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Babyfreude für Kai und Ina

von Lady0409
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Familie / P12 / Gen
Dr. Kai Hoffmann
16.01.2021
19.06.2022
64
99.320
1
Alle Kapitel
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23.01.2021 1.808
 
Kapitel 2
"Lass uns nach Hause fahren!"


Ein sehr freundlicher und kompetent aussehender Pfleger kam sofort, als Ina und Kai Arm in Arm die Klinik betraten, mit einem kurzen Joggen auf die schwangere Frau und ihren besorgten Ehemann zugelaufen, als ihm auffiel, dass es Ina ganz und gar nicht gut zu gehen schien.

„Meiner… Meiner Frau geht es im Moment sehr sehr schlecht; wir brauchen jetzt sofort einen… einen Gynäkologen. Meine Frau ist schwanger… Sie ist… Wir brauchen sofort einen Gynäkologen und… und außerdem wahrscheinlich einen freien Kreißsaal! Meine Frau hat akute Wehen!", fuhr Kai den Pfleger an und der junge Mann nickte nach einem Blick auf Ina kurz, als er erwiderte: „Ich bringe Sie beide am besten gleich in den Kreißsaal zu Doktor Schmidt. Er kümmert sich sofort um Ihre Frau. … Sagen Sie uns vorher noch den Namen?"
„Das ist meine Frau Ina… Ina Hoffmann. Wir sind doch noch viel zu früh mit dem Baby; das Kleine darf noch nicht kommen. Unser kleines Mädchen… Unsere kleine Tochter soll doch erst in vier Wochen auf die Welt kommen. Und jetzt kommt die kleine Maus schon heute?! Ich will… Das ist zu früh; das ist doch viiiel zu früh für die Kleine! Ich will auf keinen Fall jetzt schon… jetzt schon eine Geburt… Das Mädchen muss unbedingt noch im Bauch von Ina bleiben. Eine Geburt überlebt die kleine Maus noch nicht!"

„Machen Sie sich bitte keine Sorgen; Doktor Schmidt wird das Baby und auch Ihre Frau jetzt sofort untersuchen. … Bleiben Sie jetzt bitte erst einmal hier im Rollstuhl sitzen, Frau Hoffmann. Sie sehen doch jetzt schon sehr müde und erschöpft aus. Wir schieben Sie jetzt erst einmal in unseren Kreißsaal und dann legen Sie sich gleich auf die Liege zur Untersuchung. Unser Gynäkologe untersucht Sie beide gleich. Machen Sie sich bitte keine Sorgen um das Baby; es ist alles gut."

„Das Baby will doch noch gar nicht raus. Vielleicht ist es ja nur eine akute Verstopfung, die diese Bauchschmerzen hier bringen. … Das Baby will noch nicht aus meinem Bauch raus. Ich bin mir sicher… Mir geht es doch auch sehr… sehr gut. Ich bin in Ordnung, Kai. Lass uns jetzt einfach wieder nach Hause fahren; ich bin in Ordnung. Und deswegen… deswegen müssen wir nicht mein kleines Mädchen auf die Welt holen. Wir haben noch Zeit bis zur Geburt!", seufzte Katharina erschöpft, doch ihr Lebensgefährte Kai schüttelte den Kopf.
Liebevoll drückte der besorgte, werdende Vater einen Kuss auf die Wange seiner geliebten Ina, die ihre Hand auf ihren Bauch legte.
„Ich will doch nur, dass es euch beiden… dass es euch beiden gut geht. Und deswegen… Du lässt dich jetzt bitte bitte hier erst einmal genauer untersuchen, Ina! Es ist wirklich… wirklich im Moment für mich sehr wichtig; wichtiger, als meine Arbeit. Und du weißt, wie wichtig mir der Job ist… Ich will unbedingt verhindern, dass es dir schlechter geht. Oder unserer kleinen Prinzessin in deinem Bauch… Und deswegen lässt du dich jetzt auch bitte bitte gründlich von dem Arzt untersuchen. Selbst wenn es sich bei dir wirklich nur um eine Obstipation… um eine leichte Verstopfung handelt. Wir müssen jetzt auf jeden Fall eine Untersuchung durchführen lassen, mein Schatz. Das ist wirklich extrem wichtig.", sprach Kai auf Ina ein und gab ihr einen liebevollen Kuss auf die Stirn, die ihm etwas heiß vorkam.

