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Das Wolwerock-Schlittenrennen

OneshotAllgemein / P12
OC (Own Character)
14.01.2021
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Das Wolwerock-Schlittenrennen

„Komm Wuffels, lass uns noch mal alles geben.“ sagte ich und ging mit Wuffels wieder zum Startpunkt.

Mein Wuffels folgte mir. In ein paar Wochen würde wieder das Wolwerock-Schlittenrennen beginnen. Dieses Jahr durfte ich auch endlich von meiner Mutter mitmachen. Deswegen trainierte ich jeden Tag mit meinem Wuffels das Schlittenrennen. Meine Wolwerock waren eigentlich schon recht bereit. Ich spannte Wuffels wieder an, gab dann das Startsignal und es fing an zu laufen . Der leichte Wagen schlitterte nur so über den Schnee.

„Noch schneller Wuffels.“ spornte ich es an und ich sah wie es noch einen Gang zulegte.

Als wir im Ziel ankamen, stoppte ich die Zeit und sprang vom Schlitten, dann kniete ich mich vor meinem Wuffels und nahm es in die Arme.

„Das war eine super Zeit,Wuffels!“

Es freute sich total, schleckte mir das Gesicht ab und wedelte mit seinen Schweif. Dann gingen wir nach Hause, wo mich meine Wolwerock freudig begrüßten.

„Hey, ihr. Seid ihr, okay?“

Im Augenwinkel sah ich meine Mutter auf mich zu kommen.

„Mit ihnen ist alles in Ordnung. Schwester Joy sagte das du auf jeden Fall, am Turnier teilnehmen kannst.“
„Das klingt doch sehr gut.“
„Wie war dein Training mit Wuffels?“
„Auch gut.“
„Aber es hat sich noch nicht entwickelt!“
„Nein, aber ich hab ja noch ein paar Wochen.“
„Ja, stimmt.“

Ich brachten den Schlitten weg, ging dann mit meinem Wuffels und den Wolwerock nach drinnen, meine Mutter war schon vorgegangen. Drinnen zog ich mir erstmal meine Schneeklamotten aus.

„Es ist so schön warm hier drinnen.“
„Ein hoch auf unseren Kamin.“ sagte meine Mutter.
„Darf ich morgen mit dem Team die Strecke abfahren?“
„Meinst du ihr schafft das? Du denkst daran, das es ein anderthalb Tage Ablauf ist!“
„Ja, das weiß ich. Deswegen will ich es ja machen. Vielleicht hab ich ja dann das Glück und Wuffels entwickelt sich.“
„Hm, ein Versuch ist es wert. Aber ich möchte das du dich bei mir meldest. Mindestens alle drei Stunden.“
„Aber Mama, ich weiß noch gar nicht ob ich Netz hab.“
„Ja, ich weiß. Versuche es einfach.“
„Natürlich. Ich gebe mein Bestes.“
„Gut. Ich fahre dich und dein Team morgen früh zum Start.“
„Das wäre ausgezeichnet.“

Wir aßen dann zusammen, danach packte ich alles was ich brauchte ein und dann ging ich rechtzeitig ins Bett um für morgen Früh aus geschlafen zu sein. Mein Wuffels lag neben mir und schlief schon eine Weile. Doch ich konnte nicht so schnell einschlafen. Am nächsten Morgen packten wir dann alles ins Auto. Die vier Wolwerock saßen auf der Rückbank, während Wuffels bei mir auf den Schoß saß. Als wir dann ankamen, lud ich alles ab spannte die Wolwerock an und verabschiedete mich bei meiner Mutter und dann ging es los.

„Pass auf dich auf!“ rief mir meine Mutter zu, ich drehte mich und wank ihr zu.

Wuffels saß auf den Schlitten und feuerte Rufe aus, ich half nur wenig mit da die Wolwerock sehr schnell unterwegs waren. Dann kamen wir an die erste Weggabelung, ich kannte die Strecke zum Glück in und auswendig. Wir rannten also weiter, durch die Bäume und vorbei an Felsen.

„Ein bisschen langsamer, es geht bergab.“

Wir rutschten eher runter, als das wir liefen und trotzdem hatten wir ein ordentliches Tempo drauf. Unten angekommen änderte ich dann die Reihenfolge meiner Wolwerock und setzte zusätzlich noch Wuffels nach vorn.

„Wuffels, ich weiß dass du das schaffen kannst.“

Es schleckte mir mein Gesicht und ich gab jeden noch ein Stück vom selbst gemachten Trockenfleisch das ich immer in der Tasche hatte. Kurz bevor wir wieder los düsten, schrieb ich meiner Mutter noch eine Nachricht.

