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Diese eine Nacht

OneshotDrama, Romance / P18 / Gen
Alastor Angel Dust Husk
11.01.2021
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Bittersüß ran mir die Flüssigkeit meinen schon aufgerauten Hals hinab. Mit einem lauten “Klong” setzte ich das Whiskyglas auf die Theke und seufzte. “Mädel, reicht es nicht langsam? Du hast eh schon keine Farbe im Gesicht.”, wies mich eine tiefe Stimme an. Angestrengt blickte ich nach vorne zu Husk der mit flinken Bewegungen mein Glas samt Flasche wegräumte. “Ehy, ich brauch das noch!” Meine nach ihm greifende Hand ging ins Leere und verlor das Gleichgewicht auf dem schmalen Barhocker. Schmerzhaft rieb ich mir meinen vom Sturz aufgeschürften Arm und stand wackelig auf. “Geh ins Bett Kindchen, wenn du den Weg noch alleine findest”, er drehte sich um und nahm meine angefangene Whiskyflasche “Was mit dir heute los ist will ich gar nicht wissen!” Er nahm einen kräftigen Schluck und drehte sich weg um nach hinten zu gehen.

Ich rieb mir die Augen. Nicht einmal den Kummer kann man hier wegtrinken, wie soll man sich hier dann überhaupt auf das “gute” konzentrieren?

Meine Füße bewegten sich wie von selbst Richtung Zimmer. Meine Gedanken kreisten, mein Magen fing an zu rebellieren. Vielleicht war meine Idee alles in Alkohol zu ertränken doch nicht die beste gewesen. Nur wie sollte ich sonst mit dieser bescheidenen Situation umgehen? Erneut entkam meiner trockenen Kehle ein Seufzer. Überrascht hielt ich mir eine Hand vor den Mund als nicht nur Luft, sondern auch etwas Magensäure meinen Mund verließ. Mist! Ich habe es echt übertrieben! Leise tropfte die Säure durch meine Finger. Die Welt fing an sich zu drehen, Schatten trübten meine Sicht. Ich spürte nur noch wie meine Beine endgültig die letzte Kraft verließ und ich fiel, bis sich zwei starke Arme um meine Hüfte schlossen und mich wieder nach oben zogen. “Sieht aus als hätte hier Jemand sich zu sehr an der Bar bedient haha!” Ein leises statisches Geräusch ließ die Luft um uns herum vibrieren. Nein! Nicht er! Er war an dieser Situation schuld! Eine Hand mit schwarzen Handschuhen drückte ein rotes Tuch an meinen Mund und wischte den Großteil der übrigen Säure weg. Als meine Beine aufhörten zu zittern und einen einigermaßen festen Stand hatten, lockerte er den Griff und trat etwas zurück. Ich blickte immer noch auf den Boden und nahm ihm nur mit einer schnellen Bewegung das Tuch weg und wischte mir selbst nochmal Hände und Mund ab. “Danke....Alastor...” Er richtete sich ganz auf und blickte in seinem üblichen Grinsen auf mich herab. In diesem nur mangelhaft beleuchteten Gang schienen seine Augen noch dämonischer zu leuchten als üblich. Gleichzeitig brachten diese gefährlichen Augen mein Herz zum Schmelzen. Hitze stieg mir ins Gesicht und Gänsehaut breitete sich über meinen ganzen noch bibbernden Körper aus. “Danke mir nicht zu früh Liebes.”  Sichtlich amüsiert begutachtete er wie ich versuchte mit wankenden Schritten voran zu trotten. Letztendlich als ich ein zweites mal zusammenbrach und nicht mehr allein aufstehen konnte ließ er sich doch tatsächlich herab mir nochmals zu helfen. Für einen kurzen Moment hätte ich schwören können ihn schmunzeln gesehen zu haben, so schnell jedoch der Gedanke kam war er wieder weg, als er abermals versuchte mich irgendwie zu stützen, ohne dass ich über meine Füße stolperte. Ich erwischte mich selbst dabei das ich ihn immer wieder aus dem Augenwinkel anstarrte. Mensch! Reiß dich doch zusammen! Aber ich konnte es einfach nicht lassen, alles an ihm zog mich wie in einen Bann denn ich nicht mehr entkommen konnte. Trotz dessen stellte ich mir die Frage, wieso gerade Alastor mir hilft. Was hatte er denn davon?

Was hast du nur im Schilde Alastor?

