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Rettung

von Horselove
OneshotRomance / P12
Dr. Niklas Ahrend Julia Berger OC (Own Character) Vivienne "Vivi" Kling Wolfgang Berger
13.01.2021
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Matteo POV
Ich bin auf den Weg nach Berlin zu einem Seminar. Doch mein Navi führt mich sonst wohin aber nicht dahin wo ich hin will. In Berlin bin ich immerhin noch angekommen. Genervt kaufe ich mir eine Karte wo ich nachschauen kann wo ich wie lang muss. Ich fahre also wieder und nun auf einer einsamen Landstraße. Mir kommt ein Auto entgegen, welches in Schlangenlinien fährt. Ich will dem Auto ausweichen, doch zu spät. Es erwischt mich und ich merke noch wie das Auto sich mehrfach überschlägt und ich fliege dabei aus meinem Auto heraus. Danach wird erstmal alles schwarz.
Rebecca POV
Ich verabschiede mich von meinen Kollegen, denn ich habe jetzt nicht nur Feierabend sondern ich bin nun für 1 Woche auf ein Seminar. Ich fahre kurz nach Hause und packe meine restlichen Sachen zusammen und gehe dann wieder zu meinem Auto. Mit diesem fahre ich zu diesem Seminar.  Es liegt außerhalb von Berlin und ist eine gute Stunde Autofahrt von meiner Wohnung entfernt. Nach einer dreiviertel Stunde biege ich in eine sehr verlassene Straße ein. Ich sehe in ca. 2 Km Entfernung ein Auto im Waldgraben liegen. Dieses Auto brennt und ich halte in sicherer Entfernung an und setze einen Notruf ab. Danach laufe ich mit meiner Erste Hilfe Tasche zu dem Auto wo ich aber nach gründlicher Sichtung, niemand sehe. "Hallo, ist hier jemand?",rufe ich laut. Doch keine Antwort. Ich suche den Wald ab und finde kurz darauf einen Mann, welcher stark nach Luft röchelt. Ich höre ihn kurz ab und weiß was ich tun muss. Einen Luftröhrenschnitt. Ich taste an seinen Halswirbel den richten Wirbel ab und öffne mit einem Skalpell seine Haut. Mit einer Kanüle sauge ich das Blut ab und gebe ihm noch eine Infusion für den Kreislauf. Danach versorge ich seinen Wunden so gut es geht. Langsam hört er auf zu röcheln. Ich schaue auf die Uhr. Seit meinem Notruf sind erst 30 Minuten vergangen. Eine ganze Zeit lang rede ich auf ihn ein, das er nicht aufgeben soll und kämpfen soll. Heißt eine viertel Stunde bin ich mit dem Mann noch alleine. Regelmäßig überprüfe ich ob sein Kreislauf und so weiter in der Norm sind. Nach weiteren 10 Minuten hört sein Herz auf zu schlagen und ich beginne sofort mit der Reanimation. Während ich reanimiere höre ich endlich die Sirenen. Kurz darauf höre ich ein:"Hallo?" "HIER",rufe ich laut und reanimiere währenddessen weiter. Wenig später sind die Sanitäter bei mir. Genau in dem Moment fängt sein Herz wieder an zu schlagen. Erleichtert atme ich auf. "Gut gemacht Frau Kollegin",meint der Sanitäter "Danke",meine ich und sie tragen den Mann in den Krankenwagen. "Ich fahre euch nach",meine ich "Und dein Seminar?",fragt der Kollege "Kann ich nachholen.",meine ich und fahre dem Krankenwagen nach. Im Krankenhaus angekommen, helfe ich sofort dem Mann wieder.  Doch als ich mit in den OP will, sagt der Kollege das ich mir erstmal selber helfen sollte und deutet auf meine Hand. Das war mir gar nicht aufgefallen, das ich mich verletzt habe. Die Hand sieht verbrannt aus. Wahrscheinlich habe ich meine Hand zu lange in dem brennenden Auto gelassen, aber ich musste nachschauen, ob da noch wer ist. Außerdem konnte ich immerhin noch die Brieftasche des Mannes retten. Alles andere ist leider verbrannt. Ich gebe die Brieftasche den Kollegen und lasse mein Hand untersuchen. Sie muss operiert werden. Na super. Ich spüre zum Glück noch kein Schmerz. Ich werde in OP gebracht.
