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Show me Love

GeschichteLiebesgeschichte, Erotik / P18 / Gen
Hijiri Shikaido OC (Own Character)
14.01.2021
24.07.2021
10
6.295
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14.01.2021 520
 
,, Hier ist also die Schule..“, murmelte ich und schaute auf das große Gebäude, dass sich vor mir erstreckte.

„Momokuri Gymnasium“ stand neben dem Eingang. Dies war die Schule, die ich ab morgen besuchen sollte. Ich, dass war Akira Megushi , 17 Jahre alt,  und gerade erst nach Momokuri gezogen. Der Umzug war keine freiwillige Sache gewesen,und mitten im Schuljahr auch nicht die beste Entscheidung. Bis vor kurzem wohnte ich noch bei meiner Tante in Tokio, aber da sie nun ihre kranke Mutter versorgen musste, und so etwas besser ging wenn diese bei ihr lebte, musste ich weichen.

Mit ordentlich Geld in der Tasche wurde ich hierher geschickt. Zum Glück hatte sich meine Tante um eine Wohnung gekümmert, sodass ich direkt in diese einziehen konnte und nicht erst einer WG beitreten musste. Eine kleine zwei Zimmerwohnung ganz für mich alleine.
Auf den ersten Blick gefiel mir das kleine Städtchen Momokuri - kein Vergleich mit Tokio, aber dennoch sehr nett. Vielleicht würde mir Momokuri schneller ans Herz wachsen als gedacht.

,,Was schaust du denn so gedankenverloren die Schule an?“, ertönte eine Stimme und riss mich aus meinen Gedanken. „Wie...“, murmelte ich zu mir selbst und schaute mich um.
Ein Mann mit roten langen Haaren schritt auf mich zu. ,,Suchst du etwas?“ fragte er mich, als er vor mir stehen blieb. Ich merkte, wie ich begann ihn zu betrachten. Seine langen roten Haare waren definitiv auffällig. Er hatte ein rotes Hemd und ein schwarzes Jackett, sowie eine schwarze Hose an.
Er sah durchaus attraktiv aus. „Ähm nein ich suche nichts..“, begann ich zu stammeln, da ich merkte, dass ich seine Frage noch nicht beantwortet hatte und er mich erwartungsvoll ansah.
„Ich bin Akira Megushi und gerade erst hierher gezogen. Ich wollte den Weg zur Schule ablaufen, damit ich mich morgen früh nicht verlaufe.“
Der Fremde fing an zu kichern. „So so, dann hoffen wir mal, dass du morgen nicht zu spät kommst. Ich bin übrigens Lehrer an dieser Schule.“, sagte er und lächelte mich an. Dann musste er aber frisch sein Referendariat beendet haben schoss es mir durch den Kopf, denn er wirkte noch sehr jung für einen Lehrer.
,, Das hoffe ich auch Herr..?“ ,,Shikaido“ beendete er meinen Satz mit einem verschmitzten Lächeln.
Ich verbeugte mich, so wie es in Japan üblich war. „Freut mich Herr Shikaido“, und schenkte ihm mein schönstes Lächeln. ,, Die Freude ist auf meiner Seite. Jetzt solltest du aber los. Es wird langsam dunkel.“ Ich sah mich verwundert um und stellte überrascht fest, dass er Recht hatte. Es dämmerte tatsächlich schon. Die Zeit schien schneller vorbeigegangen zu sein, als ich erwartet hatte. Ich verabschiedete mich und machte mich auf den Heimweg.
Zuhause angekommen machte ich mir eine Flasche Rotwein auf und ging auf den Balkon.
Der rote Wein erinnerte mich sofort an den Lehrer von vorhin. ,,Shikaido...“, murmelte ich gedankenverloren und schwenkte den Wein im Glas hin und her. Was Herr Shikaido wohl unterrichtete? Ich fing an den Kopf zu schütteln um die Gedanken über den Lehrer zu vertreiben.
Ich leerte mein Glas in einem Zug und ging zu Bett. Morgen würde bestimmt ein aufregender Tag werden.
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