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Best Friend Brother

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 Slash
Joschka Markus Maxi OC (Own Character) Raban
10.01.2021
20.01.2021
10
8.774
2
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
13.01.2021 931
 
Guten Abend meine Lieben :)
Ich habe es tatsächlich noch geschafft und eigentlich wirklich nicht damit gerechent. Wieder einmal wollte ich mich an die zwei lieben Menschen bedanken, die mir wirklich immer Reviews schreiben :)
Also Liars & SonjaFe vielen Danke, ihr seid die besten <3
So und jetzt viel Spaß mit dem neuen Kapitel :)


Ich hätte niemals gedacht, dass ich das jemal sagen würde, aber ich war froh das Haus meiner besten Freundin zu verlassen. Andauernd diese Blicke von Markus und Düsentrieb die brachten mich noch um. Amelie war total begeistert von Düsentrieb und bot ihr an in der Schule zu helfen. Irgendwie hatten es die wilden Kerle geschafft für die Vampiere Zeugnisse und Papiere zu fälschen und deshalb würden sie ab Montag auf unsere Schule gehen. Ich hoffte nur, dass sie nicht in unsere Klasse kam. Es fiel mir so schwer, dass ich mit Amelie nicht reden konnte, aber sie würde mich hassen, wenn sie es wüsste. Amelie hatte schon so viele Freunde verloren und ich wollte ihr dieses Gefühl nicht auch noch geben wegen einen Jungen.
,,Emmi soll ich dich nach Hause fahren?" fragte Markus mich. Bloß das nicht auch noch. Blieb mir denn wirklich gar nichts erspart? Wie sollte ich jetzt dieses Angebot ablehnen ohne das es komisch rüber kam.
,,Brauchst du nicht, danke. Sind ja nur zehn Minuten die kann ich auch laufen." meinte ich zu ihm. Markus griff allerdings schon zu seinem Motorradhelm und zog sich dann die Schuhe an.
,,Keine Wiederrede ich fahr dich." Na super. Jetzt durfte ich mit dem Typen auch noch auf einem Motorad fahren. Gibt es was besseres? Ich denke schon. Der blonde Torwart gab mir einen Helm und ich umarmte Amelie zum Abschied.
,,Schreib mir, wenn du zu Hause bist." meinte sie und schloss dann die Haustür. Da war ich nun alleine mit Markus von Theumer. Er ging zu seinem Motorad und ich folgte ihm. Ich gab es ja nicht gerne zu, aber ich hatte ein bisschen Angst. Wie viele Unfälle gab es mit diesen Dingern schon?
,,Ich fahr vorsichtig keine Angst." lächelte er mir zu. Ich grinste ihn an und dachte mir nur meinen Teil. Markus stieg auf und startete die Maschiene. Ich setzte mir meinen Helm auf und kletterte hinter ihn. Das war definitiv viel zu eng.
,,Halt dich an mir fest." sagte er zu mir. NEIN!
,,Was?" entfuhr mir nur. Das konnte ich auf keinen Fall machen. Das wäre komlette mein Untergang. Markus griff nach hinten zu meinen Armen und legte sie um seinen Oberkörper. Direkt fing alles an zu kribbeln und ich fing wie ein Idiot an zu grinsen. Reiß dich zusammen Emmi! Markus startete die Maschiene und fuhr los. Ich konnte mich gar nicht auf die Fahrt konzentrieren, denn ich hatte die Arme um den Jungen geschlungen in den ich mich verliebt hatte und atmete seinen unverwechselbaren Duft ein. Irgendwie konnte ich es Düsentrieb nicht verübeln, dass sie mit ihm zusammen war. Auf der anderen Seite hasste ich sie trotzdem.

Als wir endlich bei mir angekommen waren, wartete Julien schon an der Haustür. Warum er nicht einfach geklingelt hat, weiß ich auch nicht. Ich stieg von Markus Motorad ab und gab ihm den Helm wieder.
,,Danke." bedankte ich mich.
,,Für dich doch immer, Emmi." grinste er und fuhr davon. Für mich doch immer. Für ihn waren ein unbedeutende Wörter, aber für mich bedeuteten sie alles.
,,Ich brauch gar nicht fragen was los ist, Süße." meinte Julien nur. Ich antwortete ihm nicht und schloss die Haustür auf. Meine Eltern waren heute Abend essen und deshalb waren wir alleine zu Hause. Zusammen mit meinen besten Freund ging ich hoch in mein Zimmer. Dort setzte ich mich auf mein Bett und Julien machte das was er am besten konnte. Er nahm mich in den Arm und ich fing hemmungslos an zu weinen. Die ganzen Gefühle von grade kamen hoch und bei Jules konnte ich es raus lassen.
,,Irgendwann wird es besser, Emmi." versuchte er mich aufzumuntern und strich mir über den Rücken.
,,Irgendwann? Ich habe es ja nicht mal nach einem Jahr geschafft." schluchste ich. Julien ließ mich los und holte meine Süßigkeitenkiste unter meinem Bett herraus. Dann gab er mir die Packung Kinderriegel und ich aß einen. Schokolade soll ja angeblich glücklich machen.
,,Ich habe auch lange gebraucht, bis ich über Daniel hinweg war." meinte er zu mir.
,,Daniel war aber auch ein Arschloch, der hat dich nur ausgenuzt." gab ich ihm als Antwort. Oh und wie Daniel ein Arschloch war.
,,Emmi, du solltest es Amelie wirklich erzählen." Ist er jetzt komplett bescheuert oder was?
,,Niemals. Sie wird mich bis zu ihrem Lebensende hassen."
,,Es wird so aber auch nicht besser." meinte er nur. Ich wusste, dass es nicht besser wurde, aber ich konnte es Amelie nicht erzählen.
,,Ich weiß." schniefte ich nur. Jules nahm mich einfach nur wieder in den Arm und ich genoss es wirklich. Er war der beste Freund den man sich wünschen konnte. Nach Amelie natürlich.
,,Egal was passiert, Süße. Ich werde immer für dich da sein." meinte er.
,,Danke."
,,So und weißt du was wir morgen machen? Du und Amelie macht euch schick und dann machen wir zusammen Bilder." grinste er und ich nickte nur. Dabei konnte ich wenigstens Markus nicht über den Weg laufen.
Julien blieb noch bis elf Uhr und dann ging er auch nach Hause. Ich legte mich in mein Bett und versuchte einzuschlafen. Die Betonung lag dabei auf versuchte. Ich hatte einfach so ein schlechtes Gewissen.
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