Matteo POV
Während ich da im Wald lag, war ich immer mal wieder kurz da und konnte eine Frau sehen, die sich um mich gekümmert hat. Ich war zu schwach zu reden und die Frau hat mir die ganze Zeit gut zugeredet, das ich jetzt ja nicht aufgeben soll und sowas. Dann war wieder alles weg und ich komme erst jetzt wieder zu mir. Ich schaue mich um. Sieht nach einem Krankenhaus aus und als ein Mann im weißen Kittel herein kommt, wird mein Verdacht bestätigt. Ich liege im Krankenhaus. "Guten Tag Herr Dr. Moreau ich bin Dr. Baumfeld ihr behandelnder Arzt.  Wir haben alle ihre Wunden versorgen können und wir sind optimistisch das Sie wieder gesund werden. Sie hatten sehr viel Glück. Viele überleben so einen Unfall nicht",meint Dr. Baumfeld. Er zählt kurz alle meine Verletzungen auf, was ganz schön viele sind. Ich nicke.  "Sie werden jetzt gleich auf Normalstation verlegt",meint Dr. Baumfeld und erneut nicke ich.
Rebecca POV
Ich wache von der OP auf. Ich hatte eine Vollnarkose bekommen, da mein Kreislauf wohl zu unruhig war oder so. Ich liege noch im Aufwachraum und Kollege Dr. Dornenstrauß kommt herein. "Wie geht es Ihnen Frau Dr. Krieger?",fragt er mich "Was ist mit meiner Hand?",frage ich stattdessen "Die Verbrennungen waren sehr schwerwiegend. Wir können erst in ein paar Stunden sagen, ob und wie sie ihre Hand wieder bewegen können",meint Kollege Dr. Dornenstrauß und ich schaue ihn entsetzt an "Tut mir leid keine besseren Nachrichten für Sie zu haben.",meint Dornenstrauß "Wie geht es dem Mann ?",frage ich "Der hatte sehr viel Glück das Sie das waren. Aber fragen Sie ihn doch selber, er liegt noch neben Ihnen im Aufwachraum. Sie werden ebenfalls gleicht auf Normalstation verlegt.",meint Dornenstrauß. Ich bewege meinen Kopf in die entsprechende Richtung und sehe den Mann dem ich geholfen habe wieder. "Wie geht es Ihnen?",frage ich den Mann "Geht so. Der Arzt meint ich werde wieder ganz gesund.",meint der Mann "Das freut mich zu hören",meine ich "Danke das Sie mir geholfen hatten. Ohne Sie hätte ich es sehr wahrscheinlich nicht geschafft.",meint der Mann "Ist doch selbstverständlich",meine ich abwehrend "Warum wurden Sie operiert?",fragt mich der Mann "Ich habe als ich mich in ihrem Auto nach einer Person umgeschaut habe, die Hand sehr schwer verbrannt",antworte ich "Wird ihre Hand wieder?",fragt der Mann "Man muss abwarten. Im schlimmsten Fall kann ich sie gar nicht mehr bewegen",antworte ich "Ich hoffe das Beste für Sie.",meint der Mann "Danke",meine ich "Woher wussten Sie eigentlich was zu tun war?",fragt mich der Mann "Ich arbeite an diesem Krankenhaus als Assistenzärztin",antworte ich und der Mann wird von 2 Schwestern abgeholt die ihn auf sein Zimmer bringen. Wenig später werde auch ich abgeholt und auf meinem Zimmer schlafe ich erstmal wieder ein.
Matteo POV
Die Frau die mir geholfen hat, liegt jetzt selber als Patientin hier und kann vielleicht ihre Hand nie wieder bewegen! Sie will Ärztin werden, da braucht sie doch ihre Hände und das alles nur weil Sie mir geholfen hat. Nein, sie hatte mir nicht geholfen, sie hatte mir mein Leben gerettet. Ich verdanke der Frau das ich noch Lebe und sie muss vielleicht ihr Leben nun komplett ändern und das nur wegen mir. Die Tür zu meinem Zimmer geht auf und Vivi kommt herein. "Matteo, was machst du denn für Sachen?",fragt Vivi besorgt. "Mache dir keine Sorgen, mir geht es gut. Der Kollege ich werde wieder komplett gesund",meine ich "Zum Glück",meint Vivi und setzt sich an mein Bett. Ich bin in Gedanken bei meiner Retterin. Vivi schweigt mit mir. Ich muss ihr irgendwie helfen, aber wie?
