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Eingeschneit

von MrsLumi
KurzgeschichteLiebesgeschichte, Erotik / P18 / MaleSlash
Jared Leto
15.01.2021
26.01.2021
3
5.210
2
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15.01.2021 1.206
 
Das Feuer knisterte und knackte im Kamin während draussen die Winterlandschaft in einem fast surrealen Blau erschien.
Durch den Schneesturm die letzten Tage konnte man weder die Lichtung Rund um das Haus aus dicken Holzstämmen wirklich ausmachen noch konnte man auch nur annähernd erahnen, wo die Auffahrt war.
Sie waren eingeschneit und genossen das Gefühl, komplett von der Welt abgeschnitten zu sein. Wirklich waren sie das nicht, denn der Schneepflug würde sicher bald vom Vermieter dieses Winteridylls geschickt werden und auch hatten sie nicht nur Storm und Wasser sondern auch die Handys sowie das Internet funktionierten und doch fühlte es sich so ein wenig an, als seien sie ganz weit weg von der schnellen und rastlosen Realität. Für die wenigen Tage des Jahres, wo Beide es schafften sich komplett frei von allen Verpflichtungen und Aufgaben zu machen, hatten sie sich dieses Jahr, hingegen der sonstigen Jahre die sie in die Sonne irgendwo auf der anderen Seite der Erde geflohen waren, entschieden, eines dieser luxuriösen und einsamen Holzhäuser in der weiten Langschaft am Fuße der Rocky Mountains zu mieten und es zu geniessen, eben wie jetzt, eingeschneit zu sein.
Niemand konnte mal eben vorbei kommen oder sie sonst stören.
Der Vermieter, der mehrere solcher Häuser besass, hatte mit der Nachricht, dass ein Schneesturm kam, nachgefragt, was man im Haus benötigte und hatte ihnen dann die Lebensmittel für gleich eine Woche liefern lassen.
Sie waren beide keine Sterneköche, aber verhungern würden sie auch nicht. Man hatte ihnen angeboten, dass eine Haushälterin bei ihnen vor Ort sein konnte, doch das hatten sie dankend abgelehnt.
Sie wollten die Ruhe und Zweisamkeit geniessen, ohne zu wissen, es war noch jemand im Haus, der sie zwar sicherlich gut bekochen und versorgen würde. Es musste nicht immer das große Menü sein. Rustikal, einfach und trotzdem gut, trauten sie sich zusammen in der Küche zu und so blieb die Haushaltshilfe wo sie war und die beiden Männer genossen es, wirklich und wahrlich in dem nicht zu großen und gemütlichen Holzhaus ihren Urlaub zu geniessen.
Das Haus hatte alles, was man begehrte von einer großen Küche, zwei geräumigen Schlafzimmern mit passenden Bädern, wobei das größere der Beiden noch einen Kamin mit Sitzgelegenheiten und einem Balkon vor der großen Fensterfront hatte, einem Whirlpool sowie eine Sauna, eine perfekt ausgestattete Küche mit Theke zum Frühstücken, einem großen, aus schwerem Holz geschnitzten Tisch und die passenden Stühle und ein wunderbares Wohnzimmer, das einen großen offenen Kamin umfasste sowie die Sofalandschaft, von der man aus sowohl das Feuer als auch die kalte und gefrorene Landschaft beobachten konnte.  Dieses Wohnzimmer hatte hohe Decken und freigelegten Balken, die zeigten, wie das Dach gestützt wurde.
Es war unglaublich gemütlich auf dem Sofa. Überall Decken und Kissen, auf dem polierten Holzboden lagen Teppiche und durch das Knistern und knacken des Holzes im Kamin wurde die Ruhe im Haus zwar durchbrochen aber nicht gestört.
Es war die vollkommende Entspannung und das komplette Gegenteil zu dem hektischen und durch getakteten Leben der beiden Männer, die aneinander gekuschelt unter Decken die blaue Stunde genossen.
Der Wald, der das Haus umgab, schien wie eine schwarze Silhouette, der Schnee glitzerte in den letzten Lichtmomenten des Tages bevor die Nacht sich senken würde und damit der Szenerie vor den großen Fenstern wieder ein ganz anderes Aussehen geben würde.
Der Himmel war klar und kündigte eine bitterkalte Nacht an.
Am Rand des Daches, überall rund um das Haus hingen größere und kleinere Eiszapfen und vervollständigen das Bild des Winterwunderlands, das man sonst eher nur auf Postkarten sah.


