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Eine Heldenhafte Gruppe

Kurzbeschreibung
MitmachgeschichteAbenteuer / P18 / Gen
OC (Own Character)
14.01.2021
14.03.2021
12
15.344
2
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Dieses Kapitel
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24.01.2021 2.043
 
(Suzi´s Sicht)
Wir wachten erst spät am nächsten Tag auf, so sehr waren wir erschöpft. Wir trafen uns alle im Schankraum, wo wir ein spätes Frühstück zu uns nahmen. Danach verließen Solana und Hadrim uns eine Weile, da Sie schauen wollten, ob es hier gute Vorräte zu kaufen gab. Wir konnten in der Zeit tun was wir wollten. Ich schaffte es, Einlass in die Bibliothek zu bekommen, dass war gut, den hier waren einige magische Schriften die Lieder beinhalteten, die ich vielleicht lernen konnte, oder mir kopieren durfte. Ein paar Stunden blieb ich, bevor ich wieder in die Taverne ging.
(Suzi´s Sicht ende)

(Thanathiel´s Sich)
nach ausreichendem Schlaf und einem Frühstück, lief ich etwas durch Kerzenburg. Ich wusste nicht was ich tun sollte, vielleicht könnte ich ja ein paar...Geldbeutel erleichtern, wobei hier niemand sehr reich wirkte, daher ließ ich es lieber bleiben. Ich mochte ein Dieb sein, doch das hieß nicht das ich Menschen die wenig hatten, das Geld stahl. Außerdem war ich nicht mehr alleine, das hieß, wenn man mich erwischte, würde es auch meine Gefährten treffen. So schlenderte ich einfach durch Kerzenburg, mal sehen was man so finden konnte. Bei meinem Rundgang sah ich Ratte, der durch die Gegend schlich. Ich konnte diesen Kerl nicht leiden, zum einen weil er unfähig ist und auch weil er aussah wie eine Ratte. Er war ungepflegt, mürrisch und vor allem böse. Ich spürte bei dem Kerl einfach, das er doch nur darauf wartete und allen die Kehle aufzuschlitzen.

Aus einem Gefühl heraus folgte ich ihm heimlich. Der Kerl begab sich in die hinterste Ecke dieser Burg wo er im Schatten leise mit sich selber sprach. Dabei klang er ziemlich irre. „Ja ja! Ich warte bis wir bei den Drow sind, dann lasse ich die alles machen und wenn wir überleben, töte ich die Schwächlinge. Gift, ja Gift, dass wird helfen. Der Schatz gehört mir, nur mir.“ der Kerl sah mich nicht und merkte auch nicht das ich da war. Ich wusste das er uns verraten würde, das konnte und wollte ich nicht zulassen. Leider konnte ich ihn hier nicht einfach töten, man würde seine Leiche früher oder später finden, und da die Wachen wussten das er zu unserer Gruppe gehörte, würde man einen von uns verdächtigen. Außerdem wollten wir so schnell noch nicht weiter. Ich würde Hadrim warnen und sobald ich die Möglichkeit hatte, würde ich den Bastard töten. Ich war sicher kein kaltblütiger Mörder, aber dieser Kerl war eine Gefahr für uns, daher würde ich ihn ausschalten, bevor er uns töten konnte.

(Thanathiels Sicht ende)

am Abend erst kamen alle wieder in der Taverne zusammen. Beim Abendessen sprach Hadrim davon, das einer der hier ansässigen Händler einen Auftrag für sie hatte. „Also, laut dem Händler gibt es im Mantelwald einige Oger, die seine Karawane überfallen haben und ihm einige wertvolle Gegenstände gestohlen haben. Ich weiß das ist eine Gefährliche Mission, allerdings würde er uns 800 Goldmünzen geben, und wir dürften uns etwas aus seinem Lager aussuchen. Des weiteren würde er uns einen Rabat von 40% anbieten auf alle seine Waren. Was sagt ihr?“ „Also ich bin dafür. Wir können das Geld gut gebrauchen, außerdem müssen wir unsere Ausrüstung erneuern.“, sagte Thanathiel. Auch Suzi, Rashona und Marik stimmten zu. Ratte war dagegen, es war ihm viel zu gefährlich. „Ihr seit ein Feigling, Ratte! Zwar sollten wir uns auf unsere Hauptmission konzentrieren, doch stimme ich auch zu. Allein schon das Gold kann uns helfen, da unsere Reisekasse zwar großzügig ist, doch nicht ewig halten wird. Also ja, wir gehen in den Mantelwald.“, stimmte Solana zu.