„Go, meine Lieben.“

Dann ging es auch weiter und ich musste mich festhalten da die fünf ein ziemliches Tempo hinlegten.

„Aiaiai, langsamer!“ rief ich ihnen zu, ich wusste nämlich das wir auf den See zusteuerten, der zum Glück jedes Jahr eine Meterdicke Eisschicht hatte.

Wuffels reagierte sofort und auch die anderen folgten. Obwohl wir langsamer waren, kamen wir ein wenig ins schlittern.

„Woah, kommt strengt euch an.“

Doch dann waren wir schnell wieder auf Kurs. Auf einmal gaben alle ein paar Laute von sich und ich sah mich nach der Gefahr um.

„Oh nein!“

Der Berg auf den wir zusteuerten, verlor von oben eine gewaltige Menge an Schnee, das mit einem beachtlichen Tempo nach unten kam.

„Eine Lawine! Wuffels, Wolwerock auf zur Höhle, dort sind wir sicher.“

Mit voller Power ging es dann zur einer bestimmten Höhle die wir alle kannten. Gerade so kamen wir in der Höhle an und ich ließ mich unsanft auf den Boden fallen.

„Sind alle in Ordnung?“ fragte ich, stand auf und ging zu ihnen.

Sie schmusten sich an mich, wollten mir alle gleichzeitig auf den Schoß.

„Ist ja schon gut, mir geht es gut.“

Ich wollte gerade mein Handy aus der Tasche nehmen als mich ein Stich im Handgelenk daran hinderte, schnell zog ich es zu mir an die Brust. Wuffels und die anderen jaulten bei meinem Schmerzenslaut auch mit auf.

„Wuffels, Wolwerock ist ja gut. Es ist halb so schlimm.“

Ich kramte vom Schlitten meinen Verbandskasten und öffnete ihn. Dann verband ich meine Hand, so das ich sie auch nicht so viel bewegen musste.

„Jetzt müssen wir nur noch hier aus. Wolwerock sucht uns einen Weg!“

Sie fingen sofort mit der Suche an, schnüffelten herum, Wuffels blieb bei mir und setzte sich auf meinen Schoß. Mit der unverletzten Hand streichelte ich es und beruhigte dadurch nicht nur es sondern auch mich. Dann schlug eines der Wolwerock an, die anderen gingen zu ihr und halfen den Weg frei zu räumen. Ich stand auf, stellte alles wieder auf den Schlitten und Wuffels kam mit dem Verbandskasten.“

„Danke, Kleines.“ sagte ich und strich ihr über den Kopf.

Nach einer Weile kamen die Wolwerocks zu mir, ich gurrte sie wieder an.

„Seid ihr bereit? Dann wollen wir mal! Go!“

Mit einer Hand, aber einem eisernen Willen ging es Weiter. Es war schon ziemlich spät geworden, aber ich war ja bald in der Stadt. Nach einer Weile kamen wir dann auch endlich an.

„Denise?“
„Hey Alan.“
„Was machst du hier?“
„Training! Kannst du mir einen Gefallen tun?“
„Klar. Was ist los?“
„Magst du einmal auf die Bande aufpassen? Ich muss einmal zum Arzt.“
„Ist dir etwas passiert?“
„Nur die Hand, da kam vom Berg eine Lawine und in der Höhle, bin ich gestürzt.“
„Oh je. Ich bleib bei deiner Rasselbande.“
„Danke!“

Ich eilte schnell zum Arzt, wartete einen Augenblick und wurden dann hinein gebeten.

„Was ist passiert?“

Im schnellen Durchlauf erzählte ich dann was geschehen war, dann untersuchte er mir meine Hand.

„Du hast gute Arbeit geleistet was das Verbinden deiner Hand angeht.“
„Danke. Ich musste des öfteren ja auch schon eine Pfote bandagieren.“
„Ja, stimmt. Okay. Es ist nichts gebrochen aber wenn irgendetwas sein sollte, kommst du wieder her.“
„Danke. Werde ich.“

Dann verabschiedete ich mich, eilte wied3r nach draußen und verabschiedete mich auch bei Alan.

„Sei vorsichtig heute Nacht.“
„Ja. Danke, dir. Wir sehen uns beim Rennen!“

Dann spornte ich meine Truppe wieder an und es ging weiter. Am frühen Abend kam ich dann am nächsten Punkt an.

„Wir machen für heute Schluss, danke.“

Ich räumte den Schlitten ab, nachdem ich mein Team von den Gurten befreit hatte. Wuffels schnappte sich meine Tasche und brachte sie ins Zelt.

