Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Karamell-Bonbons für immer | KBFI

Kurzbeschreibung
GeschichteKrimi, Familie / P12 / Gen
Detlev Grün Ellen Bannenberg Emily Bannenberg Nikolas Heldt
13.01.2021
05.06.2021
18
38.251
18
Alle Kapitel
58 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
07.04.2021 2.573
 
Nikolas

Am Montagmorgen komme ich nur schwer aus den Federn. Die Aussicht auf eine neue Arbeitswoche motiviert mich heute nicht. Ich habe absolut keine Lust, Grün über den Weg zu laufen. Viel lieber würde ich mich gerade an Ellen schmiegen, die noch ganz warm vom Schlaf ist, und die Augen wieder schließen. Ellen sieht das allerdings anders. Voller Tatendrang schiebt sie die Decken weg - auch meine, unter der ich bislang Schutz vor der bösen kalten Welt da draußen gesucht habe - und steht auf. Auch die gemeinsame Dusche mit meiner Freundin, der morgen alles leichter zu fallen scheint als mir, weckt meine Lebensgeister nicht wirklich.

Nach einem knappen Frühstück sitze ich nun bei Ellen im Wagen und rekapituliere den gestrigen Abend. Nach dem Essen haben wir nach langer Zeit mal wieder Monopoly gespielt, fast wie früher. Wir haben viel gelacht, dennoch ist mir eine Sache aufgefallen. Die ganze Zeit über hatte ich das Gefühl, Ellen würde uns etwas mitteilen wollen, aber schlussendlich hat sie nichts gesagt. Auch später vorm Schlafengehen hat sie es nicht noch einmal angesprochen, aber ich wollte sie auch nicht bedrängen. Ich habe mir mittlerweile - wenn auch aus Trotz, das geb' ich zu - meine eigene Meinung zum Thema Compliance gebildet, aber ich weiß nicht, ob Ellen die gefallen wird, wenn ich sie ihr gleich mitteilen werde. Wir haben beschlossen, ihre Stellungnahme morgen früh - also heute - vor der Arbeit noch einmal gemeinsam durchzugehen, bevor sie sie einwirft. Das erscheint mir als geeigneter Zeitpunkt, ihr meine Sicht der Dinge vor Augen zu führen.

Und deswegen steuere ich auch, nachdem wir ausgestiegen und dichter nebeneinander als früher über den Parkplatz gelaufen sind, mit ihr gemeinsam auf die Treppe zu, die nach oben zur Staatsanwaltschaft führt. Ihre Hand nehme ich trotzdem nicht, denn als sich unsere Finger zufällig streifen, hebt Ellen sofort den Arm und umklammert ihre Aktentasche, als müsse sie sich daran festhalten, um mich bloß nicht in der Öffentlichkeit zu berühren. Wie es mich nervt! Zu gerne würde ich sie nur einmal vor den Augen aller Kollegen küssen, einfach damit jeder weiß, dass sie zu mir gehört und ich zu ihr, damit das Getuschel ein für alle Mal aufhören würde, weil jeder Bescheid wüsste und wir uns nicht mehr zu verstecken bräuchten. Aber so bleibt mir nichts anderes übrig, als im gewohnten Sicherheitsabstand neben oder hinter ihr herzutrotten und gute Miene zum bösen Spiel zu machen.
Zuerst wird Ellen langsamer und sieht mich unschlüssig an, doch als ich auf die Aktentasche in ihrer Armbeuge deute, erinnert sie sich an unser Vorhaben und lächelt ein wenig, bevor sie leise sagt: „Ich bin schon sehr gespannt, was du zu meiner offiziellen Version unserer Beziehungs-Entstehungs-Geschichte sagst.“
Ich entgegne Ellen, ebenfalls verschmitzt lächelnd: „Ich auch!“ und eile hinter ihr die Stufen hoch.
Gerade rechtzeitig, wie es aussieht, denn hinter mir höre ich schon Grüns Schritte. Und den werde ich heute mit dem Arsch nicht angucken, das hab ich mir fest vorgenommen!
Nachdem ich die Tür ihres Büros hinter uns zugezogen habe, setze ich mich an den Besprechungstisch und lasse meinen Blick über die Unterlagen schweifen, die sie sorgsam vor mir ausbreitet.