Am nächsten Morgen machten sie sich schon beim Sonnenaufgang auf den Weg. Während sie wanderten, hatte sich Thanathiel zu Hadrim begeben und diesem leise von geplanten Verrat von Ratte erzählt. Das Gesicht des Zwerges verdüsterte sich, er würde Ratte auch im Auge behalten. Vielleicht würden die Ogar ihm ja schon ein Ende bereiten und wenn nicht, würde Thanathiel oder Hadrim ihn töten. Die Reise dauerte 12 Stunden und am Waldrand machten sie erst einmal Rast. Die Sonne stand weit über ihnen, als sie nach einer Stunde in den Wald eindrangen. Die Bäume standen so dicht, dass das Licht hier nur schwach durchkam und alles in ein Zwielicht tauchte. Die Gruppe musste recht tief in den Wald, laut dem Händler befand sich eine Große Höhle dort, wo die Oger leben sollten. Leider konnte der Händler nicht sagen, wie viele Oger es waren. Laut den Berichten der Überlebenden, mussten es aber mindestens 6 Oger sein.

Sie mussten einige Stunden suchen, bis sie die Höhle fangen, vor denen 2 Ogar wache standen. „Okay Leute, das wird hart. Diese Wesen sind dumm, aber stark das dürfen wir nicht unterschätzen. Thanathiel du bist der beste von uns, wenn es ums schleichen geht, meinst du du könntest an den beiden vorbei und die Höhle auskundschaften?“, fragte Hadrim. „Ich kann. Ich bin vorsichtig und komme so schnell wie möglich zurück.“, sagte der Elf und verschwand in den Schatten.

(Thanathiels Sicht)
Leise schlich ich mich an den beiden Ogern vorbei. Ihr Gestank war übel, doch ich riss mich zusammen. Die beiden bemerkten mich nicht, so konnte ich in die Höhle hinein. Der Geruch hier war sogar noch schlimmer. Diese Bestien waren wirklich ekelhaft. Leise schlich ich tiefer in die Höhle, die nur aus drei größeren Abschnitten bestand, wenn man die Haupthöhle nicht mitzählte. In einem war wohl eine Art Schlafplatz. Hier waren überall Felle auf der die Orger schliefen, keiner war aber hier. In einer anderen, die wohl eine art Lager sein musste, waren Kisten gestapelt. Auf einer der Kisten konnte ich das Zeichen unseres Auftraggebers erkennen, doch bei den anderen wusste ich nicht alle. Auch Waffen, Rüstungen und Gold lagerte hier. Also das würde sich auf jeden fall lohnen, dennoch machte ich weiter. In der Letzten Höhle wurde mir schlecht. Hier war wohl die „Küche“ und der Essensraum. Überall hing Fleisch, welches schon stank und auch einige übel riechende Kräuter. Ein Größer Kessel stand auf einer Feuerstelle und einer der Ogar schien gerade etwas zu essen zu machen. Auf einem Tisch der voller Blut war, sah ich auch was es heute gab.

Ich erkannte Menschliche Überreste, Arme, Beine, Oberkörper. Mein Magen rebellierte und ich wollte mich schon übergeben, doch ich riss mich wieder zusammen. Hier befanden sich die meisten Oger, mindestens 8 konnte ich zählen, zusammen mit den beiden am Eingang waren es 10. natürlich könnten ein paar unterwegs sein, aber wenn nicht wird es ein harter Kampf. Leise schlich ich mich wieder raus, wo ich, als ich meine Gruppe erreichte erst einmal tief durchatmete. „Und?“, fragte mich Hadrim. „Es sind drei große Höhlen, plus eine Haupthöhle. Mit den beiden Wachen sind es mindestens 10 Oger, also ein harter Kampf. Ich weiß natürlich nicht, ob es noch weitere Oger gibt.“ berichtete ich. „Gut, dann brauchen wir einen Plan. Einfach rein stürmen bringt uns nichts. Wie ist die Höhle genau aufgebaut?“ „Rund, mit drei Abzweigungen, die in große andere runde Höhlen führen. Also entweder ein Wunder der Natur, oder die Oger haben diese Höhlen erbaut.“, erklärte ich. „Gut. Oger sind stark, daher müssen wir versuchen sie von uns weg zu halten. Karlita du beherrscht doch den Zauber Netz oder?“ „Ja, das tue ich.“ „Gut, dann wirst du diesen bei der Großen Gruppe nutzen, jedoch werden Thanathiel und Ratte Fallen aufbauen. Das könnte die Oger vorher schwächen.“, erklärte Hadrim uns den Plan.

„Was machen wir mit den Beiden am Eingang?“, fragte Suzi. „Ich beherrsche auch den Zauber Schlaf. Wenn er wirkt, dann können wir ihnen schnell ein Ende bereiten.“, meinte Karlita. „Und wenn nicht, dann rufen Sie die anderen, Mädchen!“, zischte Ratte erbost. Karlita sah ihn verächtlich an. „Dann erleuchte uns mit deinem Plan.“, meinte Sie kalt. „Wir sollten sie vergiften. Das würde dauern, aber sie würden sterben. Ich habe ein Gift dabei, das diese Tiere innerhalb von 2 Tagen töten würde.“, erklärte er und ich war froh das er nie für uns gekocht hatte. „Gift ist für Feiglinge, jedoch muss ich zustimmen, das die Oger zu viele sind, als das wir Sie im Kampf besiegen können. Mit ein oder zwei sicher, aber nicht, wenn alle 10 uns angreifen.“, sagte Solana. Jetzt hatte Rashona eine Idee. „Wie wäre es, wenn Ratte und Thanathiel sich in die Höhle schleichen und am Eingang Fallen aufstellen? Dann greifen wir die Wachen und wenn die anderen kommen, rennen Sie in die Fallen und bekommen viel Schaden. Karlita könnte dann Schmiere einsetzten, so das unsere Fernkämpfer, sie dann mit Pfeilen bearbeiten können.“

