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Mein Freund, mein bester Freund, mein Vater, mein Bruder und ich

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Fred Weasley George Weasley Harry Potter OC (Own Character) Remus "Moony" Lupin
08.01.2021
23.02.2021
3
2.906
1
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23.02.2021 1.198
 
Das dritte Kapitel ist jetzt, wie ihr sehen könnt, fertig. Ich dachte, ich versuch mal in der Ich- Perspektive zu schreiben. Ich hoffe, die Qualität sackt dadurch nicht komplett ab. ;)

Ich hatte Harry fast ein Jahr nicht gesehen, nichtmal Weihnachten feierten wir zusammen. Voldemort spaltete die Welt der Zauberer und Hexen nicht nur in zwei Hälften. Selbst Fred, George und ich hatten uns lange nicht gesehen. Dann kam die Nachricht an Remus vom Orden, alle sollten in den Grimauldplatz 12 kommen. Remus nahm mich natürlich mit. Als wir dort ankamen, war nur noch Molly dort. Sie hatte erst gewartet, bis alle auf Hogwarts waren. „Isabell, ich verspreche, ich komme wieder.“, fing Remus an. „Du kommst wieder? Ich komm mit!“, entgegnete ich empört. „Nein, wir wissen nicht, wer heute sterben wird. Ich würde es mir nie verzeihen, wenn dir etwas zustößt, nur weil ich als dein ‚Ersatzvater’ nicht genug aufgepasst habe.“, ich dachte, er würde gleich anfangen zu weinen. Ich dachte sogar, ich hätte Tränen gesehen. „Ich bin jetzt 18. Ich bin jetzt erwachsen. Ich bin jetzt berechtigt meine eigenen Entscheidungen zu treffen.“ „Okay. Meinetwegen. Du kannst mitkommen.“, sagte er nach kurzem Zögern und umarmte mich. Jetzt weinte er wirklich. Diese Umarmung kam mir wie eine Ewigkeit vor. Als er mich endlich losließ, disapperierten wir. Wir kamen in Hogsmeade an und stürmten in den Hog´s Head Inn, um durch den Geheimgang nach Hogwarts in den Raum der Wünsche zu kommen. Cho hatte dort schon auf mich gewartet. Es fühlte sich gut an, sie zu sehen. Es war, als hätte ich Zweifel gehabt, die sich in diesem Moment in Luft auflösten. Im Raum der Wünsche angekommen machte ich mich direkt auf die Suche nach Fred und George, ich fand sie nicht, deshalb ging ich zurück zu Remus.
„Du hast die beiden wirklich nicht gefunden?“, ich wusste nicht, warum er lächelte, „Wirklich nicht?“, seine Mundwinkel reichten inzwischen fast bis zu seinen Augenwinkeln.
Jemand tippte mich an der linken Seite an, also drehte ich mich zur rechten Seite. „Fred, diesen Trick hab ich dir gezeigt, deshalb funktioniert er bei mir nicht.“, ich tat so, als wäre ich genervt, doch kurz danach lächelte ich und umarmte ihn. Es fühlte sich befreiend an, meinen besten Freund wiederzusehen. Doch danach musste ich einfach sofort fragen, wo George ist. Fred packte mich an den Schultern, ich hatte kurzzeitig Angst, George wäre etwas zugestoßen. Doch Fred drehte mich in Richtung Eingang. Mir war sofort klar, dass George dort wohl stehen würde. Und ich hatte richtig geahnt, George stand da und umarmte mich sofort. Es fühlte sich genauso an, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich hatte seine Umarmungen so sehr vermisst. Nach 30 Sekunden, öffnete ich meine Augen und sah etwas, das ich fast für unmöglich gehalten hatte. Ich sah Harry, Ron und Hermine. Sie hatten noch alle Arme, alle Beine, alle Ohren und es schien ihnen gut zugehen. Sie mussten gerade angekommen sein. Innerlich feierte ich eine Party, alle die mir wichtig waren lebten. Als George die Umarmung löste, ging ich schnell zu Harry um mit ihm zu reden. „Harry, ich hab seit letzten Sommer nichts von dir gehört! Schnelldurchlauf!“, Harry fing schnell an, mir alles zu erzählen. „…Ron hat sich den halben Arm aufgesplittert, wir waren in der Malfoy Manor und an Weihnachten waren Hermine und ich beim Grab unserer Eltern.“, Harry hatte wirklich im Schnelldurchlauf erzählt. Aber jetzt waren wir beide am Grab Lilly und James’ gewesen. „Ok, cool. Geht es Ron gut?“, ich war etwas überfordert mit den ganzen Informationen auf einmal. „Klar siehst du doch. Er steht doch da.“ „´is ja schön. Und, hast du einen Plan für jetzt?“ „Nur einen kurzen.“, sagte er und flüsterte mir ins Ohr, was er von dort an vorhatte. „Und dann?“ „Ab da kommst darauf an, ob der Rest geklappt hat.“