„Sag mal, Ina. Hast du jetzt etwa auch noch Fieber bekommen? Müssen wir vielleicht doch noch bei dir das Fieber kurz messen, Schatz?"
„Ich bin in Ordnung, Kai. Mach dir doch keine Sorgen; ich bin wirklich in Ordnung. … Maus, dein Papa macht sich einfach nur zu große Sorgen um uns beide. Ich denke, Mama und Papa sollten… Mama und Papa sollten einmal richtig miteinander reden…“, flüsterte Ina ihrem Baby zu und nahm, als Kai sie böse anfunkelte, im Rollstuhl, den sie gerade wieder verlassen hatte, erneut Platz. „Ich… Ich habe… Ich will nicht, dass wir hier bleiben müssen. Mir geht es doch gut, Kai. Mach dir doch… Mach dir doch jetzt bitte keine Sorgen. Unserem kleinen Mädchen geht es auch gut. Wir sind in Ordnung.“, beruhigte Ina ihren Lebensgefährten und drückte ihm einen Kuss auf die Wange, bevor der Mediziner erklärte: „Wir werden dich jetzt erst einmal richtig untersuchen lassen; im Zweifelsfall lege ich dich eigenständig ins Krankenbett. Du hast Wehen, meine Gute.“
„Ich habe keine Wehen, Kai. Deinem Baby… Unserer kleinen Maus in meinem Bauch geht es wirklich sehr sehr gut. Wir sind in Ordnung.“, erklärte Ina noch einmal, doch Kai schüttelte selbst noch einmal den Kopf und erwiderte: „Ich glaube nicht, dass es dir wirklich gut geht. Du bist völlig blass und erschöpft. Ich mache mir doch Sorgen um dich… und um unser kleines Mädchen in deinem… in deinem Bauch.“

„Du kannst dir ja sehr gerne Sorgen um unser kleines Mädchen in meinem Bauch machen. Aber uns beiden geht es gut; sowohl mit mir, als auch mit unserer kleinen Maus ist alles in Ordnung. Das verspreche ich dir wirklich hoch und heilig. Wir kriegen das schon wieder in den Griff; auch ohne, dass du mich hier in die Klinik fährst. … Komm, wir fahren jetzt am besten wieder nach Hause zurück. Und dann lege ich mich, wenn du das unbedingt willst, auf das Sofa und ruhe mich aus.“, erklärte Ina noch einmal ihrem Lebensgefährten und streichelte sich selbst sanft über den Bauch, doch da fügte sich der Pfleger noch einmal in das Gespräch der werdenden Eltern ein.
„Ich werde Sie jetzt erst einmal zu unserem Gynäkologen bringen; der erwartet Sie schon.“, sagte der Pfleger beruhigend, als er den Rollstuhl, in dem Ina saß, in Richtung Kreißsaal schob.


„Doktor Schmidt?! Die Patientin…“, meinte der Pfleger und stellte den Rollstuhl mit Ina neben die Liege, bevor sich der Gynäkologe umdrehte und Ina sogleich als seine ehemalige Kommilitonin erkannte.
„Ina… Ina, was ist denn passiert?“, erkundigte sich der schwarzhaarige, sportliche Arzt, der gerade die Dinge ordnete, die noch im Kreißsaal während der letzten Geburt auf andere Stellen gestellt wurden waren.
„Kai wollte unbedingt, dass ich mich von den Kollegen untersuchen lasse. Ich bin in der 36. Woche schwanger und… Und habe wohl, wenn ich mich Kais Diagnose anschließen würde, Frühwehen. Es ist allerdings alles in Ordnung; ich fühle mich wohl. Momentan hab ich nur ein paar Bauchschmerzen.“, klärte Ina ihren ehemaligen Studienkollegen auf und sah zu ihrem Lebensgefährten, der sich sofort neben die Schwangere stellte und erwiderte: „Du hast Wehen, meine Liebste! Ich merke das doch… Lass dich jetzt von den Kollegen hier untersuchen, sonst gibt es Ärger von mir.“

