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Eine Heldenhafte Gruppe

Kurzbeschreibung
MitmachgeschichteAbenteuer / P18 / Gen
OC (Own Character)
14.01.2021
14.03.2021
12
15.344
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28.01.2021 2.346
 
Die Gruppe unserer Abenteurer marschierte durch den Wald und würde morgen Abend den Waldrand erreichen. Was leider keiner Merkte war, das Suzi von etwas gestochen wurde. Natürlich dachte Sie selber es wäre nur eine Mücke gewesen, also ignorierte Sie es, doch das sollte sich als Fehler erweisen. Nach einem langen Tag des laufens, hatten sie ihr Lager aufgebaut und nach dem Training, so wie dem Abendessen, hatten Sie sich schlafen gelegt. Suzi selber schlief schnell ein, da ihr schon seit ein paar Stunden nicht so gut war, doch schob Sie es einfach darauf, vielleicht etwas falsches gegessen zu haben, oder Sie hatte einfach Pech. Morgen würde es ihr sicher besser gehen. Leider war dies nicht der fall. Rashona wurde mitten in der Nacht wach, da Sie hörte, wie Suzi sich hin und her warf. Die beiden teilten sich ja ein Zelt. „Suzi, alles gut?“, fragte die Priesterin leise. Suzi konnte ihr nicht antworten, da Sie nicht wach war. Rashona wollte Sie wecken, merkte aber das die kleine Dame völlig verschwitzt war.

Sie fühlte die Stirn der Halbling und merkte das diese glühte. „Oh verdammt!“, schnell verließ Rashona das Zelt und suchte in den Taschen nach Kräutern, doch leider fand Sie keine mehr. „Was ist los, Rashona?“; fragte Marik, der Wache hielt. „Suzi ist krank. Sie hat hohes Fieber.“ „Dann heile es doch.“, meinte der Tiefling. Zwar hörte man es nicht, doch er war besorgt. „Geht nicht, ich kann keine Krankheiten Heilen, die über eine leichte Erkältung gehen. Das konnte ich noch nie.“, sagte Sie und suchte in den anderen Taschen, doch fand Sie nichts. „Mist!“ auch die anderen kamen aus ihren Zelten und fragten was los wäre. Rashona erklärte ihnen schnell alles, dann machte sich Hadrim auf, um etwas Wasser zu holen. Ihre Schläuche waren zwar voll, doch Kaltes Wasser wäre jetzt besser. Thanathiel sah sich Suzi auch einmal an, und fand auch eine Einstichstelle an ihrem Hals, die sich rötlich verfärbt hatte. „Sie muss von einem Tier gestochen wurden sein. Sie sagte doch eine Mücke hätte sie gestochen. Mist das hätten wir eigentlich sofort untersuchen sollen, Mücken können schnell Krankheiten übertragen.“, sagte Solana später als alle am feuer saßen.

„Und was machen wir nun? Wir können Sie nicht transportieren, aber hier bleiben geht auch nicht. Sie braucht Medizin, welche wir aber nicht haben.“, meinte Marik. „Wir haben die nähere Umgebung abgesucht, konnten aber keine Heilkräuter finden. Solana, du und ich, wir werden uns gleich aufmachen und schauen, ob wir doch welche finden, dafür werden wir wohl weiter laufen müssen, als gedacht.“, erklärte Hadrim. Die Halbdrow nickte und schon machten sich beide auf die Suche. Die anderen würden so lange auf Suzi aufpassen, bis die beiden wieder da waren. Die beiden suchten Stunden, doch fanden Sie nichts. Zwar konnte Solana einige Büsche finden, wo Beeren wuchsen, die gegen Fieber halfen, doch waren diese bereits geerntet worden. Auch einige Stellen, wo Heilkräuter wuchsen, fanden die beiden, aber auch diese waren weg.