Mit einem Fingerschnipsen seinerseits ging meine Zimmertür langsam auf. Vorsichtig, nein fast schon zärtlich lenkte er mich zum Bett und ließ mich hinsetzen. Einatmen, Ausatmen....  

Gelegentlich hatten mir diese Übungen in meinen früheren Leben geholfen

Jedoch schien es diesmal nicht der Fall zu sein, denn mein Magen fing abermals an zu rebellieren und drehte sich jetzt wohl komplett um.

Der Radio Dämon bemerkte dies ebenfalls und schien sich köstlich darüber zu amüsieren. Erneut ließ er sein “magisches” Fingerschnipsen ertönen und ein Eimer mit etwas Wasser erschien vor mir. Jegliche restliche Farbe schien von meinem schmalen Gesicht zu verschwinden und ein ungutes drückendes Gefühl machte sich in meiner Kehle breit. Gerade rechtzeitig schien ich den Eimer noch zu mir gezogen zu haben, als sich schließlich der restliche Inhalt meines Magens plätschernd in ihm ergoss. Nach Luft schnappend schob ich den Eimer von mir weg. Ein leises Kichern entkam Alastor bei dem erbärmlichen Anblick der sich vor ihm bot.

Meine dunklen Haare waren zerzaust, an manchen vorderen Strähnen klebten noch Überreste von meinem Mageninhalt. Wie in Trance griff ich neben mein Bett um auf meinen Nachttisch eine Karaffe Wasser und ein Glas vorzufinden. Gierig trank ich einen Schluck um den bitteren, ätzenden Geschmack endlich herunter zu spülen. Währenddessen spürte ich seinen brennenden Blick auf mir ruhen. Auch wenn ich wusste ich war für ihn nur eine lustige Abwechslung, tat es doch einfach gut ihn hier zu haben. Wieso musste es auch gerade er sein, ausgerechnet er? Alastor, der berühmte Radio Dämon, ein Overlord der für seine Grausamkeit bekannt ist. Und nun stand er keine 3 Meter von mir entfernt, mit seinem üblichen Lächeln und sichtlich belustigt, eine so schwache Gestalt wie mich vor sich zu erblicken. Vorsichtig stand ich auf und ging ins Bad. “Du kannst gerne gehen Alastor, ich werde schon nix mehr anstellen.” Ich hörte ihn leise vor sich hin summen:” Nein, nein, nein, Liebes, was wäre ich für ein Gentleman, wenn ich nicht sicher gehen würde das die Lady sicher ins Bett gegangen ist?” Ich hörte ihn noch weiter vor sich hin summen. Wiedermal seufzte ich und setzte mich kurz auf die Klobrille und atmete noch einmal tief durch. Ohje wie soll das nur weiter gehen?

Ich kann mich zwar jetzt, da alles draußen ist wieder besser kontrollieren, jedoch...

Automatisch stieg mir Hitze ins Gesicht und mein Herz beschleunigte sich.

Wenn er da ist weiß ich kaum wie ich meine angetrunkenen Gedanken bei mir behalten soll.

Gedankenverloren schob ich mir die Kleider vom Leib, einige Narben zierten die meisten meiner Körperstellen. Behutsam strich ich über sie und verlor mich dabei in Erinnerungen meines früheren Lebens. Warmes Wasser prasselte auf meine nackte Haut und verursachte erneut Gänsehaut.

Frisch wie der neue Morgen, jedoch immer noch schwummrig trat ich aus dem dampfenden Badezimmer, zurück in mein Schlaf- und Wohnbereich. Abrupt blieb ich stehen als ein gewisser Dämon von seinem Sesselplatz aufblickte und seine Kaffeeasse abstellte. Wieso war er noch hier?! Sein Blick glitt von mir auf die vom ihm gegenüberliegende Couch, wo ebenfalls eine kleine Tasse Kaffee stand. Misstrauisch hob ich eine Augenbraue, aber nahm seine unausgesprochene Forderung an. Nervosität kroch in alle meine Glieder hoch. Mit leicht zittriger Hand trank ich einen Schluck. Alastor beobachtete jeder meiner Bewegungen bewusst und lachte als er meinen erstaunten Gesichtsausdruck bemerkte. Ein bitterer, rauchiger Geschmack breitete sich in meinem Mund aus, wurde jedoch übertroffen von einer herrlichen Süße und etwas leicht Fruchtiges. Kaffee! Solch einen Kaffee zu brühen, dass er so perfekt alle Geschmäcker in sich aufnimmt ist echt ein Talent. Es erinnerte mich wie meine Mutter dies damals immer im Winter für mich und meine Freunde genauso perfekt gekocht hatte. Ich hatte es leider nie geschafft dies zu perfektionieren. Klirrend setzte ich die Tasse ab und wurde wieder ins hier und jetzt geholt. Peinlich berührt stieg mir die Röte ins Gesicht, bemühte mich trotz dessen es runter zu schlucken und mich so normal wie möglich zu verhalten. “Nun denn meine Liebe”, er starrte direkt in meine Augen und löste dabei ein ungutes Gefühl in mir aus. “Wie kam es denn dazu das du so vom Alkohol berauscht durch die Gänge marschierst?”, sein Grinsen wuchs noch mehr an Größe, “Vor allem da es doch so unüblich von dir ist?” Ich schluckte. Innerlich hoffte ich einfach nur das er nichts von meiner steigenden Panik bemerkte. “Nun ja, es gibt doch für alles ein erstes Mal oder?” Es herrschte Ruhe. Das statische Summen schien sich langsam in ein leises Rauschen zu verändern, was mir zeigte das meine Antwort ihm nicht gefiel.  