Rebecca POV
Als ich wieder aufwache, kommen gerade Julia, Hannah und Wolfgang in mein Zimmer. "Hey",meine ich "Hey, was ist denn passiert?",fragt Wolfgang sofort besorgt "Ich habe einem Mann geholfen der einen Unfall hatte und habe mich dabei selbst verletzt",antworte ich "Was hast du denn?",fragt Hannah "Ich habe mir meine Hand verbrannt. Ich kann sie vielleicht nie wieder bewegen",antworte ich "Das ist ja schrecklich",meint Julia "Und wie geht es dem Mann dem du geholfen hast?",fragt Wolfgang "Der wird wieder komplett gesund.",antworte ich "Immerhin etwas",meint Julia und wir unterhalten uns noch ein bisschen. Am Abend gehen die drei wieder und ich bin alleine. Ich habe eine Scheiß Angst davor, meine Hand nicht  mehr zu spüren. Was soll ich nur machen, wenn ich nicht mehr als Ärztin arbeiten kann? Ich kann doch nichts anderes!
Matteo POV
Am Abend geht Vivi wieder und ich bin alleine. Wir haben über dies und das geredet, aber ich musste an die Frau denken, die mich gerettet hatte. Ich stelle mir gerade vor, ich wäre in ihrer Situation. Eine schreckliche Vorstellung.
Vivi POV
Ich verlasse das Zimmer von Matteo und sehe Julia mit ihren Eltern. Diese sehen mich ebenfalls. "Frau Dr. Kling was machen Sie denn hier?",fragt Herr Berger "Matteo hatte einen Unfall",antworte ich "Wie geht es ihm?",fragt Frau Berger "Er wird wieder gesund",meine ich "Das ist gut. Er ist ein hervorragender Arzt und solche guten Ärzte sind sehr selten.",meint Herr Berger "Und was machen Sie hier?",frage ich "Meine Schwester liegt hier",meint Julia "Wie geht es ihr denn?",frage ich "Nicht so gut",antwortet Frau Berger "Oh dann hoffe ich das es ihr bald besser geht",meine ich und wir verlassen gemeinsam das Krankenhaus.
Rebecca POV
Ich spüre meine Hand immer noch nicht. Es fühlt sich an als wäre da keine Hand mehr sondern einfach nichts. Ich habe riesengroße Angst. Ich stehe auf und stelle mich ans Fenster und schaue hinaus in die Nacht in die unendliche Ferne. Warum habe ich nicht besser auf mich aufgepasst? Warum musst das ausgerechnet mir passieren? Ich brauche doch meine Hände! Was soll ich denn nur mit einer Hand noch anfangen?
Matteo POV
Am nächsten Morgen wache ich auf und werde nach dem Frühstück zu einigen Untersuchungen gebracht. Auf den Weg zu den Untersuchungen begegnet mir die Frau von gestern. Sie sieht sehr müde aus. Verständlich. Ich würde mit solch einer Diagnose wahrscheinlich auch kein Auge zubekommen.  Sie geht gerade den Gang entlang. Leider schiebt mich die Schwester zu schnell an ihr vorbei, sodass ich sie nicht ansprechen kann.
Rebecca POV
In der Nacht habe ich kaum geschlafen und wenn hatte ich fürchterliche Albträume. Ich gehe nach dem Frühstück was ich mir rein gezwungen habe, auf dem Gang entlang. Dabei sehe ich den Mann von gestern wieder, dieser wird gerade an mir vorbei geschoben. Wahrscheinlich zu einer Untersuchung. Im Gang treffe ich auf Julia welche sich gerade mit einer mir fremden Frau sich unterhält. Julia winkt mich her. Ich gehe zu den beiden hin. "Rebecca, das ist Vivi Kling eine gute Freundin  und Arbeitskollegin aus Erfurt und das Vivi ist meine kleine Schwester Rebecca Krieger",stellt uns Julia vor "Hey",meinen wir beide gleichzeitig "Wie geht es deiner Hand?",fragt Julia "Unverändert",antworte ich betrübt. "Hey, das wird wieder. Du darfst die Hoffnung nicht aufgeben",meint Julia "Das sagt sich so leicht. Wenn ich die Hand nicht mehr spüren kann, kann ich nicht mehr arbeiten. Dann kann ich mein ganzes bisheriges Leben vergessen",keife ich sie an, was mir sofort leid tut. "Sorry",meine ich direkt danach wieder ruhiger "Das ist doch verständlich das du mit den Nerven gerade am Ende bist",meint Julia. Ein zufälliger Blick auf die Uhr verrät mir das ich gleich eine Untersuchung habe. "Ich muss. Ich habe gleich eine Untersuchung",meine ich "Okay. Wir kommen dich danach besuchen",meint Julia und ich nicke und gehe dann.