(Hadrims Sicht)
Das durfte doch wohl nicht wahr sein! Nirgends fanden wir was wir suchten, egal wo. Jemand musste hier gewesen sein, sonst könnte ich mir nicht vorstellen, dass alle Pflanzen und Beeren verschwunden waren. Okay die Beeren, könnte man noch damit erklären, dass die Tiere des Waldes diese Fressen, aber die Heilkräuter? Was mich auch ärgerte war, das die Oger keine solchen Kräuter bei sich hatten, nur welche die Gegen Wunden halfen, aber nicht gegen Krankheiten. Ich machte mir auch große Sorgen um Suzi. Hohes Fieber war für alle gefährlich, aber Sie als Halbling war noch mehr gefährdet. Wir kamen an den Punkt, wo wir aufgeben mussten und gerade zurück zum Lager wollten, als etwas aus den Schatten kam und knurrte. Wir beide zogen sofort unsere Waffen und machten uns bereit angegriffen zu werden. Was da aus dem Schatten kam, war ein Wolf mit Schneeweißem Fell und Kristallblauen Augen. Das erstaunlichste war aber die Größe.

Der Wolf war so Groß wie ein Pferd, muskulös und dennoch leise. Ich wusste das dieser Wolf extrem gefährlich war, daher achteten wir auf jede seiner Bewegungen, so wie er unsere Bewegungen musterte. Noch überraschter waren wir, als hinter dem Wolf jemand aus dem Schatten trat und uns mit angelegtem Pfeil ansah. Meine Augen weiteten sich, als ich erkannte, dass es sich bei dieser Person, um einen Drow handelte. Der Drow war groß, etwa 1.85m, hatte Lange glatte schwarze Haare, die ihm bis zum Rücken gingen. Seine Haut war, wie die aller Drow sehr dunkel, aber nicht schwarz, sondern eher dunkel Violett. Aber seine Augen...seine Augen waren Blau und klar. So etwas habe ich noch nie bei einem Drow gesehen, und ich bin schon dem ein oder anderen begegnet. Nun waren wir beide noch angespannter, nicht nur ein riesiger Wolf sondern auch ein Drwo, der uns gegenüber stand. Wir mussten sehr vorsichtig sein.

„Ihr seit also die, die hier durch den Wald stampfen, als wäre es der eure. Sagt was sucht ihr hier?“, sprach uns der Elf an. Seine Stimme war klangvoll, aber auch tief, jedoch sprach er ohne Feindseligkeit. „Was wir hier machen, ist unsere Sache, Drow!“, sprach Solana mit Hass in der Stimme. Ich wusste ja das Sie die Drow hasste, verständlich, doch in dieser aktuellen Lage, wäre es besser gewesen, wenn wir nicht gleich feindlich gesinnt wären. Der Wolf knurrte Solana an, doch der Elf sprach wieder mit neutraler Stimme. „Es ist meine Sache, da ich der Waldhüter bin. Ich diene der Herrin des Waldes und beschütze diesen Wald, also sprecht, was tut ihr hier?“, dieses mal sprach ich und ob vorsichtig meine Hand. Wenn wir das hier ohne Blutvergießen hinter uns bringen können, würde ich das nutzen. „Mein Name ist Hadrim Feuerbart und das ist Solana Aleanis. Wir sind mit unserer Gruppe vor ein paar Tagen in diesen Wald gekommen, da wir die Oger die es hier gab ausgelöscht haben.“, erklärte ich. Solana war nicht glücklich, doch Sie schien auch gemerkt zu haben, das es besser ist, nicht zu kämpfen.

Auch der Elf senkte seinen Bogen, beobachtete uns aber weiter misstrauisch. „Dann habt ihr meinen Dank. Diese Oger haben hier schon länger Probleme gemacht, leider war ich alleine nicht in der Lage mich um diese Wesen zu kümmern. Aber sagt mir, warum seit ihr nun hier? Ihr scheint etwas zu suchen.“ „Woher wissen wir, das wir dir trauen können, Drow? Du hast uns nicht einmal deinen Namen gesagt.“, fragte Solana. „Mein Name ist Evanor Del´Thalen. Wie gesagt bin ich der Wächter dieses Waldes, also was sucht ihr hier?“ „Wir suchen Heilkräuter gegen starkes Fieber. Eines unserer Gruppenmitglieder wurde wohl von einer Mücke gestochen und hat nun Fieber und Schüttelfrost.“, sprach ich. Solana sah mich mahnend an, doch ob es ihr passte oder nicht, dieser Drow war unsere beste Chance, um Kräuter zu finden. Der Drow schien zu überlegen. „Da kommt ihr zu spät, ich habe längst alle Heilkräuter und Beeren geerntet und die nächsten sind zu weit weg, als das ihr Sie schnell erreichen könntet. Ich mache euch einen Vorschlag, es gibt hier in der Nähe einen Bären, dieser ist krank, Tollwut, ich will ihn erlösen und könnte eure Hilfe gebrauchen. Wenn ihr mir damit helft, gebe ich euch einen Sack voller Heilkräuter und Beeren mit.“