Vergiss nicht! Er ist nicht Charlie oder Angel! Er ist Alastor und ist gefährlich! Spiel nicht unnötig mit deinem Leben!

Bedacht setzte er die Tasse ab und stand auf. Im Sitzen betrachtet schien er noch bedrohlicher und vor allem größer zu wirken, als er ohnehin schon ist. Leider konnte ich dies natürlich nicht von mir behaupten. Wie ein Wolf auf Beutezug trat er mir gegenüber und ich fühlte mich in der Rolle des hilflosen kleinen Rehs, welches ihm komplett verfallen war. Ehrfürchtig trafen meine giftgrünen Augen auf seine tiefroten. Ganz langsam beugte er sich zu mir herab und entblößte seine scharfen, gelben Zähne und lachte. “Meine Liebe, meine Liebe, heute sind wir doch nicht nur zum Späße machen aufgelegt.” Seine Hand umfasste eine meiner Haarsträhnen und drehte sie immer wieder ein.  

Er wusste, dass ich log und er wusste, dass er diese Wirkung auf mich hat!

Sein Geruch stieg mir in die Nase und fing an mich zu benebeln. Ich roch Blut, Schwefel aber auch eine würzige, holzige Mischung, die mich förmlich zu ihm einlud. Zudem konnte ich nicht mehr klar denken. Alles in mir schrie nach ihm. Wollte ihn. Begehrte ihn! Ohne über die Konsequenzen nach zu denken legte ich meine beiden Hände an sein Gesicht.  

Ein kurzes Zucken, aber er ließ es zu und Neugier breitete sich ihm aus. Neugier, was nun folgen würde, wie es nun weiter gehen würde. Was hatte sie vor?

Leichte Wärme drang von seinem Körper zu meinen Händen durch. Seine Haut ist so weich, fast unberührt von jeglichem was ihr Schaden könnte und ihre Schönheit zerstören würde. Keiner von uns beide machte einen Mucks, es war totenstill.

Seine Augen suchten in den ihren nach Antworten, jedoch traf es ihn wie einen Schlag.

Wie in Zeitlupe spielte sich das gerade passierende vor meinen Augen ab. Meine Hände zogen ihn zu mir und meine rauen Lippen trafen auf samtweiche. Mit seinen Armen stütze er sich an der Polsterung hinter mir ab und zog sich noch im selben Moment zurück. Realisation und Gedanken überfluteten meinen Kopf als ich seinen geschockten Gesichtsausdruck sah. Sein Grinsen war verschwunden, die Mundwinkel nach unten gezogen und die Augen geweitet. Nix war zu hören, nicht ein Atemzug. Ich hatte Alastor geküsst! Das war mein Todesurteil. Mein Herz raste als der Dämon sich vor mir allmählich regte Er schien sich wieder gefangen zu haben, dennoch war das kein gutes Zeichen. Noch nie hatte ich den Radio Dämon so Grinsen gesehen wie jetzt. Diesmal war ich auf alles gefasst, diesmal war es das wahrhafte Ende.

Bitte lass es schnell gehen....

So schnell konnte ich gar nicht reagieren als er mich am Hals packte und gegen die Wand neben der Couch drückte. Erschrocken keuchte ich auf als seine Lippen erneut die meinen trafen. Dies nutze er gleich aus um von meinen Mund Besitz zu ergreifen. Hitze und Verlangen breitete sich in meinem ganzen Körper aus.

