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Le camp équestre

Kurzbeschreibung
GeschichteAngst, Freundschaft / P12 / Gen
Alma Rodriguez Benny Handler Molly Washington Nani Cloud Sarah Wittner William "Willi" Tagert
16.01.2021
26.07.2021
4
2.884
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06.02.2021 700
 
„Frankreich wir kommen!“, rief Molly euphorisch aus und streckte ihren Arm siegessicher in die Luft. Unsanft stieß dieser an die Decke des Autos.
„Wie kann man um halb vier morgens so munter sein?“, murrte Benni, welcher es sich in der hintersten Sitzreihe des Kleinbusses zwischen Will und Nani gemütlich gemacht hatte. Von Nani kam nur ein leises Gekicher, während Will Schweigen bevorzugte. Nun drehte sich Alma schwungvoll zu Benni um. „Qué pasa, amigo? Was ist los? Freust du dich nicht?“
„Doch, schon. Aber jetzt noch nicht. Gib mir bitte noch zwei-drei Stunden Schlaf.“
„Du meinst wohl sieben-acht. Hättest du gestern bloß nicht dein Viedeospiel-Marathon mit Jonas gestartet.“, meldete sich nun auch Will zu Wort.
„Ach das war lustig. Und ich kann noch im Flugzeug schlafen, oder?“
„Wenn wir bis dahin kommen.“, mischte sich nun Sarah ins Gespräch ein und deutete durch das Fenster nach draußen. Die Stiehler Schwestern stritten sich gerade darum, wer vorne sitzen darf, während John verzweifelt versuchte die Situation unter Kontrolle zu bringen.
„Sarah, mach mal bitte das Fenster auf.“ Schnell kam die Blondine der Bitte ihres Reitlehrers nach. Dieser pfiff nun einmal laut auf zwei Fingern und bekam so die Aufmerksamkeit von John und den Schwestern.
„Zoe? Kopf oder Zahl?“ Verwirrt sah die rothaarige den blonden an, bis sie die Geldmünze in seiner Hand sah und grinste.
„Ich nehm Kopf.“, meinte Zoe schnell, während Chloe gleichzeitig verlauten lies:„Ich möchte Zahl haben.“
„Wow, dort sind sie sich einig.“, murmelte Benni und lehnte müde seinen Kopf an die Schulter seines Cousins.
„Zahl! Chloe sitzt jetzt Vorne, Zoe auf der Rückfahrt in 2 Monaten. Jetzt steigt ein. Sonst fliegt das Flugzeug ohne uns!“
Dankbar sah John seinen Neffen an, welcher allerdings nur knapp nickte, die Münze wieder in seine Tasche steckte und sich gegen die Autoscheibe lehnte.
Im Laufe der Fahrt wurden die Jugendlichen munterer.
„Und das wird dann bestimmt echt cool. Warum bist du eigentlich so still Will? Freust du dich nicht?“, interessiert sah nicht nur Nani auf den Ältesten.
„Es ist doch echt tierisch ´ne Ehre eingeladen worden zu sein. Da sieht man mal wieder, wie gut ich bin.“ ´Tierisch´ war seit Neustem Zoes erklärte Lieblingswort
„Ja, echt cool und tierisch wird das.“, ahmte Will die Wortwahl seiner Freunde nach,„Seine Sommerferein damit zu verbringen, auf einem anderen Kontinent zur Schule zu gehen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen.“ Entgegen seiner Aussage saß der Reitlehrer ruhig da, den Kopf gegen die Fensterscheibe gelehnt, die Augen halb geschlossen. John stöhnte aufgrund des starken Sarkasmus seines Neffens auf und warf ihm einen warnenden Blick durch den Rückspiegel zu, welcher allerdings völlig ignoriert wurde.
„Du bist ein echter Miesepeter.“, befand Molly und Benni nickte zustimmend.
„Wahrscheinlich schlecht geschlafen. Habe dich bestimmt mit meinem Video-Spieleabend wach gehalten.“ Der braunhaarige befand dies als eine wunderbare Erklärung und wandte sich prompt wieder den Mädchen zu,„Wusstet ihr schon, dass das Camp direkt am Meer liegt?“
Sarah lachte:„Ja, das hast du uns bestimmt schon fünf mal erzählt. Und dass es gleichzeitig in der Nähe der Berge ist. Denk ihr die machen dort auch solche Reitausflüge wie wir? Ich meine mit Zelten, Marshmallows und Gruselgeschichten am Lagerfeuer?“
„Hoffentlich nicht!“, befand Chloe heftig,„Ich meine Marshmallows und Geschichten sind ja gut und schön, aber ich brauche unbedingt Strom und funktionierende Toiletten in meiner Nähe.“
„Du meinst wohl eher  dein Handy und funktionierendes Internet.“, kicherte Molly und brachte so die anderen zum Lachen.
„Paps, weißt du das? Machen die auch Ausflüge mit uns?“
„Das weiß ich leider nicht, Benni. Aber ihr habt da Freizeit, in denen das gut möglich wäre.“
„Ich bin auch echt gespannt, ob wir in eine Reitgruppe kommen.“, meldete sich nun Alma zu Wort.
„Na hoffentlich. Im Internet stand, dass in einer Gruppe 8-10 Reitschüler sind. Wir sind neun. Das passt doch perfekt.“, befand Sarah.
Nach einiger Zeit der Autofahrt, kam die Gruppe am örtlichen Flughafen an. Unter Aufsicht von John checkten sie ein und gaben ihr Gepäck auf.
„Meldet euch, wenn ihr angekommen seid.“, rief er den Teenagern zu. Diese nickten gehorsam.
„Präsentiert euch von eurer besten Seite und vorallem habt Spaß!“
„Das werden wir. Tschüss Papa. Passe du uns auf Horseland auf!“
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