Julia POV
Mir tut Rebecca richtig leid. Da will sie helfen und verletzt sich selbst.  Ich gehe mit Vivi vor das Zimmer ihres Bruders welcher nicht im Zimmer ist. Vivi macht sich sofort Sorgen und fragt beim Personal nach wo er ist. Ihr wird gesagt das er nur bei einer harmlosen Untersuchung ist. Das beruhigt Vivi sofort.
Rebecca POV
Ich gehe aus dem Behandlungsraum raus. Keine Verbesserung der Hand, eher im Gegenteil. Meine Hand verschlechtert sich. Ich setze mich auf einen Stuhl und versuche mich zu beruhigen. Die Chancen das meine Hand wieder komplett wieder gesund wird ist gering. Julia kommt plötzlich her und setzt sich neben mich. "Und was kam bei der Untersuchung heraus?",fragt Julia "Meine Hand verschlechtert sich",antworte ich ihr und Julia umarmt mich.
Matteo POV
Ich werde von der Untersuchung zurück geschoben und wieder vorbei an meiner Retterin. Diese wird gerade von der Berger umarmt. Ich konnte hören, das meine Retterin gesagt hat, das sich ihre Hand verschlechtert. Ich werde wieder auf mein Zimmer gebracht wo Vivi bereits wartet. Woher kennt die Berger und Sie sich? "Hey, da bist du ja wieder und was sagen die Untersuchung?",fragt Vivi direkt "Alles verheilt optimal",meine ich "Das ist gut",meint Vivi und ich nicke nachdenklich. "Du bist schon seit gestern so nachdenklich was ist denn los mit dir?",fragt Vivi mich "Die Frau, die mich gerettet hat, hat sich als sie mir half, schwer an der Hand verbrannt und jetzt habe ich zufällig gerade auf dem Gang gehört das sich ihre Hand verschlechtert",meine ich ehrlich "Das wird sicher wieder",meint Vivi "Hoffentlich. Sonst hat Sie sich wegen mir ihre ganze Zukunft verbaut",meine ich "Wie meinst du das?",fragt Vivi "Sie ist Assistenzärztin",antworte ich "Oh",meint Vivi
Rebecca POV
Ich gehe mit Julia auf mein Zimmer und schaue gegen die Wand. Wenn sich die Werte weiterhin verschlechtern, müssen Sie meine Hand amputieren. Was für eine verdammte Scheiße! Julia ist bei mir und redet irgendwas aber das kommt mir sehr weit weg vor. Plötzlich habe ich starke Kopfschmerzen und dann wird alles schwarz.
Julia POV
Rebecca wird plötzlich bewusstlos und ich bemerke das sie eine Hirnblutung hat. Sofort hole ich Hilfe, da ich mich in diesem Krankenhaus nicht auskenne. Nervös warte ich mit meinen Eltern im Gang vor dem OP.  Bitte lass sie es schaffen! Sie darf nicht sterben! Es vergehen Stunden und wir werden immer nervöser.
Matteo POV
Ich kann Vivi überreden mich im Rollstuhl aus meinem Zimmer zu bringen.  Sie fährt mich durch das Krankenhaus vorbei am OP wo die Bergers warten. "Julia, worauf wartet ihr denn? Ist was mit Rebecca?",fragt Vivi die Berger "Sie hat eine Hirnblutung. Wahrscheinlich durch eine Zyste die geplatzt ist ausgelöst",meint die Berger "Scheiße",meint Vivi "Das kannst du laut sagen.",meint Vivi und plötzlich kommt ein Arzt aus dem OP Bereich. "Und?",fragen die drei Bergers "Wir konnten die Blutung stoppen. Es geht ihr den Umständen entsprechend schlecht. Wir verlegen Sie jetzt auf ihr Zimmer zurück.",meint der Arzt und der Arzt geht.