Wie von selbst legten sich meine Arme um seinen schmalen, starken Nacken. Während seine Hände von meinem Nacken runter zu meinem Oberschenkel wanderten und dort einmal fest reinkniffen. Ein quietschender laut entkam meiner Kehle und meine Beine schlossen sich um seine Hüfte. Sein leicht erröteter Blick bohrte sich in den meinen, noch nie hatte Alastor so eine Ausstrahlung.

War er etwa nervös?

Keiner von uns sprach ein Wort, nur unsere Augen schienen miteinander zu kommunizieren. Wortlos trug er mich zum Bett und legte mich ab. Bei seinem Anblick biss ich mir auf die Lippe. Wie konnte er nur so gut aussehen? Das Jackett legte er ordentlich auf den Nachtschrank und unser Blick kreuzte sich erneut. Ich erhob mich und strich sanft über seine Brust, die sich augenblicklich anspannte. Erneut schaute ich ihn an. Er nickte leicht und gab mir somit die Erlaubnis. Nur mit den Fingerspitzen fuhr ich über den samtigen Stoff des Hemdes. Trotz des Stoffes spürte ich darunter seinen rasenden Herzschlag.  

War ich wirklich dafür verantwortlich? Oder ist das alles nur ein Traum?

Der Dämon begutachtete jeder meiner Bewegungen und befasste sich derweil mit meinem Nachttop. Behutsam strich er die Träger herunter und zog es mir über meinen Kopf. Ein Schauer nach dem anderen durchlief meinen Körper an jeder Stelle die er anfasste. Beschämt verborg ich meine Brust mit einem Arm. Leider durfte ich nicht mal in der Hölle etwas mehr Brustumfang genießen. Alastor kicherte und schüttelte amüsiert den Kopf. “Liebes, du solltest lernen dich so zu akzeptieren wie du bist!” Mit dem Satz hob er mich einfach hoch und ließ mich auf das Bett fallen. Überrascht schrie ich kurz auf was ihn zum Lachen brachte. “Shhhht!”, einer seiner behandschuhten Finger legte sich über meinen Mund:” Oder willst du noch alle aufwecken?” Darüber perplex kicherte ich.  

Das war selbst für den Radio Dämon neu, er hatte sie noch nie Lachen gehört. Ein kurzes Ziehen machte sich in seiner Brust bemerkbar, ließ sich jedoch nicht davon irritieren.

Erneut zog ich ihn zu mir und küsste ihn so leidenschaftlich ich konnte, welches er dieses Mal auch erwiderte. Mit schnellen Bewegungen öffnete ich sein Hemd und riss es ihm fast herunter. Amüsiert über meine Ungeduld schien Alastor alles noch langsamer zu machen. Somit trieb er mich an und ich wollte mich schon an seine Hose machen als er meine beiden Hände packte und sie mit einer Hand oben zusammenhielt.  

Was sollte denn das jetzt?! Dieser Sadist!

Quälend langsam zog er meine Hose herunter und inspizierte genau sein Opfer. Bis auf den Slip entblößt lag ich errötet unter ihm. Gefühlvoll glitt seine Hand über meine Brüste und ließ meine Nippel erhärten. Sie fuhr weiter über meinen Bauch und an meinen Beinen auf und ab. Ein leises Wimmern entkam meinen Lippen. Begierig drängte ich mein Becken gegen ihn damit er endlich was machen sollte. Er lachte und beugte sich zu meinem Gesicht. “Geduld ist eine Tugend Liebes!” Ich zog meine Augenbrauen zusammen und sprach mit heißerer Stimme:” Seit wann reden wir von Tugend in der Hölle?” Wiedermal lachte er auf und sein Grinsen wurde noch breiter, "Bettel für mich!”

Dieser Arrogante! Das gefällt ihm natürlich wieder!