„Ich bin in Ordnung, Kai… Komm, wir fahren jetzt wieder nach Hause. Ich bin doch selbst Gynäkologin; ich werde ja wohl selbst erkennen können, wenn irgendwas nicht in Ordnung wäre. Ich bin wirklich in Ordnung.“, fuhr Ina noch einmal auf, doch Kai hob die Gynäkologin aus dem Rollstuhl und legte sie auf die Liege. „Ich will aber, dass du dich untersuchen lässt, mein Liebling.“
„Ich werde mich jetzt auf keinen Fall hier auch noch untersuchen lassen, Kai. Sonst behält mich der Kollege doch sicherlich gleich in der Klinik und hängt mich stundenlang… wenn nicht sogar gleich tagelang an den Wehenschreiber. Mir geht es doch gut; unserer kleinen Prinzessin in meinem Bauch geht es auch wunderbar. Mach Dir doch keine Sorgen um uns; es ist alles in Ordnung.“, meinte Ina zu ihrem Mann und streichelte sich liebevoll über ihren Bauch, bevor sie zu ihrem Kollegen sah und erklärte: „Es hat nichts mit dir zu tun, Klaus. Ich bin wirklich in Ordnung. Aber die Kleine in meinem Bauch ist eben unser erstes gemeinsames Baby. Und Kai… Kai macht sich im Moment einfach ein bisschen zu viele Sorgen um uns.“
„Dann werde ich am besten trotzdem einmal schauen, wie es dem Kleinen… der Kleinen und Dir geht, Ina. Dein Mann hat sicherlich recht, wenn er sich Sorgen um Dich und um euer kleines Mädchen macht. … Seid Ihr euch eigentlich wirklich sicher, dass Ihr ein kleines Mädchen bekommt?“ „Natürlich bin ich mir sicher; wir haben erst wieder beim letzten Frauenarztbesuch… bei der letzten Ultraschalluntersuchung gesehen, dass es wirklich ein kleines Mädchen wird.“, seufzte Ina und streichelte sich kurz über den Bauch, bevor ihr ehemaliger Mitstudent, der während des Studiums in Ina verliebt war und sich noch nicht wirklich daran gewöhnen konnte, dass Ina mit Kai zusammen war und die beiden ein gemeinsames Baby bekommen würden, seine Kollegin bat, sich wieder auf die Liege zu legen.

„Ina, Du solltest Dich jetzt vielleicht doch zur Sicherheit noch einmal untersuchen lassen; ich will mir nicht von Deinem Lebensgefährten sagen lassen müssen, dass ich mich nicht richtig um Dich und um euer Baby gekümmert habe.“, lächelte der Gynäkologe und Ina atmete tief durch.
„Gut… Gut, dann lasse ich mich eben doch… doch noch einmal durchchecken. Aber mir geht es wirklich gut. Bestimmt deuten die Schmerzen in meinem Bauch, die ich momentan habe, auch nur auf eine… auch nur auf eine ganz ganz kleine Verstopfung, die mir ein bisschen weh tut, hin. Das ist in diesem späten Stadium der Schwangerschaft doch ganz normal, Kai; das musst Du doch wissen, mein Schatz. Mach Dir doch jetzt keine Sorgen um mich; es ist alles gut.“, meinte Ina noch einmal zu ihrem Lebensgefährten und Kai erwiderte: „Ich sehe doch, dass es Dir nicht gut geht. Du darfst doch… Du darfst doch bitte nicht einfach so… so widerspenstig sein. Ich mache mir Sorgen um Dich und um unser kleines Mädchen in deinem Bauch.“
„Aber es ist trotzdem alles gut… Mir geht es im Moment wunderbar, Kai. Ich bin wirklich in Ordnung.“, beruhigte Ina ihren Lebensgefährten und hob ihren Pullover etwas nach oben, bevor Kai seine Hand auf den Unterleib seiner geliebten Ina legte.

„Ich liebe Dich, Ina. Ich will nicht, dass Du unser kleines Mädchen… dass Du vielleicht jetzt doch noch unser kleines Mädchen verlierst. … Mäuschen… Mein kleines Mädchen in Mamas Bäuchlein. Geht es Dir wirklich gut? Hast Du vielleicht… Hast Du denn vielleicht… Schmerzen, mein kleines Mädchen?“, erkundigte sich Kai bei seiner kleinen, noch ungeborenen Tochter, die sich mit einem kräftigen Tritt gegen Inas Bauchdecke bemerkbar machte, als Kai behutsam den Bauch seiner Lebensgefährtin abtastete. „Schatz… Was ist denn jetzt los? Was hast Du denn jetzt gemacht? Willst Du Deinen Papa wegtreten? Ich bin doch bei Dir, mein kleines Mädchen. Jetzt wollen wir uns darum kümmern, dass es meinem kleinen Mädchen schon bald wieder besser geht. Und deswegen wird Deine Mama auch… auch gleich hier im Krankenhaus bleiben.“
„Die Kleine wird vielleicht auch einfach nur im Moment ein bisschen Stress im Bauch von Ina machen.“, erklärte der erfahrene Gynäkologe, der den Ultraschallmonitor zu sich drehte und seine ehemalige Kommilitonin bat, sich richtig hin zu legen. „Ina. Ich möchte einmal… Ich möchte bitte einmal nach Deiner kleinen Tochter schauen. Mach Dir jetzt erst einmal keine Sorgen; die Kleine ist sicherlich in Ordnung. Aber ich mache trotzdem eine Sono bei Dir.“
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