Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Eine Heldenhafte Gruppe

Kurzbeschreibung
MitmachgeschichteAbenteuer / P18 / Gen
OC (Own Character)
14.01.2021
14.03.2021
12
15.344
2
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
16.01.2021 1.306
 
Er rannte. Rannte so schnell er konnte. Seine Blau/schwarzen Haare, wehten im Wind völlig zerzaust. Seine Verfolger, schienen nicht aufgeben zu wollen, warum ließen Sie ihn nicht? Ja okay er hätte nicht die Tochter des Bauern verführen sollen, aber was konnte er den dafür? Das junge Ding war aber auch zu drall. Schöne lange Haare und ihre Lippen konnten einen Mann wirklich verrückt machen. Vielleicht hätte er noch etwas warten sollen, doch egal. Der Bauer hatte sie in der Scheune erwischt und nun rannte er. Mit einem beherzten Sprung, hechtete er über ein Gebüsch und verschwand im Wald. Er wäre allerdings schneller, wenn nicht ein Pfeil in seiner Schulter stecken würde. Mal ernsthaft da will man ihn töten, nur wegen einer Nacht mit der Bauerstochter? Naja okay vielleicht auch, weil er die Goldeinnahmen hatte mitgehen lassen. Aber hey es waren reichte Bauern und daher...nun aber schneller weg.

Es dauerte einige Zeit, aber bald hatte er seine Verfolger abgehängt hatte. Sein Herz raste noch immer während er sich an einen Baum lehnte. Der Pfeil in seiner Schulter musste raus, jedoch hatte er keine Verbände mehr, also musste er dafür sorgen, das sich die Wunde nicht entzündete. Gut das er lange genug auf der Straße lebte, so das er wusste, welche Pflanzen ihm halfen. Naja und sein Elfisches Erbe würde ihm da auch helfen. Nachdem er etwas zu atme gekommen war, biss er die Zähne zusammen und suchte die Umgebung nach Heilkräutern ab und er hatte auch Glück. Er fand aber leider keine und ewig konnte er nicht mit der Wunde umher laufen, also blieb ihm nichts anderes übrig, als die Wunde auszubrennen. Er suchte etwas Holz zusammen und machte ein Lagerfeuer. In seinem Rucksack nahm er sich einen Topf heraus und füllte diesen mit seinem letzten Wasser, er müsste mal zu einem Fluss gehen, doch das konnte warten.

Während das Wasser zu kochen anfing, hatte er einen Stock zwischen den Zähnen und zog sich den Pfeil raus. Der Aufschrei wurde durch den Stock gedämpft aber der Schmerz war die Hölle. Dabei war das noch das harmlose was ihm bevorstand war viel schlimmer. Nachdem der Pfeil weg war, nahm er einen aus seinem Köcher und erhitzte die kleine Metallspitze so lange, bis sie glühte. Schnell atmend und mit rasendem Herzen, drückte er die Spitze in die Wunde. Dieses mal konnte er den Schrei nicht unterdrücken und schrie laut, als die Wunde ausgebrannt wurde. Zitternd und schwitzend sackte er in sich zusammen. „Scheiße...nie wieder.“, sagte er zu sich selbst. Nachdem er sich etwas erholt hatte nahm er sich einige seiner Vorräte, die er bald aufstocken musste, und die Karte aus seinem Rucksack heraus. Das Trockenfleisch warf er in den Topf, dazu ein paar Pilze die er noch hatte. Das würde heute sein Essen sein. Vielleicht konnte er ja was kleines erlegen.

Allerdings würde er mit dem Arm momentan keinen Bogen spannen können. Lieber schaute er sich die Karte an, um zu sehen, was der nächste Ort wäre, wo er sich erst einmal richtig versorgen konnte. Laut seiner Karte war es die große Stadt Baldurs Tor. Eine Stadt voller Menschen, Elfen und anderen Wesen, die alle Pralle Geldbeutel haben, leider aber auch voller Wachen. Naja es musste sein. Er musste seine Vorräte aufstocken und einen richtigen Heiler aufzusuchen würde auch nicht schaden. Ein paar Stunden später war er schon wieder auf dem Weg und würde bald die Stadt erreichen. Die Sonne war schon dabei unterzugehen und der Himmel zog sich zusammen. #Oh bitte nicht, kein Regen#, dachte er und beeilte sich. Als er die Stadt erreicht hatte, hielt ihm die Wache auf, die ihren Speer auf ihn richtete. „Was will ein Drow hier? Verschwinde Monster!“, brüllte die Wache ihn an. Er blickte die Wache böse an und sprach deutlich aber kühl. „Ich bin kein Drow. Mein Name ist Thanathiel, ich bin ein Mondelf. Wir haben in etwa so viel mit den Drow gemeinsam, wie Zwerge mit Drachen.“ „Und das soll ich dir glauben, Elf?“, die andere Wache legte seine Hand auf die Schulter seines Kameraden. „Schau ihn dir doch mal genauer an. Seine Haut ist zwar bleich, aber nicht so düster wie die der Drow. Außerdem was sollte einer von ihnen in unserer Stadt?“, die Wache sah Thanathiel noch immer an, senkte dann aber seine Waffe. „Na gut, aber wir behalten dich im Auge, Elf.“,