Auf einmal spürte ich eine Hand an meiner Brust die immer wieder mit meinem Nippel spielte. Stöhnend versuchte ich mich los zu reißen um mehr zu bekommen, jedoch hielt er mich eisern fest. “Alastor....Bitte..”, keuchte ich leise und ein wimmern entkam mir. Alastor legte den Rest seiner Kleidung ab, während ich mich selbst meines Slip entledigte. Er umfasste meine Hüfte und zerrte mich näher zu ihm heran. Erschrocken keuchte ich auf als ich sein Glied an meinem Eingang spürte. Immer wieder machte er kreisende Bewegungen an meinem Eingang und machte mich förmlich verrückt damit. “Alastor AHHH!” Ohne Vorwarnung stieß er in mich hinein. Schwarze Punkte tanzten vor meinem geistlichen Auge und mein Körper bäumte sich auf. Es war mein erstes Mal seitdem ich hier gelandet bin. Der Dämon über mir nahm jedoch keine Rücksicht darauf, sondern stieß weiterhin zu. “Fuck ahhhh”, jammerte ich als ich seine ganze Größe immer wieder tief in mir aufnahm. Es war einfach unfassbar intensiv. Selbst ihm entkam ein leises keuchen, nachdem ich mich vor Leidenschaft in seinen Rücken gekrallt hatte. Ich wünschte dieser Moment würde ewig andauern. Unsere beiden überhitzten Körper ineinandergeschlungen, schweißgebadet in einer der leidenschaftlichsten Erlebnisse die man zu zweit haben kann.



Ein Klopfen an der Tür ließ mich hochschrecken. “(Y/N) bist du wach? Kitty meinte das du gestern Abend ganz schön reingehauen hast?”, ertönte Angels Stimme, als dieser ohne Erlaubnis einfach ins Zimmer getrottet kam. “ANGEL! Schon mal was von Privatsphäre gehört?”, murrte ich, als er sich einfach frech auf die Couch setzte und belustigt meinte,”Nope!” Ich seufzte und rieb mir über die Augen als mir die Erinnerungen von letzter Nacht in meinem Kopf auftauchten. Angel begutachtete die Wäsche die vor meinem Bett verstreut rumlag und starrte wieder zu mir. “Aha, hattest wohl ne geile Nacht? Wo hast du den denn aufgetrieben?” Er hob meinen Slip auf und wirbelte ihn auf seinem Finger herum. “Es ist niemand von draußen...” Röte stieg mir ins Gesicht welche mit meinen Händen versuchte zu verstecken. “Haha witzig Kleines denn Husk war an der Bar und ich....” Angels amüsiertes Gesicht wechselte zu einem bleichen monotonen Ausdruck. “Dein Ernst jetzt?!” Peinlich berührt nickte ich und klaute mir meine Unterwäsche von ihm und zog mich an. “Ahahahah Smiles mit dir? Das ich, dass noch erleben darf, dieser jungfräuliche Kauz hat doch was drauf!”, schrie er schon fast vor Lachen. So schnell ich konnte umschlossen meine Hände seinen Mund um ihn zum Schweigen zu bringen. “Angel hör auf das so rumzubrüllen! Und bitte behalte das für dich.” Der Größere von uns schien gespielt zu überlegen, als er mich jedoch schelmisch anblickte wusste ich schon was kommt. “Alles hat seinen Preis, gratis mache ich nichts!” Er fuhr sich über seinen Plüschbusen und puffte ihn etwas zusammen, “Das würde noch meinem Ruf schaden.” Dramatisch legte er seine Hand an die Stirn und warf sich auf die Couch. “Jaja später, erstmal muss ich was essen!” Passend dazu fing mein Bauch an zu knurren, was uns beide zum Lachen brachte. Nachdem wir beide mein Zimmer verließen, verabschiedete sich Angel. Mir kam dies ganz Recht, da mein Kopf immer noch die Szenarien der letzten Nacht abspielte.

War dies vielleicht doch nur ein Trunken Traum? Aber wieso lag meine Wäsche dann so herum? Alastor würde niemals….AUTSCH!

In Gedanken versunken bemerkte ich gar nicht wo ich hin lief und rempelte daraufhin Jemanden an. “Entschuldige ich...” Als ich meinen Blick hob stand da Niemand anderer als der Radio Dämon höchstpersönlich. “Guten Nachmittag Liebes, du solltest besser aufschauen wo du hingehst.” Damit drehte er sich wieder um und setzte seinen vorherigen Weg fort.

Dies war meine Gelegenheit Klarheit zu schaffen!

“Alastor warte!”, rief ich, woraufhin er stehen blieb. Er drehte sich nicht um, sondern wartete einige Meter vor mir. “Wegen gestern Abend....”,fing ich an, als er jedoch grinsend über seine Schulter blickte und mich unterbrach:” Ich habe keine Ahnung wovon du redest!” Und damit ging er weiter und ließ mich einfach im Flur stehen. Alles schien über mir zusammen zu brechen. Tränen rollten meine Wangen hinab. Ich konnte mein Herz zerbersten hören.





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Hallöchen alle beisammen, nun diese Idee kam mir eines Nachts in den Sinn und ich konnte nicht anders als sie aufzuschreiben. Hoffe sie gefällt euch;)
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