„Oh, danke Wuffels. Wollt ihr etwas essen?“

Sie kamen zu mir, ich stellte die große Schüssel hin, füllte sie dann mit Pokemonfutter, ein bisschen Trockenfleisch und Beere die ich dabei hatte. Wuffels kam hinzu und aß dann auch. Mir machte ich ein kleines Feuer an, wo drauf ich mir dann eine Suppe heiß machte. Die Wolwerock und auch Wuffels kamen zu mir nach dem ich aufgegessen hatte, Wuffels setzte sich auf meinen Schoß und wir sahen uns den Sonnenuntergang an. Dann fing auf einmal Wuffels an zu leuchten und sich zu verändern.“

„Wuffels?“

Nach dem die Entwicklung zu Ende war, saß ein Wolwerock vor mir, doch es war weder die Tag noch die Nacht-Form.

~Wolwerock~

„Du hast dich entwickelt! Oh mein Gott!“

Es kuschelte sich an mich und auch die anderen begrüßten es. Nach einer Weile gingen wir dann ins Zelt, ich legte mich in mein Schlafsack und meine Wolwerock legten sich um mich herum. Am nächsten Morgen, machten wir uns früh auf den Weg, ich rief unterwegs meine Mutter noch an.

„Wuffels hat sich entwickelt.“
„Das ist doch gut. Du bist schon wieder unterwegs?“
„Ja. Ich bin schon wieder unterwegs. In etwa 3 bis 4 Stunden bin ich zu Hause.“
„Fahr nicht zu schnell.“
„Kennst mich doch.“
„Ja, genau deswegen.“

Das Handy steckte ich wieder ein.

„Gebt alles!“ sagte ich und die fünf legten noch mal einen Gang zu.

Es waren etwa noch 50 Kilometer nach Hause und ich wusste, einen Kontrollpunkt hatte ich noch. Dann nach etwa einer Stunde kam ich auch dort an und dort wartete schon Alan mit seinem Team auf mich.

„Was machst du denn hier, Alan?“
„Ich dachte ich fahr dir ein Stück entgegen. Hat sich dein Wuffels entwickelt?“ fragte er und holte sofort seinen Pokédex hinaus.

Ich ging zu ihm und schaute über seine Schulter.

~Wolwerock (Zwielicht-Form) wurde in deinem Pokédex registriert.~

„Zwielicht-Form ist ja mega.“ sagte Alan und kniete sich vor Wolwerock.

Er hielt ihr die Hand hin und sie ließ sich streicheln.

„Es ist echt cool, wir saßen im Abendlicht und Wuffels saß auf meinem Schoß und dann hat es sich entwickelt.“
„Ihr hattet ja auch schon immer ein festes Band.“
„Klar. Ich hatte sie ja auch mit der Flasche groß gezogen.“
„Mhm. Wollen wir weiter?“
„Oh ja. Seid ihr bereit?“

~Wolwerock~

„Dann Go!“

Mit Alan an meiner Seite ging es in die letzten Kilometer. Ich hielt den Vorsprung, doch Alan´s Team war auch nicht zu verachten, er war dicht hinter mir. Dann kamen wir bei mir an und ich sah sofort meine Mutter auf mich zukommen.

„Da seid ihr ja.“ meine Mutter nahm mich in die Arme.
„Du erdrückst mich, Mama.“
„Das ist es?“
„Ja, Wolwerock Zwielicht-Form. Sie ist so super.“
„Ja. Ich hatte auch Probleme mit zu kommen.“ sagte Alan.“
„Wow.“ sagte meine Mutter.

Ich räumte dann meinen Schlitten ab, meine Mutter und Alan halfen mit. Nachdem das erledigt war, gab ich der Bande, etwas zu Essen und wir tranken Tee.

„Was hast du an deiner Hand gemacht?“
„Ach, ist halb so schlimm:“
„Ich hab nicht gefragt ob es schlimm ist oder nicht, sondern was passiert ist.“
„Es gab einen Schneerutsch und ich bin mit dem Team schnell in die Höhle gerast, dort aber merkwürdig hingefallen. Es hat sich aber schon der Arzt angesehen.“
„Oh, dann ist ja gut.“

Wir redeten noch eine ganze Weile, bis Alan sich dann auf dem Weg nach Hause machte. Ich ging unter die Dusche, aß dann mit meiner Mutter zu Abend und ging dann in mein Bett.

Die Zeit verging und ich trainierte mit meinem Team noch echt viel. Dann kam der Tag des Rennens, am Tag zuvor hatte ich schon alles gepackt und war mit meiner Mutter zum Start gefahren. Wir übernachteten die Nacht im Auto. Am Morgen war ich schon früh wach, machte alles fertig und sagte meiner Mutter auf Wiedersehen.