„Alles klar, dann fang ich mal an... Oder willst du mir vorlesen, was du verfasst hast?“, frage ich aufgeregt, während ich nervös mit meinem Stuhl kippele.
„Lies es dir schonmal durch, ich komm gleich“, murmelt Ellen, bevor sie zu ihrem Schreibtisch geht und dahinter einige Unterlagen in den Regalen verstaut.
„Mhm“, brumme ich vor mich hin und beginne mit dem ersten Blatt der Stellungnahme. In jedem Wort Ellen's Ärger darüber lesen zu können, dass wir entdeckt wurden, es ist ein Gefühl, das ich nur allzu gut von mir selbst kenne. Kennenlernen musste in den letzten Tagen. In jedem Wort schwingt ihr Trotz mit, dass sie sich das so nicht gefallen lassen wird, auch wenn sie sich nach außen hin reumütig und verständnisvoll zeigt - aber wenn man Ellen kennt, entdeckt man die richtigen Schlüsselwörter.
„Und das willst du wirklich so abschicken?“, murmle ich vor mich hin, als ich eine besonders auffällige Zeile lese, in der sie Böger um Aufschub bittet, um die Rechtmäßigkeit der Verwaltungsanordnung zu überprüfen.
„Wieso, stimmt irgendwas, was ich geschrieben habe, nicht?“, fragt Ellen unschuldig, während sie neben mir Platz nimmt und einen Seitenblick auf ihr Schreiben wirft.
Ich nicke und schüttle gleichzeitig den Kopf. „Nein, das klingt schon alles richtig so. Es ist nur...“ Ich sehe sie an.
Die Unruhe in ihren Augen verrät mir, wie viel Angst Ellen tatsächlich vor der Offenlegung unserer privaten Beziehung und den Konsequenzen daraus hat.
Das macht es mir nicht unbedingt einfacher. Ich lege mir die richtigen Worte im Kopf zurecht, atme tief durch und fahre fort: „Es ist nur, man kann sehr leicht heraus lesen, dass du dich gegen jegliche Disziplinaaßnahmen mit aller Kraft zur Wehr setzen wirst.“
„Ja, aber ...“
„Versteh mich nicht falsch!“, falle ich ihr umgehend ins Wort. „Ich find's toll, dass du dich da so einsetzt und für uns kämpfen willst, aber ...“
Schockiert sieht sie mich an. „Aber was, Nikolas?“ Ihre Lippen stehen leicht offen, ihre Augen sind geweitet.
„Aber vielleicht sollten wir einfach klein beigeben. Vielleicht machen wir es nur noch schlimmer so... Wenn...“ Ich verstumme. Habe ich das eben selbst gesagt? So formuliert macht das wenig Sinn. Die Worte, die aus meinem Mund kommen, erschrecken mich selbst. Ein Blick zu meiner Staatsanwältin zeigt mir, dass sie auch von meinem Satz überrascht ist, sehr negativ überrascht. Mit einer raschen Handbewegung wischt sie die Zettel vom Tisch und ordnet sie wieder der Reihenfolge nach, ehe sie sich in meine Richtung beugt und leise, aber klar und deutlich sagt: „Ist dir denn klar, was das bedeutet?“ Ihre Hände zittern, ebenso wie ihr rechtes Knie. Ich kann ihr nicht in die Augen sehen.
„Das bedeutet ...“, beginnt sie.
„Dass sich einer von uns versetzen lassen müssen wird“, beende ich ihren Satz. „Und das darfst nicht du sein, das lasse ich nicht zu.“
„Nein, Nikolas.“ Ellen starrt mich mit offenem Mund an. „Alles, aber das kann ich nicht.“
Sie atmet hörbar ein und wieder aus. Guckt auf ihre Unterlagen und mich an. Erhebt sich, läuft zum Schreibtisch und kramt ein Kuvert heraus. „Ich werde es so abschicken. Mit der Bitte um Bedenkzeit. Es muss eine Lösung geben, Nikolas, verstehst du? Ich muss sie finden.“
Ich blicke ihr nach, wie sie die Papiere in einem braunen Umschlag versenkt.