Rebecca POV
Ich komme in meinem Zimmer wieder zu mir und sehe Julia, Hannah und Wolfgang, welche mich mit großen Augen anschauen. "Was schaut ihr denn so?",frage ich "Du hattest eine Hirnblutung",antwortet Julia "Warum?",frage ich "Du hattest eine Zyste im Gehirn die geplatzt ist",meint Julia und ich nicke.
Matteo POV
Während die Bergers den Bereich verlassen, bleiben wir noch einen kurzen Moment und sehen wie meine Retterin aus dem Aufwachraum geschoben wird. Sie ist noch nicht wieder wach. "Das war Sie",meine ich zu Vivi die auch die Frau gesehen hat. "Das ist deine Retterin?",fragt Vivi "Ja, warum?",frage ich "Das ist Rebecca Krieger, Julia ihre Schwester. Deswegen sind die Bergers auch alle seit gestern da.",erklärt Vivi mir und bringt mich zurück auf mein Zimmer. Am Abend warte ich bis Vivi wieder weg ist, und suche das Zimmer von Rebecca Krieger. Ich würde mich mies fühlen, wenn ich sie nicht besuchen würde, jetzt wo ich weiß, wer sie ist. Ihre Familie kam mir schon entgegen, heißt sie sollte eigentlich alleine sein. Ich klopfe an der Tür und nach einem "Herein" von ihr, rolle ich mit dem Rollstuhl in ihr Zimmer. Der Rollstuhl deswegen, weil ich noch nicht laufen darf, da sonst die Wunden aufgehen können. "Hallo",meine ich und fahre bis vor ihr Bett "Hallo",meint sie "Wie geht es Ihnen?",frage ich "Beschissen",antwortet sie und ich glaube es ihr sofort
Rebecca POV
Der Mann kommt am Abend in mein Zimmer und fragt wie es mir geht und ich antworte ihm ehrlich. "Es tut mir so leid, das Ihnen das alles passiert nur weil Sie mir geholfen haben",meint der Mann "Sie können ja nichts dafür",meine ich. Er nimmt meine gesunde Hand und schaut mich an. "Ich hoffe so sehr, das Sie wieder gesund werden",meint der Mann und die Tür geht auf und Julia steht in dieser. "Dr. Moreau, was machen Sie denn bei meiner Schwester?",fragt Julia verblüfft "Ihre Schwester hatte mir das Leben gerettet",antwortet der Mann der offensichtlich ein Kollege ist und Dr. Moreau. Julia nimmt einen Schlüssel der da liegt und geht wieder. "Sie sind aber nicht der Dr. Moreau aus Erfurt?",frage ich als Julia wieder weg "Doch genau der bin ich",meint Moreau "Dann waren Sie auch auf dem Weg zu dem Seminar bevor der Unfall passierte?",frage ich "Ja das war ich",meint er und hält weiterhin meine gesunde Hand. "Warum wollten Sie zu dem Vortrag? Interessiert Sie das Thema?",fragt er mich "Ich finde das ganze Fachgebiet total spannend. Habe auch auf diesem Fachgebiet meine Doktorarbeit geschrieben gehabt",meine ich "Sie haben schon ihren Doktor? Da waren Sie aber schnell",meint er und es klingt wie ein Lob "Ja das war ich",meine ich und dann geht die Tür erneut auf und eine Schwester kommt herein. "Sie müssen jetzt auf ihr eigenes Zimmer Herr Dr. Moreau.",meint die Schwester streng. "Darf ich Sie morgen wieder besuchen?",fragt Dr. Moreau "Wenn Sie wollen",antworte ich "Dann bis morgen. Schlafen Sie gut",meint er "Schlafen Sie auch gut",meine ich
Matteo POV
In meinem Zimmer denke ich noch lange an meine Retterin.  Es hat gut getan mit ihr zu reden, aber gleichzeitig war es schrecklich sie so krank zu sehen. Auch wenn ich Sie erst denn 2 Tage kenne, mache ich mir große Sorgen um Sie. Ich glaube ich mag Sie. Ich schlafe ein und träume sogar von ihr. Wie ungewöhnlich. Ich träume recht selten.