Dieser Plan war der beste, also stimmten wir zu. Zusammen mit Ratte schlich ich mich in die Höhle und stellte einige dutzend Fallen auf. Es waren Feuerfallen, Sprengfallen, Säurefallen. Das würde die Oger sicher nicht töten, doch es würde ihnen erheblichen Schaden machen. Wir schlichen uns wieder hinaus und stellten uns wie gewohnt auf, dann griffen Hadrim und Solana die beiden Oger an, während wir sie aus der Ferne angriffen. Dieses mal griff auch Marik mit im Nahkampf an. Einer der Oger griff sofort an, während der andere Alarm schlug, dann griff auch er uns an. Während unsere Nahkämpfer kämpften, hörten wir ein paar Minuten später, die Explosionen der Fallen und die Schreie der Oger. Der erste Oger fiel unter einem Axthieb von Hadrim auf die Knie und wurde sofort von Solana enthauptet. Der zweite fiel, als Karlithas Geschosse ihm den Schädel sprengten. Unschöner Anblick aber effektiv.  


Auch hatte Sie Schmiere in den Höhleneingang gewirkt, so das die Oger die nun ankamen ausrutschten und mit lautem Rumpeln auf dem Boden fielen. Sofort schossen wir unsere Pfeile, Kugeln und Magischen zauber auf diese. Die Oger waren schon verletzt, dennoch waren es noch 4 von ihnen, die sich wieder erhoben und auf unsere Nahkämpfer einschlugen. Suzis Gesang stärkte uns und Rashona heilte Hadrim, der von einem Oger mit Schwert erwischt wurde. Die Wunde war tief, doch der Zauber verhinderte das er verblutete. Jedoch machte einer von uns einen Fehler und zwar Ratte. Dieser wollte sich scheinbar in die Höhle schleiche, Feiges Schwein, und sah den Oger zu spät, der gerade aus der Höhle trat. Dieser sah allerdings Ratte und packte diesen. Er schrie und stach mit seinem Dolch auf das Wesen ein, doch wurde dieser Narr in zwei Teile gerissen. Gut das sparte mir den Mord an ihm. Es war ein harter Kampf, doch schließlich schafften wir es, alle Oger zu besiegen. Unsere Nahkämpfer waren verwundet und Rashonas Heilzauber halfen nur teilweise. Auch hatte es Hadrims Rüstung nun völlig zerlegt, so das er Sie auszog und wegwarf.

Nachdem wir uns kurz ausgeruht hatten, gingen wir in die Höhle, direkt in den Lagerraum. Suzi wäre fast in die „Küche“ gegangen, doch rief ich Sie zurück. Ich wollte nun wirklich nicht das die kleine das sehen musste was da zubereitet wurde. Wir sahen uns die Kisten genauer an und Hadrim fand sogar einen verzauberten Prunkharnsich in seiner Größe. Das war aber nicht alles. Auch andere magisch verbesserte Waffen fanden wir, so bekam ich einen Bogen, Malik einen Streitkolben, Suzi und Rashona eine magische Schleuder und Karlita einen Stab, der ihre magischen Fähigkeiten verbesserte. Solana fand einen Magischen Helm, der Sie besser schützte. Alles andere waren vor allem, Stoffe, Nahrung und andere dinge. Da es hier aber zu viel war, musste einer von uns nach Kerzenburg um den Händler bescheid zu sagen. Dies würde Solana machen, die auf ihr Pferd stieg, welche in Sicherheit warteten und nach Kerzenbrug reiste. Wir würden so lange hier bleiben, allerdings nicht in der Höhle, da niemand von uns in diesem Gestank leben wollte. Wir schlugen unser Lager außerhalb auf, vorher begruben wir Ratte, oder das was von ihm übrig war, irgend wo im Wald. Niemand von uns trauerte dem Kerl nach.

Es dauerte fast 2 tage, bis Solana mit dem Händler und einigen Wachen zurück kamen, diese Luden die Kisten auf Wagen und wir bekamen nicht nur das Geld, sondern auch bekam Hadrim eine magische Zweihandaxt geschenkt. Danach verabschiedeten wir uns und verließen den Wald. Wir würden nochmal nach Kerzenburg reisen und uns dort ausruhen und behandeln lassen, dann würde die Reise zu Drow Festung weiter gehen. Ich für meinen Teil war wirklich froh, das wir den Verräter los waren. (Thanathiels Sicht ende)



So Freunde viel Spaß beim lesen, ich hoffe es gefällt euch euer Kevin Slytherin :D
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