„Wir sehen uns im Ziel.“
„Du schaffst das.“
„Hoffentlich.“

Dann ging es auch schon los, Alan und ich waren die jüngsten. Es gab ein Team, das es jedes Jahr schaffte zu gewinnen. Die erste Zeit verlief echt gut, dann ging es den Berg hinunter, das Team sah nicht einmal mehr hin, Alan und ich waren da anders. Dann tauchten ein paar Schneppke vor unseren Weg auf. Der Weg war noch immer steil, das Team von Niklas über sah eines der Schneppke, stürzte zwar nicht aber das Schneppke wurde verletzt.

„Stopp!“ ich haute die Bremse rein, mein Team stoppte sofort.

Alan und Niklas rasten weiter, ich kniete mich vor Schneppke, hatte von meinem Schlitten sofort den Verbandskasten mitgenommen. Dann verband ich schnell die Wunden und setzte Schneppke vorn auf meinen Schlitten und gab meinem Team das Kommando für den Start.

„Kommt, wir müssen die anderen wieder einholen. Marsch.“

Mit wild klopfenden Herzen und vollen Tempo rasten wir über den See, durch die Schlucht und kurz vor der Stadt hatten wir die anderen wieder fast eingeholt.

„Denise, ist alles in Ordnung?“ rief Alan mir zu.
„Ja, alles gut.“

Dann überholte ich Alan und setzte mich hinter Niklas. In der Stadt, gab ich meinem Team alles was sie gerade brauchten, bevor ich mich nochmals um Schneppke kümmerte und dann erst ein Sandwich aß. Mitten beim Essen, ging es auch schon weiter, Niklas und auch Alan waren schon fast fertig, doch ich setzte mich an die Spitze.

~Schneppke~

„Alles gut, Schneppke. Bald machen wir eine größere Pause.“

~Schneppke~ ~Wolwerock~

„Ja, Wolwerock. Ein Stück schneller.“

Zum Abend kamen wir dann an den Zelten an, noch war ich einen kleinen Schritt vorn aber das könnte sich morgen wieder ändern. Ich machte etwas zu Essen, kümmerte mich um Schneppke, das sich mit einer eiskalten Umarmung bei mir bedankte, dann aß ich selbst etwas. Ich stellte mir meine Wecker für den nächsten Morgen und legte mich dann auch schlafen. Am nächsten Morgen, machte ich alles in Eile fertig.

„Schneppke, kannst du Dunkelnebel über die Zelte legen?“ fragte ich leise, während ich mein Team an gurrtete.

~Schneppke~
~Wolwerock~

„Danke, Schneppke. Go, ihr süßen.“

Mit dem höchsten was sie aufbringen konnten raste ich los, ich wusste ja wo es hingeht. Nach einer ganzen Weile hörte ich die Rufe der anderen beiden Teams. Nach zwei Stunden kamen wir am letzten Kontrollpunkt an. Zwischenzeitlich wurden wir dann mal von Niklas überholt aber wir hatten ihn auch wieder überholt. Etwa eine halte Stunde vom Ziel entfernt fing ein Schneesturm an. Ich sprang ab, schnappte mir die lange Leine und machte sie an Wolwerock ran, dann kämpfte ich mich durch den Sturm, die Leine fest im Griff. Ich hörte Niklas, wie er sein Team anschrie, er schien nicht abgestiegen zu sein.

„Kommt schon, weiter….“

Der Satz verstummte im Sturm, dann nach einer halben Ewigkeit kamen wir in eine Gegend ohne Sturm, ich machte die Leine wieder ab und schwang mich auf den Schlitten.

„Aiaiai, Go!“

Mit dem Rest an Energie, kamen wir auch im Ziel an, wo mich meiner Mutter sofort in den Arm nahm. Ich war als erstes durch das Ziel gekommen. Ich konnte es immer noch nicht fassen. Nach einer Weile kamen dann auch erst Niklas und dann Alan an. Ich wurde mit Schleife und Pokal gekürt und mir wurde von jedem gratuliert, selbst von Niklas. Von ihm hätte ich das nie im Leben erwartet. Zwischenzeitlich hatte meine Mutter schon mein Team los gemacht, vor denen ich mich jetzt kniete und sie jeden einzelnen in meine Arme schloss.

Dann kam Alan zu mir, half mir bei aufstehen, nahm mein Gesicht in seine Hände und küsste mich.

„Ich bin stolz auf dich! Ich liebe dich!“

Ich hätte nicht gedacht dass ich das schaffen würde. Das Alan, vor praktisch der ganzen Stadt mir seine Liebe gesteht und mich auch noch küsst.

Ich hoffte schon jetzt dass das Schlittenrennen im nächsten Jahr wieder genauso schön sein würde, vielleicht sogar noch besser.

THE END, euer Teufelsengel ~ Denise
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