Rebecca POV
Am nächsten Morgen wache ich auf und habe gut geschlafen. Es hat gut getan mit ihm zu reden und zu sehen, das wenigstens er wieder gesund wird. Außerdem finde ich es irgendwie schön wenn er bei mir ist. Ich werde nun ins Röntgen gebracht, dort sieht alles soweit ganz gut aus mit meiner Hand, aber ich kann Sie immer noch nicht spüren. Auf den Weg zurück, begegne ich Dr. Moreau. Dieser ist heute zu Fuß unterwegs. "Wieder ohne Rollstuhl?",frage ich "Ja und wie geht es ihrer Hand?",fragt Dr. Moreau mich "Die Röntgen Bilder zeigen keine Auffälligkeit aber ich kann meine Hand trotzdem nicht spüren",antworte ich wahrheitsgemäß "Darf ich mir die Bilder mal ansehen?",fragt er "Von mir aus",meine ich und er bekommt von der Schwester die mich auf mein Zimmer zurückbringt die Bilder. Er schaut sie und meine restliche Akte genau an. Nach einiger Zeit legt er die Akte weg und schaut nachdenklich. Ich warte ob er irgendwas sagt, oder nicht. "Noch habe ich keine Idee, aber ich gebe nicht auf, bis ich eine habe",meint er. Ich schaue ihn an und er mich. Unsere Blicke treffen sich. Plötzlich wie aus dem nichts verspüre ich ein starken Schmerz in meiner verletzten Hand. Ich wende den Blick zu meiner verletzten Hand. "Was ist?",fragt Dr. Moreau "Ich spüre plötzlich einen starken Schmerz in der Hand",meine ich "Darf ich?",fragt Dr. Moreau und ich nicke. Er macht den Verband ab, welcher eh gleich gewechselt worden wäre, und tastet das vorsichtig ab. "Aua",meine ich als er beim Handballen ist. "Schmerzen ist in dieser Hinsicht ein gutes Zeichen. Ihre Hand fängt an zu verheilen.",meint Dr. Moreau und geht heraus und informiert meinen behandelnden Arzt. Dieses kleine Gefühl in der Hand bedeutet mir schon so viel und ich setze all meine Hoffnungen darauf, das sie wieder ganz gesund wird. Dr. Moreau und Dr. Dornenstrauß kommen wieder. Dr. Dornenstrauß ist  der gleichen Meinung wie Dr. Moreau. Jetzt fragt sich nur wie viel Gefühl wieder kommt. Dornenstrauß geht wieder und Dr. Moreau bleibt. "Danke das Sie hier sind",meine ich und genieße seine Nähe irgendwie. Er lächelt mich an und mein Puls geht etwas hoch. Ich werde rot und er grinst mich noch mehr an. "Ich habe zu danken. Sie sind eine wundervolle und starke Frau",meint Dr. Moreau und ich werde noch röter. Er nimmt meine gesunde Hand in seine Hand und wir schauen uns in die Augen. Doch bevor irgendwas geschehen kann, kommt meine Familie in den Raum. Dr. Moreau geht wieder. "Wie geht es dir heute?",fragt Wolfgang "Besser. Ich habe ein kleines Gefühl wieder in der Hand",meine ich "Das ist ja wunderbar! Du wirst sehen, deine Hand wird wieder ganz gesund",meint Wolfgang direkt optimistisch. Doch nach einigen Tagen ist das Gefühl immer noch nicht mehr geworden. Dr. Moreau ist gerade bei mir. Er ist noch in Berlin für ein paar Tage. Er hat eine Idee warum ich nicht mehr Gefühl in meiner Hand habe und untersucht mich deswegen. "Ich hatte Recht mit meiner Vermutung",meint Dr. Moreau "Das heißt, das meine Hand wieder komplett gesund werden kann?",frage ich hoffnungsvoll "Die Chancen verbessern sich auf jeden Fall",meint Dr. Moreau "Wann können Sie mich denn operieren?",frage ich "Heute noch, wenn Sie noch nicht gefrühstückt haben?",fragt Dr. Moreau "Ich habe kein Bissen herunter bekommen",meine ich "Gut dann organisiere ich einen OP",meint er und ich nicke. Es ist ein ganz ganz kleiner Knochen, der sich verschoben hat in meiner Hand, weswegen nicht mehr Gefühl durchkommt. Dieser Miniknochen ist auf dem Röntgen leider nicht zu sehen