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Die Prophezeiung der blauen Jungfrau – Das größte Abenteuer

von Lila Moon
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Aragorn Eomer Faramir Gimli Legolas OC (Own Character)
16.01.2021
24.10.2021
55
55.145
2
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25.02.2021 818
 
In den darauffolgenden Wochen reisten wir weiter und irgendwann nach mehrere Stunden des heutigen reisens machten wir eine Pause. Legolas hat es kaum verkündet, fällt Adan sofort auf die Knie und stöhnt vor Erleichterung. Scheinbar war er einen langen Marsch noch nicht gewohnt.
Ich ging hinter ihn auf die Knie und fuhr ihn über die Schulter. ,,Alles gut, wir alle brauchen Ruhe."
,,Er scheint einen langen Marsch wirklich nicht gewohnt", meinte Legolas.
,,Und ich habe Hunger", sagte Banor. ,,Suchen wir was zu essen."
,,Ja, was zu essen wäre wirklich nicht schlecht", meinte ich murmelnd und trank auf meiner Feldflasche, die bald nachgefüllt werden musste. ,,Gibt es vielleicht eine Quelle mit Trinkwasser?"
,,Nicht weit weg von hier gibt's eine", fällt es Banor ein und ich stand auf.
,,Wo?"
,,Hier irgendwo", der Zwerg wies mit seinen Finger leicht nördlich.
Ich nickte, sagte ihnen noch, dass ich meine Feldflasche auffüllen und mich dort ein bisschen frisch machen wollte und machte mich mit Schwert bewaffnet auf den Weg dorthin.
,,Pass auf dich auf", kam's jämmerlich von Adan.
,,Keine Sorge", meinte Legolas. ,,Sie kann sich verteidigen. Sie kriegt es hin."
Zumindest einer, der noch an mich glaubt, aber er hatte mich ja auch kämpfen sehen. Auch wenn das lange her war.
Nach fast fünf Minuten fand ich wirklich eine Quelle, der so glitzerte, dass ich glaubte, es schwimme silberner Sternstaub darin. Das Wasser sah so sauber und klar aus, ich trat näher, tauchte meine Hand rein und wow, es war nicht zu heiß und nicht zu kalt.  Ich schöpfte eine Hand voll und probierte.
WOW, dachte ich beeindruckt. Das Wasser schmeckte herrlich. Ich füllte meine Flasche schnell damit und wusch mir danach die Hände und das Gesicht.
Obwohl ... vielleicht sollte ich mir eine Ganzkörperreinigung genehmigen, der ist seit keine Ahnung wie lange fällig und ich konnte nicht ewig so riechen wie ein verschwitzter Wirt, der nie Zeit hat zu duschen. Ich roch an mir und angewidert dachte ich nur, meine Kleidung könnte sowas auch vertragen.
Ich entledigte mich meiner Schuhe und meiner kompletten Unterkleidung, die ich sofort wusch, auswrang und zum trocknen auf einen Ast aufhing.
Den Rest erledigte ich direkt im Wasser, denn ich will ja nicht erleben, wie einer der Männer oder Adan mich nackt kniend so beim Wäsche waschen erwischt.
Peinlich wäre das zum einem und zum anderen war Adan noch ein kleines Kind ... auch wann er schon lange siebzehn war.
Wäsche erledigt gönnte ich mir dann ein ordentliches Bad mit der gekauften Seife und machte mich gründlich sauber, bis ich glaubte mich wie neu geboren zufühlen.
Entspannt seufzte ich auf und ließ mich ein wenig treiben und beachtete die Umgebung nicht mehr so gut, wodurch ich aber leise erschrak, als ich ein Ast knacken hörte.
Mein Herz raste vor Angst und Aufregung, das schlimmste aber war, dass mein Schwert zu weit entfernt auf der Wiese lag und ich nicht aus den Wasser konnte, da man nie wusste, wer einen beobachtet. So sah ich mich um und bemerkte noch niemand, bis ich hinter einer Buche eine vermummte schwarze Gestalt sah. Ob es sich um dieselbe handelte, die mein Schwert gestohlen und ihn an Banor verkauft hatte?
Ich konnte ihr Gesicht nicht sehen. ,,Was wollen sie hier?", verlangte ich zu wissen.
Die Gestalt aber antwortete nicht, starrte mich stumm mit leuchtenden Augen an.
,,Sie waren doch diejenige, die mein Schwert gestohlen und verkauft haben, nicht wahr?", fragte ich sie, doch eine Antwort kam keine, doch stattdessen kam was anderes und das bereitete mir eine schiere Gänsehaut.
Diese Person murmelte was, was ich nicht verstand, doch auf einmal, als hätte ich keine Kontrolle mehr darüber, legte sich meine rechte Hand wie von selbst um meinen Hals und erwürgte mich. Keuchend versuchte ich mit meiner freien mich vor diesen schlimmen Griff zu befreien, doch es misslang mir und ich starrte erschrocken und in Panik auf. Was meine Augen starrend da erblickend, war der schwerste Schock für mich. Brennend wie glühende Kohle starrten mich Augen des Bösen an. Sie glichen wie Feuer, sie glichen wie Glut, die glichen wie ... flüssiges Gold. Und darin sah ich es, die Pupillen waren schlitzartig und unheimlich ... und so vertraut.
Bis mich der erschütternde Erkenntnis traf.
,,Nein!", brachte ich atemlos vor Luftmangel hervor. ,,Das ist völlig unmöglich!"
Und die Augen, die die Seine glichen starrten mich weiterhin gefühllos an und eine mentale Kraft zog mich ins Wasser und ich erwürgte mich immer noch unbeabsichtigt. Und das unter Wasser, wo meine Lungen anfingen vor Luftmangel und Erstickung zu brennen, weil ich nicht mehr atmen konnte.
Bald überfiel mich Dunkelheit, doch trotzdem, die leuchtenden Augen verfolgten mich weiterhin.
Ihre Augen.
SEINE Augen!
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So, was glaubt ihr, was mit seine Augen gemeint sind?
Obwohl, ihr wisst es ganz bestimmt. ;)
Später geht es weiter, bleibt auf jeden Fall dran.
LG Lila Moon
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