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Ein Hybrid aber doch anders

GeschichteFantasy / P12 / Gen
Hope Mikaelson Milton "MG" Greasley OC (Own Character) Rafael Waithe
06.01.2021
06.01.2021
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709
 
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06.01.2021 709
 
Es war ein Freitagabend an einem dunklen Herbst Tag. Ein Mädchen ging die Straße am Bahnhof entlang, während sie das Lied, das aus ihren Kopfhörern kam, laut mit sang. Eine durchaus alltägliche Szene, wenn da nicht der Mann gewesen, der dem Mädchen zu folgen schien. Das Mädchen schien davon nichts mit zu bekommen, denn sie sang immer noch voller Elan: ,,What does`nt kill you makes you stronger!“ Der Mann schloss unbemerkt immer weiter zu dem Mädchen auf, sodass er sie bald erreichte. Anschließend ging alles ganz schnell: Der Verfolger erreichte sein Opfer, packte es und zog es an sich, während er schon anfing sie aus zu ziehen. Das Mädchen war für einen Moment zu geschockt um zu reagieren, doch sobald sie den Schreckmoment überwunden hatte, werte sie sich und das auch ziemlich effektiv. Sie zog ein Messer aus ihrer Tasche und rammte es ihm in den Hals.
Der Mann starte sie ungläubig und ängstlich an, doch das Mädchen lächelte nur grimmig und zog das Messer wieder heraus. Mit einem gurgelndem Geräusch ging der Angreifer zu Boden, während er versuchte die Wunde mit seiner Hand zu verschließen, was jedoch nicht gelang. Das Mädchen kümmerte sich aber nicht um ihren Angreifer und suchte in den Taschen ihrer Jacke nach ihrem Handy.
Als sie es endlich gefunden hatte, wählte sie den Notruf, woraufhin sie eine Frauenstimme fragte: ,,Notruf, wie kann ich Ihnen helfen“ Sie Antwortete mit bemüht fester Stimme: ,,Ich bin am Bahnhof in Greven hinter der Fußgänger Brücke. Ich wurde von einem Mann angegriffen und er hat versucht mich zu vergewaltigen. Ich weiß nicht ob er tot ist oder noch lebt, aber wenn Sie hier sind ist er auf jeden Fall tot, ich habe ihm nämlich mit einem Messer in den Hals gestochen und er hat sehr viel Blut verloren.“ ,,Keine Sorge, ich schicke jemanden zu Ihnen, der sich um Sie kümmert! Sind Sie noch in Gefahr? Gibt es noch mehr Angreifer, die Sie bedrohen?“ ,,Nein. Ich bin sonst vollkommen allein hier. Keine Angreifer, keine Passanten, keine Zeugen.“ ,,Das ist gut. Bleiben Sie einfach ruhig und warten Sie auf meine Kollegen, die werden Ihnen helfen.“
Nach ein paar Minuten tauchte ein Polizeiwagen auf, aus welchem auch zwei uniformierte Beamte stiegen. Der eine ging sofort zu dem am Boden liegenden Mann und fühlte seinen Puls, doch nach ein paar Sekunden schüttelte er den Kopf in Richtung seines Partners und stand wieder auf. Sein Partner ging langsam auf das Mädchen zu, das die ganze Situation schweigend beobachtet hatte. ,,Sie müssen nicht so vorsichtig gehen. Ich bin zwar ein bisschen geschockt und voll mit Adrenalin, aber kein schreckhaftes Reh.“, kam es trocken, aber doch ein bisschen zittrig von dem Mädchen. Erst jetzt viel den Beamten auf, dass die Kleidung ihres Gegenübers zerrissen war und nur noch in Fetzen von ihrem Körper hing. ,,Geh zum Auto und hohle die Decke“, sagte der eine zum anderen, woraufhin diese sofort los ging. Daraufhin wendete sich der Polizist wieder dem Mädchen zu und sprach sie an: ,,Was ist hier passiert?“ Erst guckte sie verwirrt, doch dann zuckte sie mit den Schultern und antwortete ihm: ,,Die Leiche hat mich angegriffen und versucht mich zu vergewaltigen. Daraufhin habe ich ihm mein Messer in den Hals gerammt und Sie unverzüglich angerufen. Das Messer liegt neben der Leiche auf der Plastiktüte. Nachdem das alles passiert ist habe ich ihn nicht nochmal angefasst. Falls das möglich ist finden Sie seine Fingerabdrücke auf meiner Kleidung, auf meinen Brüsten und an meiner Hüfte.“ Der zweite Polizist, der schon am Anfang ihrer Erzählung wieder gekommen war, reichte dem Mädchen die Decke und machte sich auf den Weg, um das Messer ein zu sammeln. Der zurückgebliebene Beamte stellte dem Mädchen noch einige Fragen, die sie recht knapp, aber präzise beantwortete: ,,Wie alt bist du eigentlich?“ ,,16“ ,,Und wie heißt du?“ ,,Leonie Hannelore Rösner“ ,,Wo wohnst du?“ ,,Wilhelm-Busch-Straße 21 hier in Greven“ ..Wie können wir deine Eltern erreichen?“ ,,Um diese Zeit auf dem Festnetz: 560979“ ,,Danke. Kann ich sonst noch etwas für dich tun?“ ,,Nein, es geht mir gut.“ Nach diesem Gespräch kamen die Eltern von Leonie und nahen sie ganz aufgelöst mit nach Hause, wobei die Eltern von der Situation aufgelöster zu seien schienen als ihre Tochter, obwohl sie das traumatische Erlebnis gehabt hatte.
 
 
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