Die Besprechung ging ja schneller als gedacht. Und ein großes Mitspracherecht hat sie mir wahrlich nicht eingeräumt. Ich fühle, wie die Wut auf Grün, auf die Compliance, auf diese beknackte Situation, ja sogar auf Ellen in mir hochkocht, springe vom Stuhl auf und laufe ihr hinterher, um mich vor ihr aufzubauen und sie zur Rede zur stellen, dass mir ihre Ein-Frau-Kommando-Unternehmungen überhaupt nicht gefallen. „Ellen, das geht uns beide an!“
Sie blickt hoch, sieht mich mit leeren Blick an. „Ach ja uns beide... Was schlägst du denn vor? Willst du sofort die Dienststelle wechseln? Alles, worum ich Oberstaatsanwalt Böger bitte, ist ein bisschen mehr Zeit, damit wir eine Lösung finden können, um...“
„Eine Lösung, Ellen? Eine Lösung wofür?“ Ich werde laut, schreie sie fast an. „Ich hab sowas von keinen Bock mehr auf dieses Versteckspiel und deine Gereiztheit, meine Gereiztheit, den ganzen Stress, alles! Verdammt, ja, ich liebe dich, aber wieso darf ich das niemandem zeigen? Warum darf ich dich nicht einfach zum Abschied küssen vor dem Präsidium? Bloß nicht gleichzeitig mit dir in der Arbeit ankommen? Deine Hand halten, wenn wir in der Stadt sind - Weil uns ja ein Kollege sehen könnte! Warum gehen all diese Dinge für uns nicht? Das macht mich alles so müde!“ Ich schnappe nach Luft. „Weißt du eigentlich, wie sehr es mich ankotzt, dass sich unsere Arbeit so sehr auf unsere Beziehung auswirkt, dass sie uns so einschränkt?“ Ich stemme dir Hände in die Hüfte. „Je schneller wir die Sache mit der Oberstaatsanwaltschaft geklärt haben, umso schneller haben wir die Normalität, die wir uns immer gewünscht haben, Ellen!“
Ellen lässt den Briefumschlag sinken. „Aber wir werden nicht mehr zusammen arbeiten können, wir werden das Team damit kaputt machen und auch uns. Ich brauche dich hier, bitte, ich brauche nur etwas Zeit gerade!“, fleht sie mich beinahe an, als könne sie sich die Lösung einfach so aus dem Ärmel ziehen, wenn die Zeit reif dafür ist. Oder es in ihrer Welt zu sein scheint.
Ich spüre förmlich, wie sie einen innerlichen Kampf mit sich ausficht, von dem ich seit Samstag weiß, aber ich habe keine Ahnung, worum es dabei geht. Eigentlich ist es mir auch egal inzwischen, ich sehe aktuell nur eine Lösung für unser Dilemma und je früher wir das auflösen, umso besser für uns alle.
„Aber wir werden endlich ein richtiges Paar sein, ohne Geheimnistuerei und die tägliche Scharade, Frau Bannenberg.“ Für eine Millisekunde lege ich meine Hand auf ihren Oberarm. „Ich werde mich heute noch hinsetzen und an die Personalverwaltung schreiben, damit dieser Spuk ein Ende hat. Es macht mich so wütend und müde. Verstehst du das denn nicht?“
Sie schüttelt den Kopf, legt ihre Hand über meine Finger und sieht mich an, ein seltenes Flehen in den Augen. „Nikolas, bitte, gib mir etwas Zeit... Bevor du etwas tust, was du nicht mehr rückgängig machen kannst.“
„Ich brauche keine Bedenkzeit, dann lasse ich mich eben versetzen und gut ist!“, knalle ich ihr meinen Entschluss vor die Füße, drehe mich um und verlasse mit dem Satz: „Dann muss Emily auch keine Angst haben, dass ihr umzieht, weil du dann hier bleiben kannst!“, ihr Büro und schlage die Tür hinter mir zu.