Thanathiel betrat die Stadt und suchte sich erst einmal einen Heiler. Zum Glück konnte ein Passant, der ihn wenigstens nicht für einen Drow hielt, sagen wohin er musste. Dankbar nickte er diesem zu und begab sich zum Heiler. Eine Stunde später, die Sonne war untergegangen und es fing leicht an zu regnen, erreichte Thanathiel ein Gasthaus. Das Gasthaus hieß, zum rostigen Kessel, was eher nach einem Billigen Alchemie Laden klang, als nach einer Herberge, aber was sollte es schon, er wollte nur was warmes Essen, etwas kühles trinken und dann ist Bett. Als er das Gasthaus betrat sah er das hier wohl eine Prügelei stattfand, den drei Menschen griffen einen Zwerg an. Schnell hatte dieser die drei besiegt und zahlte dem Mann an der Theke Geld, danach ging der Zwerg hoch. Thanathiel selber begab sich an die Theke und ließ sich etwas zu essen und etwas Bier bringen. Auch ein Zimmer miete er sich. Während er aß plante er wie es weiter gehen sollte. Er könnte morgen die Stadt etwas erkunden und ein paar Adelige um ihr Gold...erleichtern. Danach würde er die Stadt sicher verlassen. Lange hielt es ihn nicht in Städten, viel zu voll und zu eng hier.

Er trank gerade etwas, als er ein paar Leute reden hörte. Neugierig lauschte er diesen, Elfenohren sei dank, war er weit genug weg und konnte dennoch gut hören. „Es stimmt also? Der Stadtherr sucht eine Heldengruppe für einen Auftrag?“, fragte einer. „Ja, aber niemand weiß genau worum es geht, nur das es sehr gut bezahlt wird.“, sagte ein anderer. „Haben sich schon welche gemeldet?“, meinte ein dritter. „soweit ich weiß einige. Aber meiner Meinung nach ist das alles nur dreckiges Pack. Wir haben doch genügend Soldaten, also warum Geld für Söldner ausgeben?“, meinte der eine verächtlich. Darauf hin grinste der andere. „Nun wenn es darum geht, Amn anzugreifen, wäre es doch nicht schlecht. Die Söldner können Schaden anrichten und wenn Sie geschnappt werden, kann unser Herr leugnen das sie von uns kommen. Und wenn Sie sterben, nun tote muss man nicht bezahlen.“, die Männer lachten dreckig und Thanathiel schüttelte nur den Kopf.

Er wusste um den dauernden Konflikt zwischen Amn und Baldus Tor. Eigentlich ging es ihm ja nichts an, doch seine Neugierde war geweckt. Vielleicht sollte er sich ja melden? Es wäre ein Abenteuer, außerdem konnte er so gut Geld machen. Und der Nervenkitzel war sicher auch nicht ohne. Außerdem wenn er Glück hatte, war er mit einigen hübschen Ladys in der Gruppe, also warum nicht? Und auch so wäre es lustig. Ja er würde morgen zum Schloss gehen und sich dort als Abenteurer melden.

Nachdem er fertig gegessen und getrunken hatte, begab sich Tharantiel in sein Zimmer. Es war nichts besonderes, aber für die Nacht würde es reichen, auch wenn es ihm etwas zu klein war. Er hatte enge räume, seit sein Vater ihn immer als Kind eingesperrt hatte, wenn er, seiner Meinung nach, sich nicht benehmen konnte. Verflucht soll der alte Bastard sein. Tharanthiel zog sich seine Stiefel und seine Lederrüstung aus. Dann wusch er sich schnell und suchte sich eine Saubere Stoffhose raus, die er für die Nacht tragen würde. Er schloss die Tür ab, sicher war sicher, auch wenn er es nicht mochte, war er nicht dumm. Es könnte ja jemand meinen ihn töten zu müssen, also lieber so. als das erledigt war, legte auch er sich ins Bett.



So Leute hier ist Kapitel 2. der Charakter gehört Shiro82. Viel Spaß beim lesen euer Kevin Slytherin ;)
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast