ich."
Es war erschütternd zuhören, dass es noch einige Leute gibt, die uns misstrauen, doch was ihr passierte, war ebenso schlimm.
,,Zumindest habe ich euch gefunden."
Sie lächelte wieder. ,,Ja, ein Glück, dass sie gekommen sind."
Himmel, war diese Frau schön, wenn sie lächelt. Eine leichte mir unbekannte Wärme breitete sich in meiner Brust aus.
Ich blinzelte und lächelte nervös, um mich dann wieder halbwegs in den Griff zukriegen.
,,Wie heißen sie eigentlich?", werde ich gefragt.
,,Oh, tschuldige, Ich heiße Luinion."
,,Freut, mich, Luinion", sagte sie und sah mich an. ,,Ich heiße Aurélia."
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