Ich ging zu dem Schrank mit den Schuluniformen, die Schüler nach ihrer Schulzeit den Schülern, die noch auf Hogwarts waren geben konnten- für den Notfall. Ginny hatte meine mitgenommen. Ich fing an sie zu suchen und fand sie überraschenderweise sogar. Rasch zog ich mir meine alte Schuluniform an. Sie war etwas eng geworden, immerhin war es fast einem Jahr gewesen, als ich sie das letzte Mal getragen hatte. Als ich den Vorhang, der eine Umkleide bildete wegzog, sah ich Harry. Seine Uniform passte perfekt, er hatte sie ja auch extra für sein 7. Schuljahr gekauft. Er ging schnell zu den andere Gryffindors. Die Ravenclaws waren schon auf dem Weg zum Gemeinschaftsraum, ich rannte ihnen hinterher. Dort angekommen stellten wir uns an einen Platz in den Blöcken.
Als wir in Richtung Große Halle gingen, war mir sehr unwohl.
Snape ging durch die Halle und fing an zu erzählen, dass Harry in der Nähe von Hogwarts gesichtet wurde. Ich zuckte zusammen. Snape fing an sich umzusehen, in jeden Block sah er gründlich Schüler für Schüler durch. Langsam müsste Harry anfangen, sonst war es zu spät. Meine Augen tränten und ich zitterte sehr stark, ich sah Snape nur noch als schwarzen Punkt der inzwischen nicht mal mehr zwei Blöcke von Harry entfernt war. Endlich hörte ich Harry, wie er Richtung Snape ging. Ich wollte gar nicht zuhören, trotzdem merkte ich dass jetzt alle anderen durch die Eingangstür kamen, da alle Schüler in den Blöcken sich umdrehten. Endlich atmete ich wieder aus. Auch ich drehte mich nun um, Fred, George und Lupin stachen mir ins Auge. George sah sich eindeutig nach mir um, ich hoffte, er würde mich sehen. Ich stellte mir vor, wie wir Augenkontakt haben und er mich anlächelt, aber sodass nur wir es mitbekamen. In diesem Moment war mir klar geworden, dass ich in ihn verliebt war. Ich liebe ihn, ich liebe ihn. Auf einmal hörte ich einen Knall und sah, wie Professor McGonnagall einen Zauberspruch Professor Snape losgelassen hatte. Als Professor Snape durch das Fenster verschwand, rannte ich direkt auf George zu, auch er sah mich jetzt, seine Mundwinkel zuckten und glitten in Richtung Ohr. Ich wusste nicht warum, aber erst jetzt realisierte ich, dass wir uns seit langem wieder sahen. Ich blieb stehen und sah, wie das Lächeln von seinen Lippen verschwand. „Ich liebe dich“, flüsterte ich so leise, dass ich Angst hatte, er hätte mich nicht gehört. „Ich habe dich immer geliebt“, sagte er und damit wusste ich, dass er mich deutlich gehört hatte. Ich sah nur noch, wie ich seine Augen auf meine zukamen und spürte seine Lippen meine zärtlich berührten. Es fühlte sich leidenschaftlicher an als jeder andere Kuss.
„Rumknutschen könnt ihr später! Wir haben eine Schlacht zu gewinnen!“, Georges Zwilling gab uns einen festen Schubs, durch den wir beinahe das Gleichgewicht verloren hätten.
Die braunen Augen Georges starrten mich an. Man braucht eine gewisse Information, um dies nicht gruselig zu finden. Fred erzählte mir, dass George meine grünen Augen liebte.


Ich weiß, ich hab gesagt Anfang oder Mitte Februar, aber ich war unzufrieden mit der ersten Version des Kapitels. Besser ein Kapitel dass ich mag, als ein Kapitel bei dem ich mir selber nicht sagen kann, dass ich stolz darauf sein kann. Danke nochmal für eure tollen Reviews, ich habe größtenteils versucht sie umzusetzen.
Das nächste Kapitel wird eindeutig NOCH länger brauchen, als dies. (ich habe etwas nices geplant)
 
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