(Hadrims Sich ende)

Auch wenn Solana dem Elfen nicht traute, überlegten beide ob Sie dieses Angebot nutzen sollten. Sie brauchten ganz dringen diese Kräuter und auch wenn er ein Drow war, so schien er wirklich nichts mit den Drow gemeinsam zu haben, die man sonst so kennt. Nach einer halben Stunde der Beratung, stimmten Hadrim und Solana schließlich zu, den Bären zu töten. Evanor würde ihnen dabei helfen. Auf dem Weg zur Höhle, stellte Evanor auch seinen Begleiter vor. „Das hier ist Lupin, ich habe ihn vor 3 Jahren als Welpen gefunden und aufgezogen, seit dem ist er mein treuer Begleiter.“ „Wie kommt es, das er so groß ist?“, wollte Hadrim wissen. „Ich weiß es nicht. Ich kenne zwar einige Mittel, damit die Nahrung gesünder ist, aber das er so groß wird, wusste ich wirklich nicht. Jedoch hat das auch seine Vorteile, er ist auch stärker als ein normaler Wolf und hat mehr Ausdauer, bei der Jagt ist er eine große Hilfe und natürlich, um Eindringlinge zu vertreiben.“, erklärte der Drow. Sie brauchten etwa eine Stunde, bis Sie die Höhle erreicht hatten, wo sich der Bär aufhalten sollte. Und wirklich, man konnte in die Höhle schauen und dort lag ein Bär. Man konnte nicht erkennen wie groß er war, doch das was man sah, ließ darauf schließen, dass er sehr groß war.

„Jetzt wird es gefährlich. Dieser Bär ist alt und sehr stark. Viele Tiere sind ihm schon zum Opfer gefallen, allerdings nicht nur als Nahrung. Er ist wie gesagt krank und tötet alles, was in seiner Nähe ist. Lupin und ich sind leider nicht in der Lage gewesen, es alleine mit ihm aufzunehmen, sonst wäre das Problem mit ihm längst beseitigt. Er hat ein sehr dickes Fell, und dicke Muskeln, daher wird es nicht so leicht sein ihn zu verletzen. Auch ist er schnell, jedoch kann man ihn verwirren, wenn man ihn umstellt. Wenn wir also gemeinsam angreifen, dürfte es uns gelingen ihn zu töten. Seit aber vorsichtig, wenn er euch erwischt seit ihr tot, oder schwer verwundet.“, erläuterte Evanor die Lage. „Du hast also schon versucht ihn zu erlegen?“, fragte Solana. „Ja, aber es hätte Lupin fast erwischt. Allerdings gelang es mir ein Auge zu treffen, so das der Bär dort nun blind ist, dennoch, höchste Wachsamkeit!“, ermahnte der Elf.

Die drei plus Wolf schlichen sich an die Bärenhöhle heran. Kurz bevor Sie die Höhle richtig erreicht hatten, regte sich der Bär. Dieser stellte sich auf seien Beine und kam aus der Höhle heraus, sein Blick war leer, zeigte aber pure Mordlust. Schaum war um seinem Mund und etliche Narben zierten seinen Körper. Der Bär sah die kleine Gruppe und stellte sich auf seine Hinterbeine, seine Größe war unglaublich, mindestens so groß wie ein kleines Haus. Der Bär brüllte laut und fixierte Lupin, der ihn anknurrte. Sofort entbrannte der Kampf. Der Bär war trotz seiner Größe sehr schnell und alle hatten damit zu kämpfen, nicht erwischt zu werden. Evanor schoss Pfeile auf den Bären, die aber durch das dicke Fell nicht wirklich Schaden anrichteten. Solana und Hadrim griffen nacheinander den Bären mit ihren Waffen an, da Hadrims Waffe verzaubert war, schnitt diese sehr gut in das Fleisch des Tieres.