Ellen

Er versteht nicht, worum es mir eigentlich geht und ich kann es ihm nicht einmal übel nehmen. Ich bin selbst schuld, immerhin bin ich diejenige, die sich nicht traut, den Mund aufzumachen und ihm von der Lösung zu erzählen, die ich gefunden habe.
Andererseits, habe ich wirklich erwartet, dass er die Füße still halten wird, dass es nicht wie wild in seinem Kopf rumort, um eine Lösung unseres Problems zu finden? Habe ich wirklich gedacht, dass er mich die ganze Arbeit allein machen lässt und sich nicht eine Sekunde den Kopf darüber zerbricht, welchen Ausweg es für uns geben kann?
Er hat eine Entscheidung alleine gefällt, so wie ich eine Entscheidung alleine gefällt habe, die Entscheidung, ihm nichts von meiner Entdeckung zu erzählen. Warum? Weil es mir Angst macht, was passieren würde, wenn er die Idee schlecht findet und nein sagt. Und mich damit indirekt ablehnt. Aber warum bin ich mir so sicher, dass er „Nein“ sagen würde? Weil er bis jetzt immer abgehauen ist, als es ernst wurde? Quatsch, er hat sogar richtig glücklich gewirkt, als Emily ihm die Schlüssel mit den Handschellen überreicht hat. Vielleicht zieht Nikolas ja tatsächlich bald ganz bei uns ein, wenn die Versetzung durch ist. Wenn wir nicht mehr zusammen arbeiten, fällt schließlich ein ganz erheblicher Teil unseres Miteinanders weg. Aber ist Nikolas andererseits überhaupt bereit, seine eigene Wohnung aufzugeben? Soll ich das einfach ansprechen? Ihn einfach fragen? Wie soll das überhaupt gehen, wenn ich mich nicht einmal traue, ihn zu fragen, wie er zum Thema Heiraten steht? Ist das eine nicht ein viel größerer und beängstigender Schritt als das andere? Scheiße! Ich drehe mich im Kreis, in einem Teufelskreis. Frustriert schmeiße ich meine Aktentasche auf den schwarzen Chefsessel und laufe aus meinem Büro hinaus, um Nikolas in seinem Gemeinschaftsbüro mit Herrn Korthals aufzusuchen. Bevor er irgendeine Dummheit begeht oder ich das Kuvert an die Oberstaatsanwaltschaft einfach so einwerfen kann, müssen wir dieses Gespräch zu Ende führen.
Etwas zu enthusiastisch stoße ich die Tür zum Büro der beiden auf und renne dabei fast Nikolas Kollegen um, der mir entgegen eilt und eigentlich nur an mir vorbei will..
„Guten Morgen Frau Bannenberg, waren Sie schon bei Dr. Holle?“, begrüßt er mich engagiert wie eh und je.
„Guten Morgen Herr Korthals, nein, wieso, gibt's was Neues?“, entgegne ich geistesgegenwärtig, ehe ich mich mit verschränkten Armen Nikolas nähere.
Er bleibt kurz stehen. „Berichte ich Ihnen gerne, sobald ich zurück bin, oder Sie kommen einfach schnell mit?“
Ich wäge ab zwischen dem Risiko, eine mittelmäßige Herrin des Verfahrens zu sein und die Ermittlungen für zehn Minuten schleifen zu lassen und der Gefahr, dass Nikolas in der Zwischenzeit sein Versetzungsgesuch völlig unüberlegt spontan abschickt, und entscheide mich dafür, Zweiteres zu unterbinden. „Informieren Sie mich bitte umgehend, sollte es Fortschritte geben!“, trage ich Herrn Korthals auf und mache ihm den Weg frei.
Er nickt freundlich, verschwindet in der Türspalte und lässt mich mit Nikolas allein zurück.