gewesen. Aber Dr. Moreau hat ihn ja gefunden. Zum Glück! Ich werde in den OP gebracht und diesmal bekomme ich nur eine örtliche Betäubung und kann zusehen wie Dr. Moreau arbeitet. Es stimmt was über ihn gesagt wird, er ist ein Meister auf seinem Gebiet. Die OP verläuft ohne Komplikationen. Ich werde dann wieder auf mein Zimmer zurück gebracht wo meine Familie bereits wartet. Schon jetzt habe ich deutlich mehr Gefühl in der Hand als davor. Da ich recht müde bin,  geht meine Familie und ich schlafe ein. Als ich wieder aufwache betritt Dr. Moreau gerade den Raum. "Hey",meint er "Hey",meine ich und sein Blick ruht auf mir was mir sehr gut gefällt. "Ich bin gekommen um nach ihrer Hand zu schauen",meint Dr. Moreau und ich nicke. "Ich habe schon deutlich Gefühl seit der OP und es wird immer mehr Gefühl in der Hand",meine ich sehr froh und er schaut sich meine Hand. "Ihre Hand sieht auch schon sehr gut aus",meint Dr. Moreau.  "Wie schätzen Sie die Chancen ein, das ich meine Hand wieder vollständig bewegen kann?",frage ich "Mittlerweile recht gut",meint Dr. Moreau und ich lächle zufrieden. "Haben Sie schon Pläne was Sie machen wenn Sie hier wieder raus sind?",fragt er "Am liebsten weiter an meinem Traum arbeiten Ärztin zu werden",meine ich "Das ist ein guter Plan",meint er und geht dann. Mittlerweile bin ich mir sicher das ich mich in ihn Hals über Kopf verliebt habe, aber ob er auch so empfindet? Oder bin ich nur eine Patientin für ihn?  Nach 1 Tag ist das Gefühl in meiner Hand wieder komplett da und ich kann entlassen werden. Als ich das Krankenhaus verlasse, atme ich tief durch. Endlich raus. Als Ärztin ist das zwar ganz schön zu arbeiten, aber als Patientin nicht. Ich begegne Dr. Moreau. "Ich wollte mich nochmal bei Ihnen bedanken, das Sie mir das Gefühl für meine Hand zurückgegeben haben und auch dafür das Sie bei mir waren",meine ich "Ich habe doch zu danken. Ohne Sie würde ich nicht hier sein. Da würde ich jetzt auf den Friedhof liegen.",meint Dr. Moreau und wir schauen uns wieder in die Augen. "Würden Sie mit mir heute Abend essen gehen?",frage ich "Gerne",meint Dr. Moreau und wir verabreden uns in einem kleinen aber feinen Restaurant. Ich vertreibe mir den Tag mit ein bisschen einkaufen. Am Abend bin ich ganz aufgeregt auf diese Verabredung. Ich ziehe mir ein schlichtes Kleid an und fahre dann zu dem Restaurant. Dort wartet er bereits. Er hat einen schicken Anzug an. "Du....Sie sehen sehr schön aus",meint Dr. Moreau "Danke du aber auch",duze ich ihn unbewusst. Wir gehen herein und er schiebt mir meinen Stuhl heraus wie ein echter Gentleman. "Danke",meine ich und muss grinsen. "Auf die Gesundheit",meint Dr. Moreau als unsere Getränke da sind. "Auf die Gesundheit",meine ich und wir stoßen zusammen an und trinken unseren Wein. "Ich finde wir sollten zum du übergehen",schlage ich ihm vor während wir auf das Essen warten. "Gut, ich bin Matteo.",meint Matteo "Rebecca",meine ich. Wir trinken und essen gemeinsam und es fühlt sich wunderschön an. Wir bestellen uns danach ein Taxi, da wir recht viel getrunken haben. Dieses fährt zuerst zu mir nach Hause. Wir schauen uns in die Augen und schließlich passiert es endlich. Wir küssen uns. Wir intensiveren den Kuss und steigen gemeinsam aus und zahlen das Taxi. Dann nimmt er mich küssend hoch und trägt mich zu meiner Wohnungstür, die ich ihm beschreibe. Als die Tür endlich auf ist, gehen wir herein und wir küssen uns innig. Schnell entkleiden wir uns und er trägt mich in mein Schlafzimmer wo wir dann endgültig übereinander