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Show me Love

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte, Erotik / P18 / Gen
Hijiri Shikaido OC (Own Character)
14.01.2021
24.12.2021
12
8.105
2
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Dieses Kapitel
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19.02.2021 638
 
,,Ist das schön!“ Ich bestaunte mit weit aufgerissenen Augen die bunten Lichter. Überall funkelte und leuchtete es. Es war eine Ewigkeit vergangen, dass ich einen Jahrmarkt besucht hatte. Ich hatte ganz vergessen, wie schön das war. Ich verschaffte mir, mit einer Portion Schokoerdbeeren in der Hand, einen Überblick über die Attraktionen. Wo sollte ich anfangen? Beim Kettenkarussell, Autoscouter, oder den vielen Schießbuden? Dafür, dass Momokuri keine Großstadt war gab es hier sehr viele Attraktionen. Nachdem ich die Erdbeeren verschlungen hatte beschloss ich, dass meine erste Anlaufstelle das Kettenkarussell war. Der Ausblick war sehr schön. So viel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr. Auf dem Weg zu einer Schießbude begegnete ich ein paar meiner Klassenkameraden, wir grüßten uns und gingen unserer Wege.
Bevor ich bei den Schießbuden ankam, fiel mir das Geisterhaus auf. Als Kind hatte ich große Angst davor. Die unheimlichen Geräusche, die aus dem Haus drangen ließen mich nervös werden.
Sollte ich mich meiner Angst stellen und sie besiegen?
Entschlossen ging ich auf das Gebäude zu und kaufte mir eine Karte. Haha das wäre doch gelacht, wenn mich das bisschen zu Tode erschrecken würde.

„Ah!“, ich zucke zusammen. Wie konnte ich so bescheuert sein und mich hier rein wagen. Ich war vielleicht zehn Meter gegangen und hatte bereits jetzt eine heiden Angst.
Es raschelte überall und ein unheimliches Heulen erfüllte den Raum. Ich wagte mich nur langsam vor, da ich damit rechnete, dass jeden Moment etwas aus der Dunkelheit kommen würde.
„Was wird das denn, wenn es fertig ist?“ Ich zuckte vor Schreck zusammen. „Tut mir Leid, hab ich dich erschrocken Akira?“ Herr Shikaido eilte auf mich zu. „Herr Shikaido...“, stammelte ich und drehte mich zu ihm. Er legte seine rechte Hand auf meinen Rücken. „Was machst du hier, wenn du solch eine große Angst hast?“ Ein Heulen ließ mich wieder zusammenzucken. „Ich dachte, es wäre   eine gute Idee, wenn ich mich meinen Ängsten stelle“, erzählte ich mit zusammengekniffenen Augen. „Das scheint wunderbar zu funktionieren Akira“, sagte er zynisch.
„Komm wir gehen gemeinsam. Dann musst du keine Angst haben.“ Er legte seinen Arm um meine Schulter und drückte mich sanft nach vorn. Mein Herz schlug wie wild. Ob es an der Angst lag oder an Herrn Shikaido konnte ich nicht sagen. Nach wenigen Minuten nahm ich kaum noch meine Umwelt wahr. Ich spürte die Wärme von Herr Shikaido und konnte sein Parfum riechen. Es war ein angenehmer leichter Fliederduft.
„Keine Angst. Bald ist es geschafft“, flüsterte er mir zu während wir Meter für Meter zurücklegten.
So langsam genoss ich es in seinem Arm zu sein. Ich fühlte mich beschützt.
Ein lautes Krachen erfüllte den Raum. Ich ließ einen Aufschrei los und flüchtete in eine Umarmung.
Mein Gesicht verbarg ich an seiner Brust, während ich mich an seinen Rücken klammerte.
„Schhhh alles ist gut. Ich bin da. Dir passiert nichts“, flüsterte er mir ins Ohr, während er meinen Rücken streichelte. Das Geräusch seines Herzschlages beruhigte mich allmählich.

Da standen wir nun eng umschlungen. Sie hatte sich an mich gedrängt, da der Donnerschlag sie erschrocken hatte. Es stellte sich doch als gute Idee dar Akira ins Geisterhaus gefolgt zu sein. Ich hatte schon geahnt, dass sie nicht so tough war wie sie tat.
Ich spürte ihr pochendes Herz an meiner Brust. „Herr Shikaido“, murmelte sie in mein Hemd hinein. Akira war jemand der beschützt werden musste. Ich wollte sie beschützen.
Ich legte meinen Daumen unter ihr Kinn und zwang sie mich anzusehen. „Alles wieder okay?“, fragte ich sie während ich mein Gesicht zu ihr runter beugte. Diese Ähnlichkeit. Es waren nur noch wenige Zentimeter zwischen uns. Mit glasigen Augen und hochroten Wangen  sah sie mich an.
Ich spürte plötzlich ein großes Bedürfnis sie zu küssen und von diesen süßen Lippen zu kosten.
Wir waren immer noch allein in dem Raum. Ich schloss die Augen.
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