Nachdem sie gemeinsam das übliche Chaos in der Küche beseitigt hatten um dann sich für den Rest des Abend wieder auf die Couch zu kuscheln, ein Buch zu lesen oder einfach zusammen die Ruhe zu geniessen, hatte der Größere den kleineren der Beiden eher unsanft gegen die Spüle gedrückt, eines seiner Beine zwischen dessen geschoben, um dann sanft, aber mit Nachdruck an der empfindlichen Haut der Kehle, die ihm dargeboten wurde, seine Zähne entlang wandern zu lassen.
Es war die unausgesprochene Frage, ob die Lust auf einen anderen Abend bestand und das ohne ein Wort sagen zu müssen.
Sie kannten einander so genau, dass ein Blick, ein Kuss und eine Berührung reichte, um zu wissen, das sie Beide genau das Gleiche in diesem Moment wollten, brauchten und geniessen würden.
“Wir treffen uns in fünf Minuten im Wohnzimmer” raunte der Ältere und liess den Kleineres ein wenig ausser Atmen in der Küche stehen, um sich dran zu machen, das was er im Kopf hatte, vorzubereiten.
Der Jüngere brauchte einen Moment um sich zu fangen, seinem Atmen unter Kontrolle zu bringen und seinen Körper dazu zu bringen, genau das zu tun, was sein Freund und Herr erwartete. So beeilte er sich ins Badezimmer zu kommen und dort in den wenigen Minuten zu tun, was von ihm erwartet wurde, wie sich zu säubern und eventuelle Stoppeln zu entfernen.

Der Amerikaner hatte seine Tasche, in der eine kleine Auswahl dessen war, was er zu Hause hatte, aus dem Schrank im Flur geholt und legte sich zurecht, was er für diesen Abend brauchen würde.
Der Flogger, ein paar lange Bondageseile, eine Augenbinde aus Leder, ein Messer, einen Knebel sowie Clover Nippelklemmen, die eine Kette verband, lagen zügig auf dem großen Esstisch, denn Jared hatte einen klaren Plan für diesen Abend, von dem er wusste, sein Brite würde zwar leiden aber trotzdem es geniessen.
Auch wenn das ganze Haus ein Open Concept war, gab es doch ein paar dicke Holzstämme und Balken, die die einzelnen Bereiche wenigstens ein wenig visuell abgrenzten. Genau so ein großer Stamm, der das Dach stützte, mit Balken auf passender Höhe, erschuf eine Trennung zwischen dem Wohn und Essbereich. Genau diesen Stamm sowie das Gebälk darüber waren perfekt für das, was Jared sich ausgedacht hatte.
Zu dem was auf dem Tisch schön ordentlich lag und auf seinen Einsatz wartete, legte er noch einen dünnen Lederriemen.
Dann zog er sich sein T-Shirt  sowie die Socken aus, drehte und verschob einen der großen Sessel, die neben dem Sofa standen so, dass er genau dorthin blickte, wo sein Schatz nun jeden Moment auftauchen musste. In diesen liess er sich dann sinken und wartete  mit übergeschlagenen Beinen und übereinander gekreuzten Armen.
Nicht das Brian zu spät kam, denn genau nach den fünf Minuten, die er bekommen hatte um sich bereit zu machen, erschien dieser nackt im Wohnzimmer und sah seinen Herren auf ihn wartend im Sessel. Augenblicklich lief ihm ein Schauer über die helle Haut. Nach wenigen Schritten über den warmen Steinboden, der im Bereich der Küche sowie dem Esszimmer als Bodenbelag gewählt worden war, stimmte der Abstand zu seinem warten Mann, dass er sich langsam und geübt auf die Knie sinken um die von ihm erwartete demütige Position zu den Füßen seines Masters ein zu nehmen. Er senkte den Blick, legte seine Arme auf den Rücken, hielt sich mit seinen Händen an seinen Unterarmen fest, öffnete seine Knie ein ganzes Stück und gab damit das Zeichen seinerseits, dass er bereit war, das gemeinsame Spiel zu beginnen.
Er übergab die Kontrolle an seinen Freund und Master und harrte der Dinge, die in dieser Nacht mit ihm passieren würde und auf die er sich, sehr zu seinem eigenen Missfallen, laut seiner verräterischen Körpermitte sehr freute.
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