herfallen. Danach schlafen wir Arm in Arm ein. Am nächsten Morgen liegt er nicht neben mir. Gerade als ich aufstehen wollte, kommt er wieder mit Frühstück in der Hand. "Guten Morgen",meine ich grinsend "Guten Morgen",meint er grinsend und wir küssend uns innig und füttern uns gegenseitig. Nach dem Frühstück küssen wir uns wieder sehr innig und fallen wieder übereinander her. Danach zieht er sich an und ich sehe das er eigentlich nicht gehen will. "Ich liebe dich Matteo",hauche ich ihm ins Ohr und umarme ihm von hinten. "Ich liebe dich Rebecca",haucht er zurück und er dreht sich zu mir und küsst mich innig. "Ich will nicht gehen",meint er und küsst mich wieder  und ich erwidere. "Wir besuchen uns ganz oft okay?",meine ich und küsse ihn sanft. Er erwidert und ich würde ihm am liebsten schon wieder seine Klamotten vom Leib reißen. Wir lösen uns und auch ziehe mich an und ich bringe ihn zu seinem Hotel und anschließend zum Bahnhof. "Ich hoffe ich sehe dich ganz bald wieder",meint er und küsst mich zum Abschied noch einmal. Ich erwidere sofort. "Das hoffe ich auch.",meine ich und schaue ihm nach. Wenn er wüste wie schnell er mich wieder sieht. Ich habe nämlich in Berlin gekündigt und in Erfurt am JTK unterschrieben. Nur noch meine blöde Kündigungsfrist hält mich in Berlin. Das hatte ich im Krankenhaus beschlossen, das ich wieder zurück nach Erfurt gehe. Zu meiner Familie. Das dort nun auch mein Freund wohnt, ist natürlich umso schöner. Nachdem die 4 Wochen Kündigungsfrist vorbei sind, fahre ich nach Erfurt mit meinem Auto. Matteo und ich hatten uns in diese 4 Wochen gerade mal 4 gesehen und das waren an 2 Wochenende. Ich vermisse ihn unglaublich und ich bin gespannt was er sagt, wenn ich vor seiner Tür stehe. Ich dürfte ungefähr in Erfurt ankommen, wenn er gerade aufwacht. Er hat mir nämlich geschrieben, das er heute frei hat. Ich komme bei seiner Wohnung an und sperre bei ihm auf. Ja, ich habe schon einen Schlüssel für seine Wohnung. Ich stelle meine Handtasche im Gang ab und schleiche mich in sein Schlafzimmer, wo er noch schläft. Auf seinem Nachttisch steht ein Bild von uns. Es ist in unserer ersten gemeinsamen Nacht entstanden. Ich lege mich neben ihm und kuschele mich an ihn. Ich habe ihn so vermisst. Er murmelt:"Rebecca?" und öffnet die Augen. Wir schauen uns in die Augen und er grinst mich an. "Ich habe dich so vermisst",meint er und küsst mich innig. Ich erwidere genauso innig und wir fallen über uns her. "Das ist eine sehr schöne Überraschung von dir hier aufzutauchen",meint Matteo und strahlt mich an. "Ich habe noch eine Überraschung",meine ich "Noch eine? Welche?",meint er und strahlt mich mit gespannten Augen an."Ich arbeite ab sofort am JTK",sage ich und seine Augen werden noch größer und strahlen noch mehr. "Dann kann ich dich endlich jeden Tag sehen und dir jeden Tag sagen wie
sehr ich dich liebe",meint er überglücklich und küsst mich noch intensiver. "Ich liebe dich über alles",meine ich ebenfalls glücklich und begutachte zufrieden seine Knutschflecke, welche ich ihm gerade gemacht hatte. "Du? Kann ich vielleicht direkt bei dir einziehen? Oder soll ich mir eine eigene Wohnung suchen?",frage ich "Du bleibst natürlich bei mir. Dich geb ich nicht mehr her. Ich will jede freie Minute mit dir verbringen",meint Matteo und ich grinse ihn glücklich an. "Das höre ich gerne",meine ich und wir küssen uns intensiv. Er hatte mich damals gerettet und ich ihn und so wollte das Schicksal uns sagen: Ihr gehört zusammen.
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