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Das verlorene Herz

GedichtPoesie / P12 / Gen
14.01.2021
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Versteckt auf hohem Turm da steht,
ein Herz so bleich und fahl.
Vom letzten Lebenshauch durchweht,
ganz kalt in stummer Qual.

Dort wartet es schon lange Zeit,
und hofft, dass man es findet.
Bevor es voller Einsamkeit,
aus dieser Welt entschwindet.

Nur schützend Hände es begehrt,
sehnt sich nach festem Halt.
Und auch nach Wärme sich verzehrt,
und sei's auch bitterkalt.

Wer es mit seiner Zärtlichkeit,
denn zu berühren vermag.
Dem leuchtet es in Dunkelheit,
so hell als wäre es Tag.

Im Januar 2021,
Robert Langdon
 
 
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