Der Kampf dauerte lange, so lange das Evanor sogar alle seine Pfeile verschoss und so auf sein Langschwert zurück greifen musste. Irgend wann schaffte es Lupin, auf den Rücken des Bären zu kommen, so das er dem Tier in den Nacken beißen konnte. Der Bär brüllte laut vor Schmerz und entblößte so seine Kehle, dies nutzte Hadrim und warf seine Axt mitten in den Hals des Bären. Die Axt drang tief in die Kehle des Tieres ein, so das der Bär nach einigen Sekunden tot zu Boden ging. Evanor stach mit seinem Schwert noch einmal in den Schädel des Tieres, nur um ganz sicher zu gehen. Erschöpft ließen sie sich auf dem Boden nieder. Nach ein paar Minuten des Schweigens, sprach Evanor. „Ich danke euch. Dieser Bär war wirklich eine Gefahr für diesen Wald. Und wie versprochen gebe ich euch die Kräuter, ich stehe zu meinem Wort.“ die beiden nickten dem Drow zu und machten sich auf zu seiner kleinen Hütte, dort holte Evanor einen Beutel voller Kräuter und Beeren, die er Hadrim gab.

„Ich danke euch. Ich hätte nie gedacht das es auch...gute Drow gibt.“, sagte der Zwerg. Evanor lächelte ihn an. „Oh uns gibt es zu selten, aber ich selber sehe mich nicht als „Gut“ oder „Böse“, da ich ein Diener der Waldgöttin bin, stehe ich eher als Neutral da.“, Hadrim überlegte eine Weile. „Wie wäre es, wenn ihr uns begleitet?“ „Was?!“, rief Solana aufgebracht und wollte etwas dazu sagen, doch Hadrim schnitt ihr das Wort ab. „Wir haben eine gefährliche Mission und ein ausgebildeter Waldläufer wird uns helfen können. Solana, ich weiß du traust ihm nicht, da er ein Drow ist, und ja die anderen werden auch nicht begeistert sein, aber sind wir doch mal ehrlich, er ist nicht der erste Drow, der sich gegen die Machenschaften seines Volkes stellt. Denke nur an Drizzt Do´Urden, auch dieser war lange Zeit ein Waldläufer, bis er verschwand.“, Solana musste zugeben, Hadrim hatte recht, auch wäre ein Schütze der so gut mit dem Bogen umgehen konnte eine große Hilfe. Auch der Wolf konnte sehr hilfreich sein. „Du hast recht, auch wenn ich nicht ganz einverstanden bin, jedoch werden wir die anderen mit abstimmen lassen. Wenn die Mehrheit dafür ist, kann er, wenn er will, mit uns kommen.“

„Nun, ich danke euch für das Angebot. Ich werde hier warten, solltet ihr euch entscheiden das ich mitkommen kann, sagt mir bescheid, wenn nicht, dann kommt einfach gar nicht. Ich warte 3 Tage, wenn dann keiner kommt, weiß ich das ich nicht erwünscht bin.“ „Ihr stimmt einfach so zu?“, fragte Solana. „Auch ich will mehr als den Wald sehen. Außerdem lebe ich seit einigen Jahrzehnten sehr abgeschieden und kann so erfahren, was sich so in der Welt verändert hat. Allerdings werde ich euch nicht in Städte begleiten, ihr versteht sicher warum.“, die beiden nickten. „Gut dann werden wir nun zu unseren Leuten gehen. Ich hoffe ihr könnt uns begleiten, lebt wohl.“, die beiden verließen den Drow der Lupin streichelte und ihnen nachsah. Als die beiden weg waren, sprach er leise zu dem Wolf. „Ich denke wir haben unsere neuen Gefährten gefunden, sollten Sie uns trauen.“ >Ja, aber was ist, wenn sie dich nicht dabei haben wollen?<, fragte Lupin in der Tiersprache, die Evanor beherrschte. „Dann ist es eben so, jedoch habe ich vertrauen, das Sie uns mitnehmen werden. Denke daran, was unsere Herrin uns in unserem Traum gesagt hat, eine Gruppe Helden, die eine Schwere Reise vor sich hat und denen wir beistehen sollen. Das müssen sie sein.“ >Ich hoffe es.<





So Freunde hier ist das neue Kapitel. Ob Evanor mitkommen darf, erfahrt ihr im nächsten Kapitel. Bis dahin viel Spaß euer Kevin Slytheirn ;D
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