Wie gewohnt lasse ich mich vor ihm auf der Tischplatte nieder. „Herr Heldt?“, frage ich streng.
„Ja Frau Bannenberg?“, erwidert er gereizt und schiebt seinen angefangenen Brief von sich.
Wir wechseln einen Blick und können beide ein amüsiertes Kichern nicht länger unterdrücken. Im nächsten Moment steht Nikolas auf, tritt vor mich und legt seine Hände um meine Hüfte, ehe er einen raschen Blick Richtung geschlossene Tür wirft und mich liebevoll küsst. Ich grinse innerlich, vergrabe meine Hände in seinen Locken und lasse für einen wertvollen Moment meinen Ärger los. Nikolas zieht mich enger an sich heran, eine Hand von ihm greift in meine offenen Haare, die andere bleibt auf meinem unteren Rücken liegen.
„Frieden?“, flüstere ich ihm versöhnlich zu, nachdem wir wieder voneinander abgelassen haben.
Er nickt mir dankbar lächelnd zu. „Frieden.“
„Sehr schön!“ Ich drücke ihm einen letzten Kuss auf die Lippen, erhebe mich und schnappe mir das Blatt Papier auf seinem Schreibtisch, bevor er es wieder an sich nehmen kann. Schnell überfliege ich die ersten Zeilen. „Du hast das tatsächlich ernst gemeint mit der Versetzung oder?“, stelle ich ungläubig fest.
Wieder nickt er. Diesmal wirkt er genauso entschlossen wie betroffen. „Ich will einfach nicht, dass du in Passau landest oder sonst wo.“ Er sieht sich verstohlen um und greift beiläufig nach meiner Hand. „Wenn ich das Gesuch schreibe und das Präsidium verlasse, kannst du in Bochum bleiben und Emily auch.“
Ich sehe ihn mit Tränen in den Augen an. Mein Herz wird weit. Er will seine Kollegen und all das hier zurück lassen, damit ich es nicht tuen und Emily nicht darunter leiden muss. Ich bin gerade wirklich gerührt. „Aber Nikolas, wer sagt denn...“
„Pssst.“ Er streicht mir über die Wange. „Es gibt mit Sicherheit mehr offene Stellen für Kriminalkommissare in der Gegend als für Staatsanwältinnen. Dann pendle ich halt.“
„Nikolas, ich... Das ist wirklich selbstlos von dir und ich rechne dir das hoch an, aber, können wir das in Ruhe gemeinsam entscheiden?“ Wenn er nur wüsste, wie schwer es mir fällt, ihm meinen ultimativen Lösungsvorschlag nicht zu unterbreiten. Ich muss erst in Ruhe darüber nachdenken und nicht unter dem Druck, jetzt plötzlich eine Entscheidung treffen zu müssen. „Gibst du mir noch ein paar Tage?“ Ich lasse ihn los und sehe ihn fragend an.
Ein Ruck geht durch seinen Körper und plötzlich geht er auf Abstand, als gleichzeitig die Tür hinter uns aufgeht, ein Kollege etwas auf Herrn Korthals Schreibtisch ablegt und sein Telefon zu klingeln beginnt. Rasch beugt er sich nach dem Hörer und nimmt ab.
„Nikolas Heldt, Kriminalpolizei Bochum... Ah Frau Dr. Holle, ja? ... Alles klar, ich komm sofort in die KTU. Die Frau Staatsanwältin? ... Ja, die bringe ich mit! ... Bis gleich!“, führt er ein kurz angebundenes Gesprach mit unserer Kriminaltechnikerin, dann legt er wieder auf und antwortet auf meinen fragenden Blick: „Gibt neue Erkenntnisse bei der Leiche vom alten Mann aus dem Park“, packt mich am Arm und reißt mich mit  einem „Komm!“ mit sich.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast