Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Neues Jahr – Neues Slashglück: Tag 9 – Ich brauche dich!

von MelEl
OneshotÜbernatürlich, Liebesgeschichte / P16 Slash
Dean Winchester Gabriel/Trickster Sam Winchester
09.01.2021
09.01.2021
1
1.791
7
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
 
09.01.2021 1.791
 
Zu allererst wünsche ich euch noch ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr!
Dann muss ich unbedingt der lieben Maja Lito wirklich sehr danken für die Einladung zu diesem Projekt. Das Thema Slash ist für mich noch ziemlich neu, erst einen Slash-Oneshot habe ich bisher geschrieben.
Auch das hier erwähnte Pairing war für mich lang Zeit eines, was ich mir gar nicht vorstellen konnte, nun ja, bis zu der Folge auf die sich der OS bezieht  (Spoiler 13.18 Die Mission), denn dort sagte Sam etwas, was mich zu dieser Geschichte brachte.


Im Rahmen dieses Projekts habe ich schon richtig tolle Geschichten gelesen, wer dies noch nicht gemacht hat, sollte es noch nachholen.
Ich bin sehr aufgeregt auf eure Reaktionen zu diesem Oneshot.
Liebe Grüße MelEl


Geschichte:

Dean ist gerade zurück aus der Parallelwelt und erfährt, dass Gabriel seine Gnade zurück hat. Der kurze Hoffnungsschimmer hält nur kurz, denn der Erzengel ist weg. Nun sitzen Sam, Dean und Castiel in der Bibliothek. Was können sie machen? Wie können sie Gabriel zurückholen und dafür sorgen, dass er ihnen doch hilft? Deans Frust ist noch nicht abgeklungen und richtet sich jetzt gerade gegen seinen Bruder.

“Wie kann man nur so blöd sein?! Wieso hast du Gabriel abhauen lassen? Wieso Sammy? Wieso, verdammt nochmal? Du hattest nur dafür zu sorgen, dass wir die Gnade hier haben. Egal wie!” Dean war sehr laut geworden und schlug mit der flachen Hand hart auf die Tischplatte. Cas wollte ihm beruhigend eine Hand auf den Arm legen, aber der ältere Winchester schüttelte sie ungehalten ab.
Sam war zwischenzeitlich aufgestanden, ging auf und ab und raufte sich frustiert die längeren Haare. “Ich weiß Dean, ich weiß. Aber was sollte ich machen? Du hast nicht gesehen, wie Gabriel Asmodeus in Flammen aufgehen ließ. Was für eine Macht er plötzlich wieder hatte, puuh!” “Bewunderst du diesen verfluchten Erzengel jetzt etwa auch noch?” fragte Dean ungläubig. Sofort ging Sam in seine Abwehrhaltung. “Nein, natürlich nicht. Wie kommst du auf sowas?” meinte Sam aufgebracht. Die dabei aufkommende Schamesröte kaschierte er geschickt, indem er sich über das Gesicht wischte. “Gut! Er hat uns einfach im Stich gelassen. Ist einfach verschwunden.” Wiederholt schlug Dean auf die Tischplatte, während Sam Haare raufend auf und ab ging.
Castiel beobachtet die Brüder stumm und versuchte, seinen Bruder per Engelsfunk ausfindig zu machen, natürlich vergeblich. Doch dann spürte er plötzlich, noch vor den Winchesters, eine Veränderung der Umgebung und bereitete sich auf einen Angriff vor. In dem Moment erschien, für alle überraschend, tatsächlich – Gabriel!
Dean sprang sofort auf. “Du bist zurück gekommen! Wie gut. Dann können wir jetzt das Portal…”
Gleichzeitig begann Cas: “Ich wusste, dass du uns nicht im…”
Doch beide konnten nicht weitersprechen, als sich Gabriel dem älteren Winchester und Castiel zuwandte und lapidar erklärte: “Ihr beide habt jetzt Funkstille.” Mit einem lässigen Fingerschnipsen erstarrte Dean und auch der Engel rührte sich nicht mehr.
Erschrocken konnte Sam nur zusehen, wie sein Bruder und Cas quasi zu Skulpturen wurden. “Was hast du gemacht?” brauste er auf und ballte die Hände zu Fäusten. Doch da wandte sich der Erzengel an ihn und Sam verstummte bei seinem Blick. “Ach, Sam, Sam, Sam,” murmelte Gabriel, setzte sich demonstrativ an den Tisch und steckte sich einen Lolli in den Mund, von dem Sam keine Ahnung hatte, wo der so plötzlich herkam. “Komm, Sammy, setzt dich zu mir. Wir müssen uns unterhalten.” Gabriel klopfte einladend auf den Stuhl neben sich. Aber Sam schüttelte stumm den Kopf und verschränkte abwehrend die Arme vor der Brust. “Was willst du, Gabriel? Wieso bist du zurück gekommen? Hilfst du uns jetzt doch? Es war echt scheiße von dir, uns alleine zu lassen.” Sams Stimme zitterte dabei eine Nuance und er versuchte, es zu verbergen, indem er lauter sprach als nötig war.
Der Erzengel erhob sich und machte einen Schritt auf ihn zu. Instinktiv wich Sam einen Schritt zurück. “Hast du etwa Angst vor mir?” Der Winchester wollte den Kopf schütteln, nickte stattdessen aber. Die Aura des Erzengels füllte den ganzen Raum aus mit ihrer Präsenz. “Warum hattest du das dann zu mir gesagt?” Gabriel machte einen weiteren Schritt in Richtung Sam, welcher erneut nach hinten ging. “Was, was habe ich gesagt?” stotterte er verwirrt. Wovon sprach Gabriel da? Ein erneuter Schritt von Gabriel auf ihn zu und wieder machte Sam einen Schritt nach hinten. Er kam sich vor wie bei einem seltsamen Tanz. Oder einem merkwürdigen Kampf, den er aber in dem Moment verlor, als er die kühle Wand in seinem Rücken spüren konnte. Jetzt konnte er nicht mehr fliehen. Gabriel hatte ihn dort, wo er ihn wollte.
Sams Stirn legte sich in besorgniserregende Falten. “Warum hast du das zu mir gesagt, Sam Winchester? Ich denke die ganze Zeit darüber nach. Es gibt nur eine Möglichkeit. Nur deswegen, nur wegen dir bin ich zurück gekommen.”
Tiefe Furchen waren jetzt auf Sams Stirn zu sehen, während er weiterhin angestrengt überlegte, wovon der Erzengel sprach, der ihm viel zu nah stand.
“Tststs, verarsch mich nicht. Du weißt genau, wovon ich spreche,” spie Gabriel ihm die Worte ins Gesicht. Dabei konnte Sam seinen Atem wahrnehmen, der betörend nach dem Zitronenlolli roch.
Sams Herzschlag beschleunigte sich, seine Hände suchten vergeblich Halt an der kühlen Mauer hinter sich. Seine Knie fühlten sich ganz weich und kraftlos an. Und da war dieses flatternde Gefühl in seiner Magengegend. Vor Scham schloss Sam seine Augen und versuchte, sich auf eine ruhige Atmung zu konzentrieren.
“Du weißt es,” flüsterte Gabriel jetzt, machte einen letzten Schritt auf den Winchester zu und stützte sich rechts und links von ihm mit den Händen an der Wand ab. Sam versuchte ein letztes Mal, sich zu wehren, aber gegen die Kräfte des Erzengels, die nicht von dieser Welt waren, hatte er keine Chance. Und gegen seine eigenen Gefühle konnte er auch nicht mehr ankämpfen.
“Du gehst mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Sieh mich gefälligst an, wenn ich mit dir rede!” In dem Moment, als Sam seine Augen öffnete, presste Gabriel seine Lippen auf die des Jägers. Es war kein zärtlicher, sanfter Kuss. Er war wild, fordernd, ohne jede Zurückhaltung. Sam spannte seinen Körper an, so gut es ging, aber Gabriel packte seine Arme und drückte sie hoch über seinen Kopf, während er mit seiner Zunge Sams Lippen teilte.
Widerstand war zwecklos, merkte Sam, der Erzengel nahm sich, was er wollte. Er nahm sich ihn. Insgeheim erregte dies Sam ziemlich.
Als Gabriel den Kuss unterbrach, flüsterte er mit vor Erregung heißer Stimme: “Du brauchst mich. Genau das hast du zu mir gesagt. Und jetzt bekommst du mich.”
Gabriel hatte ja recht, was brachte es, das noch länger zu leugnen, wenn der Engel ihn schon längst durchschaut hatte.

Da, in dem Zimmer, als Gabriel wie ein Häufchen Elend verschreckt auf dem Bett gesessen hatte, da hätte Sam alles gesagt oder getan, nur damit er wieder der alte, ihm vertraute Erzengel wurde. Und da hatte er sich verplappert, hatte gestanden, dass er ihn brauchte. Und Gabriel hatte besser zugehört, als er es vermutet hatte.

Als Gabriels Hände unter sein Hemd fuhren und die Berührung auf seiner Haut einen Schauer verursachte, da setzte sein Denken aus. Ein wohliges Stöhnen verließ seinen Mund und Gabriel nahm dies als Einladung, weiterzumachen. Er ließ sich das Angebot nicht entgehen, knöpfte Sam das Hemd auf und zog ihm anschließend das Shirt aus. Mit seinen langen, feinen Fingern fuhr er über Sams muskulösen Oberkörper und entlockte dem Winchester weitere, erregende, verboten anhörende Stöhnlaute. “Lass dich fallen,” bat Gabriel. “Ich bin gerade einfach so scharf auf dich.” Zum Beweis nahm er Sams Hand und legte diese auf die Beule zwischen seinen Beinen.
Dann beugte er sich wieder vor und übersäte Sams Brust mit heißen Küssen.
Als er Sams Hintern knetete, wandt sich dieser doch ein wenig. Sein Blick wanderte kurz zu seinem erstarrten Bruder und dem Engel. Er wollte nicht, dass Gabriel aufhörte, spürte er doch, wie es zwischen seinen Beinen pulsierte, aber es war auch zu beschämend, wenn die beiden dort standen.
Gabriel hörte nicht auf, Sams Hintern zu streicheln, während er seinem Blick folgte.
“Oh, die bekommen nichts mit, keine Sorge.”
Aber Sam konnte sich nicht mehr richtig fallen lassen. Gabriels Hände wanderten von seiner Kehrseite zu seinem Schritt und berührten durch den Jeansstoff seine eindeutige Erregung. “Komm, ich kann nicht mehr länger warten,” hauchte der Erzengel, aber obwohl es Sam ziemlich geil machte, wie und wo Gabriel ihn berührte, war er doch etwas abgelenkt. “Okay,” lenkte Gabriel ein und küsste ihn wild auf den Mund ehe er seine Hand nahm. “Dann lass uns auf dein Zimmer gehen und dort weitermachen. Auch wenn ich dich am liebsten hier und jetzt ficken möchte, Sam Winchester.” Er packte Sams Hand noch ein bisschen fester und zog ihn mit zu dessen Zimmer.
Dort gaben sie sich vollkommen ihrer Erregung hin und beendeten, was sie angefangen hatten, mit wildem, ungezügelten Sex.

Als sich Sam nach dem Akt schweißnaß in Gabiels starke Arme kuschelte, wurde er plötzlich traurig. Es hatte sich so gut angefühlt, aber er ahnte, was nun zwangsläufig kommen würde. “Du wirst gehen,” meinte er traurig. Es war keine Frage sondern eine Feststellung. Gabriel nickte und streichelte sanft Sams Gesicht. “Ja, ich muss etwas für mich wichtiges erledigen. Es tut mir leid, ich möchte dich nicht verlassen müssen.” Er küsste Sam ganz zärtlich. “Ich werde wiederkommen. Zurück zu dir, versprochen. Ein erneuter Kuss, bei dem Sams Zunge Einlass in Gabriels Mund forderte. Erneute Erregung führte zu neuem, heißen Sex, jetzt mit vertauschten Rollen.

Als Sam unter der Dusche stand und das heiße Wasser auf seinen Körper prasselte, da floßen mit dem Wasser auch die Tränen. Er vermisste Gabriel jetzt schon, aber er wusste auch, dass der Erzengel sein Versprechen halten und zu ihm zurück kommen würde.
“Sam, Sam bist du im Bad?”
Erschrocken kam Sam aus seiner Gedankenwelt in der Realität an, als er Deans Stimme vernahm. Gabriel hatte Wort gehalten und die Erstarrung von Castiel und Dean aufgehoben, ehe er verschwunden war. Ebenfalls hatte er in ihrem Geist rumgepfuscht, sodass diese sein Erscheinen im Bunker vergessen hatten.
“Sam, komm, werde fertig, wir müssen jetzt dringend überlegen, wie wir das Portal wieder öffnen können. Und wie wir an Gabriel ran kommen können.”
Sams Herzschlag beschleunige sich bei dem Namen des Engels kurz.
Dann stellte er endlich das Wasser aus, trocknete sich ab und zog sich frische Klamotten an. Schließlich folgte er seinem Bruder in die Bibliothek, wo schon Cas auf die Brüder wartete. Sie würden weiter überlegen und planen, auf welche Weise sie den Riss öffnen und Jack, Mary und die anderen retten konnten. Der Job ging weiter für Sam, als wären die letzten Stunden nie gewesen. Aber die Erinnerungen würde er behalten. Bis Gabriel wieder bei ihm sein würde, denn er brauchte den Erzengel.
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast